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Freitag, 3. Juli 2026
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Feuerwehr & Rettungsdienst haben erste extreme Hitzewelle erfolgreich bewältigt
Stadt bittet Bürger*innen weiterhin, besonders auf ältere Angehörige und Nachbar*innen zu achten

Die außergewöhnliche Hitzewelle der vergangenen Tage hat die Integrierte Leitstelle, den Rettungsdienst und den Bevölkerungsschutz auch in Freiburg vor besondere Herausforderungen gestellt.

In der Integrierten Leitstelle in der Eschholzstraße gingen doppelt so viele Anrufe ein wie an normalen Tagen. Auch die Zahl der Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsätze verdoppelte sich, zwischenzeitlich mussten auch zweimal so viele Fahrzeuge ausrücken. Zudem kam es vermehrt zu technischen Problemen aufgrund von Überhitzung. Die Freiwillige Feuerwehr verstärkte die hauptamtlichen Einsatzkräfte bei den zahlreichen Einsätzen.

Durch die frühzeitige Vorbereitung und die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten vom Notruf bis zu den Kliniken konnte die „Außergewöhnliche Einsatzlage“ bestmöglich bewältigt werden. Feuerwehr, Rettungsdienst, Hilfsorganisationen, städtische Fachämter und Kliniken standen im täglichen Austausch.

„Mein besonderer Dank gilt allen haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften, allen Mitarbeitenden sowie unseren Rettungsdienstbetreibern von Rotem Kreuz und Malteser Hilfsdienst. Zudem waren auch der ASB und die Johanniter mit zusätzlichen Fahrzeugen tätig. Nur durch die ehrenamtliche Unterstützung konnten die Einsatzspitzen abgefedert werden. Die Arbeitsbelastung in der gesamten Kette von Notruf über Rettungsdienst bis zu den Kliniken bei solchen Temperaturen ist extrem“, so Bürgermeisterin Carolin Jenkner.

Neben der Bewältigung der einzelnen Einsätze stand der Schutz besonders gefährdeter Bevölkerungsgruppen im Mittelpunkt. Gleichzeitig wurde auch darauf geachtet, die Gesundheit der Einsatzkräfte zu sichern – zum Beispiel durch zusätzliche Trinkpausen, ausreichend Regenerationszeiten und konsequenten Hitzeschutz.

Die Stadt Freiburg bittet alle Bürger*innen auch weiterhin um umsichtiges Verhalten. Viele Menschen haben auf Nachbarn, Angehörige und besonders gefährdete Personen geachtet und damit einen wichtigen Beitrag geleistet. Auch wenn das Thermometer ein paar Grad weniger anzeigt: Es ist weiter sehr warm und insbesondere ältere Alleinstehende und Menschen mit Vorerkrankungen sind gefährdet. Die Stadt bittet darum, weiterhin aufmerksam zu sein und auf Nachbar*innen und Angehörige zu achten.
 
Eintrag vom: 03.07.2026  




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