Fehrenbachallee, Freiburg, 23. April, 12:13 Uhr. In einem Wohngebäude wurde eine Wohnung entrümpelt, in dessen Keller vor vielen Jahren durch den Wohnungsinhaber Chemikalien gesammelt wurden. Darunter war auch Pikrinsäure, die aufgrund Austrocknung ein explosives Potential entwickelt hatte. Die Beurteilung der Gefährlichkeit wurde durch eine Entschärfergruppe der Bundespolizei vorgenommen, die die Notwendigkeit einer kontrollierten Sprengung feststellte.
Die Feuerwehr unterstütze in Amtshilfe bei der Grabung eines Erdlochs, um die Detonationsenergie zielgerichtet abzuleiten. Weiter wurde die Lage, zusammen mit dem Amt für öffentliche Ordnung, als Vertreter der Stadtverwaltung vor Ort begleitet. In enger Abstimmung mit der Polizei wurde auch ein Hinweis an die Bevölkerung über die Warn-App NINA verbreitet, um vor dem entstehenden Knall zu warnen und dessen Ursache zu erklären.
Nach erfolgreicher Entschärfung wurde die Absperrung durch die Polizei aufgehoben. |