Stadt eröffnet Deutsch-Italienische Kita im Stadtteil Brühl-Güterbahnhof – es gibt noch freie Plätze
Toben, spielen, lernen und entdecken, Geschichten lauschen, gemeinsam essen, singen und Quatsch machen: Für all das und noch viel mehr gibt es seit Anfang Februar einen neuen Ort in Freiburg: die Deutsch-Italienische Kita in der Ingeborg-Krummer-Schroth-Straße 12 im Güterbahnhofareal. Es ist die 24. städtische Kita in Freiburg – in Brühl ist es die erste Kindertageseinrichtung der Stadt. Das Besondere an der neuen Einrichtung: Hier wird nicht nur deutsch, sondern auch italienisch gesprochen. In einer bilingualen Gruppe fördern teils muttersprachliche Fachkräfte die Kinder auch in der italienischen Sprachentwicklung. Die gute Nachricht für alle Familien: Es gibt noch freie Plätze.
Oberbürgermeister Martin Horn zeigt sich erfreut: „Die neue Kita im Güterbahnhofareal ist ein wichtiger Schritt für den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung in Freiburg. Zugleich steht sie für eine moderne, offene und bilinguale Bildung von Anfang an. Das Angebot unterstreicht die deutsch-italienische Freundschaft, die wir in Freiburg in vielen Bereichen leben – auch in unseren Kitas.“ Bürgermeisterin Christine Buchheit ergänzt: „Das bilinguale Konzept ist ein wichtiges Signal an die große italienische Community in Freiburg. Mein Dank gilt daher auch dem italienischen Konsulat für die vertrauensvolle und gelungene Kooperation.“
Gestartet hat der Kitabetrieb mit einer vorerst altersgemischten Gruppe. Ein- und zweijährige Kinder können die Kita von 7.30 bis 14.30 Uhr besuchen. Die größeren Kinder werden bis 15.30 Uhr betreut. In den nächsten Monaten sollen drei weitere Gruppen hinzukommen. Perspektivisch soll es auch weitere zweisprachige Gruppen geben. Eltern können Ihre Kinder in der Einrichtung anmelden, unabhängig davon, ob bereits italienische Sprachkenntnisse vorhanden sind.
Alle städtischen Kitas arbeiten nach dem Infans-Konzept: Die individuellen Interessen und persönlichen Themen der Kinder stehen dabei im Mittelpunkt. Außerdem ermutigen die Erzieher*innen die Kleinen dazu, sich bei Entscheidungen einzubringen und über ihren Kita-Alltag mitzubestimmen. Zum Entdecken und Ausprobieren laden im offenen Konzept unterschiedliche Themenbereiche ein, vom Mal-Atelier über Bibliothek und Bewegungsraum bis zur Theaterwerkstatt.
Dafür bietet die Kita im Erdgeschoss eines neu errichteten Wohngebäudes der Freiburger Stadtbau gute räumliche Bedingungen. Neben einem Mehrzweckraum, den nicht nur die Kleinen zum Bewegen nutzen können, sondern auch die Großen für Teamsitzungen und Elternabende, gibt es auch ein Kinderbistro mit Essensausgabetheke.
Die Freiburger Stadtbau hat die Räumlichkeiten im Dezember 2025 an die Stadt übergeben. Der Kaufpreis für die Kita inklusive Planung und Umsetzung der Außenanlage und einiger Festeinbauten (z.B. Garderoben, Wickeltische, Kinder-Lernküche, Teeküche) betrug rund 4,8 Millionen Euro. |