Japan 2018 / DF / 121 Min.
Regie: Hirokazu Kore-eda
Nach einer erfolgreichen Diebestour durch Lebensmittelgeschäfte entdecken Osamu und sein Sohn Shota im winterlichen Tokio ein verlassenes Mädchen auf einer Terrasse. Offensichtlich wird die Kleine von ihren Eltern stark vernachlässigt, was Osamu dazu veranlasst, sie mitzunehmen. Obwohl seine fünfköpfige Familie in einer kleinen Wohnung am Rande des Existenzminimums lebt, nimmt er das Mädchen bei sich auf, gibt ihr Kleidung und etwas Warmes zu essen. Eine unbeschwert fröhliche Idylle entfaltet sich, bis ein Unfall das Geheimnis dieser Familie ans Tageslicht bringt.
Der japanische Regisseur Hirokazu Kore-eda hintefragt in SHOPLIFTERS die Bedeutung von Familie. Auf meisterhafte Weise vermag er die Geborgenheit abzubilden, die eine Familie bestenfalls geben kann. Doch gibt es auch die dunklen Seiten, die Unmengen an Fragen aufwerfen: Was macht eine Familie überhaupt zu einer solchen?
Psychoanalytiker*innen stellen Filme vor
Kommunales Kino Freiburg
Fr 09.01., 19:00, Einführung: Cornelie Brena |