WOMI-Team unterstützt und berät Personen, die zugewandert oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind
Sprechzeiten haben sich geändert
Wer kann mir helfen? Die Stelle mit dem passenden Unterstützungsangebot zu finden, ist für Menschen, die Hilfe benötigen, nicht leicht. Das Amt für Migration und Integration und das Amt für Soziales haben im Juli 2025 zusammen das Projekt „Wohnen – Obdach – Migration – Integration“ (WOMI) ins Leben gerufen. Es richtet sich an Personen, die vor kurzem aus der EU zugewandert und/oder von Wohnungslosigkeit bedroht bzw. schon wohnungslos sind. Sie werden beraten, begleitet und in andere Unterstützungsangebote vermittelt.
Angesprochen werden insbesondere Menschen, die gute Voraussetzungen für eine Reintegration in den Wohnungs- und Arbeitsmarkt mitbringen, aber dennoch Unterstützung benötigen. Die Kontaktaufnahme ist niederschwellig: in Unterkünften, Notschlafstellen, Tagesstätten, Jugendberatungsstellen. Ob beim Beantragen eines Wohnberechtigungsscheins, bei Mietschulden, Problemen mit der Arbeit oder der Krankenversicherung sowie in sozialhilferechtlichen und ausländerrechtlichen Fragen, zum Beispiel zum Thema Freizügigkeit, – das WOMI-Team berät, unterstützt und vermittelt. WOMI ergänzt damit bestehende lokale Angebote und reduziert Lücken im Hilfesystem. Gemeinsam mit dem Amt für Migration und Integration und dem Amt für Soziales arbeitet das WOMI-Team daran, Hürden abzubauen – so dass Klient*innen schneller geholfen werden kann.
Neue Sprechzeiten des WOMI-Teams:
Amt für Migration und Integration (Berliner Allee 1, 8. Obergeschoss):
Montag 13 bis 16 Uhr, Freitag 9 bis 12 Uhr;
KontaktNetz (Eschholzstraße 86, 1. OG):
Dienstag 9 bis 12 Uhr, und nach Vereinbarung.
Telefonisch erreichbar ist die Beratungsstelle unter 0761/201-3219:
Mittwoch 9 bis 11 Uhr, Donnerstag 14 bis 16 Uhr.
Schriftliche Anfragen sind möglich, per Mail an womi@freiburg.de oder per Post an WOMI, Eschholzstraße 86, 79115 Freiburg.
Weitere Infos gibt es unter www.freiburg.de/womi. Das Projekt wird im Rahmen des Programms "EhAP Plus" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert. |