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Der ProlixLetter
Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir über Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum ältesten Ausgabe herumzustöbern.
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 Öko plus
E-Bus Stromer am Europaplatz (c) VAG Freiburg / DennisSavini | | | | | Freiburg erreicht Platz Zwei bei der Elektrifizierung der Busflotte | Städtevergleich der Deutschen Umwelthilfe: Freiburg gehört zu den Vorreitern in der E-Mobilität bei Großstädten
Freiburg zählt bei der Elektrifizierung seiner Busflotte zu den führenden Großstädten Deutschlands: Das zeigt eine neue Analyse der Deutschen Umwelthilfe (DUH). In einem bundesweiten Vergleich von 40 Großstädten belegt Freiburg den zweiten Platz – hinter Mannheim und vor Karlsruhe. Die DUH bezeichnet diese drei Städte als Vorreiter. In das Ranking fließt die Elektrifizierung des Fahrzeugbestands zum Stichtag 31. Dezember 2025 ein sowie geplante Neubeschaffungen bis 2030.
Laut DUH-Ranking sind 51,7 Prozent des Freiburger Busbestands elektrisch betrieben und damit deutlich mehr als der Durchschnitt der untersuchten Städte (19,4 Prozent). Betrachtet man nur den Anteil der Busse, die für den regulären Linienbetrieb benötigt werden, liegt der Elektrifizierungsgrad sogar noch höher. Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) beziffert ihn auf rund zwei Drittel.
Die VAG will den regulären Linienverkehr bis 2030 rein elektrisch betreiben. In ihrem Klimamobilitätsplan hat die Stadt Freiburg festgelegt, dass es bis 2030 40 Prozent weniger CO₂-Emissionen im Verkehr geben soll. Um das zu erreichen, ist die Elektrifizierung der VAG-Busflotte sehr wichtig: Laut Berechnungen trägt sie allein 27 Prozent zum insgesamt angestrebten Reduktionsziel bei.
Freiburg setzt den eingeschlagenen Kurs konsequent fort
Oberbürgermeister Martin Horn sagt: „Unsere E-Busse sind leise, komfortabel und sauber in der Stadt unterwegs. Sie sind ein wichtiger Baustein für einen elektrischen und starken Nahverkehr in Freiburg. Die Zahlen zeigen, wie weit wir beim Umbau des ÖPNV bereits gekommen sind. Diesen Weg werden wir weiter gehen. Und der Strom für unsere Busse stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien.“
VAG-Vorstand Oliver Benz sagt: „Für uns ist die Platzierung eine Bestätigung dafür, dass langfristige Investitionen in Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur und Betriebshof die richtigen Entscheidungen waren. Für unsere Fahrgäste bedeutet das nicht nur weniger CO₂-Emissionen, sondern auch leisere Busse im Stadtverkehr.“
VAG-Vorstand Stephan Bartosch sagt: „Die Elektrifizierung der Busflotte erfordert den Ausbau der Infrastruktur, neue technische Prozesse und die Qualifizierung der Mitarbeitenden. Mit jeder Neubeschaffung wächst der Anteil der E-Busse. Noch in diesem Jahr werden drei weitere E-Busse die Flotte ergänzen und weitere Dieselbusse ausgemustert.“
Die DUH bewertet zudem die Schadstoffklassen verbleibender Verbrennerbusse. In Freiburg waren Ende 2025 keine Busse unterhalb der Abgasnorm Euro V mehr im Bestand.
Hintergrund
Die Deutsche Umwelthilfe hat in der Analyse „Elektrifizierung der Busflotten: Wo Deutschlands Großstädte stehen“ die Busflotten der 40 größten deutschen Städte untersucht. Freiburg belegt mit 51,7 Prozent elektrifizierten Fahrzeugen Platz Zwei hinter Mannheim (60,6 Prozent) und vor Karlsruhe (51,6 Prozent). | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Naturnahe Pflege auf dem Schlossberg: Schafweide bekommt festen Weidezaun | Seit 2019 tummeln sich auf dem Schlossberg die Schafe von Wolfram Seitz-Schüle. Sie helfen dabei, den Natur- und Erholungsraum zu erhalten und die Artenvielfalt zu fördern. Damit die Tiere weiterhin geschützt grasen und ihren wichtigen Beitrag zum Naturschutz leisten können, errichtet die Stadtverwaltung einen festen Zaun rund um die Weidefläche.
Die Schafherde ist Teil des Aktionsplans Biodiversität der Stadt. Extensive Beweidung mit wenigen Tieren auf großer Fläche fördert die Artenvielfalt und stärkt den Biotopverbund. Die Schafe fressen insektenschonend das Gras ab, schaffen durch Tritt und selektiven Fraß viele unterschiedliche Lebensräume und halten Gehölze fern. Außerdem sind die weißen Wolltiere wie Taxis für den Biotopverbund: In ihrem Fell verfangen sich Samen und Insekten, die so zu anderen Weideflächen entlang des Schlossbergs getragen werden.
Bislang gab es rund um die Weide mobile Zäune, die allerdings immer wieder beschädigt wurden. Der jetzt fest installierte Weidezaun sichert die Schafbeweidung langfristig und gewährleistet eine naturnahe Pflege.
Um die Schafe möglichst wenig zu stören, ist es wichtig, auf den Wegen zu bleiben und die Tiere nicht zu füttern. Hunde dürfen nicht auf die Weide und müssen in der gesamten Grünanlage „Schlossberg“ an kurzer Leine (maximal 1,5 Meter) geführt werden.
Der Schlossberg ist einer der wichtigsten Erholungsräume Freiburgs. Gleichzeitig bieten die noch verbliebenen Wiesen und Weiden Lebensräume für zahlreiche Tierarten wie Schmetterlinge, Heuschrecken, Vögel und Fledermäuse. Ohne regelmäßige naturnahe Pflege würden diese Flächen nach und nach verbuschen und von Gehölzen überwachsen werden. Damit wäre auch die Aussicht vom Schlossberg verloren.
Die Schafbeweidung ist Teil des Freiburger Aktionsplans Biodiversität, des Biotopverbunds Freiburg-Schwarzwald und des Labels „StadtGrün naturnah“. Mit dauerhaften Weidezäunen investiert die Stadt in ein Projekt, das Naturschutz, Landschaftspflege, Erholung und Tourismus am Schlossberg miteinander verbindet. Der Zaun kostet rund 52.000 Euro. Eine anteilige Förderung des Landes Baden-Württemberg ist beantragt. | | | | | |
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Verschiedenes
Flohmarkt auf dem Kronenplatz © Karlsruher Fächer GmbH | | | | | Karlsruhe: "Kronentrödel" geht in die vierte Runde | Flohmarktatmosphäre am Sonntag, 11. Oktober, auf dem Kronenplatz
Stöbern und entdecken, feilschen und verkaufen – all das können Karlsruherinnen und Karlsruher am Sonntag, 11. Oktober 2026, von 12 bis 17 Uhr auf dem Kronenplatz erleben. An diesem Tag geht der von der Karlsruher Fächer GmbH veranstaltete "Kronentrödel" in die vierte Runde. Der Flohmarkt richtet sich ausschließlich an Privatpersonen, insbesondere an Kinder, Jugendliche und deren Familien. Ob Groß oder Klein, alle sind eingeladen, alte Schätze zu verkaufen und neue zu finden.
Für die kulinarische Versorgung ist rund um den Kronenplatz gesorgt: Geöffnet haben das intro CAFÉ im Triangel-Gebäude (Kaiserstraße) und das Café Wohnzimmer an der Ecke Zähringerstraße/Kronenstraße. Außerdem ist Waldemars Suppenstüble mit einem eigenen Stand vor Ort vertreten. Ebenfalls ist an diesem Sonntag auch das KIT mit dem Projekt "Real:labor Festival" am Kronenplatz mit dabei.
Keine Standgebühren für Teilnehmende
Eine Anmeldung ist für den "Kronentrödel" nicht erforderlich, die Platzvergabe erfolgt nach der Reihenfolge der Ankunft und es werden keine Standgebühren erhoben. Auf den gekennzeichneten Flächen kann der eigene Verkaufsplatz individuell gestaltet werden, zum Beispiel mit einer Picknickdecke, Stühlen, einem Tisch oder ähnlichem. Größere Aufbauten sind nicht zugelassen.
Die Verkaufsflächen können am Veranstaltungstag zwischen 10 und 12 Uhr auf dem Kronenplatz aufgebaut werden. Aufgrund der gegebenen Platzverhältnisse und der angesprochenen Zielgruppe wird sehr empfohlen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder zu Fuß zum Kronenplatz zu kommen. Sollte eine Nutzung des Autos dennoch notwendig sein, wird darauf hingewiesen, dass eine direkte Zufahrt zu den Verkaufsflächen auf dem Kronenplatz nicht möglich ist. Durch die Baustellen in der Innenstadt wird die Anfahrt mit dem Auto zudem erschwert sein.
Zum Ein- und Ausladen können ausschließlich zwischen 10:00 und 11:00 Uhr markierte Bereiche auf der Kronenstraße genutzt werden, auf die die Veranstalterin vor Ort hinweisen wird. Aus den bisherigen Erfahrungen der letzten Flohmärkte wird darauf hingewiesen, dass mit erheblichen Wartezeiten zu rechnen sein wird. Parkmöglichkeiten stehen beispielsweise im Parkhaus Kronenplatz in der Fritz-Erler-Straße 7-11 oder in den umliegenden Straßen zur Verfügung.
Veranstaltet wird der Flohmarkt von der Karlsruher Fächer GmbH. Diese ist für organisatorische Fragen bis Freitag, 9. Oktober 2026, 12 Uhr, unter kfg(at)karlsruhe.de erreichbar. Weitere Informationen gibt es auf der Seite karlsruhe-erleben.de. | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Mitmachen beim Klimaquartier Zähringen | Aktionen im Oktober
Flohmarkt, Workshops und Spielstraße laden zum Austausch ein
Das Klimaquartier Zähringen im Freiburger Norden bietet im Oktober viele Möglichkeiten, Klimaschutz in Aktion mit anderen zu erleben: Ein Stadtteil-Flohmarkt, Workshops oder eine temporäre Spielstraße laden zum Austauschen, Lernen und Mitmachen ein.
Stadtteil-Flohmarkt Zähringen am Samstag, 10. Oktober
Von 10 bis 14 Uhr gibt es an vier Standorten in Zähringen Flohmarktstände und ein vielfältiges Programm: An der Emil-Gött-Schule liegt der Fokus auf nachhaltigem Konsum, Ernährung und Gemeinschaft. Die Flohmarktstände bieten überwiegend Kinder- und Jugendsachen an. Das Jugendzentrum Jatz präsentiert seine Angebote für Jugendliche. Auch die Klimaquartier-Aktionsgruppen „Bücher und Begegnung“ und „Repaircafé Zähringen“ sind mit dabei. Außerdem wird der Bürgerverein Zähringen vor Ort sein und seine Angebote für mehr Kunst, Kultur und Solidarität im Stadtteil vorstellen. Wer wissen möchte, welche Unterstützung es für Engagierte in Zähringen und Freiburg gibt, kann das Haus des Engagements kennenlernen. Bei einem kostenlosen Workshop der mobilen Kochschule können Kinder, Jugendliche und Erwachsene lernen, wie leckere, gesunde, regionale und saisonale Ernährung geht.
Im Thomaszentrum stellt sich von 10 bis 14 Uhr das Klimaquartier Zähringen mit dazu passenden städtischen Förderprogrammen und ihrem Partner, der Energieagentur Regio Freiburg, vor. Sie informieren zum Beispiel über das Förderprogramm „Wir fürs Quartier“ oder die kostenlosen Angebote des neuen Kompetenzzentrums Energie, Sanieren und Solar. Außerdem gibt es Eis, Spiele für Kinder, eine Himmelsschaukel und für das leibliche Wohl ist mit Kaffee, Kuchen und Cocktails gesorgt.
Am Vorplatz des Gemeindezentrums Sankt Blasius gibt es von 10 bis 16 Uhr einen Infostand des Bürgervereins Zähringen und außerdem Kaffee und Kuchen sowie einen Grillstand. Wer um 18 Uhr nach einem langen Flohmarkttag noch genug Energie mitbringt, kann bei der „KüfA -Küche für Alle“ des Ernährungsrats Freiburg in der Quartiersarbeit Zähringen, Zähringer Straße 346, mit anderen gemeinsam ein vegetarisches Abendessen aus geretteten, regionalen Zutaten zubereiten und so den Abend gesellig ausklingen lassen.
Workshop „Neue Zielgruppen erreichen, gemeinsam mehr bewegen“ am Dienstag, 13. Oktober
Wie erreicht man in Klimaschutzprojekten mehr Menschen? Wie kann man das Miteinander und die Lebensqualität im Stadtteil stärken? Diesen Fragen geht der Workshop „Neue Zielgruppen erreichen, gemeinsam mehr bewegen“ am Dienstag, 13. Oktober, von 14 bis 19 Uhr, nach. Dabei wird in den Blick genommen, wer sich bereits beteiligt – und wer bislang kaum erreicht wird. Denn Klimaschutz gelingt am besten, wenn sich möglichst viele Menschen im Stadtteil mit ihren Erfahrungen, Ideen und Bedürfnissen einbringen und sich austauschen können. Der Workshop findet im Rathaus im Stühlinger, Fehrenbachallee 12, im Konferenzzentrum, Raum Schönberg, statt. Anmelden können sich alle Interessierten bis Mittwoch, 7. Oktober unter www.haus-des-engagements.de/angebote/veranstaltungen/neue-zielgruppen-erreichen-gemeinsam-mehr-bewegen. Referentinnen sind Claudia Schury vom Klima-Bündnis und Kirsten Heininger von Life Bildung Umwelt Chancengleichheit. Der Workshop richtet sich an Klimaschutz-Engagierte sowie an kommunale Mitarbeitende, um bei der Planung und Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen die Gleichstellung aller Geschlechter zu fördern. Die Teilnahme kostet nichts. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Klimaquartier-Spielstraße am Freitag, 16. Oktober
Zusammen mit dem Klimaquartier Zähringen / Freiburg Nord veranstalten engagierte Familien, das Kinderbüro Freiburg und das Spielmobil am Freitag, 16. Oktober, von 15 bis 18 Uhr für einen Tag eine Spielstraße in Herdern. Der nördliche Abschnitt der Sautierstraße zwischen Rennweg und Stefan-Meier-Straße gehört an diesem Nachmittag den Menschen: Alle sind herzlich eingeladen, sich auf der Straße zu treffen, ins Gespräch zu kommen, Roller, Skateboard oder Fahrrad zu fahren, Ball zu spielen und neue Ideen für ein klimafreundliches Miteinander im Stadtteil zu entwickeln. Neben Spielangeboten des Spielmobils können alle Interessierten auf einem Fahrrad-Parcours ihr Geschick testen und das eigene Fahrrad vom ADFC codieren lassen, um es besser vor Diebstahl zu schützen. Ein Stand des Klimaquartiers informiert über weitere Angebote des städtischen Projekts und Möglichkeiten, aktiv zu werden. Mehr Informationen gibt es auf der Projektseite des Klimaquartiers: www.freiburg.de/klimaquartier. | | Mehr | | | |
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Öko plus
(c) A. Schwarzkopf | | | | | Die Waldhaus-Termine im Oktober | Fräulein Brehms Tierleben, Holzrücken mit dem Pferd oder Esslöffel selbst herstellen
Mittwoch, 7. Oktober, 17 bis 19 Uhr | ohne Anmeldung
Waldspaziergang im Freiburger Stadtwald
Auf dieser Tour rund um das Waldhaus erleben die Teilnehmenden mit Forstdirektor a.D. Albrecht Franke den herbstlichen Wald. Sie erfahren viel Wissenswertes über nachhaltige Waldbewirtschaftung, über das Management der Erholungsfunktion des Waldes sowie über seine Bedeutung für den Natur-, Arten- und Klimaschutz. Teilnehmen können alle ab zwölf Jahren, die Teilnahme ist kostenfrei.
Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Klima.Länd.Tage statt. Weitere Informationen und Aktionen unter www.klimalaend.de/klimalaendtage.
Montag, 12. Oktober, 14.30 bis 17.30 Uhr | Anmeldeschluss: 8. Oktober bei Iris Wernher (demenz-botschafter@wernher.de, 0160 926 777 10)
Walderlebnis für Menschen mit Vergesslichkeit/Demenz
An diesem Nachmittag erleben die Teilnehmenden nach einer gemütlichen Kaffeerunde mit Referentin Daniela Getto ein waldpädagogisches Programm, das die Sinne anspricht. Im Fokus stehen die Bäume des Waldes. Die Veranstaltung ist für Menschen mit Vergesslichkeit/Demenz und deren Begleitpersonen geeignet. Die Teilnahme ist auch mit körperlicher Einschränkung (z.B. Rollator, Rollstuhl) gut möglich. Teilnahme frei, in Kooperation mit Demenzbotschafterin Iris Wernher.
Donnerstag, 22. Oktober, 17 bis 18.30 Uhr | Anmeldeschluss: 12. Oktober
Stress lass nach: Afterwork-Waldbaden – Entspannen im Grünen durch Shinrin Yoku
Shinrin Yoku bedeutet „Baden in der Waldluft“. Zum Herunterkommen und Durchatmen nach einem Arbeitstag tauchen die Teilnehmenden mit Kristin Vollmar, Referentin für Waldpolitik und zertifizierte Kursleiterin für Waldbaden, ein in die heilende Wirkung des Waldes, genießen bewusst die Natur mit allen Sinnen. Entspannung, Achtsamkeitsübungen im Wald und Wohlfühlen stehen im Vordergrund. Das Schlendern ist gespickt mit einer Prise Wissen zum Ursprung des Waldbadens und den verblüffenden gesundheitlichen Wirkungen des Waldes. Teilnahmebeitrag: 13 Euro.
Samstag, 24. Oktober, 9.30 bis ca. 14.30 Uhr | Anmeldeschluss: 13. Oktober
Wanderung: Klimawandel am Schauinsland – von der Bergstation zur Talstation
Die Tour beginnt mit einer Fahrt mit der Schauinslandbahn auf den Gipfel des Freiburger Hausbergs. Von dort wandern die Teilnehmenden gemeinsam mit Revierförster Philipp Schell bergab zurück zur Talstation. Unterwegs sehen sie, wie sich der Wald durch den Klimawandel verändert und welche Versuche es gibt, ihn an die aktuellen Herausforderungen anzupassen. Gewandert wird in steilem, steinigem, teils weglosem Gelände. Die Wanderung findet bei jedem Wetter statt und es gibt keine Einkehrmöglichkeit. Daher sind „Geländegängigkeit“, gutes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung sowie ein Vesper und Getränke unbedingt erforderlich. Treffpunkt ist bei der Talstation Schauinslandbahn. Die Teilnahme ist ab zwölf Jahren. Die Veranstaltung ist kostenfrei, die Bahnfahrt zahlen alle Teilnehmenden vor Ort.
Samstag, 24. Oktober, 10 bis 15 Uhr | Anmeldeschluss: 12. Oktober
Schnupperkurs: Holzrücken mit dem Pferd
Außer Sensibilität im Umgang mit dem Tier, Respekt vor eigenen Grenzen und einem Gespür für die Besonderheit der Situation sind für diesen Kurs keine Vorkenntnisse nötig. Die Teilnehmenden werden von Jürgen Duddek angeleitet, der sie als ausgewiesener Experte im einspännigen Holzrücken in die schonende Waldarbeit mit dem Pferd einführt. Die Teilnahme ist ab 16 Jahren. Teilnahmebeitrag: 119 Euro.
Mehr Informationen unter www.juergen-duddek.de.
Sonntag, 25. Oktober, 14 bis 15.30 Uhr | ohne Anmeldung
Sonntagsspaziergang: Herbststimmung im Stadtwald-Arboretum Das Freiburger Stadtwald-Arboretum hat einen großen Reichtum an Strauch- und Baumarten aus aller Welt. Besonders im Herbst fällt diese Vielfalt auf, wenn das Laub der Pflanzen in den unterschiedlichsten Farben leuchtet. Die Teilnehmenden dürfen sich mit dem Referenten und Biologen Winfried Meier auf ein „Feuerwerk“ der Farben freuen. Festes Schuhwerk und witterungsangepasste Kleidung sind erforderlich. Teilnahmebeitrag: 6 Euro (bitte im Waldhaus-Café bezahlen). In Kooperation mit dem Verein „Freunde des Stadtwald-Arboretums Günterstal“.
Sonntag, 25. Oktober, 14 und 16 Uhr | ohne Anmeldung
Fräulein Brehms Tierleben | 14 Uhr Hymenoptera – Die wilden Bienen und 16 Uhr Felis silvestris – Die Wildkatze
Fräulein Brehms Tierleben, das einzige Theater für heimische gefährdete Tierarten und Sprachrohr der Wissenschaft, gastiert an ausgewählten Sonntagnachmittagen im Waldhaus. Um 14 Uhr kann sich das Publikum bei der Aufführung von Hymenoptera – Die wilden Bienen mit der Entwicklung von Bienen vertraut machen. Es sieht fantastische Mundwerkzeuge zur Pollenübertragung auf der großen Leinwand und erfährt etwas über die Anordnung einer Bienenfamilie. Um 16 Uhr präsentiert das Fräulein eine
echte Europäerin und begnadete Schwimmerin: Felis silvestris – Die Wildkatze. Die Vorstellung ist für neugierige Erwachsene und Kinder ab 8 (Wildkatze) und 10 Jahren (Bienen) geeignet. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Die Veranstaltungen sind rollstuhlgerecht. Weitere Informationen unter www.brehms-tierleben.de.
Samstag, 31. Oktober, 10 bis 18 Uhr | Anmeldeschluss: 20. Oktober
Grünholzwerkstatt: Esslöffel schnitzen
Die Teilnehmenden erarbeiten gemeinsam mit Matthis Berthold in unserer gemütlichen Holzwerkstatt Esslöffelrohlinge mit der Axt und bringen diese anschließend mit Schnitzmessern zur finalen Form. Dabei werden auf den Erfahrungen aufbauend die handwerklichen Techniken verfeinert und ein bis zwei filigrane Esslöffel erarbeitet. Wer die entschleunigende Wirkung des Schnitzens erfahren und selbst einen individuellen Esslöffel schnitzen möchte, ist in diesem Kurs richtig. Er ist geeignet für Personen mit Schnitzerfahrung, zum Beispiel aus dem Kochlöffelkurs mit Matthis Berthold, der seine Ausbildung an Sätergäntan, dem Institut für Traditionelles Kunsthandwerk in Schweden absolviert hat. Teilnahme ab 16 Jahren. Teilnahmebeitrag: 90 Euro inklusive Material.
Anmeldungen unter www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungskalender oder unter Tel. 0761 896477-10 (Dienstag bis Freitag 9 bis 12.30 Uhr, Donnerstag bis Freitag 14 bis 16.30 Uhr).
Öffnungszeiten des Waldhauses: Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr,
Sonntag und Feiertag 12 bis 17 Uhr (mit Ausstellung und Waldhaus-Café).
zum Bild oben:
Wanderung: Klimawandel am Schauinsland – von der Bergstation zur Talstation am 24. Oktober
(c) A. Schwarzkopf | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Katholische Akademie Freiburg jetzt auf Mastodon | Die Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg erweitert ihre Social-Media-Präsenz und ist ab sofort auch auf Mastodon vertreten. Mit dem neuen Auftritt setzt sie bewusst auf eine dezentrale Plattform, die den offenen Austausch fördert und den Nutzenden mehr Selbstbestimmung über ihre digitale Kommunikation ermöglicht.
Mastodon ist Teil des sogenannten Fediverse – eines Netzwerks unabhängiger, miteinander verbundener Plattformen. Im Unterschied zu kommerziellen sozialen Netzwerken basiert das Fediverse auf freier Software, verzichtet auf zentrale Kontrolle durch einen einzelnen Konzern und stellt Beiträge chronologisch statt algorithmisch zusammen. Die Katholische Akademie sieht darin eine sinnvolle Ergänzung ihrer bisherigen Social-Media-Kanäle und einen weiteren Ort für den Dialog mit Interessierten.
Den Anstoß für den neuen Auftritt gab ein Workshop zum Fediverse, den die Katholische Akademie gemeinsam mit der Stabsstelle Medienkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der Erzdiözese Freiburg sowie freiburg.social e. V. veranstaltete. Ralf Tauscher von freiburg.social erläuterte dabei die Grundlagen dezentraler sozialer Netzwerke. Im anschließenden Praxisteil konnten die Teilnehmenden die Plattform kennenlernen und erste Erfahrungen mit Mastodon sammeln.
Mit ihrem neuen Mastodon-Auftritt informiert die Katholische Akademie künftig auch im Fediverse über ihre Veranstaltungen, Vorträge und Diskussionen und lädt Interessierte zum Austausch ein.
Zur Katholischen Akademie Freiburg auf Mastodon:
https://freiburg.social/@katholischeakademie
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Veranstaltungen
(c) Veterama Mannheim | | | | | 51 Mal Leidenschaft für das Kulturgut auf Rädern | Vom 9. bis 11. Oktober 2026 wird das Maimarktgelände Mannheim wieder zum Treffpunkt für Oldtimerfreunde, Schrauber, Sammler und Enthusiasten aus ganz Europa
Mannheim. Wenn auf dem Maimarktgelände wieder Motorhauben geöffnet, Ersatzteilkisten durchstöbert und längst vergangene automobile Erinnerungen lebendig werden, ist es wieder so weit: VETERAMA-Zeit in Mannheim.
Vom 9. bis 11. Oktober 2026 öffnet die VETERAMA zum 51. Mal ihre Tore. Nach dem großen Jubiläum im vergangenen Jahr geht eine der traditionsreichsten Veranstaltungen der Oldtimer-Szene in die nächste Runde – und beweist damit einmal mehr: Leidenschaft für historische Fahrzeuge kennt kein Alter.
Seit mehr als fünf Jahrzehnten bringt die VETERAMA Menschen zusammen, die Benzin im Blut und ein Herz für klassische Mobilität haben. Vier- und Zweiräder, Ersatzteile und Zubehör, Restaurierungsobjekte, Werkzeug, Literatur und Automobilia machen das Maimarktgelände für drei Tage zu einer riesigen Schatzkammer der Fahrzeuggeschichte.
Das Glück liegt manchmal in einer alten Kiste
Wer schon einmal auf der VETERAMA war, kennt diesen besonderen Moment: Man läuft durch die Reihen, schaut hier, stöbert dort – und plötzlich liegt es vor einem. Dieses eine Teil, das am eigenen Fahrzeug seit Jahren fehlt.
Genau darin liegt die Faszination.
Denn die VETERAMA ist kein gewöhnlicher Markt. Sie ist ein Ort für Entdeckungen. Ein Ort, an dem gehandelt und gefeilscht wird, an dem Wissen weitergegeben wird und an dem ein Gespräch am Stand manchmal genauso wertvoll ist wie das Ersatzteil, das man anschließend mit nach Hause nimmt.
In Zeiten, in denen nahezu alles mit wenigen Klicks bestellt werden kann, hat dieses persönliche Erlebnis einen besonderen Wert. Auf der VETERAMA wird nicht nur gesucht – hier wird gefunden.
Für das leibliche Wohl sind wir bestens gerüstet. Es gibt Catering Zelte mit Sitzmöglichkeiten und mehrere Foodtrucks die über ein breites Sortiment an Getränken und Speisen verfügen.
Öffnungszeiten:
Freitag 12.00 – 20.00 Uhr (Zutritt ausschließlich mit dem Early Bird und dem Premium-Ticket)
Samstag 08.30 Uhr – 18.00 Uhr und Sonntag 08.30 Uhr – 16.00 Uhr | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
© Städtisches Klinikum, Markus Kümmerle | | | | | EFFEKTE im Oktober: Medizin im Wandel | Wie sieht die Medizin von morgen aus? Wie können technologische Innovationen die Gesundheitsversorgung verbessern, ohne den Menschen aus dem Blick zu verlieren? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die kommende Ausgabe der EFFEKTE-Reihe am Dienstag, 6. Oktober. Drei Vorträge zeigen auf, wie moderne Technologien die Medizin stärker personalisieren und präzisieren können und gleichzeitig den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Beginn ist um 19:30 Uhr im TRIANGEL Transfer | Kultur | Raum am Kronenplatz. Der Eintritt ist kostenfrei.
Wie modern ist der Gelenkersatz heute?
Den Auftakt an diesem Abend macht Prof. Dr. med. C. A. Müller vom Städtischen Klinikum Karlsruhe. Der Vortrag widmet sich der modernen Behandlung von Hüft- und Kniegelenksarthrose. Neben konservativen Behandlungsmöglichkeiten geht es um den richtigen Zeitpunkt für einen endoprothetischen Gelenkersatz, aktuelle Implantate sowie deren Vor- und Nachteile. Vorgestellt werden außerdem innovative Verfahren wie minimalinvasive Zugänge und die computergestützte Navigation bei der Knie-TEP-Implantation. Moderne Konzepte wie das Fast-Track-Verfahren sollen dabei einen möglichst schonenden Operations- und Rehabilitationsablauf unterstützen.
Wie wird Rehabilitation künftig individueller?
Den Blick auf die Rehabilitation der Zukunft richtet Prof. Dr. Darko Jekauc vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Menschen unterscheiden sich erheblich darin, wie sie auf eine Rehabilitation reagieren. Trotzdem orientieren sich viele Behandlungsprogramme bislang an standardisierten Abläufen. Im Forschungsprojekt INNOVARE wird untersucht, wie unterschiedliche Informationen über Patientinnen und Patienten zusammengeführt werden können – darunter körperliche, psychologische und biologische Daten sowie Informationen zu Bewegung und Training. Ziel ist eine Rehabilitation, die stärker auf die individuelle Situation eines Menschen abgestimmt ist und Fachkräfte dabei unterstützt, die passende Therapie zum passenden Zeitpunkt auszuwählen.
Roboter in der Pflege – was können sie leisten?
Deutschland zählt rund 5,7 Millionen pflegebedürftige Menschen – Tendenz steigend. Gleichzeitig fehlen Pflegekräfte. Roboter und Künstliche Intelligenz sollen deshalb unterstützen: bei der Dokumentation, der Sturzerkennung oder körperlich belastenden Tätigkeiten. Doch was technisch möglich ist, wird nicht automatisch im Pflegealltag gebraucht. Jérémy Lefint vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT untersucht, welche Assistenztechnologien von Pflegebedürftigen und Mitarbeitenden tatsächlich angenommen werden. Seine Erfahrungen aus Pflegeeinrichtungen zeigen: Häufig sind es einfache, praktische Lösungen, die gefragt sind – und nicht die große technische Innovation.
Die Vorträge laden dazu ein, aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Blickwinkeln zu betrachten und gemeinsam über Chancen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven zu diskutieren.
EFFEKTE-Wissenschaftsreihe
Veranstaltet wird die EFFEKTE-Wissenschaftsreihe vom Wissenschaftsbüro der Wirtschaftsförderung der Stadt Karlsruhe. Immer am „Wissenschaftsdienstag“ präsentieren sich einmal im Monat unter dem Motto „Zukunft gestalten: Gesundheit für die Gesellschaft von morgen“ Karlsruher Hochschul- und Forschungseinrichtungen und geben Einblick in ihre Forschung. Die Vortragsreihe lehnt sich an das Thema des Wissenschaftsjahres 2026 („Medizin der Zukunft“) des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt an.
Weitere Infos zur Wissenschaftsreihe EFFEKTE unter effekte-karlsruhe.de.
zum Bild oben:
Prof. C. Müller vom Städtischen Klinikum in Karlsruhe stellt ein künstliches Gelenk vor.
© Städtisches Klinikum, Markus Kümmerle | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Neustart der Freiburger Verpackungssteuer | Gemeinsame Pressemitteilung von SPD+JF, ESFA, CDU, FDP/BfF und Freien Wählern: Interfraktionelle Initiative für einen Kompromiss
Die Fraktionen von SPD+JF, Eine Stadt für alle, CDU, FDP/BfF und Freien Wählern halten die Freiburger Verpackungssteuer in ihrer jetzigen Form für nicht gelungen. Sie werden daher in der nächsten Gemeinderatssitzung einen Neustart beantragen: Künftig soll die Steuer zunächst auf Einwegbecher begrenzt und die Mehrwegförderung verbessert und intensiviert werden.
Ziel der Initiative ist eine alltagstaugliche Lösung für Gastronomie und Kund:innen, die Erhöhung der Akzeptanz der Steuer und die Befriedung einer polarisierten Debatte in der Stadtgesellschaft. Die Initiative hat eine gute Aussicht auf Erfolg. Gemeinsam verfügen die fünf Fraktionen über 26 Stimmen im Freiburger Gemeinderat. Wir hoffen, dass sich weitere Gemeinderät:innen und Fraktionen diesem Vorschlag anschließen.
Das Ziel, Verpackungsmüll zu vermeiden und Mehrweg zu stärken, teilen alle fünf Fraktionen ausdrücklich. Nach den Erfahrungen seit Einführung der Steuer zum 1. Januar 2026 zeigt sich jedoch aus ihrer Sicht, dass die konkrete Ausgestaltung zu kompliziert, für viele Bürger:innen oftmals nicht nachvollziehbar und für viele Betriebe mit einem unverhältnismäßigen bürokratischen Aufwand verbunden ist. Bürger:innen können vielfach nicht nachvollziehen, warum ein und dieselbe Verpackung je nach Verkaufssituation unterschiedlich behandelt wird. Darüber hinaus gibt es bei vielen Produkten oftmals keine praktikable Mehrwegalternative.
Aus Sicht der fünf Fraktionen sollte deshalb nicht länger eine Vielzahl unterschiedlicher Einwegverpackungen mit einer komplizierten Regelung erfasst werden. Stattdessen soll die Steuer zunächst auf Einwegbecher konzentriert werden. Gerade bei Getränken gibt es bereits praxistaugliche und etablierte Mehrwegalternativen. Damit besteht hier tatsächlich die Möglichkeit, die Steuer zu vermeiden und gleichzeitig einen gezielten Anreiz zur Müllvermeidung zu setzen. Regelungen, die darüber hinaus einzelne Verpackungen mit einbeziehen und wieder andere nicht, sind mit einem erheblichen rechtlichen Risiko verbunden.
Gleichzeitig muss die Mehrwegförderung deutlich intensiviert und weiterentwickelt werden. Ziel ist es, möglichst zeitnah ein zentrales, stadtweites Mehrwegsystem zu etablieren, an dem interessierte Gastronomiebetriebe einfach und kostengünstig teilnehmen können. Mehrweg muss für Betriebe und Kund:innen die unkomplizierte und attraktive Alternative zu Einweg werden. Dabei muss auch die Stadt selbst ihren Beitrag leisten und ihre Vorbildfunktion wahrnehmen. In den Bereichen, die sie unmittelbar beeinflussen kann, etwa in städtischen Bädern oder anderen geschlossenen Systemen, wird künftig Mehrweg verbindlich. So kann die Stadt zeigen, dass Mehrweg im Alltag praktikabel ist und gleichzeitig einen eigenen Beitrag zur Müllvermeidung leisten. Zudem sollte ein Fördersystem etabliert werden, das auch die Verwendung von Recyclingmaterial oder den Verzicht auf problematischere Rohstoffe bei Verpackungen (z. B. Plastik, Aluminium) honoriert.
Die Fraktionen wollen überdies künftig die Entwicklung der Mehrwegquote regelmäßig überprüfen. Sollte sich zeigen, dass die Mehrwegquote dauerhaft niedrig bleibt, soll auch die Einführung einer weitergehenden Steuer erneut geprüft werden.
Mit diesem gemeinsamen Kompromissvorschlag, der von vielen Fraktionen getragen wird und bewusst von den jeweiligen Maximalforderungen abrückt, wollen wir die wesentlichen Ziele mit Nachdruck weiterverfolgen und die Akzeptanz und Nachvollziehbarkeit der Steuer stärken. Unser gemeinsames Anliegen ist es, einen Beitrag zur Versachlichung der Debatte zu leisten, die zunehmende Polarisierung zu überwinden und einen tragfähigen Weg für die Steuer zu finden, der sowohl die ökologischen als auch gesellschaftlichen Realitäten berücksichtigt.
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Julia Söhne, Fraktionsvorsitzende von SPD+JF: “Politik muss zuhören und bereit sein, Entscheidungen zu ändern, wenn sich zeigt, dass etwas in der Praxis nicht funktioniert. Wir nehmen die Rückmeldungen der Bürger:innen und Betriebe sehr ernst und wollen das Thema nicht weiter polarisieren, sondern einen tragfähigen Kompromiss finden. Unser Ziel bleibt die Vermeidung von Verpackungsmüll - aber wir wollen einen Weg finden, der im Alltag funktioniert und auf breite Akzeptanz stößt.”
Lina Wiemer-Cialowicz, Co-Fraktionsvorsitzende der ESFA-Fraktion: „Wir haben uns zu dieser Korrektur entschlossen, gerade um das Instrument einer Verpackungssteuer zu stärken und die Akzeptanz dafür in der Stadtgesellschaft zu erhöhen. Wir sind überzeugt, dass mit einer schrittweisen Ausweitung der Besteuerung und mit dem Anwachsen von handlichen und etablierten Mehrwegalternativen das eigentliche Ziel besser erreicht werden kann."
Gregor Mohlberg, Co-Fraktionsvorsitzender der ESFA-Fraktion: „Wir tragen hier einen guten Kompromiss mit, bei dem alle Seiten von ihren Maximalforderungen zurückgetreten sind. Wir sind uns bewusst, dass unsere Entscheidung bei manchen auch Enttäuschung hervorruft. Wir sind aber überzeugt, dass wir nur so dazu beitragen, der im Grunde sinnvollen Idee einer Verpackungsabgabe und Verpackungsvermeidung mehr Akzeptanz zu verschaffen, ohne die ökonomische Realität und den Alltag der Menschen aus dem Blick zu verlieren.“
Arno Heger, Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion: „Wir waren als CDU-Fraktion gegen die Einführung der Verpackungssteuer. Seit ihrer Einführung hat sich gezeigt, dass sie in dieser Form nicht praktikabel ist und in der Stadtgesellschaft auch keine Akzeptanz hat. Wir sind daher froh, dass es nun gelungen ist, mit weiteren Fraktionen einen guten Kompromiss zu finden. Die Fokussierung auf Einwegbecher und ein weiterer Ausbau der Mehrwegoffensive ist daher der richtige Ansatz.“
Kai Veser, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler-Fraktion: „Wir Freien Wähler hätten eine komplette Rücknahme der Verpackungssteuer bevorzugt. Aber ein guter Kompromiss lebt davon, dass sich alle Seiten bewegen. Mit der Konzentration auf Einwegbecher haben wir nun eine gemeinsame Lösung gefunden, die deutlich einfacher, nachvollziehbarer und praxistauglicher ist. Diesen Kompromiss tragen wir mit.“
Sascha Fiek, Fraktionsvorsitzender der FDP/BfF-Fraktion: „Wir sind froh und erleichtert, dass wir fraktionsübergreifend bei diesem emotionalen Thema aufeinander zugegangen sind, was Ausdruck einer gesunden demokratischen Kultur in Freiburg ist. Dadurch gibt es nun eine Lösung, deren Regelung nachvollziehbar ist, die die Akzeptanz in der Bevölkerung stärkt und die gleichzeitig dem Anliegen nach einer Stärkung von Mehrweg Rechnung trägt." | | | | | |
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Grüne Quellen
Feldhamster auf Auswilderungsfläche in Nordwestsachen (c) LfULG, A. Erdbeer | | | | | 1 Jahr Europäisches Artenschutzprojekt | Erfolgreiche Feldhamster-Zuchtsaison 2026
Ein Jahr nach dem Start des EU-Life-Projektes »LIFE4HamsterSaxony« im Oktober 2025 ziehen der Zoo Leipzig, der Landkreis Nordsachsen und das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) eine positive Zwischenbilanz. Messbare Erfolge gibt es sowohl bei der Auswilderung gezüchteter Feldhamster als auch beim Aufbau der Erhaltungszucht. Zudem sind feldhamsterfreundliche Bewirtschaftungsmaßnahmen im Projektgebiet südwestlich von Delitzsch und nördlich des Flughafens Leipzig/Halle erfolgreich angelaufen.
Insgesamt 93 Feldhamster wurden im Mai 2026 auf zwei feldhamsterfreundlich bewirtschafteten Feldern in Nordwestsachsen ausgewildert. Die ersten Jungtiere zeigten sich bereits im Juni auf den Flächen und in der zooeigenen Zuchtstation können sich die Projektverantwortlichen über 271 Feldhamsterjungtiere aus 39 Würfen (2025: 196) freuen. „Die Zahlen stimmen uns erneut zuversichtlich, dass wir unserem gemeinsamen Ziel Schritt für Schritt näherkommen. Bis 2031 soll sich in Nordwestsachsen eine selbsttragende Feldhamsterpopulation etablieren. Ein erfolgreiches Zuchtgeschehen schafft dafür die entscheidende Grundlage und trägt dazu bei, den vom Aussterben bedrohten Feldhamster wieder dauerhaft in das bestehende Ökosystem zu integrieren und seine wichtige Rolle als Teil dieses Lebensraums zu sichern. Es deutet alles darauf hin, dass sich das Feldhamsterschutzprojekt zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt, was mich darin bestärkt, dass ein gemeinsames Agieren im Sinne des Arten- und Naturschutzgedankens möglich und erfolgreich sein kann“, betont Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.
Parallel zum Auswilderungs- und Zuchtgeschehen im Rahmen des LIFE4HamsterSaxony-Projektes wurden in weiteren Zoo-Projekten in Sachsen-Anhalt 129 Tiere ausgewildert. Langfristiges Ziel ist es hier, bestehende und neu ausgewilderte Populationen in den kommenden Jahren miteinander zu vernetzen und den genetischen Austausch zu fördern. „Unser großes Anliegen ist es auch, Natur und Landwirtschaft wieder stärker zusammenzubringen. Die Erfolge aus den ersten beiden Pilotjahren 2024 und 2025 sprechen für sich und machen deutlich, welche positiven Auswirkungen diese Symbiose für beide Parteien haben kann. Erste Auswertungen zeigen, dass sich rund um die Auswilderungsflächen die Artenvielfalt erhöht.
Neben Feldhase, Dachs und Wachtel konnten auch seltene Vogelarten wie Steinschmätzer oder Blaukehlchen sowie zahlreiche Insektenarten beobachtet werden. Das zeigt, dass gezielter Feldhamsterschutz positive Impulse für die gesamte Artenvielfalt geben kann“, erklärt Thomas Liebenstein, Projektmanager Artenschutz.
Projekthintergrund
Das EU-LIFE-Projekt »LIFE4HamsterSaxony« startete im Oktober 2025 und ist bis Ende 2031 bewilligt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 12,2 Millionen Euro. Die Europäische Union fördert das Projekt mit 75 Prozent der Gesamtkosten; die verbleibenden 25 Prozent tragen der Freistaat Sachsen, vertreten durch das LfULG, der Zoo Leipzig sowie in einem geringen Maß das Landratsamt Nordsachsen.
Das LfULG ist Leadpartner und damit verantwortlich für die Projektleitung und Projektabwicklung sowie für die Umsetzung der naturschutzfachlichen und landwirtschaftlichen Aufgabenpakete. Der Zoo Leipzig übernimmt die Zucht und Auswilderung von Feldhamstern und das Landratsamt Nordsachsen, als zuständige untere Naturschutzbehörde, die administrativen Aufgaben.
Eine entscheidende Grundlage für den erfolgreichen Förderantrag, der im September 2024 bei der EU eingereicht wurde, bildeten die langjährigen Vorarbeiten des im Jahr 2008 gegründeten Arbeitskreises »Kooperativer Feldhamsterschutz«. Die kontinuierliche Zusammenarbeit der Projektpartner und die gemeinsam entwickelte Strategie haben wesentlich dazu beigetragen, die Voraussetzungen für das EU-LIFE-Projekt zu schaffen.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Freiburg: Mehr Sicherheit auf dem FR2 | Scharfe Kurve am Kronenmühlebach ist künftig breiter
Mehr Sicherheit für Radfahrer*innen auf der Radvorrangroute FR2: Entlang des Kronenmühlebachs in Weingarten verläuft der Radweg im Norden in einer besonders engen Kurve. Dadurch kommt es dort immer wieder zu gefährlichen Situationen. In der kommenden Woche verbreitert die Stadt deshalb den Kurvenbereich, asphaltiert ihn und trennt die beiden Fahrtrichtungen durch Markierungen. Für eine Baustelle der Deutschen Bahn ist der Radweg aktuell bereits gesperrt. Das nutzt die Stadt und arbeitet parallel – so entstehen keine zusätzlichen Einschränkungen. Für Radfahrende gilt weiterhin die ausgeschilderte Umleitung über die Haslacher Straße und die Badenweiler Straße.
Um die Eisenbahnbrücke über den Kronenmühlebach zu erneuern, musste die Deutsche Bahn einige Bäume fällen. Der dadurch frei gewordene Platz ermöglicht es, die enge Kurve des FR2 deutlich zu verbreitern. Der bislang gepflasterte Kurvenbereich wird dabei asphaltiert. Außerdem trennen Markierungen die beiden Fahrtrichtungen voneinander. Unter dem Radweg wird Baumsubstrat eingebaut, sodass die Deutsche Bahn später Ersatzbäume pflanzen kann. | | | | | |
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Verschiedenes
Geislingen-Binsdorf: Ehem. Dominikanerinnenkloster (c) DSD / Nina Probst | | | | | Ehemaliges Dominikanerinnenkloster in Geislingen-Binsdorf wird gefördert | Bearbeitung der Fenster sind ein weiterer Schritt zur Wiederherstellung des Bauwerks
Für die Überarbeitung und Neuanfertigung der Fenster des ehemaligen Dominikanerinnenklosters in Binsdorf bei Geislingen stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden 150.000 Euro zur Verfügung. Die Stiftung hatte bereits vor einigen Jahren die Wiederherstellung des Dachs und der Fassaden unterstützt. Das ehemalige Dominikanerinnenkloster von Binsdorf besitzt mit seiner außergewöhnlich gut erhaltenen, qualitätvollen Ausstattung aus der Barockzeit überregionale Bedeutung.
Das Kloster, heute Pfarrhaus, befindet sich am östlichen Rand des Ortszentrums von Binsdorf. 1280 wurde in Binsdorf zunächst ein Beginenhaus gegründet, das man bis 1560 Klause nannte. 1312 unterstellten sich die Beginen dem Schutz des Dominikanerordens. Noch bis Ende desselben Jahrhunderts erbauten sie ein großes Haus, das 1686 stark verändert wurde. Der barocke Klostergarten östlich des Gebäudes wurde um die Mitte des 18. Jahrhunderts angelegt. 1806 wurde das Kloster aufgehoben, die Gebäude überließ man der Kirchenpflege als Pfarrhaus.
Der langgestreckte Klausurtrakt sitzt mit seiner Ostfront auf der ehemaligen Stadtmauer auf. Das 1686 über dem älteren Kern errichtete Gebäude besitzt noch umfangreiche barocke Ausstattungselemente wie den Stuck, Deckengemälde, Raumoberflächen, Türen und hölzerne Ausstattung, Steinfußböden und auch noch den barocken Dachstuhl. Im angrenzenden Garten sind die barocken Wegestrukturen, steinerne Gestaltungselemente sowie ein hölzerner Pavillon nachvollziehbar. Der barocke Klostergarten in Terrassenform ist gleichfalls noch weitgehend erhalten und gilt als eine Besonderheit in der Region.
Das ehemalige Kloster ist eines der heute über 440 Denkmale, die die DSD dank privater Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte. | | | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Turnseestraße zwischen Tal- und Zasiusstraße am Vormittag gesperrt | | Am Samstag, 3. Oktober, ist von 10 bis 12 Uhr in der Wiehre eine Versammlung mit dem Titel „Tischdecke(n) für die Demokratie“ angemeldet. Für diese demonstrative Aktion werden auf der Turnseestraße zwischen Tal- und Zasiusstraße Tische und Stühle aufgebaut. Die Turnseestraße ist deshalb in diesem Abschnitt für den allgemeinen Verkehr von 9 Uhr bis zum Ende des Abbaus, also bis circa 13 Uhr nicht befahrbar. | | | | | |
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Verschiedenes
Weißenburg: Ehem. Karmeliterkirche (c) DSD / Fridolin Stafani | | | | | Bronzeplakette für ehemalige Karmeliterkirche in Weißenburg | Zur Erinnerung an die private Förderung
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) konnte dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der GlücksSpirale Dachdeckerarbeiten zur Dachsanierung von Langhaus, Chor und Sakristei der ehemaligen Karmeliterkirche in Weißenburg mit 50.000 Euro unterstützen. Herbert Kurtok, Mitglied im Ortskuratorium Fränkische Stadtbaumeister, überbringt bei einem Pressetermin vor Ort am Dienstag, den 6. Oktober 2026 um 13.00 Uhr eine Bronzetafel mit der Aufschrift „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“ an Oberbürgermeisterin Eva Reichstadt. Die Plakette soll an das Engagement der privaten Förderer erinnern und zu weiterer Unterstützung motivieren.
Die ehemalige Karmeliterkirche befindet sich inmitten der nördlichen Altstadt von Weißenburg. Die Klosterkirche wurde an der Nordseite des ehemaligen Holzmarktes, der heutigen Luitpoldstraße, errichtet. Das Kloster wurde 1325 durch Heinrich von Heideck unter Mitwirkung des Eichstätter Bischofs Graf Gebhard III. von Graisbach gegründet und durch König Ludwig den Bayern gestiftet. Nach der Reformation gingen die Klostergebäude 1544 in den Besitz der Reichsstadt Weißenburg über.
Chor und Langhaus der Saalkirche entstanden nach 1325. Später wurde das nördliche Seitenschiff erweitert. Einer Renovierung im Jahr 1670 folgte 1729 eine umfassende Barockisierung, die das Erscheinungsbild der Kirche bis heute prägt. Die Sakristei stammt aus dem 15. Jahrhundert. Zu den bedeutendsten Ausstattungsstücken gehören das Volto-Santo-Wandbild aus dem frühen 15. Jahrhundert im Chor sowie der Orgelprospekt von 1712.
Auch die ehemaligen Klostergebäude besitzen hohen denkmalpflegerischen Wert. Der Ostflügel ist ein zweigeschossiger Steildachbau des 14. Jahrhunderts mit einem rückwärtigen Anbau aus den Jahren 1470 und 1471. Zwischen 1981 und 1983 wurde die Anlage zu einem Kulturzentrum umgestaltet. Die frühere Klostergartenanlage dient seit ihrem Erwerb durch die Stadt im Jahr 1991 als öffentlicher Park.
Die ehemalige Karmeliterkirche gehört zu den über 680 Denkmalen, die die private Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Bayern fördern konnte. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Mehr Sicherheit für Fuß- und Radverkehr | Verwaltung hat Wunsch vieler Anwohner*innen geprüft: Künftig keine Durchfahrt für Autos in der Schlierbergstraße
Freiburg. Die Schlierbergstraße bleibt wegen Bauarbeiten noch bis zum kommenden Frühjahr voll gesperrt. Nun steht fest, dass nach Ende der Arbeiten eine neue Verkehrsregelung gilt: Auf Höhe des Waldes, wo die Straße den kleinen Bach quert, gibt es künftig eine Schranke und keine Durchfahrt mehr für den Kfz-Verkehr. Wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, kann die Schranke aber passieren. Fachleute nennen das eine Umlaufschranke. Die neue Regelung trägt zur Verkehrsberuhigung bei und macht die Strecke sicherer für Fußgänger*innen und Radfahrende.
Angrenzende Waldbesitzer und die Rettungsdienste können die Schranke bei Bedarf öffnen und wieder schließen. Die Anwohner*innen der Schlierbergstraße können, so wie aktuell in der Baustellensituation, über die Lorettostraße zu- und abfahren und die Schlierbergsteige (Einbahnstraße) in Richtung Merzhauser Straße nutzen.
„Viele Anwohner*innen sind mit dem Wunsch an uns herangetreten, die Sperrung für den Autoverkehr dauerhaft beizubehalten“, erklärt Freiburgs Erster Bürgermeister Martin Haag. „Die neue Regelung greift dieses Anliegen auf und berücksichtigt zugleich die Bedürfnisse der Rettungsdienste und des Forsts.“
Insbesondere Kinder der umliegenden Schulen haben sich für eine verkehrsberuhigte Schlierbergstraße eingesetzt. Das Garten- und Tiefbauamt hat daher verschiedene Verkehrsregelungen geprüft – darunter die Rückkehr zur bisherigen Anliegerregelung und die Sperrung eines Teilabschnitts für den Kfz-Verkehr. | | | | | |
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Verschiedenes
Tübingen-Unterjesingen: Alte Scheune (c) DSD / Nina Probst | | | | | DSD hat Arbeiten unterstützt: Richtfest für die Alte Scheune in Unterjesingen | Historischer Speicherbau von 1679 wird Herzstück eines genossenschaftlichen Quartiersprojekts
Die Sanierung der denkmalgeschützten Alten Scheune in der Jesinger Hauptstraße 75/1 im württembergischen Unterjesingen hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Mit dem Richtfest feiern die Beteiligten am Freitag, 25. September 2026, um 15.30 Uhr den sichtbaren Fortschritt der Arbeiten an dem historischen Bauwerk. Dessen Sanierung – konkret Zimmererarbeiten, Dachdeckung und Gipsarbeiten – konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale mit 100.000 Euro unterstützen. Für die Stiftung wird Reinhard Lüderitz vom DSD-Ortskuratorium Tübingen am Richtfest teilnehmen und sich die Fortschritte an dem Denkmal vor Ort ansehen.
Die Alte Scheune gehört zum genossenschaftlichen Projekt „Auf der Mauer“, mit dem im Ortskern von Unterjesingen eine neue Ortsmitte entsteht. Während zwei der Neubauten bereits ihre Ziegeldächer erhalten haben und es an Haus Ost ebenfalls vorangeht, schreiten auch die Arbeiten an der historischen Scheune voran. Zahlreiche Handwerksbetriebe aus den Bereichen Rohbau, Zimmerei, Trockenbau, Fensterbau, Flaschnerei, Elektro sowie Heizungs- und Sanitärtechnik arbeiten an der Wiederherstellung des Gebäudes.
Die Bauzeit der Scheune wird auf das Jahr 1679 datiert. Damit zählt sie zu den ältesten erhaltenen Wirtschaftsgebäuden des Ortes. Es handelt sich um einen klassischen, eingeschossigen Holzgerüstbau mit zweigeschossigem Satteldach. Besonders bemerkenswert ist die komplizierte Fachwerkkonstruktion, die sich den topografischen Gegebenheiten des Hanggrundstücks anpasst und über ungewöhnliche Versprünge im Gefüge sowie teilweise stockwerkhohe Rautenfelder verfügt.
Darüber hinaus dokumentiert die Scheune die landwirtschaftlich geprägte Siedlungsstruktur Unterjesingens und ist ein anschauliches Beispiel für einen vormodernen Speicher- und Lagerbau auf dem Land.
Besonders ist nicht nur das Denkmal selbst, sondern auch die Art seiner Rettung. Bürgerinnen und Bürger haben sich zur Genossenschaft „Unterjesingen. gut. leben – in jedem Alter eG“ zusammengeschlossen und engagieren sich für die Zukunft des Areals. Nach einem mehrjährigen Quartiersentwicklungsprozess nimmt das Vorhaben nun Formen an. Die Scheune soll systematisch in die neu entstehende Ortsmitte eingebunden werden und erhält erstmals eine gemeinwohlorientierte Nutzung.
Während das Gebäude zuletzt nahezu ungenutzt war und lediglich als Abstellraum für historische Feuerwehrgeräte diente, soll es künftig als offener Treffpunkt für das Quartier und den gesamten Ort dienen, als Ort für Veranstaltungen, als Café. Für die Bewohnerinnen und Bewohner des genossenschaftlichen Wohnprojekts wird die Scheune zugleich ein gemeinschaftliches „Wohnzimmer“ sein. Darüber hinaus soll sie als Stadtteiltreff breit für die Bevölkerung geöffnet werden.
Die Alte Scheune in Unterjesingen ist eines der mehr als 440 Denkmale, die die Deutsche Stiftung Denkmalschutz allein in Baden-Württemberg dank privater Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen und der Mittel der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, fördern konnte. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Digitale Stele am Gedenkbrunnen – Beschädigung ist Folge eines Verkehrsunfalls | Freiburg. Die Beschädigung der digitalen Infostele am Gedenkbrunnen auf dem Platz der Alten Synagoge ist auf einen Verkehrsunfall zurückzuführen. Das haben Ermittlungen der Polizei ergeben.
Das zur Dreisam gerichtete Display der Stele ist seit Ende vergangener Woche stark zersplittert und kann derzeit nicht genutzt werden. Die Stele informiert über die Geschichte des Ortes und unterstreicht den Gedenkcharakter des Synagogenbrunnens. Die Stadtverwaltung wird die Reparatur zeitnah veranlassen. Der Schaden wird auf rund 8000 Euro geschätzt. | | | | | |
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Veranstaltungen
© Wilhelma Stuttgart | | | | | Krabbeltiere aus Kastanien basteln | Wilhelmaschule verbindet beim Wilden Wochenende Lernspaß und Kreativität
Was unterscheidet eine Spinne von einem Insekt? Wie viele Körperabschnitte hat ein Insekt – und wie viele Beine hat eigentlich ein Tausendfüßer? Diesen Fragen geht die Wilhelmaschule am Sonntag, 4. Oktober, auf besonders kreative Weise nach. Von 11 bis 17 Uhr entstehen im Rahmen der Wilden Wochenenden aus Kastanien, herbstlichen Früchten, bunten Blättern und anderen Materialien anatomisch korrekt nachgebildete Krabbeltiere.
Unter fachkundiger Anleitung des Teams der Wilhelmaschule setzen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Fundstücke aus der Natur zu Insekten, Spinnen und anderen Gliederfüßern zusammen. Dabei kommt es auf die Details an: Insekten besitzen beispielsweise einen dreigeteilten Körper und sechs Beine, während Spinnentiere acht Beine haben und einer eigenen Klasse innerhalb der Gliederfüßer angehören. Auch Tausendfüßer lassen sich bei genauer Betrachtung anhand ihres Körperbaus von anderen Krabbeltieren unterscheiden. So verbindet die Bastelaktion spielerisch Kreativität mit Lernspaß und der Anwendung dieses neugewonnenen biologischen Wissens.
Gleichzeitig zeigt das Basteln, dass es für kreatives Gestalten nicht immer eigens produzierte Materialien braucht. Kastanien, Blätter und andere herbstliche Fundstücke bekommen eine neue Verwendung – und lenken den Blick auf Formen, Strukturen und Farben, die bei einem Spaziergang leicht übersehen werden. Wer Naturmaterialien sammelt, genau betrachtet und daraus etwas Neues entstehen lässt, erlebt unmittelbar, welchen Wert vermeintlich alltägliche Dinge haben können. Diese Erfahrung lässt sich auch auf den Alltag übertragen: Ressourcen bewusst wahrzunehmen, Vorhandenes kreativ zu nutzen und nicht vorschnell durch Neues zu ersetzen, sind kleine Schritte zu einem nachhaltigeren Umgang mit der Umwelt.
Nicht zuletzt schärft die Beschäftigung mit den nachgebildeten Krabbeltieren den Blick für ihre lebenden Vorbilder. Gerade die oft unscheinbaren und unbeliebten Gliederfüßer sind für funktionierende Ökosysteme von großer Bedeutung. Insekten bilden die artenreichste Tierklasse der Erde und übernehmen als Bestäuber, Zersetzer und Nahrungsgrundlage wichtige Funktionen in zahlreichen Ökosystemen. Viele Populationen sind jedoch gefährdet, unter anderem durch den Verlust geeigneter Lebensräume. Schon im eigenen Garten oder auf dem Balkon können beispielsweise nektarreiche Pflanzen und geeignete Nistmöglichkeiten dazu beitragen, heimische Insekten zu unterstützen.
Die selbst gebastelten Kunstwerke dürfen natürlich mit nach Hause genommen werden. Die Aktion findet am Sonntag, 4. Oktober, von 11 bis 17 Uhr in der Wilhelmaschule statt. Die Teilnahme ist im regulären Eintritt in die Wilhelma enthalten.
zum Bild oben:
Am 4. Oktober kann man in der Wilhelmaschule anhand von echten Beispielen Kastanientiere basteln.
© Wilhelma Stuttgart | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Tag der offenen Feuerwehrhäuser Freiburgs | Was macht eigentlich die Freiwillige Feuerwehr? Welche Fahrzeuge nutzt sie? Wie sieht ihre Ausrüstung aus? Wann ist die beste Gelegenheit, sich darüber umfassend zu informieren? Jetzt bietet sich diese Gelegenheit: Am Samstag, 3. Oktober, findet an allen Standorten der FF der Tag der offenen Feuerwehrhäuser statt. Konkret sind dies:
- Wiehre, Urachstraße 5: Abteilung 01 und 07
- Hauptwache, Eschholzstraße 118: Abt. 02, 08, 17 und 18
- Tullastraße 59: Abt. 04
- Rieselfeld, Nelly-Sachs-Straße 2: Abt. 05
- St. Georgen, Alice-Salomon-Straße 51: Abt. 06
- Lehen, Bundschuhhalle: Abt. 09
- Opfingen, Am Sportplatz 4: Abt. 10
- Waltershofen, Breikeweg 5: Abt. 11
- Tiengen, Maierbrühl 13: Abt. 12
- Munzingen, Windhausgässle 1: Abt. 13
- Hochdorf, Leinweberstraße 3: Abt. 14
- Ebnet, Unteres Grün 12: Abt. 15
- Kappel, Reichenbachstraße 2: Abt. 16
Von 11 bis mindestens 17 Uhr sind alle Standorte besetzt, und die Abteilungen stellen sich und ihre Aufgaben dort vor. „175 Jahre Feuerwehr stehen für fast zwei Jahrhunderte engagierten Einsatzes – dafür danke ich allen Feuerwehrangehörigen herzlich und lade alle Bürgerinnen und Bürger ein, beim Tag der offenen Feuerwehrhäuser ihre wichtige Arbeit hautnah kennenzulernen und gemeinsam mit uns zu feiern“, sagt Bürgermeisterin Carolin Jenkner. Den ganzen Tag über haben Interessierte die Möglichkeit, sich über die Arbeit der Feuerwehr zu informieren, Ausrüstung und Fahrzeuge zu inspizieren und hinter die Kulissen zu blicken. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Der Tag der offenen Feuerwehrhäuser ist eine abteilungsübergreifende Veranstaltung, die im ganzen Stadtgebiet stattfindet. Es lohnt sich also auch bei den anderen Abteilungen vorbeizuschauen. Eine interaktive Karte mit allen Feuerwehrhäusern und Einsatzgebieten steht auf https://feuerwehr-freiburg.de/abteilungen-ff. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
Bergwaldprojekt am Schauinmsland 2025 (c) Bergwaldprojekt Deutschland | | | | | Für stabile Mischwälder und die Artenvielfalt im Stadtwald | Über 40 Freiwillige sind mit dem Bergwaldprojekt zwei Wochen lang am Schauinsland im Einsatz
Großer Pflanztag am Samstag, 3. Oktober, mit 110 Teilnehmenden
Das Bergwaldprojekt ist wieder da. Von Sonntag, 27. September, bis Samstag, 10. Oktober, engagieren sich in zwei Projektwochen über 40 Freiwillige aus ganz Deutschland erneut im Stadtwald für einen naturnahen Wald und die Artenvielfalt. Ihre Aufgaben dabei: Pflanzung, Einzelschutz, Bachverbau und Steigbau.
Parallel zu diesen Projektwochen organisiert das Bergwaldprojekt in Kooperation mit dem städtischen Forstamt am Samstag, 3. Oktober, einen großen Pflanztag mit fast 110 Teilnehmenden. Auch dieser Einsatz findet im Revier Schauinsland statt. Gemeinsam werden alleine an diesem Tag 2000 standortheimische Weißtannen gepflanzt und vor Wildverbiss geschützt, damit sie ungestört aufwachsen können. Auch hier geht es, neben dem tatkräftigen Anpacken, darum, die Freiwilligen für die Bedrohungen unserer natürlichen Lebensgrundlagen und einen achtsamen Umgang mit den Ressourcen zu sensibilisieren.
Seit 2001 läuft die Kooperation zwischen dem Bergwaldprojekt und dem Freiburger Forstamt. In diesem Jahr pflanzen die Freiwilligen in den beiden Projektwochen unter Anleitung von Nana Schleißing vom Bergwaldprojekt Weißtannen und schützen sie vor Wildverbiss. Der Charakterbaum des Schwarzwalds gilt in höheren Lagen hinsichtlich der Klimakrise als resilient, weil er dank des ausgeprägten Pfahlwurzelsystems Wasser auch in tiefen Bodenschichten erreichen und dadurch Trockenperioden überstehen kann. Darüber hinaus ist die Weißtanne bei Stürmen besonders standfest. In schneereichen Wintern dienen ihre frischen Zweige und Zapfen vielen Tierarten als energiereiche Futterquelle.
Außerdem verbauen die Teilnehmenden im Bergwald einen Bach im Holzkastenverfahren, um die Bodenerosion durch Starkregenereignisse zu verringern. Zu guter Letzt werden die Wege und Natursteinmauern in den sogenannten Metz’schen Gärten im Forstrevier Roßkopf in Stand gesetzt.
Die immensen Waldschäden durch Hitze und Dürre der vergangenen Jahre belegen, dass wir auf widerstandsfähige, naturnahe Wälder angewiesen sind. Sie speichern und filtern Trinkwasser; bieten Schutz vor Erosion, Hochwasser, Steinschlag und Lawinen; kühlen und befeuchten die Landschaft; reinigen die Luft; speichern Kohlenstoff; und ermöglichen die nachhaltige, lokale Nutzung des nachwachsenden, vielseitigen Rohstoffes Holz. Natürliche Waldgesellschaften sind Lebensgemeinschaften zahlreicher Arten und deshalb von enormer Bedeutung für die Biodiversität.
Auch Philipp Schell, Leiter des Forstreviers Schauinsland, erklärt: „Wald ist nicht nur Rohstofflieferant, Freizeitstätte und Arbeitsplatz, sondern auch und vor allem Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen.“ Übergeordnetes Ziel der aktuellen Arbeiten ist für Schell daher, einen artenreichen und klimastabilen Wald der Zukunft zu schaffen.
Mit den aktuellen Vorhaben setzt das Bergwaldprojekt seine vor über 20 Jahren begonnenen Arbeitseinsätze mit Freiwilligen am Schauinsland fort. Projektleiterin Nana Schleißing sagt: „Die Teilnehmenden lernen bei ihrer gemeinsamen Arbeit nicht nur die enorme Bedeutung von Wäldern u. a. für Klima und Biodiversität kennen. Sie entwickeln auch neue Beziehungen zur Natur. Die Erfahrung der Selbstwirksamkeit motiviert oftmals dazu, den eigenen Alltag naturverträglicher und damit zukunftsfähiger zu gestalten. Das trägt zur notwendigen sozial-ökologischen Transformation bei.“
Die Einsatzwochen werden von Bildungsarbeit begleitet und in einen größeren Umwelt- und Nachhaltigkeitszusammenhang gesetzt. In jeder Bergwaldprojekt-Woche ist zudem eine Exkursion vorgesehen, auf der die vielfältigen Aspekte des Ökosystems vor Ort näher beleuchtet und seine Bedeutung und Bedrohung verständlich gemacht werden. Das konkrete Beispiel hilft dabei, die globalen ökologischen Krisen zu veranschaulichen.
Untergebracht werden die Helfer*innen für die Wochen in einer Hütte des Forstamtes im Bergwald. Köch*innen des Bergwaldprojekts kümmern sich um die vegetarische, biologische, möglichst regionale und saisonale Verpflegung der Ehrenamtlichen.
Hintergrund: Das Bergwaldprojekt
Das Bergwaldprojekt organisiert seit mehr als 35 Jahren Freiwilligeneinsätze in Wald, Moor und Offenlandschaften. 2026 bringt der Verein mit seinen Einsatzwochen in Deutschland rund 5.000 Freiwillige in die Natur. Dazu finden 170 Projektwochen an 90 Standorten in allen Regionen Deutschlands statt. Ziele der Arbeitseinsätze sind, die vielfältigen Funktionen der Ökosysteme wiederherzustellen und zu stabilisieren, den Freiwilligen die Bedeutung und Bedrohung der natürlichen Lebensgrundlagen bewusst zu machen und daran mitzuarbeiten, unsere Lebens- und Wirtschaftsweise nachhaltiger zu gestalten. Der Verein finanziert seine Arbeit größtenteils aus Spenden. Dieses Jahr finden zudem 20 einzelne Einsatztage in ganz Deutschland statt, an denen standortheimische Bäume gepflanzt werden.
Das Bergwaldprojekt ist für den Einsatz der letzten Jahrzehnte mit mehr als 50.000 Freiwilligen vom Bundesamt für Naturschutz als UN-Dekade-Projekt zur Wiederherstellung der Ökosysteme ausgezeichnet. | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Versammlung am Samstag in Freiburg | Turnseestraße zwischen Tal- und Zasiusstraße am Vormittag gesperrt
Am Samstag, 3. Oktober, ist von 10 bis 12 Uhr in der Wiehre eine Versammlung mit dem Titel „Tischdecke(n) für die Demokratie“ angemeldet. Für diese demonstrative Aktion werden auf der Turnseestraße zwischen Tal- und Zasiusstraße Tische und Stühle aufgebaut. Die Turnseestraße ist deshalb in diesem Abschnitt für den allgemeinen Verkehr von 9 Uhr bis zum Ende des Abbaus, also bis circa 13 Uhr nicht befahrbar. | | | | | |
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Verschiedenes
© Timo Deible/Zoo Karlsruhe | | | | | 100.000 Besuche im Tierpark Oberwald | Technische Zählung zeigt deutlich höhere Nutzung als angenommen
Der Tierpark Oberwald zählt seit Jahresbeginn bereits 100.000 Besuche. Damit liegt die Zahl schon jetzt bei mehr als dem Dreifachen des früheren Schätzwerts von rund 30.000 Besuchen pro Jahr. „100.000 Besuche innerhalb der ersten neun Monate übertreffen unsere Erwartungen deutlich“, sagt Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt. „Bei sehr warmem Wetter liegen die Besuchszahlen im Zoologischen Stadtgarten erfahrungsgemäß unter denen von Jahren mit moderateren Temperaturen. Gleichzeitig zeigt sich, dass der Tierpark Oberwald auch an Hitzetagen stark genutzt wird. Das freut uns sehr.“
Kamera ermittelt Besuchszahlen
Grundlage für die erstmals belastbaren Besuchszahlen ist eine technische Lösung der Stadtwerke Karlsruhe Kommunale Dienste (SKD), die im Dezember 2025 installiert wurde. Beim Wisentstall befindet sich eine Kamera mit einer Verarbeitungseinheit direkt vor Ort. Da dort eine autarke Stromversorgung erforderlich ist, wird das Gerät über eine eigene Photovoltaikanlage mit Energie versorgt. Ein von der SKD eingerichtetes Dashboard stellt die täglich erfassten Zahlen übersichtlich dar. Die KI-gestützte Videoanalyse erfasst Besuchszahlen und Personenströme, ohne einzelne Menschen zu identifizieren. In der Verarbeitung werden Personen lediglich als Rechtecke dargestellt und automatisch anonymisiert. Das Bildmaterial bleibt vollständig im System vor Ort. Weitergeleitet werden ausschließlich die ermittelten Zählwerte.
Hoher zoologischer Stellenwert
Als Dependance des Zoos mitten im Wald besitzt der Tierpark auch zoologisch einen hohen Stellenwert. Etwa zwei Drittel der dort gehaltenen Arten gelten laut der Weltnaturschutzunion auf der IUCN Red List als bedroht. Damit leistet der Standort einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz. „Der Tierpark Oberwald ist weit mehr als ein Ausflugsziel. Wir halten hier Arten, deren Bestände in der Natur stark unter Druck stehen und beteiligen uns an deren Erhalt“, sagt Zootierarzt Dr. Marco Roller, Kurator des Tierparks Oberwald. „Dass so viele Menschen diese Tiere erleben und dabei mehr über ihre Bedrohung erfahren können, freut uns außerordentlich.“
Beliebtes Naherholungs-Ziel für Familien
Gleichzeitig ist das Gelände ein bedeutendes städtisches kostenfreies Naherholungsgebiet. Ein Besuch lässt sich mit einem Spaziergang durch den Oberwald verbinden. Insbesondere für Familien ist der Tierpark mit seinen Tieren und dem großen Spielplatz ein beliebtes Ziel. Die neuen Zahlen verdeutlichen, wie stark die Verbindung aus zoologischer Arbeit und Erholung von der Bevölkerung angenommen wird.
zum Bild oben:
Im Tierpark Oberwald werden neben zahlreichen anderen Arten auch Przewalski-Pferde gehalten. Sie gelten laut Weltnaturschutzunion IUCN als „stark gefährdet“. Der Zoo Karlsruhe beteiligt sich am Erhaltungszuchtprogramm sowie an einem Projekt im eigentlichen Verbreitungsgebiet.
© Timo Deible/Zoo Karlsruhe | | Mehr | | | |
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| | | | | Freiburg: Einbürgerungsfeier im September | 240 Menschen haben im Historischen Kaufhaus die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten
Für 240 Freiburger*innen aus 57 Herkunftsländern war der Mittwoch, 30. September ein ganz besonderer Tag: Sie haben bei der Einbürgerungsfeier im Historischen Kaufhaus ihre deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Im Mittelpunkt standen das gemeinsame Sprechen des Bekenntnisses zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und die feierliche Übergabe der Einbürgerungsurkunden. Unter den 240 Eingebürgerten sind 43 Kinder und Jugendliche.
Bei der letzten Einbürgerungsfeier vor der Sommerpause haben 168 Freiburger*innen die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Der nächste Festakt mit Einbürgerung ist bereits für Mittwoch, 28. Oktober geplant. | | | | | |
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Schwäbisch Gmünd: Marienbrunnen (C) DAD / Nina Probst | | | | | Metallrestaurierung am Marienbrunnen in Schwäbisch Gmünd | Die Doppelgesichtigkeit ist in Süddeutschland eine Seltenheit und bei einer Brunnenfigur einmalig
Bei einem Pressetermin am Donnerstag, den 1. Oktober 2026 um 11.00 Uhr überbringt Dr. Fritz Fischer, Ortskurator Stuttgart der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), dank zahlreicher Spenden der Sammartin Kulturstiftung sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag über 50.000 Euro für Metallrestaurierungsarbeiten am Marienbrunnen in Schwäbisch Gmünd im Beisein von Bärbel Rankl von Lotto Baden-Württemberg an Oberbürgermeister Richard Arnold. Der achteckige gusseiserne Marienbrunnen auf dem Marktplatz ist ein wesentliches Gestaltungselement der Schwäbisch Gmünder Stadtszenerie.
Der Brunnen setzt sich aus drei Elementen zusammen. Grundelement ist der mit Wappen geschmückte Brunnenkasten, der 1776 aufgestellt wurde. Er ist ein Nachfolger des wesentlich älteren, vermutlich steinernen Lauf- oder Stockbrunnens, der bereits 1572 auf der von Balthasar Rieger angefertigten Pirschkarte in gemalter Form abgebildet ist. Die Wappen lassen Schlüsse auf die Stifter zu, es handelt sich um Angehörige des einstigen Stadtregiments.
Bei der umfassenden Sanierung 1983 stellte sich heraus, dass die Brunnensäule so schwer beschädigt war, dass sie durch eine originalgetreue Kopie ersetzt werden musste. Im Zuge dieser Untersuchungen ließ sich die Balustersäule in Renaissance-Formen der Zeit zwischen 1580 und 1600 sowie dem Baumeister und Steinmetz Kaspar Vogt dem Älteren zuschreiben.
Die Brunnensäule wird gekrönt vom kunst- und kulturhistorischen bedeutendsten Bestandteil des Brunnens, einer steinernen Doppelstatue Mariens, der Schutzpatronin der ehemaligen freien Reichsstadt Schwäbisch Gmünd. Aufgrund von Besonderheiten, die Platzierung auf dem Stock eines öffentlichen Brunnens sowie die Körper- und Gewandbehandlung der Plastik, ermöglichen sie eine zeitliche Einordnung, der zufolge die Marienstatue bereits für den im 16. Jahrhundert aufgestellten Brunnen gearbeitet wurde.
Die beiden Mariendarstellungsformen stellen einerseits die Himmelskönigin und andererseits eine Immaculata dar. Die Darstellung als Himmelskönigin ist in Süddeutschland ungewöhnlich. Auch die Doppelgesichtigkeit ist eine Seltenheit und bei einer Brunnenfigur sogar einmalig.
Der Marienbrunnen gehört nunmehr zu den über 440 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte. | | | | | |
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| | | | | Burgruine Dilsberg: Bienchen und Blümchen | | Um die Burgruine Dilsberg in Neckargemünd ranken sich verschiedene Sagen. Die wohl bekannteste trägt den Namen „Die Rose vom Dilsberg“. Sie erinnert an die Tochter des Grafen Heinrich von Düren, um deren Hand gleich zwei Verehrer anhielten. Zu einer Hochzeit kam es allerdings nie, denn der Abgewiesene erschlug seinen Konkurrenten hinterrücks während der Hochzeitsvorbereitungen. Aus Kummer stürzte sich die Braut von der Burgmauer. Wo man sie fand, wächst seitdem ein Rosenstrauch mit weißen Blüten. Eine andere Geschichte handelt davon, wie tapfere Bauern mit der Hilfe ihrer Bienen einen Angriff auf die Burg vereitelten. An diese listige Verteidigungsstrategie erinnert das „Bienengärtlein“ an der Stadtmauer. | | Mehr | | | |
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Über 100 Meter langer Unterwassertunnel im Feuerland @ Zoo Leipzig | | | | | Leipzig: Ein Jahr voller Meilensteine -Terrarium, Vogelwelten & Feuerland | Zoo Leipzig verbindet Tierwohl, Artenschutz und Besuchererlebnis
Ein Jahr, drei große Eröffnungen, zahlreiche neue Lebensräume für Tiere und millionenfach besondere Begegnungen zwischen Mensch und Tier: Der Zoo Leipzig blickt auf außergewöhnliche 365 Tage zurück. Mit der Wiedereröffnung des umfassend sanierten historischen Terrariums, der Eröffnung der neuen Vogelwelten Amazonien und Loriversum sowie der Küsten- und Meereswelt Feuerland hat der Zoo innerhalb von zwölf Monaten drei faszinierende Lebensräume geschaffen. „Wir stehen für Verantwortung – für Tiere, für Artenschutz und für Menschen. Das vergangene Jahr hat eindrucksvoll gezeigt, wie wir diesen Anspruch mit unserem Masterplan Zoo der Zukunft in konkrete Projekte übersetzen“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. „Das Jahr war ein enormer Kraftakt für das gesamte Team. Gleichzeitig haben wir mit allen drei Projekten neue Maßstäbe sowohl für die artgemäße Tierhaltung als auch für das Besuchererlebnis gesetzt und sind stolz darauf, wie aus Visionen Wirklichkeit wird.“
Historische Substanz, moderne Tierhaltung
Den Auftakt des außergewöhnlichen Jahres bildete die Wiedereröffnung des historischen Terrariums nach umfassender Sanierung. Am Sonntag, 27. September, feiert das neue Haus seinen ersten Geburtstag. Für Seniorkurator Ariel Jacken hat sich die Verbindung von historischer Architektur und zeitgemäßer Tierhaltung bewährt: „Hinter der denkmalgeschützten Fassade hat sich ein modernes Haus etabliert, das unsere Erwartungen mit Blick auf die Tierhaltung und das Besuchererlebnis sogar noch übertroffen hat. Unser Terrarium ist eine gelungene Symbiose von Zoohistorie mit Artenschutz und Besuchererlebnis.“ Auch die Bewohner haben ihre neuen Lebensräume gut angenommen. Bereichsleiterin Martina Hacker zieht nach dem ersten Jahr eine positive Bilanz: „Unsere Tiere haben sich gut eingelebt. Die Besucherlieblinge vom Anfang – der Komodowarannachwuchs – ist prächtig gewachsen. Die einst versteckt lebenden Königskletternattern sind nun tagsüber sehr aktiv und von den Gästen gut zu beobachten. Die anfangs schüchternen Stumpfkrokodile haben nach einer herausfordernden Eingewöhnung nun sogar bereits ihr erstes Gelege, sodass wir auf Nachwuchs bei dieser stark bedrohten Art hoffen können.“ Ein Publikumsmagnet sei zudem das Knabberbecken, in das die Zoobesucher die Hände hineinhalten können, sagt Hacker: „Das Prinzip ist ungewöhnlich: Hier dürfen die Fische den Besucher anfassen – und tauchen ab, wenn sie keine Lust auf Kontakt haben.“
Neue Vogelwelten: Artenschutz wird zum Erlebnis
Pünktlich zum Osterfest folgte am 2. April mit den neuen Vogelwelten Amazonien und Loriversum der zweite große Meilenstein. In den großräumigen, begehbaren Volieren haben zahlreiche bedrohte Vogelarten einen neuen Lebensraum gefunden. Die Besucher erleben die Tiere dabei aus unmittelbarer Nähe und erhalten zugleich Einblicke in die Vielfalt und Gefährdung südamerikanischer und asiatischer Vogelarten. Die Blaukehl-, Grünflügel- und Bechsteinaras sorgten darüber hinaus als ARAkel mit ihren Ergebnistipps zur Fußball-Weltmeisterschaft bundesweit für Aufmerksamkeit für ihre bedrohten Arten. Die Vogelwelten zeigen exemplarisch, wie der Zoo seine Aufgaben miteinander verbindet: artgemäße Tierhaltung, Bildung und ein unmittelbares Besuchererlebnis werden zu einem einzigartigen Gesamterlebnis.
Feuerland komplettiert das Jahr der Neueröffnungen
Den jüngsten Meilenstein setzte am 1. September die neue Küsten- und Meereswelt Feuerland, die das Trio der drei Neueröffnungen innerhalb eines Jahres komplettierte. Feuerland erweitert den Zoo um einen Lebensraum, der die faszinierende Tierwelt der südamerikanischen Küstenregion in den Mittelpunkt stellt. In einem mehr als 5,5 Millionen Liter fassenden Becken mit einem mehr als 100 m langen Unterwassertunnel leben Robben sowie Humboldtpinguine, die als Botschafter ihrer im natürlichen Lebensraum bedrohten Artgenossen fungieren. Der Zoo Leipzig unterstützt weltweit Schutzprojekte für verschiedene bedrohte Tierarten und Aufforstungsprojekte. Jüngst ist das Artenschutz-Engagement in Chile, wo der Zoo bereits seit mehr als 15 Jahren den Erhalt des Nasenfrosches unterstützt, um weitere Tierarten wie den Humboldtpinguin und den Flussotter erweitert worden.
„Wir haben in den vergangenen 365 Tagen drei sehr unterschiedliche Projekte umgesetzt. Was sie verbindet, ist unser Anspruch, Tierhaltung weiterzuentwickeln, Lebensräume authentisch zu gestalten und unseren Besuchern einen unmittelbaren Zugang zu Tieren und Natur zu ermöglichen“, sagt Zoodirektor Jörg Junhold. Das vergangene Jahr steht damit beispielhaft für die Entwicklung des Zoo Leipzig seit dem Jahr 2000 zum Zoo der Zukunft. Der Zoo schafft Lebensräume, in denen Tiere ihr natürliches Verhalten zeigen können. Er beteiligt sich an Erhaltungsprogrammen, unterstützt weltweit Artenschutzprojekte, vermittelt Wissen über Tiere sowie ihre Lebensräume und schafft Begegnungen, die Menschen für biologische Vielfalt sensibilisieren, damit sie sich auch selbst engagieren. „Wir wollen Zoobesuchern nicht nur Tiere zeigen. Wir wollen zeigen, warum diese Tiere wichtig sind, welche Lebensräume sie brauchen und welchen Beitrag wir gemeinsam zu ihrem Schutz leisten können“, sagt Junhold. „Genau dafür steht der Zoo Leipzig.“
Ein Jahr, drei Meilensteine
27. September 2025
Wiedereröffnung des sanierten historischen Terrariums
2. April 2026
Eröffnung der neuen Vogelwelten Amazonien und Loriversum
1. September 2026
Eröffnung der Küsten- und Meereswelt Feuerland | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Stadt Freiburg mit von der Partie bei der Langen Nacht der Demokratie | Am Freitag, 2. Oktober, dem Vorabend des Tags der Deutschen Einheit findet in Baden-Württemberg zum zweiten Mal die Lange Nacht der Demokratie statt. Landesweit wird in mehr als 20 Städten und Gemeinden in unterschiedlichen Formaten über Demokratie diskutiert, philosophiert und gestritten. Ziel ist es, Menschen mit verschiedenen Erfahrungen, Perspektiven und Lebensrealitäten miteinander ins Gespräch zu bringen.
Auch Freiburg ist wieder mit von der Partie. Über den gesamten Tag, teils bis in den späten Abend hinein, finden zahlreiche Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten im Freiburger Stadtgebiet statt: von der Straßenbahn über die Stadtteil-Treffpunkte bis zu Sportstätten und Kirchen. Insgesamt gibt es über 20 verschiedene Angebote. Das gesamte Programm ist unter www.pfd-freiburg.de abrufbar. Willkommen sind Menschen jeden Alters – Begegnung und Austausch stehen im Mittelpunkt: Freiburger*innen treffen auf Akteur*innen aus Politik, Medien, Kultur sowie Jugend- und Erwachsenenbildung. Mit 39 Vereinen, Initiativen und Organisationen sind es in diesem Jahr noch mehr Beteiligte als bei der ersten Langen Nacht der Demokratie vor zwei Jahren.
„Mit der Langen Nacht der Demokratie setzen wir gemeinsam mit zahlreichen Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg ein sichtbares Zeichen für Demokratie und Teilhabe. Ich freue mich besonders über die große Zahl der beteiligten Organisationen. Für das große Engagement für mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt in Freiburg bin ich sehr dankbar“, so Oberbürgermeister Martin Horn, der die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen hat.
Das stadtweite Programm koordiniert die Partnerschaft für Demokratie
Freiburg. Die landesweite Initiative wird getragen von der Allianz für Beteiligung, dem Demokratiezentrum Baden-Württemberg, der Kirchlichen Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Baden-Württemberg, dem Landesjugendring Baden-Württemberg, der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und dem Volkshochschulverband Baden-Württemberg.
Finanziell gefördert wird die landesweite Lange Nacht der Demokratie durch die Baden-Württemberg Stiftung, das Sozialministerium, das Kultusministerium und die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
© Stadt Karlsruhe, PIA, Monika Müller-Gmelin | | | | | Spielplätze in Karlsruhe: Sicherheit, Qualität und Attraktivität im Blick | Gesperrte Spielgeräte werden repariert oder ersetzt
Auf Karlsruher Spielplätzen sind derzeit einzelne Spielgeräte und Spielbereiche durch Bauzäune gesperrt. „Wenn ein Spielgerät gesperrt wird, geschieht das immer, weil bei einer Kontrolle ein Sicherheitsmangel festgestellt wurde. Wir arbeiten daran, die betroffenen Geräte möglichst schnell wieder nutzbar zu machen oder durch neue Spielangebote zu ersetzen“, erklärt Anja Grün, Abteilungsleitung für Spielanlageninspektionen.
Sicherheit geht vor
Die städtischen Spielgeräte und Anlagen werden regelmäßig kontrolliert. Werden dabei sicherheitsrelevante Mängel festgestellt, muss das betroffene Gerät unmittelbar gesperrt werden. Nicht jeden Mangel kann das Gartenbauamt selbst beheben. Müssen Fachfirmen beauftragt oder Spielgeräte beziehungsweise Ersatzteile beschafft werden, entstehen oft Bearbeitungs- und Lieferzeiten. Bei einer notwendigen Erneuerung eines Spielgerätes können Lieferzeiten von mehr als einem halben Jahr entstehen. Auch Arbeiten an Fallschutzflächen sind häufig umfangreich. Nach Abschluss der Arbeiten ist zudem eine sicherheitstechnische Prüfung erforderlich, bevor ein Spielgerät wieder für die Nutzung freigegeben werden kann.
20 Spielanlagen werden dieses Jahr komplett zurückgebaut
Unabhängig von der Sperrung einzelner sanierungsbedürftiger Spielgeräte werden in diesem Jahr rund 20 kleinere Spielanlagen komplett zurückgebaut. Dabei handelt es sich um Anlagen, die zum Beispiel wegen ihres Alters, geringer Nutzung oder den Entwicklungen im Quartier ausgewählt wurden.
Eine Auflistung aller aktuell zum Rückbau vorgesehenen Spielanlagen finden Sie im Ratsinformationssystem der Stadt Karlsruhe (Tagesordnungspunkt 24).
In den kommenden drei Jahren ist zudem geplant, weitere rund 60 Anlagen zurückzubauen. Diese Flächen werden zu begrünten Aufenthalts- und Freiflächen umgewandelt. Durch die Reduzierung der Spielgeräte können die Kosten für Reparaturen und Instandhaltung gesenkt werden.
Die verbleibenden Spielanlagen werden zeitgleich saniert und weiterentwickelt. Dabei berücksichtigt das Gartenbauamt die örtlichen Gegebenheiten und Bedürfnisse sowie die verfügbaren finanziellen Mittel. Das Ziel ist es, mit den verbleibenden 488 Spielanlagen im Stadtgebiet, auch künftig attraktive und vielfältige Spielräume in Karlsruhe anzubieten.
Aktuelle Informationen zu laufenden Maßnahmen
Das Gartenbauamt möchte künftig noch umfassender über die Entwicklung der Spielanlagen informieren. Hinweise zu laufenden Maßnahmen werden bereits, soweit möglich, an den Absperrungen angebracht.
Zusätzlich ist eine eigene Themenseite zu den städtischen Spielanlagen geplant. Dort sollen in Kürze unter anderem Informationen zur Spielanlageninspektion, zum Sachstand des Rückbaus, zu den Qualitätskriterien sowie aktuelle Meldungen gebündelt zur Verfügung stehen.
zum Bild oben:
Städtische Spielgeräte und Anlagen werden regelmäßig kontrolliert.
© Stadt Karlsruhe, PIA, Monika Müller-Gmelin | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Freiburg: Mehr Ruhe für alle | Weitere Straßen mit Tempo 30 ab kommender Woche
Der Lärmaktionsplan der Stadt Freiburg wird weiter umgesetzt. Leiser wird es ab kommender Woche an folgenden Straßen: Hohenzollernstraße, Friedhofstraße und Waldkircher Straße. Dort gilt Tempo 30 aus Lärmschutzgründen bisher nur nachts. Das wird jetzt einheitlicher. Künftig darf hier rund um die Uhr nicht schneller als 30 km/h gefahren werden. Auch die Heiliggeiststraße fällt unter die neue Regelung, um die Lücke zu schließen. Die Verwaltung passt auch die Ampelsteuerung und die Schilder an die neue Höchstgeschwindigkeit an.
Weitere Informationen zum Lärmaktionsplan gibt es online | | Mehr | | | |
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Grüne Quellen
© Foto: Wilhelma Stuttgart | | | | | Einblicke in die Arbeit des Zoologisch-Botanischen Gartens | Wilhelma-Tag öffnet Türen hinter den Kulissen
Was passiert in der Futterküche, bevor das Futter bei Elefant, Bonobo & Co. landet? Wie werden Tiere auf eine Reise vorbereitet? Und was verbirgt sich eigentlich in den Technikräumen des Amazonienhauses? Am Sonntag, 27. September 2026, macht der Wilhelma-Tag Bereiche des Zoologisch-Botanischen Gartens zugänglich, die Besucherinnen und Besuchern sonst meist verborgen bleiben. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Zoologie, Botanik, Parkpflege, Umweltbildung und weiteren Bereichen geben Einblicke in ihren Arbeitsalltag und zeigen, wie vielfältig die Aufgaben hinter den Kulissen der Wilhelma sind.
In der Futterküche erfahren die Besucherinnen und Besucher beispielsweise, wie die Versorgung der Tiere vorbereitet wird. Dort führt außerdem der Erlebnisparcours „Durch die Betten der Tiere“. In der Krankenstation besteht die Gelegenheit, einen Blick in den Behandlungsraum zu werfen. Wer sich schon einmal gefragt hat, wie ein Leopard, ein Menschenaffe oder ein anderes Wildtier von einem Zoo zum nächsten gelangt, findet im Betriebshof Antworten: Dort werden verschiedene Transportkisten für Tiere unterschiedlicher Größen gezeigt. Im Amazonienhaus geht es dagegen um das, was normalerweise unsichtbar im Hintergrund arbeitet – die Technik, die für die besonderen klimatischen Bedingungen des Tropenhauses sorgt. Bei den Trampeltieren ist am Nachmittag ebenfalls ein Blick hinter die Kulissen möglich. In den Freiflugvolieren dreht es sich auf spielerische und lehrreiche Art und Weise „rund ums Ei“.
Spannend wird es auch bei den zahlreichen Wilhelma-Talks und Fütterungen, welche von den Tierpflegerinnen und Tierpflegern angeboten werden. Themen der Wilhelma Talks sind unter anderem Löwen, Keas, Elefanten und Nashörner, heimische Reptilien sowie die Tiere des Asiatischen Schaubauernhofs. Hinzu kommt ein umfangreiches Fütterungsprogramm: Unter anderem bei Bonobos, Seelöwen, Piranhas, Pelikanen, Brillenpinguinen und Brillenbären können die Besucherinnen und Besucher dabei sein.
Nicht weniger vielfältig präsentiert sich die botanische Seite der Wilhelma. Im Betriebshof dreht sich alles um Pflanzen und ihre Pflege. Die Gärtnerinnen und Gärtner zeigen unter anderem, wie Zimmerpflanzen vermehrt und verjüngt werden, und informieren über fleischfressende Pflanzen, Kakteen, Cyclamen und tropische Nutzpflanzen. Am Seerosenteich im Maurischen Garten stehen die Seerosen im Mittelpunkt. Beim traditionellen Pflanzenverkauf können zudem in der Wilhelma kultivierte Pflanzen erworben werden. Auch die Auszubildenden der Wilhelma sind mit eigenen Aktionen vertreten: Am Ginkgo-Baum vor dem Eingang zum Wintergarten können Kinder selbst Pflanzen topfen und bei verschiedenen Spielen mitmachen.
Wie viel Arbeit auch in den Grünanlagen und Wegen steckt, zeigt die Parkpflege. Im Betriebshof präsentiert das Team Fahrzeuge und Maschinen aus seinem Arbeitsalltag und stellt beim Pflanzenquiz das Wissen der Gäste auf die Probe.
Ergänzt wird das Programm durch Angebote des Teams Umweltbildung und Veranstaltungen sowie des Vereins der Freunde und Förderer der Wilhelma. An den Subtropenterrassen gibt es Tattoos für Kinder, am Ausgang des Aquariums informiert ein Stand über Patenschaften und Sponsoring. Die Wilhelmafreunde sind mit einem Infostand bei der Terra Australis vertreten.
Der Wilhelma-Tag findet am Sonntag, 27. September 2026 statt. Die ersten Programmpunkte beginnen um 9 Uhr, zahlreiche Aktionen werden bis 16 Uhr angeboten. Die Teilnahme an allen Angeboten ist im regulären Eintritt enthalten. Für Inhaberinnen und Inhaber einer gültigen Jahreskarte oder Mitglieder des Fördervereins entstehen keine zusätzlichen Kosten.
Das vollständige Programm mit allen Uhrzeiten und Veranstaltungsorten gibt es unter www.wilhelma.de.
zum Bild oben:
Besucherinnen und Besucher dürfen sogar einen Blick in die Futterküche werfen.
© Foto: Wilhelma Stuttgart | | Mehr | | | |
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