Das Haus stammt im Kern aus dem 18. Jahrhundert und wurde Mitte des 19. Jahrhunderts umgebaut
Für die Instandsetzungsarbeiten an der Fassade, bestehend aus Sanierung der Sockelzone, Putz- und Kirchenmalerarbeiten sowie Zimmererarbeiten, am Kleinbauernhaus Moosstetten 3 in Pastetten stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale 30.000 Euro zur Verfügung. Das Bauernhaus gehört nunmehr zu den über 640 Projekten, die die private DSD dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Bayern gefördert hat.
Zum Objekt:
Der Erlhof in Moosstetten in der Gemeinde Pastetten, gehört zu den prägenden historischen Hofanlagen am südlichen Rand des Moostettener Weilers. Seine Geschichte reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Ursprünglich unterstand der Hof dem Kloster Attel und blieb bis zur Säkularisation im Jahr 1803 in dessen Besitz. Gemeinsam mit dem Schwaigerhof und dem Hellerhof bildete der Erlhof bis zum Ende des 18. Jahrhunderts ein Ensemble, das die örtliche Kulturlandschaft nachhaltig geprägt hat.
Das Wohnhaus des Erlhofs ist ein erdgeschossiger Steildachbau mit Blockhaus-Kniestock und Gred. Der Kernbau stammt aus dem 18. Jahrhundert, Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgte ein Umbau. Trotz späterer Veränderungen bewahrt das Gebäude wesentliche Merkmale der traditionellen Bauweise: die profilierten Balkenköpfe, der hohe hölzerne Kniestock sowie die charakteristische Dachform. Diese Elemente machen den Erlhof zu einem herausragenden Beispiel für die Entwicklung ländlicher Architektur in Oberbayern. |