Das Garten- und Tiefbauamt rüstet derzeit alte Ampeln auf moderne LED-Technik um. Das spart bisher schon jedes Jahr rund 60.000 kWh Strom ein – das entspricht etwa 35.000 Kilogramm CO₂. Als nächstes ist die Anlage an der Wiesentalstraße / Ecke Schildackerweg dran. Die Arbeiten beginnen am Dienstag, 24. Februar, und dauern voraussichtlich eine Woche. Währenddessen ist die Anlage außer Betrieb. Für eine sichere Querung der Wiesentalstraße wird es einen provisorischen Zebrastreifen geben.
Die neue Ampel leuchtet künftig mit LED – das spart nicht nur Strom und senkt die CO₂-Emissionen. Die neuen Signalgeber sind auch heller und dadurch besser sichtbar. Die längere Lebensdauer der LED-Technik führt zu deutlich weniger Ausfällen. Das wirkt sich positiv auf die Verkehrssicherheit, die Wartung und die Unterhaltungskosten aus.
Aber mit den neuen Ampeln wird nicht nur Strom gespart – auch Fußgänger*innen und Radfahrer*innen auf der stark frequentierten Verbindung über den Schildackerweg profitieren in Zukunft von der neuen Technik: Die Ampel zeigt künftig länger grün, die Wartezeiten werden kürzer und die Sensortaster sind leichter zu bedienen. Auch die Barrierefreiheit wird verbessert. Seheingeschränkte oder blinde Personen erkennen durch ein akustisches Signal und den vibrierenden Taster, dass die Ampel Grün zeigt. Durch einen zusätzlichen Ton, den Pilotton, können sie den Ampelmasten besser finden und Grün anfordern.
Die Modernisierung der Ampelanlage kostet rund 23.000 Euro. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert den Umbau mit 8.000 Euro aus dem Programm „Klimaschutzprojekte aus dem kommunalen Umfeld – Sanierung von Lichtsignalanlagen“. |