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Samstag, 28. Januar 2012 Uhr
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Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir über Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum ältesten Ausgabe herumzustöbern.
 
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 


 
Kulturbörsenpreis FREIBURGER LEITER verliehen
Die Gewinner der FREIBURGER LEITER 2012, die zum 5. Mal von der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG auf der Internationalen Kulturbörse Freiburg vergeben wurde, sind:

In der Sparte Theater: Nico Semsrott, deutscher Kabarettist, Slam-Poet und Comedykünstler

In der Sparte Musik: medlz, Frauen A Cappelle-Band aus Dresden

Gewählt von dem anwesenden Fachpublikum genießt die seit 2008 vergebene Auszeichnung in der Branche einen guten Ruf. Der Preis, der in den zwei Rubriken Theater und Musik vergeben wird, und besteht aus einer Skulptur – der FREIBURGER LEITER – einem Geldbetrag sowie Auftrittsgarantien in der Schweiz und in Deutschland
 
 

Freiburg: Innenstadtkonferenz am 10. und 11. Februar
Interessierte innerstädtische Akteure und Bewohnerinnen und Bewohner zu Workshop über die künftige Entwicklung der Innenstadt eingeladen

Anmeldungen bis zum 5. Februar möglich

Die wird sich die Innenstadt in den nächsten Jahren als Visitenkarte der Stadt, als Standort für Handel und Dienstleistungen, als kulturelle Mitte, als Treffpunkt der Bürgerschaft, als Wohnstandort und als touristisches Ziel entwickeln, wenn möglicherweise ein Teil der Stadtverwaltung aus den heutigen Standorten im Stadtzentrum in ein neues zentrales Rathaus im Stühlinger umziehen wird? Und: Welche Veränderungen sind durch die Ausweitung nach Westen zu erwarten, wenn der Durchgangsverkehr aus dem heutigen Innenstadtring verschwindet und ein Platz zwischen Universität und Theater entstehen wird?

Diese und weitere Fragen der Innenstadtentwicklung stehen im Mittelpunkt einer „Innenstadtkonferenz“ am Freitag (10. Februar) und Samstag (11.Februar), zu der die Stadt Gewerbetreibende, verschiedene Gruppen, Vereine und Institutionen sowie die Bewohnerinnen und Bewohner der Innenstadt einlädt. Im Plenum und in Arbeitsgruppen werden die Bürgerinnen und Bürger mit der Stadtplanung gemeinsam Stärken und Schwächen herausarbeiten, über Perspektiven der Innenstadt diskutieren und Leitideen entwickeln.

Die Innenstadtkonferenz wird als Baustein der künftigen „Stadtteilleitlinien Innenstadt“ veranstaltet und startet am Freitag (10.Februar) um 16 Uhr im Kollegiengebäude I der Universität Freiburg (Platz der Universität/Rempartstraße), Hörsaal 1221. Nach einer Einführung durch Oberbürgermeister Dieter Salomon wird zunächst in großer Runde bis ca. 20 Uhr diskutiert. Der zweite Tag am Samstag (11.Februar) von 10 Uhr bis ca. 16 Uhr ist vor allem den Arbeitsgruppen zu fünf thematischen Schwerpunkten Verkehr, Wohnen, Handel, Freiraum / Plätze und Kultur / Gastronomie/ Bildung vorbehalten. Die Workshops werden von der Stadtverwaltung und einem externen Büro moderiert; zum Abschluss am Samstag nachmittag ist dann Baubürgermeister Martin Haag vor Ort.

Zur Teilnahme an der Stadtteilkonferenz ist eine Anmeldung bis spätestens 5. Februar erforderlich: Tel. 201-4042, E-Mail: petra.saurer@stadt.freiburg.de. Die Stadtverwaltung bittet zur Vorbereitung darum, mit der Anmeldung gleich zwei Arbeitsgruppen zu benennen, in denen eine Mitarbeit während der Zukunftswerkstatt gewünscht wird.
 
 

52. Freiburger Nachtflohmarkt in der Messehalle
 
52. Freiburger Nachtflohmarkt in der Messehalle
Hier ist für jeden Geldbeutel das Richtige dabei!

Freiburg. Diesen Termin müssen sich Händler und Flohmarktfans gleichermaßen ganz dick in den Veranstaltungskalender eintragen. Denn keine Frage, wenn am Samstag, 28. Januar die mittlerweile 52. Auflage des Freiburger Nachtflohmarkts in der Messehalle Freiburg über die Bühne geht, dann steht zweifelsohne ein ganz besonderes Highlight auf dem Programm. Von 15 bis 24 Uhr präsentieren sich nämlich mehr als 200 Aussteller, das heißt: für jeden Geldbeutel ist etwas dabei. Doch damit nicht genug. Der Veranstalter, die Firma SüMa Maier GmbH aus Rheinfelden, hat zudem für ein attraktives Rahmenprogramm gesorgt. Im Foyer der Messehalle spielt nämlich eine Liveband und weiterhin lädt ein Sektstand zum Verweilen ein.
Für die Besucher stehen ausreichend kostenlose Parkplätze am Messegelände zur Verfügung und für die Bewirtung ist gesorgt.
Reservierungen und weitere Informationen erhält man beim Veranstalter SüMa Maier GmbH unter Telefon 07623-741920
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Ausstellungstipp: „Von Gräsern und Menschen“
Beatrice Adler / Foto: Kunsthaus L6
 
Ausstellungstipp: „Von Gräsern und Menschen“
Beatrice Adler und Stefanie Gerhardt im Kunsthaus L6

Ausstellung anlässlich der Verleihung des ReinholdSchneider-Förderpreises 2010

Die Ausstellung „Von Gräsern und Menschen“ im Kunsthaus
L6 präsentiert ab Samstag, 28. Januar bis zum 18. März
Werke der Künstlerinnen Stefanie Gerhardt und Beatrice
Adler. Die 38-Jährige Freiburgerin Gerhardt nimmt in der
Beobachtung ihrer unmittelbaren Umgebung Bewegungen
oder Spuren auf und macht sie durch eine kleine
Verschiebung sichtbar. Hierzu bedient sie sich Bilder wie
beispielsweise dem eines balancierenden Kindes, rennender
Mäuse oder Menschen in Bewegung. In der Ausstellung sind
ihre neuen malerischen Arbeiten, Skulpturen und Videos zu
sehen.

Die Werke der ebenfalls 38-Jährigen Malerin Beatrice Adler
setzen sich mit Farbe, Licht und der Ordnung auseinander. Ihr
Gestaltungsmittel ist das denkbar einfachste: die Linie. Sie
erkundet das Lineare in der Malerei. Streng liniert wird der
Bildraum von oben nach unten gegliedert, es gibt keine
Überkreuzungen, doch entsteht dabei eine virtuose Bildwelt,
die Einfachheit und Komplexität gleichermaßen repräsentiert.

Der Reinhold-Schneider-Preis ist der Kulturpreis der Stadt
Freiburg und wird seit 1960 alle zwei Jahre wechselnd in den
Kunstrichtungen Literatur, Musik und darstellende Kunst
verliehen. Neben dem 15 000 Euro dotierten Hauptpreis gibt
es einen Förderpreis mit 6000 Euro. Der Maler Thomas
Kitzinger erhielt den Hauptpreis 2010, die Künstlerinnen
Stefanie Gerhardt und Beatrice Adler teilten sich im selben
Jahr den Förderpreis.

Beatrice Adler und Stefanie Gerhardt sind beide
Absolventinnen der Freiburger Außenstelle der Staatlichen
Akademie für Bildende Künste Karlsruhe und
Meisterschülerinnen von Professorin Leni Hoffmann.

Am Freitag, 27. Januar, um 18 Uhr eröffnen Achim Könneke,
Leiter des Kulturamts und die Kunsthistorikern Yvonne Ziegler
die Ausstellung.
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Ausstellungstipp: „Thomas Kitzinger – 24.10.55 – Malerei“
Thomas Kitzinger, 19.8.1931, 2010, Foto: E. Bezold (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2012
 
Ausstellungstipp: „Thomas Kitzinger – 24.10.55 – Malerei“
Museum für Neue Kunst Freiburg ab Samstag, 28. Januar

Das Museum für Neue Kunst zeigt ab kommenden Samstag,
28. Januar, bis Sonntag, 22. April, die Ausstellung „Thomas
Kitzinger – 24.10.55 – Malerei“. Zu sehen sind rund 70
Werke, die einen Überblick über das Schaffen des Reinhold-
Schneider-Preisträgers 2010 seit Ende der 90er-Jahre geben.
Der Ausstellungstitel bezieht sich auf das Geburtsdatum des
Künstlers.

Kitzingers Motive reichen von Alltagsgegenständen über
Pflanzen und Tiere hin zu Porträts. Markant für alle Werke ist
eine äußerst glatte Oberfläche und eine kühle, distanzierte
Atmosphäre, die die Bilder verfremdet oder sogar irreal
erscheinen lässt. Der Künstler arbeitet seriell, Einzelbilder
existieren in seinem Werk so gut wie nicht.

Den Auftakt der Ausstellung bildet eine Serie von Tellern und
Schalen, darunter ein Werk aus der Sammlung des Museums
für Neue Kunst. In dieser Bilderfolge hat sich der Künstler zum
ersten Mal der Darstellung der äußeren Hülle gewidmet. Ihre
Erscheinung, der Glanz, die Lichtreflexionen, Schatten und
Spiegelungen werden so präzise wiedergegeben, dass eine
sachliche Wirkung von Perfektion entsteht. Obwohl der Maler
vom realen Gegenstand ausgeht, hat das geschaffene Abbild
mit der Wirklichkeit nicht mehr viel zu tun. Die fast
geheimnisvolle Stimmung wird durch die Wahl der Farben
verstärkt: Grau- und Blautönen dominieren die Werke.

Im Lauf der Jahre sind viele Werkgruppen entstanden. Seit
2008 arbeitet Thomas Kitzinger an seiner aktuellen Serie, den
Porträts. Die 40 bisher entstandenen Bilder werden - bis auf
eines - zum ersten Mal im Museum für Neue Kunst gezeigt.

Ein Ende dieser Serie ist nicht absehbar, es ist ein „work in
progress“, das Konzept ist auf ein offenes Ende angelegt.

Öffnungszeiten und Begleitprogramm:

- Die Ausstellung ist ab Samstag, 28. Januar, bis
Sonntag, 22. April, dienstags bis sonntags von 10
bis 17 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstr. 10a,
zu sehen.

- Am Sonntag, 4. März, findet um 11 Uhr ein
"Künstlerfrühstück" mit Ausstellungsrundgang,
Künstlergespräch und Café-Besuch statt.

- Eine Lesung mit dem Schriftsteller Karl-Heinz Ott ist
auf Dienstag, 27. März, 20 Uhr datiert.

- Am Donnerstag, 19. April, wird um 20 Uhr ein Konzert
mit dem Ensemble Chronophonie geboten.

- Der Katalog zur Ausstellung erscheint im Verlag für
moderne Kunst in Nürnberg, er ist für 19,80 Euro
erhältlich.
 
 

Karlsruhe: Badeparty im Hallenbad Grötzingen
Partyspaß mit zwei Meter großen Bällen im Hallenbad Grötzingen
 
Karlsruhe: Badeparty im Hallenbad Grötzingen
Im Hallenbad Grötzingen findet am Samstag, 28. Januar, von 14 bis 16 Uhr eine Badeparty statt. Zu der Veranstaltung laden der DLRG Stützpunkt Grötzingen zusammen mit den Bäderbetrieben ein. Unter anderem können sich Badegäste in zwei Meter großen Bällen über das Wasser tragen lassen und dabei lernen, das Gleichgewicht zu halten. Riesenkrake, Wassertrampolin und eine Wasserrutsche sind weitere Spielstationen. Außerdem sind kleine Preise zu gewinnen. Mehr Informationen zu Karlsruhes Bäder im Internet www.ka-baeder.de
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Automobil - 27. Freiburger Neuwagen Verkaufs- und Informationsausstellung.
 
Automobil - 27. Freiburger Neuwagen Verkaufs- und Informationsausstellung.
" Mobilität heute und morgen! "

03. - 05. Februar 2012, Messe Freiburg

„Vielfältig wie nie!“, so könnte der Titel der 27. AUTOMOBIL, die
vom 03. bis 05. Februar 2012 auf dem Messegelände in Freiburg
stattfinden wird, lauten. Die „kleine IAA“, wie sie von Insidern
liebevoll genannt wird, ist wie immer der Einstieg ins Automobiljahr,
präsentiert sie doch gut fünf Wochen vor der arrivierten
Automobilmesse in Genf Neuheiten, Highlights und
Trends. Rund 100 Aussteller werden 2012 in den Messehallen
in Freiburg dabei sein, darunter neben zahlreichen Automobilherstellern
und deren Autohäusern u. a. Zubehörfirmen, ADAC,
Autobahnpolizei, Tuning-firmen, Motorsport-Clubs und Oldtimerfreunde.
Wer von Autos fasziniert ist, wer das Auto im Alltag
braucht oder wem das Auto auch Hobby ist: auf der Freiburger
AUTOMOBIL ist er genau richtig.

Das Auto bleibt, aber es wandelt sich!
Auf Grund des Klimawandels sowie endlicher fossiler Ressourcen
muss unsere Mobilität umwelt- und klimafreundlicher werden.
Neue Technologien wie alternative Antriebskonzepte können
ein Schlüssel zum Erfolg sein und werden derzeit auf breiter
Front diskutiert, aber noch viel zu selten eingesetzt, obwohl
viele Kunden und Kfz-Betriebe konkreten Nutzen daraus ziehen
könnten. Durch die vielen verschiedenen Debatten über die
neuen Technologien besteht bei den Endverbrauchern Unsicherheit
und Aufklärungsbedarf. Mit der Sonderschau „alternative
Antriebskonzepte - Zukunftsvisionen“ im Bereich des Zentralfoyers
der Messe Freiburg informiert die AUTOMOBIL die
Besucher über die Möglichkeiten der mobilen Zukunft. Innovationen
und Fahrzeuge mit den verschiedenen Antriebstechniken,
bei denen der Fokus auf geringem Verbrauch und geringem
CO2-Ausstoß liegt, sind hier auf einen Blick zu sehen.

Neben der Sonderschaufläche im Zentralfoyer steht der Freitag,
03. Februar 2012 ganz im Zeichen des Themas "Zukunftsvisionen
- Trend und Design". Auf der Aktionsbühne in Halle 2 sowie
an diversen Ausstellungsständen stehen Ihnen Interviewpartner
zu Themen wie: Wie sieht unsere mobile Zukunft aus? Womit
muss der Verbraucher rechnen?, Was tanken wir in Zukunft?
oder Elektromobilität - ein Schlüssel zum umweltbewussten
Fahren? zur Verfügung und klären über offene Fragen zu alternativen
Antrieben auf.

Eine in den Medien oft gestellte Frage lautet: Wechselt das Auto
vom Verbrennungsmotor zum Elektroantrieb? Der ADAC
Südbaden e.V. stellt in Freiburg sowie zwei weiteren badischen
Städten kostenfreie Stromtankstellen zur Verfügung. Carl-Heinz
Schneider, Leiter der Verkehrsabteilung des ADAC Südbaden
e.V. zu der o. g. Frage: „Die Stromtankstelle wird zwar selten
benutzt. Für den Stadt- und Pendlerverkehr zum Beispiel als
Zweitwagen und für Lieferfahrzeuge können Elektroautos aber
schon bald attraktive Alternativen darstellen. Für Überlandfahrten
werden noch lange sparsame Verbrennungsmotoren in
Verbindung mit einem Hybridantrieb Dienst tun. Ob langfristig
Wasserstoffantrieb oder Brennstoffzellen das Rennen machen,
ist noch nicht absehbar. Das Automobil wird mit den ersten
Hybrid- und Elektrofahrzeugen aufzeigen, dass alternative Antriebstechniken
zu etwas höheren Preisen schon im Angebot
sind und gekauft werden können. Sie werden zunehmend
Marktanteile hinzugewinnen, aber nicht von heute auf morgen
Benziner und Diesel ersetzen. Das wird ein Prozess sein, der
mehr als Jahrzehnte dauert.“

Die Automobilwelt ist also im Wandel und diesen Wandel kann
man auf der AUTOMOBIL in Freiburg besichtigen. Doch wirken
sich diese Punkte auch auf die Tuning-Szene aus? Frank
Hartmann von M.A.X. events, Organisator der Tuning Sound
Convention im Rahmen der AUTOMOBIL: „Seit vielen Jahren
sind Regierung und Hersteller an diesen Themen dran. Der
Marktanteil dieser Fahrzeuge liegt aber immer noch im ganz
kleinen Prozentbereich, da diese Fahrzeuge einen sehr hohen
Anschaffungspreis haben bzw. immer noch nicht voll ausgereift
sind – ich denke da an die Kilometerleistung beim Elektromobil.
In der Tuning Szene geht in erster Linie um das „Aussehen“.
Lacke, Folien, Verbreiterungen, Felgen, Tieferlegungssatz usw.
Danach folgt erst das Tunen des Motors - immer nach Vorgabe
des TÜV oder DEKRA. Ich denke aber nicht, dass trotz steigender
Benzinkosten, die jeweilige Fangemeinde stark abnimmt.“

Kurzinfo: AUTOMOBIL 2012
03. - 05. Februar 2012, Messe Freiburg

Öffnungszeiten:
03.02.2012, langer Messefreitag, 12.00 Uhr bis 24.00 Uhr
04.02.2012, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
05.02.2012, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Eintrittspreise:
7,50 € Tageskarte
5,00 € ermäßigter Eintritt (Schüler, Studenten, Rentner, Inhaber von BZ-, Breuninger- und contomaxx-card)

Parkgebühr: 2,00 €
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AND AND AND / Event 13 / The Compass of the Midwest Radical Culture Corridor
 
AND AND AND / Event 13 / The Compass of the Midwest Radical Culture Corridor
Die Monsanto Anhörungen
Carbondale IL; Chicago IL; Iowa City IA; und an weiten Orten / 28. Januar 2012


AND AND AND ist eine Künstlerinitiative, die den Zeitraum bis zur dOCUMENTA (13) im Juni 2012 nutzen wird, um gemeinsam mit anderen KünstlerInnen und Gruppen aus der ganzen Welt die Rolle von Kunst und Kultur und der adressierten Öffentlichkeiten in der heutigen Zeit zur Diskussion zu stellen. Die so entstehende Serie künstlerischer Interventionen und Ereignisse ist Teil der dOCUMENTA (13). Sie leistet eine Bestandsaufnahme unterschiedlichster zeitgenössischer Positionen und bietet verschiedene Anknüpfungspunkte für eine Auseinandersetzung.

Zur dreizehnten Veranstaltung von AND AND AND wird das Compass of the Midwest Radical Culture Corridor öffentliche Anhörungen ausrichten, deren Ziel es ist, eine Gerichtsverhandlung gegen den Monsanto-Konzern zu erwirken. An vier Orten des amerikanischen Mittelwestens werden Menschen dazu eingeladen, als Zeugen auszusagen und zuzuhören; Ton- und Bildbeiträge sowie anderweitig relevantes Material und Argumente vorzubringen, die einem Aufdeckungsprozess dienlich sind.

Die Gruppe schreibt:

»Wir beobachten die Rolle, die der Monsanto-Konzern dabei spielt, die ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Beziehungen in dieser Region zu verändern und zu zerstören. Im Lauf der Anhörungen und im Zuge der daraus resultierenden Beratungen wird sich auf mehreren Ebenen erweisen, wie diese Firma menschliche und nicht-menschliche Körper beschädigt, Nahrungsmittel und biologische Abläufe beeinträchtigt, Pflanzen, Nachbarschaftsverhältnisse, Bauern, alternative Wissensformen und zuletzt die gesamte Umwelt schädigt, in die all diese Entitäten eingebettet sind und aus der sie erwachsen.

Mit diesem Projekt fechten wir die vom Gesetz zugelassenen Schutzbestimmungen an und suchen nach einer Ethik, die das Leben an sich gegen Nötigungen dieser Art verteidigt. Wir tun dies in Form einer Gerichtsvorverhandlung, um ein umfassendes öffentliches Verständnis für den angerichteten Schaden zu erwirken und zu ermitteln, wer und was dafür die Verantwortung trägt. Die bestehenden rechtlichen Rahmenwerke sind außerstande, die Reichweite und Besonderheit von derlei Schadensverursachungen zu bestimmen, die der Monsanto-Konzern zu verantworten hat, dem man nach der bestehenden juridischen Auffassung den Status einer »Rechtsperson« zugesteht, wohingegen menschlichen Nicht-Bürgern und nicht-menschliche Aktanten unserer Biosphäre dieser verweigert wird. Die bestehende Gesetzeslage erzeugt ausschließende Vorstellungen von Legitimität und Schadensverursachung, welche all jene dinglichen Verfasstheiten ignoriert und schädigt, die nicht im Dienste eines reduktiven Profitkalküls stehen.

Unser Vorschlag besteht darin, in Bezug auf den Rechenschaftsbericht, der die Verbrechen des Monsanto-Konzerns darlegt, alle lebenden Dinge als potenzielle Klageparteien anzuerkennen. Wir stellen all jene materiellen und kulturellen Folgewirkungen öffentlicher Begutachtung anheim, die in der Vergangenheit erfahren wurden, in der Gegenwart erfahren werden und in unsere gemeinsam geteilte Zukunft hinein fortwirken. Indem wir die Vorstellungen vom juridischen Status ausweiten und damit auch den vom Gesetz festgelegten Begriff des Schadens, machen wir unsere wechselseitige Abhängigkeit geltend. Die dringliche Frage lautet: Was wird notwendig sein, um die vielfach verschränkte Verfasstheit von Natur gegen kriminelle und rücksichtslose Vorrangstellung von Firmeninteressen abzusichern ?«

Die erste Anhörung findet statt:

Termin: Samstag, 28. Januar 2012, 11 Uhr
Stadt: Carbondale, Chicago, Iowa und an anderen Orten, die noch bekannt gegeben werden
Land: USA
Lage: 37º 43' 35,11'' N; 89º 13' 12,97'' W
Adresse: Lesar Law Building, Gerichtssaal, Carbondale

dOCUMENTA (13) ist für die Ansichten oder Tatsachenbehauptungen der ausgestellten Künstler und Kunstwerke nicht verantwortlich.

www.documenta.de

www.andandand.org

www.midwestradicalculturecorridor.net
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