2001: Einst kühne Zukunft, heute Reise in die Vergangenheit
StanÂley Kubricks 2001: A SPACE ODYSSEY ist ein MeilenÂstein der Filmgeschichte. Der britisÂch/US-amerikanisÂche Film beeÂinÂflusste GenÂerÂaÂtioÂnen von RegisÂseur*innen, revÂoÂluÂtionÂierte das Genre SciÂence-FicÂtion und begeisÂterte über Jahrzehnte MilÂlioÂnen von Kinogästen.
Ein schwarzer Monolith erscheint in der afrikanischen Steppe – und ein Primat begreift den Knochen erstmals als Werkzeug und Waffe. Mit dem berühmtesten Schnitt der Filmgeschichte überspringt Stanley Kubrick Jahrmillionen der Evolution und führt uns direkt in das Jahr 2001: Eine Ära, in der der Mensch das Weltall kolonisiert hat, aber in der sterilen Perfektion seiner eigenen Technik gefangen scheint. Der Film erweist sich als philosophischer Essay über das Verhältnis von Mensch, Maschine und Zeit. Der Bordcomputer HAL 9000 wird zum Spiegelbild menschlicher Fehlbarkeit, während die finale Reise durch das „Sternentor“ das Publikum in eine Sphäre jenseits von Logik und Raumzeit entlässt. "Es ist mehr eine mythologische als eine Science-Fiction-Geschichte“ (Stanley Kubrick).
GB 1968, OmU, 149 Min., Regie: Stanley Kubrick
Kommunales Kino Freiburg
Mi 17.06., 21:30 / Sa 20.06., 19:30 |