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Samstag, 7. Februar 2026
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30 baden-württembergische Denkmale erhielten 2025 eine DSD-Förderung
Göppingen. Hohenstaufen-Gymnasium (c) Nina Probst / DSD
 
30 baden-württembergische Denkmale erhielten 2025 eine DSD-Förderung
Deutsche Stiftung Denkmalschutz freut sich über die Erfolge im vergangenen Jahr

In Baden-Württemberg erfreuten sich 2025 insgesamt 30 Denkmale der Hilfe durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD). Die Unterstützung durch die Förderer der Stiftung war ungebrochen. Private Spenden, die Erträge der DSD-Treuhandstiftungen und die der Lotterie GlücksSpirale, dazu zahlreiche Nachlässe und Geldauflagen ermöglichten der privaten Denkmalschutzstiftung allein in Baden-Württemberg, neben Beratung, Begleitung und Besichtigung der Objekte auch über 2 Millionen Euro in Förderverträge zu binden. Bundesweit unterstützte die DSD im vergangenen Jahr über 610 Objekte mit rund 34,9 Millionen Euro.

Zu den Förderprojekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz 2025 in Baden-Württemberg gehörte beispielsweise das Hohenstaufen-Gymnasium in Göppingen. Die Schule wurde von 1957 bis 1959 nach einem Entwurf der Architekten Günter Behnisch und Bruno Lambart errichtet. Das Gebäude setzt sich aus einem langgestreckten, viergeschossigen Hauptbau und zweigeschossigen, durch Glasgänge miteinander verbundene Klassentrakte zusammen. Die Strenge des Stahlbetonskelettbaus mit vorgefertigten Fassadenelementen lockert das leicht asymmetrisch nach innen knickende Flachdach auf. Die westliche Giebelseite ist als Hauptansichts- und Zugangsseite gestalterisch hervorgehoben. Sämtliche Räume des Schulgebäudes werden über großflächige Kippfenster, Wendeflügel und feststehenden Oberlichter großzügig belichtet. Zu den weiteren DSD-Projekten des vergangenen Jahres gehörten auch das Rheintor in Breisach, wo dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale die Natursteinrestaurierung unterstützt werden konnte, oder ein Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert in Tübingen, wo die DSD die Gesamtsanierung förderte. Schließlich wurde auch der Oberen Burg in Talheim, der Glashütte Buhlbach in Baiersborn Obertal und dem ehemaligen Lutherhaus in Heidelberg Bergheim Unterstützung zuteil. Jedes dieser Denkmale stellt eine einmalige Kostbarkeit dar.

Das Förderprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz umfasst private und öffentliche Denkmale, darunter Bürgerhäuser, Burgen, Kirchen, Klöster, Schlösser, technische Denkmäler, aber auch archäologische Grabungen und historische Grünanlagen. Nur durch die tatkräftige Mithilfe vieler Mitbürger lassen sich diese Kunstschätze unserer Kulturlandschaft erhalten. Die Förderung durch die DSD versteht sich daher immer auch als Anerkennung des beispielhaften Bemühens der Denkmaleigentümer, Fördervereine, Kommunen und Gemeinden in ihrem Einsatz für den kulturellen Erinnerungsschatz, der uns allen Heimat bewahrt.

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Eintrag vom: 06.02.2026  




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