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Freitag, 13. Februar 2026
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Zimmererarbeiten an Schloss Reitzenstein
Issigau: Schloss Reitzenstein (c) Julia Pohl / DSD
 
Zimmererarbeiten an Schloss Reitzenstein
Auf einer Geländestufe unmittelbar östlich des Burgfelsens gelegen

Bei einem Pressetermin vor Ort am Mittwoch, den 11. Februar 2026 um 11.00 Uhr überbringt Uwe Franke, Ortskurator Oberfranken der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), in Anwesenheit von Ulrich Krückel von Lotto Bayern dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 47.819,38 Euro für Zimmererarbeiten am Schloss Reitzenstein an den Denkmaleigentümer Freiherr Constantin von Reitzenstein. Das Schloss gehört seit 2024 zu den über 640 Denkmalen, die die DSD aus privaten Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.

Zum Objekt:
Das Schloss Reitzenstein befindet sich auf einer Geländestufe unmittelbar östlich des Burgfelsens. Die Uraufnahme aus den Jahren 1808 bis 1864 zeigt das Schloss als großen rechteckigen Baukörper, der um etwa 15 Grad aus der Nord-Süd-Achse nach Osten gedreht ist. Von den damals vorhandenen Gebäuden ist das sogenannte Jägerhaus bis heute erhalten, während die nördlich gelegenen Ökonomiegebäude durch einen Neubau ersetzt wurden. Treppenhaus und Altan fehlen heute. Das Rittergut wurde 1721 von Josef Adam von Reitzenstein an den markgräflichen Grenadierhauptmann und Oberforstmeister Moritz August von Beust verkauft. Nach mehreren Besitzerwechseln gelangte es 1889 wieder in den Besitz der Familie Reitzenstein, als Karl Friedrich von Reitzenstein das Gut zurückerwarb.

Im Jahr 1894 erfolgte eine umfassende Umgestaltung in französisch-neubarocken Formen. Zu den baulichen Veränderungen zählen das Aufsetzen der südlichen und nördlichen Eckpavillons, die Ergänzung der Eingangshalle an der Westseite sowie einer überdachten Terrasse an der Ostseite. Zudem wurde ein zweistöckiger Nordflügel angebaut, wobei der Altbau um eine Achse verlängert wurde. Zwischen den beiden Flügeln entstand in der nordöstlichen Ecke des Hofes ein achteckiger Turm, der eine Glockenstube mit zwei Glocken beherbergt. Den oberen Abschluss bildet eine welsche Haube mit spitz zulaufender Helmkonstruktion.
 
Eintrag vom: 12.02.2026  




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