Der ProlixLetter
Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir über Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum ältesten Ausgabe herumzustöbern.
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
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| Filmtipp: LAÏCITÉ, INCH’ALLAH (SÄKULARISMUS SO GOTT WILL) | |
| Tunesien/Frankreich 2011 | OmeU | 75 Min. Reihe: Arabischer Frühling Revisited Regie: Nadia El Fani In ihrem Dokumentarfilm kritisiert die Regisseurin Nadia El Fani den wachsenden Einfluss islamischer Vorschriften im tunesischen Alltagsleben. Drei Monate vor und unmittelbar nach dem Sturz des tunesischen Diktators Ben Ali konfrontierte sie vor laufender Kamera Menschen unterschiedlichster Herkunft mit ihrer Forderung nach einer säkularen, von jeglicher religiösen Positionierung freien tunesischen Verfassung und Gesellschaft. Zu ihren GesprächspartnerInnen zählten Kellner und KünstlerInnen, Jugendliche am Strand und politische AktivistInnen. Sie filmte auch bei Demonstrationen und Veranstaltungen, auf denen um diese Frage gestritten wurde. Die Aufnahmen vermitteln faszinierende Einblicke, wie engagiert und kontrovers eines der zentralen Probleme bei der Demokratisierung der nordafrikanischen Gesellschaften vor Ort diskutiert wird. (FilmInitiativ Köln) In Kooperation mit dem informationszentrum 3. welt (iz3w) Kommunales Kino Freiburg Mittwoch, 23.05.2012 20:30 Zu Gast: Die tunesische Filmemacherin Nadia El Fani | |
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| Zinnfigurenklause: Tag der offenen Tür | |
| am Samstag, 19. Mai, und zeitgleich Eröffnung der Sommersaison Wettbewerb: Wer findet die Figur in den 21 Dioramen, die dort nicht hingehört? Zum Tag der offenen Tür öffnet die Zinnfigurenklause am Samstag , 19. Mai, von 11 bis 16 Uhr am Schwabentor ihre Pforten. Die Sommersaison des Museums zur Freiheitsgeschichte beginnt mit einem kleinen Geschichtswettbewerb. Erneut haben die „Klausner“ in einem der 21 Dioramen eine Figur platziert, die dort nicht hingehören kann. Die ersten zehn Personen, die entdecken, welche Figur aus dem historischen Rahmen fällt, erhalten jeweils eine Zinnfigur. Außerdem wird das Gießen und Bemalen von Zinnfiguren demonstriert. Die Zinnfigurenklause im Schwabentor präsentiert in 21 Dioramen Szenen aus der Geschichte Freiburgs. Das Schwabentor war am 24. April 1848, am Ostermontag, Schauplatz der letzten Gefechte zwischen badischen Revolutionären und badischen und hessischen Soldaten. Eine Kolonne des „Heckerzuges“ wollte sich mit den rebellierenden Turnern, Studenten und Handwerkern in der belagerten Stadt Freiburg vereinigen. Doch die Übermacht der großherzoglichen Regierungstruppen schlug den ersten Versuch, mit einer bewaffneten Volkserhebung eine demokratische Republik zu erkämpfen, nieder. Im Zinnfigurenmuseum erinnert ein Diorama an das Gefecht am „Platz der letzten Barrikade“. Pünktlich zur Eröffnung präsentiert sich das kleine Museum mit einem neuen Internetauftritt unter www.zinnfigurenklausefreiburg. de. Die Zinnfigurenklause ist bis zum 3. Oktober dienstags bis freitags von 14.30 bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags von 12 bis 14 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet zwischen 0,30 und 1,20 Euro. zum Bild: Ausschnitt des Dioramas zur Badischen Revolution. Platz der letzten Barrikade vor dem Schwabentor. | |
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| Mehr Rücksicht - neue Kampagne startet in Freiburg | |
| Berlin und Freiburg sind Pilotstädte: Christophorus, Schutzpatron der Reisenden, wirbt für mehr Vor- und Rücksicht im Straßenverkehr Am 15. Mai startete die neue Kampagne zu mehr Rücksicht in Freiburg. Sichtbar ist sie auch für viele Freiburgerinnen und Freiburger, denn pünktlich auf den Tag sind jetzt die neuen Plakate in ganz Freiburg auf vielen Litfass-Säulen angebracht. Die Rücksicht-Kampagne richtet sich an alle Verkehrsteilnehmerinnen und -verkehrsteilnehmer mit besonderem Fokus auf die vielen Freiburger Radfahrer. Berlin und Freiburg sind die beiden Pilotstädte dieser Aktion, die als Dachkampagne entwickelt wurde und die später bundesweit von weiteren Kommunen übernommen werden kann. Die Kampagne wird vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) und der Unfallforschung der Versicherer (UDV) unterstützt und auch maßgeblich finanziert. Sie ist auf zwei Jahre angelegt und wird wissenschaftlich begleitet. Das BMVBS fördert die Kampagne mit 350.000 Euro im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans. Für die Kampagne konnten die Badische Zeitung, der Sonntag und die Wall AG als Medienpartner gewonnen werden. Für die Bundesregierung ist es ein wichtiges Ziel, die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen. Der Parlamentarische Staatssekretär im BMVBS, Jan Mücke: „Wir wollen weitere Verbesserungen bei der Verkehrssicherheit hin zu einem Miteinander statt Gegeneinander im Straßenverkehr erreichen. Mehr Rücksicht aller Verkehrsteilnehmer aufeinander ist hierfür ein maßgeblicher Baustein. Ein rücksichtsvolles Miteinander kommt gerade den vergleichsweise wenig geschützten Radfahrern zu Gute.“ Baubürgermeister Martin Haag erläuterte, dass Freiburg seit vielen Jahren in eine äußerst gut ausgebaute Infrastruktur für den Radverkehr investiert habe. „Für ein besseres und damit vor allem sicheres Verkehrsklima müssen wir aber neue Wege beschreiten, um das Thema auch tatsächlich in die Köpfe der Menschen zu bringen.“ Sandra Demuth, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit vom DVR, begrüßte das Engagement der Kommunen und betonte die Bedeutung von Kampagnen für die Verkehrssicherheit. Sie seien eine bewährte und erfolgreiche Methode in der Präventionsarbeit, um das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer für ihre Eigenverantwortung zu schärfen und die möglichen fatalen Folgen von Fehlverhalten aufzuzeigen. Burkhard Horn, Leiter des Grundsatzreferats für Verkehrspolitik bei der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, unterstrich die Notwendigkeit einer Verbesserung von Verkehrsklima und Regelakzeptanz auf den Straßen: "Wir haben dieses Projekt auch deshalb initiiert, weil für uns mehr Radverkehr in Berlin sehr wichtig ist - aber ebenso mehr Sicherheit und ein besseres Miteinander im Verkehr.“ Und hier kommt der Schutzpatron Christophorus, der Schutzpatron der Reisenden mit seiner Mission, ins Spiel. Er begleitet die ganze Rücksicht-Kampagne und wird in den kommenden Monaten mit seinen Helfern in Freiburg in unterschiedlichen Aktionen unterwegs sein und für mehr Rücksicht, Fairness und Gelassenheit aller Verkehrsteilnehmer werben. Verschiedene Slogans, wie beispielsweise „Rücksicht schont Nerven“, „Rücksicht wirkt sofort“ oder Rücksicht kostet nichts“, werden ab sofort auf Plakaten, in Broschüren, im Internet und auch in Videos zu sehen sein. Dazu erklärt Christophorus häufige Gefahrensituationen im Straßenverkehr und wie man diese mit Rücksicht einfach entschärfen kann. Die Stadt Freiburg war bereits mehrfach Umwelthauptstadt und gehört zu den ersten drei Städten, die als fahrradfreundliche Kommune in Baden-Württemberg zertifiziert wurden. Seit Jahren verbessert die Stadtverwaltung konsequent das Radverkehrsnetz, baut es immer weiter aus, ersetzt alte Radwege durch Radfahrstreifen, verbessert Markierungen oder setzt auf Trixi-Spiegel. Dennoch sind die Radler, neben den Fußgängern, die am wenigsten geschützten Verkehrsteilnehmer. Leider hat Freiburg auch die meisten Verletzten bei den Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg, und hier sind über die Hälfte Radfahrer betroffen. Viele der Unfälle geschehen durch Unachtsamkeit, Missachtung der Verkehrsregeln oder einfach nur durch Rücksichtslosigkeit. Vor allem durch ein vorsichtigeres und damit rücksichtsvolleres Verhalten der Verkehrsteilnehmer könnten viele Unfälle vermieden werden. Und das ist das langfristige Ziel dieser neuen Kommunikationskampagne - die Zahl der verletzten Radfahrer zu senken. Die Rücksicht-Kampagne stellt das Thema Verkehrssicherheit generell und hier vor allem das eigene Verhalten im Verkehr in den Vordergrund. Sie will Bewusstsein schaffen, dass jeder Verkehrsteilnehmer selbst für sein Verhalten verantwortlich ist und dass das eigene rücksichtslose Verhalten für sich selbst, aber auch für andere gefährlich sein kann. | |
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| Neues Semester, neues Programm | |
| Das SchwuLesBi-Referat im Sommersemester 2012 Mit dem neuen Semester startet nicht nur der reguläre Unibetrieb wieder, auch das Programm des SchwuLesBi-Referats des u-astas ist fertig. Nachdem bereits im Wintersemester eine erfolgreiche Themenabendreihe die queere Unilandschaft aufgemischt hat, finden ab dem 30. April 2012 insgesamt elf Veranstaltungen im Rahmen des Referats statt. Der Sektempfang zur Vorstellung des Programms und eine Lesung ist bereits über die Bühne gegangen, Vorträge und Partys folgen. Am Donnerstag, 17. Mai, schließt sich den ersten zwei Terminen ein Vortrag über den HI-Virus und am 18. Mai die erste der bereits legendären Pink Partys an. Alle, die sich für regionale und besonders schwule Geschichte interessieren, bietet das Programm ebenfalls Stoff: William Schaefer hat die Verfolgung homosexueller Männer nach Paragraph 175 im südbadischen Raum unter dem NS-Regime ehrenamtlich aufgearbeitet und referiert zu diesem Thema am 22. Mai. Es folgt eine kurze Ruhepause, nach der es am zehnten Juni mit einem Queer Brunch und am 21. Juni mit einer Einführung in die Queer Theorie weitergeht. Zum Abschluss des Monats steigt am 30. Juni die zweite Pink Party. Am fünften Juli dann ist der FLUSS e.V. zu Gast und berichtet über den Themenkomplex „Homosexualität und Lehramt“ – Kann Homosexualität ein Problem sein und wie gehe ich damit um? Geht es meine Schüler überhaupt etwas an? Hierzu sind besonders Lehramtstudierende eingeladen. Wenige Tage später, am 12. Juli, wird es schließlich literarisch und wir beschäftigen uns mit August von Platen-Hallermündes Lyrik und der Frage, inwieweit diese als homosoziales Aufbegehren gewertet werden kann. Damit ist die Themenabendreihe abgeschlossen und es bleibt noch die letzte der drei Partys, die das SchwuLesBi-Referat diesmal in Zusammenarbeit mit dem Gender-Referat veranstaltet: Am 21. Juli steigt in der Mensa Rempartstraße eine Neon-Party mit dem Motto „Gender Goes Queer“. Zu allen Programmpunkten ist jeder Gast eingeladen und gerne gesehen, egal welchen Alters, Geschlechts oder sexueller Orientierung. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des u-astas unter „Referate“ – „schwulesbi“ oder auf der neuen Facebook-Seite: http://www.facebook.com/schwulesbireferatunifreiburg. | |
| Mehr | |
![]() Foto: LICHTSTRÖME 2012 / Jennifer Braun | |
| Koblenz: LICHTSTRÖME 2012 | |
| Heute begann das BUGA-Festival 2012. Das Programm dieses zehntägigen Spektakels, das bis 20 Mai 2012 unter der neuen Dachmarke „Koblenzer Gartenkultur“ auf den früheren Flächen der BUGA Koblenz 2011 stattfindet, ist so reich an spannenden Veranstaltungen, dass eine Auswahl wirklich schwer fällt. Schon am ersten Wochenende versprechen beispielsweise ein Konzert mit Ray Wilson, Rufus Becks Interpretation des Sommernachtstraums, die Große WILLI & ERNST-Show und der Picknick-Tag im Festungspark Kurzweil und Unterhaltung für die ganze Familie. Im Rahmen des BUGA-Festivals 2012 findet auch das zur BUGA Koblenz 2011 ins Leben gerufene Lichtfestival LICHTSTRÖME erneut statt. Vom Kurfürstlichen Schloss über das Rheinufer zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal bis zur Festung Ehrenbreitstein sind in den letzten Tagen zehn verschiedene, großformatige Installationen entstanden. | |
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| E-WERK Freiburg: HYRRÄ - Cirque Niveau | |
| Premiere Fr 18.05. 20.00 Uhr Sa 19.05. |So 20.05. | Mi 23.05. | Do 24.05. | Fr 25.05. | Sa 26.05 2012 jeweils 20.00 Uhr Saal Das Spektakel in der Theatermanege. Ohne Elefanten hyrrä verbindet Akrobatik, Musik und Text zu einem interdisziplinären Spektakel. 7 Künstler aus 5 Nationen fügen zirzensische Disziplinen und Sprache zu einem Stück zusammen. Ein Spektakel ohne klassische Struktur, ohne Schranken, stattdessen mit Freiheit, weichen und harten Wechseln. Mit akrobatischen Höhenflügen, manipulierten jonglierten Objekten, unendlichen Drehungen und einem eigenen Soundtrack. Hyrrä ist Zirkus ohne Elefanten, Theater mit Akrobatik - ein Spektakel mit Seele. Mit Texten von Friedhelm Kändler. Kändler’s Texte sind von Humor gesegnet, tiefgründig und fordernd – mit dem Schauspieler Marcus Jeroch werden sie lebendig, farbig und bilderreich – eine ganz eigene Form von Comedy. Mit Akrobatik und Objektmanipulation. Die Möglichkeiten des Diabolos werden multipliziert und Bälle dividiert, die Hand auf Hand Akrobatik wird an ihre Grenzen gebracht und die Manege zum Ort des Spiels zwischen Mensch und Reifen. Mit Soundtrack. Feinste Besen auf Fellen, Schlagzeuggewitter, Blech, Bronze, Papier, Gitarren, Bässe und die Stimme legen sich in den Raum und bleiben. Im Orchester spielt übrigens auch ein Diabolo – aber keine Elefanten. Ohne Elefanten Mit Schnecke Ohne Popcorn Mit Salto Ohne Sägespäne Mit Manege Ohne Tutu Mit Gitarre Ohne Pause Mit Seele Mit Marcus Jeroch Schauspieler, Jongleur, Wortakrobat; Roman Müller Jongleur, Objektbauer, Performer; Zinzi Oegema Akrobatin, Tänzerin; Evertjan Mercier Akrobat, Tänzer; Angelica Bongiovonni Akrobatin, Tänzerin; Bella Nugent Sängerin, Schauspielerin; Schroeder Musiker Inszenierung: Stefan Schönfeld Manegengestaltung: Karoline Hahn Ein Projekt von Momentlabor in Zusammenarbeit mit dem E-WERK Freiburg. | |
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| Riesenflohmarkt in der Messehalle in Freiburg | |
| Hier ist für jeden Geldbeutel das Richtige dabei! Freiburg. Am Samstag und Sonntag, 19. sowie 20. Mai, findet in der Freiburger Messehalle der beliebte Riesenflohmarkt parallel zur Frühjahrsmesse statt. Rund 200 Aussteller bieten von Antiquitäten, Möbelstücke, Schmuck, Uhren bis hin zu Sammlerwaren und ausgesuchte Raritäten ein abwechslungsreiches Sortiment an. Trödlern, Feilschern und Schnäppchenjägern wird ein kurzweiliger Besuch in der Messehalle geboten. Hier können sie ihrer Leidenschaft frönen und beim Streifzug durch die Halle mit ein wenig Glück den einen oder anderen Schatz ergattern. Denn hier findet sich für jeden Geldbeutel das Richtige und die Aussteller geben gerne Auskunft über jedes der unzähligen Prachtstücke. Die Öffnungszeiten sind Samstag von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 19 Uhr. Für die Besucher stehen ausreichend kostenlose Parkplätze am Messegelände zur Verfügung. Für die Bewirtung ist gesorgt. Reservierungen und weitere Informationen erhalten Interessierte bei dem Veranstalter SüMa Maier GmbH unter Telefon 07623-741920 oder im Internet unter www.suema-maier.de | |
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| Museumstipp: Über 50 Meisterwerke aus der Kasser/Mochary Family Foundation, USA | |
| Ausstellung “Rodin, Giacometti, Modigliani.... Linie und Skulptur im Dialog“ läuft von 12. Mai bis 16. September im Museum für Neue Kunst Freiburg Mehr als 50 Meisterwerke aus der US-amerikanischen Kasser/Mochary Family Foundation sind ab Samstag, 12. Mai, bis Sonntag, 16. September, im Freiburger Museum für Neue Kunst zu sehen. Den Schwerpunkt der umfangreichen Sammlung und der Ausstellung bilden Skulpturen und Papierarbeiten vom Impressionismus bis zum Ende der Moderne. Vertreten sind unter anderem Alexander Archipenko, Jean Arp, Paul Cézanne, Giorgio de Chirico, Edgar Degas, Max Ernst, Paul Gauguin, Juan Gris, Henri Matisse, Joan Miró und Henry Moore. In einer spannungsvollen Gegenüberstellung wird die Linie als verbindendes Element von Plastik und Zeichnung deutlich. So trifft Auguste Rodins „Fliegende Figur“ auf Alexander Calders „Seiltänzerin“ und Jacques Lipchitz „Schleiertänzerin“ auf die abstrakte „Komposition“ von László Moholy-Nagy. Die Präsentation eröffnet interessante Perspektiven auf die Kunst der Moderne und ihre Entwicklung hin zur Abstraktion. Dabei zeigt sich der Facettenreichtum ästhetischer Lösungen: Linien gliedern Flächen bei Marino Marini, schaffen Räumlichkeit bei Auguste Rodin, legen Silhouetten fest bei Alexander Archipenko und definieren Volumen bei Paul Cézanne. Die Ausstellung wurde bereits in den Opelvillen in Rüsselsheim gezeigt und wird von 9. Dezember bis 17. Februar auch in der Kunstsammlung der Städtischen Museen Jena zu sehen sein. Öffnungszeiten, Eintritt, Führungen: Das Museum für Neue Kunst der Städtischen Museen Freiburg (Marienstraße 10 a) ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 7, ermäßigt 5 Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt, ebenso Inhaber des Oberrheinischen Museumspasses. Sonntags um 15 Uhr und donnerstags um 12.30 Uhr finden öffentliche Führungen statt. Gruppenführungen sowie Angebote für Schulen und Kindergärten können telefonisch unter 0761/201-2501 und per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de vereinbart werden. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Hirmer Verlag, er ist an der Museumskasse für 19,90 Euro erhältlich, im Buchhandel für 24,90 Euro. | |
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