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Dienstag, 20. Oktober 2026
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Zum Welt-Gorilla-Tag: Geburt bei den Gorillas
Gorillas im Zoo Basel © Zoo Basel
 
Zum Welt-Gorilla-Tag: Geburt bei den Gorillas
Am 24. September 2026, dem Welt-Gorilla-Tag, hat Gorilla-Weibchen Makala (11) ein Junges zur Welt gebracht. Die Mutter kümmert sich aufmerksam um ihren Nachwuchs und trägt ihn eng bei sich. Vater ist der 14-jährige Silberrücken Yeba. Das Jungtier heisst Xola und ist ein Männchen. Westliche Flachlandgorillas (Gorilla gorilla gorilla) sind in der Natur vom Aussterben bedroht.

Im Zoo Basel ist ein Jungtier bei den Westlichen Flachlandgorillas (Gorilla gorilla gorilla) zur Welt gekommen. In den frühen Morgenstunden des 24. September 2026, passend zum Welt-Gorilla-Tag, brachte das Gorilla-Weibchen Makala (11) ihr erstes Junges zur Welt. Vater ist der Silberrücken Yeba (14). Das Jungtier, ein Männchen, heisst Xola. Die Geburt folgt auf eine schwierige Zeit für die Gorillagruppe: Im Juli 2026 waren das Männchen Mobali und das wenige Tage alte Jungtier von Joas (37) gestorben.

Enge Mutter-Kind-Beziehung
In den kommenden Monaten wird Xola eng bei seiner Mutter bleiben. Makala säugt ihn regelmässig und trägt ihn dicht an ihren Bauch geschmiegt. Gorillamütter säugen ihre Jungen über einen Zeitraum von drei bis vier Jahren. Mit zunehmendem Alter wird das Jungtier seine Umgebung selbstständiger erkunden und sich schrittweise weiter von seiner Mutter entfernen, stets unter ihrem wachsamen Auge.

Erstes Beschnuppern
Die sozialen Interaktionen innerhalb der Gorillagruppe verlaufen bislang geordnet. Besonders das Weibchen Qaziba (7) zeigt reges Interesse am Jungtier. Sie bringt dies durch vorsichtiges Annähern und behutsame Berührungen zum Ausdruck. Der Umgang mit Jungtieren innerhalb der Gruppe ermöglicht jungen Gorilla-Weibchen wichtige soziale Erfahrungen, die ihnen später bei der Aufzucht des eigenen Nachwuchses zugutekommen können. Noch hält die Mutter die anderen Gruppenmitglieder auf Abstand. Wird ihr deren Neugier zu viel, zieht sie sich an einen ruhigen Ort zurück. Mit der Zeit dürfte sie den anderen Gorillas mehr Kontakt erlauben, sodass sie das Jungtier aus der Nähe betrachten, an ihm schnuppern und es berühren können.

Bedrohter Lebensraum
Westliche Flachlandgorillas sind in ihrem natürlichen Lebensraum stark gefährdet. Die Weltnaturschutzunion IUCN führt sie auf der Roten Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten als «vom Aussterben bedroht». Vor allem die Bejagung und die Zerstörung ihres Lebensraums setzen den Tieren zu. Der Bestand nimmt weiter ab.

Das Affenhaus ist geöffnet. Mit etwas Glück können Besucherinnen und Besucher das Jungtier beobachten.
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Eintrag vom: 20.10.2026  




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