Mehr Platz und Strom von der Sonne
Der Park-and-Ride-Platz an der Paduaallee ist ab Donnerstag, 29. Januar, um 56 Plätze größer. Außerdem ist die Erweiterung mit einer PV-Anlage überdacht. Die insgesamt 390 Module liefern im Jahr rund 186 Megawattstunden Strom. Das entspricht dem Verbrauch von über 50 Haushalten.
Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit: „Das Projekt zeigt, wie wir unsere knappen Flächen effizient und im Sinne der Energiewende nutzen können. Wir schaffen Schatten für parkende Autos und produzieren gleichzeitig sauberen Solarstrom – ganz im Sinne unserer PhotovoltaikOffensive.
Mobilitätsbürgermeister Martin Haag: „Mit der PV-Überdachung des Park-and-Ride-Parkplatzes verbinden wir klimafreundliche Mobilität mit dem Ausbau erneuerbarer Energien. Nur wenn wir deutlich mehr Strom aus Windkraft und Solarenergie produzieren, können wir unsere Klimaziele erreichen.“
Auf der neuen Fläche gibt es außerdem vier AC-Ladestationen mit acht Ladepunkten. Der Betreiber der PV-Anlage aus Neuenburg am Rhein wird die Anlage noch um einen Batteriespeicher und um weitere Ladestationen erweitern. Das Besondere ist, dass der Strom nicht nur für privates Laden, sondern auch für Carsharing Autos genutzt wird.
Seit 2022 schreibt ein Landesgesetz vor, dass neue Großparkplätze zu 60 Prozent mit Photovoltaik-Modulen überbaut werden müssen. Die Verwaltung hat bei der Erweiterung des Park-and-Ride-Platzes nicht nur 60 Prozent, sondern alle neuen Parkplätze überdacht. Das war bereits im Freiburg Bebauungsplan für das Baugebiet „Im Zinklern" so festgelegt.
Insgesamt hat die Erweiterung rund 920.000 Euro gekostet; ursprünglich kalkuliert waren 1,03 Millionen Euro. Das Land fördert das Projekt mit 725.350 Euro (LGVFG). |