Prolixletter
Montag, 14. September 2026
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Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir über Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum ältesten Ausgabe herumzustöbern.
 
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 


Verschiedenes 
 
Saisonende für die Minigolfanlage am Kurhaus
Minigolf am Kurhaus (c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen
 
Saisonende für die Minigolfanlage am Kurhaus
BAD KROZINGEN. Mit dem Beginn des Herbstes neigt sich die Freiluftsaison bei den Freizeiteinrichtungen im Bad Krozinger Kurpark langsam dem Ende zu. Für Minigolf-Freunde und Ausflugsgäste gibt es jedoch noch Gelegenheit, die spätsommerlichen Tage aktiv im Grünen zu genießen.

Endspurt auf der Minigolfanlage beim Kurhaus
Die Minigolfanlage direkt neben dem Kinderspielplatz beim Kurhaus hat noch bis einschließlich Sonntag, den 27. September 2026, geöffnet. Samstags, sonntags sowie an Feiertagen können Schläger und Bälle jeweils von 13:00 bis 18:00 Uhr ausgeliehen werden (letzte Schlägerausgabe um 17:15 Uhr). Auch für Passanten und externe Gäste stehen der Eis- und Getränkeverkauf während der Spielzeiten offen. Bitte beachten Sie, dass wetterbedingte Änderungen der Öffnungszeiten vorbehalten sind.

Café am See und Übungsgolfanlage bis November geöffnet
Wer darüber hinaus den Goldener Herbst im Kurpark genießen möchte, findet am kleinen See den idealen Anlaufpunkt: Das Café am See mit seiner integrierten Übungsgolf-Anlage sowie dem Kinderspielplatz hat seine Türen noch bis zum 1. November 2026 geöffnet.

Die moderne 14-Bahnen-Übungsgolfanlage kombiniert Elemente des Rasengolfs mit klassischem Minigolf und bietet Spaß sowie Geschicklichkeitsherausforderungen für Jung und Alt. Das Café lockt mit italienischen Kaffeespezialitäten aus der Siebträgermaschine, hausgemachtem Kuchen, kühlen Erfrischungen sowie Eisköstlichkeiten. Zudem steht Familien ein Abenteuerspielplatz mit Wassermatschplatz und Kletterparcours zur Verfügung. Auch Frisbees für den beliebten DiscGolf-Parcours im Kurpark können hier gegen Pfand ausgeliehen werden.

Das Café am See und die Übungsgolfanlage sind dienstags bis freitags von 13:00 bis 19:00 Uhr sowie samstags und sonntags von 12:00 bis 19:00 Uhr geöffnet (Montag Ruhetag). Die letzte Schlägerausgabe erfolgt jeweils 60 Minuten vor Schließung.
 
 

Öko plus 
 
 
Schnupperfahrt mit dem E-Auto oder E-Bike
Erster Testtag für Elektromobilität am Donnerstag, 17. September, in Freiburg

Fahrradparcours, Infostände und Ausstellungsmodelle –
Besucher*innen erwartet vielfältiges Programm zum Thema EMobilität

Wer gerne elektrisch mit dem praktischen Lastenfahrrad unterwegs sein möchte, in der Firma für die Dienstflotte zuständig ist oder sich über geeignete Ladeinfrastruktur in Freiburg informieren will, ist beim Testtag für E-Mobilität am Donnerstag, 17. September, genau richtig. Von 12 bis 20 Uhr informiert die Stadt gemeinsam mit 27 Kooperationspartner*innen auf dem Messegelände über E-Mobilität. Egal ob E-Auto, E-Bike oder E-Roller – Interessierte können sich informieren und verschiedene Modelle testen. Die Veranstaltung ist kostenlos; anmelden kann man sich unter www.freiburg.de/emobilitaet-testtag.

„Wir als Stadt möchten mit dem Testtag einen weiteren Impuls für den Umstieg auf E-Mobilität geben – sowohl für den privaten Alltag als auch für Unternehmen“, so Freiburgs Erster Bürgermeister Martin Haag. Und er ist zuversichtlich, dass das auch klappt: „Wir freuen uns, mit diesem unkomplizierten und vielfältigen Angebot die Möglichkeit zu schaffen, die ganze Bandbreite der Elektrofahrzeuge kennenzulernen und selbst auszuprobieren.“

Beim Testtag steht ein Fahrradparcours zur Probefahrt mit E-Bikes und E-Lastenrädern bereit. E-Autos, E-Transporter und E-Motorroller können außerhalb des Messegeländes getestet werden. Angeboten werden Kleinst-, Klein-, Kompakt-, Mittelklasse- und obere Mittelklasse-Fahrzeuge. Auf dem Programm stehen außerdem kostenlose Radchecks, das Spielmobil sorgt für Spiel und Spaß. Besucher*innen können sich über aktuelle Forschung und wissenschaftliche Erkenntnisse im Bereich der E-Mobilität informieren und die neuesten Ausstellungsobjekte begutachten. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

Neben Probefahrten und Ausstellungsmodellen gibt es auch Informationen zu Ladeinfrastruktur und geteilter E-Mobilität in Freiburg, wie E-Carsharing, E-Bikesharing (Frelo) und E-Motorroller-Sharing. Auch ein E-Taxi ist vor Ort. Der Testtag E-Mobilität findet im Rahmen der Klima.Länd.Tage und als Teil der Europäischen Mobilitätswoche (EMW) statt. Er soll die Vielfalt der Elektromobilität erlebbar machen und über die Möglichkeiten der privaten und gewerblichen Nutzung aufklären. Mehr Informationen zum Testtag gibt es auf www.freiburg.de/emobilitaet-testtag
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Veranstaltungen 
 
Filmtipp: Vaterland
 
Filmtipp: Vaterland
Deutschland 2026 | Ab 0 Jahren | 82 Minuten
Regie: Pawel Pawlikowski |
Darsteller: Hanns Zischler, Sandra Hüller, August Diehl, Devid Striesow |

1949. Nach 16 Jahren Exil reist Thomas Mann mit seiner Tochter Erika durch ein geteiltes Deutschland in Trümmern, um in Frankfurt und Weimar den Goethepreis anzunehmen. Er wird hofiert, er wird beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert... In überragenden Bildern erzählt Oscarpreisträger Paweł Pawlikowski (IDA, COLD WAR) das Finale einer großen deutschen Familiensaga im Tumult der Nachkriegszeit. Ein bestechendes Werk über Heimat, Schuld und familiäre Verwundungen - in Cannes mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnet!

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter Erika (Sandra Hüller) erstmalig nach 16-jährigem Exil auf eine Reise durch ein geteiltes Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Man wünscht sich zum Goethe-Jubiläum auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trosts, der Zustimmung und der Vergebung vom größten deutschen Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die für Erika und Thomas Mann zu einer Reise ins Innerste wird… In der Realität kehrte Thomas Mann mit seiner Frau Katia nach Deutschland zurück. Im Film wird er von Tochter Erika begleitet, ihres Zeichens emigrierte Autorin, Schauspielerin und Kabarettistin. Denn Maestro Pawlikowski verarbeitet die Historie keinesfalls zu einem konventionellen Biopic oder Geschichtsdrama, sondern macht daraus eine elegante, kühle Meditation über Heimat, Exil und moralische Verantwortung. Dabei vertraut der polnische Auteur auf kontrastreiches Schwarz-Weiß und streng komponierte Einstellungen. Ruinen, Hotelflure und repräsentative Säle werden zu Seelenlandschaften einer Nation, die äußerlich wieder funktioniert, ihre Vergangenheit jedoch keineswegs bewältigt hat. Im Zentrum steht weniger die Person Thomas Mann als das fragile Beziehungsgeflecht seiner Familie. Der glänzend besetzte Hanns Zischler spielt seine Rolle geistreich, selbstbewusst und eitel, zugleich verletzlich und so sehr auf Selbstkontrolle bedacht, dass auch Trauer zur puren Disziplinierungsübung wird. Sandra Hüller ihm gegenüber gibt die Erika mit jener verblüffenden Mischung aus Intelligenz, Härte und innerer Beweglichkeit, die sie derzeit zu einer der aufregendsten Schauspielerinnen des internationalen Kinos macht. Nach ANATOMIE EINES FALLS und THE ZONE OF INTEREST, dem Silbernen Bären für ROSE, dem weltweit erfolgreichen DER ASTRONAUT und ihrer ungewöhnlichen Annäherung an INGEBORG BACHMANN setzt sich ihr phänomenales Karrierehoch fort. Hüller benötigt kaum mehr als einen Blick oder eine minimale Verschiebung der Körperhaltung, um Erikas widersprüchliche Bindung an den Vater zu offenbaren – und zieht fast jede Szene an sich. Ein brillant gespieltes, herausragend inszeniertes, intensives Film-Ereignis!

Läuft im Friedrichsbau Freiburg
 
 

Öko plus 
 
 
Klima.Länd.Tage 2026
20 Veranstaltungen für Klimaschutz, erneuerbare Energien und mehr Grün

Klimaschutz beginnt oft direkt vor der eigenen Haustür: beim Strom vom Dach, beim Essen, bei der Mobilität, im Garten, im Wald oder im Quartier. Genau darum geht es bei den Klima.Länd.Tagen 2026 in Freiburg. Von Donnerstag, 17. September, bis Samstag, 10. Oktober, organisieren Privatpersonen, Bildungseinrichtungen, Sportvereine, Unternehmen und Kommunen in ganz Baden-Württemberg viele verschiedene Aktionen rund um Klimaschutz, erneuerbare Energien und mehr Grün in der Stadt.

Gemeinsam mit Kooperationspartner*innen aus dem Freiburger Klimapakt bietet die Stadt ein breites Programm mit insgesamt 20 Veranstaltungen: Es gibt Vorträge, Führungen, Beratungen, Mitmach-Aktionen, Workshops und Angebote für Kinder und Jugendliche. Die Klima.Länd.Tage, ehemals Nachhaltigkeitstage und Energiewendetage, sind Teil der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württembergs.

Do, 17. September, 12 bis 20 Uhr
Testtag E-Mobilität
Veranstalter: Stadt Freiburg
Ort: Messe Freiburg

Do, 17. September, 16 bis 17.30 Uhr
Es tut sich was auf dem Mundenhof - Einblick hinter die Kulissen
Veranstalter: Stadt Freiburg
Ort: Mundenhof

Fr, 18. September, 17 bis 18 Uhr | Anmeldung erforderlich
Begrünungsspaziergang in Zähringen
Veranstalter: Stadt Freiburg
Ort: Start am Platz der Zähringer in Freiburg, Anmeldung unter
www.freiburg.de/gg3

Fr, 18. September, 10 bis 16 Uhr | Anmeldung erforderlich
Beratung zu Klimaanpassungsmaßnahmen am eigenen Gebäude
Veranstalter: Stadt Freiburg
Ort: Bürgerhaus Zähringen, Anmeldung unter www.freiburg.de/gg3

Fr, 18. September, 20.30 Uhr – 23:30 Uhr
Solar-Sommerkino „Die fetten Jahre sind vorbei“ und Vorfilm „Ein Bestiarium der Energielandschaft“
Veranstalter: Ökostation Freiburg
Ort: Ökostation Freiburg, Falkenbergstra. 21B

Sa u. So, 19. u. 20. September, 10 bis 18 Uhr
Wochenende der offenen Bauernhöfe / Bio-Musterregion
Veranstalter: Bio-Musterregion

Di, 22. September, 18 bis 19.30 Uhr
Vortrag „Klimaschutz ja, aber, nein, aber…“ mit anschließendem Gespräch
Veranstalter: Ökostation Freiburg
Ort: Ökostation Freiburg, Falkenbergstra. 21B

Di, 22. September, 15 bis 18 Uhr | Anmeldung erforderlich
Beratungsnachmittag Photovoltaik
Veranstalter: Stadt Freiburg
Ort: Energieagentur Regio Freiburg, Wilhelmstraße 20a, Anmeldung unter
www.freiburg.de/pb/1077091.html#anker2126544

Do, 24. September, 17 bis 21 Uhr | Anmeldung erforderlich
Preisverleihung MakeItMatter-Award
Veranstalter: EWS Schönau und smart green
Ort: Kreativpark Lokhalle, Paul-Ehrlich-Str. 7, Anmeldung unter
www.makeitmatter-award.de

Fr, 25. September, 15 bis 17 Uhr | Anmeldung erforderlich
Führung durch den Stadtteil Vauban
Veranstalter: Innovation Academy
Ort: Treffpunkt am Paula-Modersohn-Platz im Vauban, Anmeldung unter
https://eveeno.com/ModellstadtteilVauban

Fr, 25. September, 15.30 bis 17.30 Uhr | Anmeldung erforderlich
Mitmachveranstaltung für Kinder und Jugendliche: Wald und Windkraft verstehen am Waldhaus
Veranstalter: Stiftung WaldHaus Freiburg
Ort: Stiftung WaldHaus Freiburg, Wonnhaldestraße 6, Anmeldung unter
https://www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltung/wald-und-windkraftverstehen/

So, 27. September, 13.30 bis 18 Uhr | Anmeldung erforderlich
Strom erzeugen und Kuchen essen: Ein Solartisch-Workshop
Veranstalter: Ökostation Freiburg und fesa e.V.
Ort: Ökostation Freiburg, Falkenbergstraße 21B, Anmeldung unter
https://oekostation.de/event/solartisch-workshop/

Di, 29. September, 12.30 bis 13.30 Uhr | Anmeldung erforderlich
Fachvortrag „ImSys & HEMS: Die Schlüssel zur intelligenten Energiewende“
Veranstalter: EWS Store Freiburg
Ort: EWS-Store, Bismarckallee 10, Anmeldung unter https://www.ewsschoenau.de/ews/veranstaltungen-und-termine/imsys-hems-und-energysharing-schluessel-zur-intelligenten-energiewende/

Mi, 30. September, 17.30 bis 19.30 Uhr | Anmeldung erforderlich
Führung: Klima und Ernährung – globale Zusammenhänge auf dem Weltacker entdecken
Veranstalter: Weltacker Freiburg e.V.
Ort: Weltacker Freiburg, Mundenhof, Anmeldung unter
https://eveeno.com/WeltackerKlima

Di, 6. Oktober, 15.30 bis 16.15 Uhr
Vorlesestunde: Von der Umweltfee und dem Umweltschreck
Veranstalter: Stadtbibliothek Freiburg
Ort: Stadtbibliothek am Münsterplatz

Di, 6. Oktober, 18 bis 19.30 Uhr | Anmeldung erforderlich
Fachvortrag: Mit der Wärmepumpe unabhängig werden von fossilen Energien
Veranstalter: EWS Store Freiburg
Ort: EWS-Store, Bismarckallee 10, Anmeldung unter https://www.ewsschoenau.de/ews/veranstaltungen-und-termine/mit-der-waermepumpeunabhaengig-werden-von-fossilen-energien/

Mi, 7. Oktober, 14 Uhr | Anmeldung erforderlich
Dem Wind auf der Spur – Wanderung zu den Windenergieanlagen auf dem Rosskopf
Veranstalter: regiowind Freiburg
Ort: wird nach Anmeldung bekannt gegeben, Anmeldung unter
https://eveeno.com/WindkraftFreiburg

Mi, 7. Oktober, 17 bis 19 Uhr
Waldspaziergang im Freiburger Stadtwald
Veranstalter: Stiftung WaldHaus Freiburg
Treffpunkt: Stiftung WaldHaus Freiburg, Wonnhaldestraße 6

Mi, 7. Oktober, 17.30 bis 19.30 Uhr | Anmeldung erforderlich
Feierabend-Workshop: Proteinkick mit Bohne, Linse und Co
Veranstalter: Ernährungsrat Freiburg & Region e.V.
Ort: wird nach Anmeldung bekannt gegeben, Anmeldung unter
https://ernaehrungsrat-freiburg.de/events/feierabend-workshop-proteinkick/

Sa, 10. Oktober, 9.30 bis 12.30 Uhr | Anmeldung erforderlich
Landschaftspflegetag Kappel
Veranstalter: Stadt Freiburg, Biosphärengebiet Schwarzwald, Ortsverwaltung Kappel
Treffpunkt: Kappler Sportplatz in Freiburg-Kappel, Anmeldung per Mail an
biosphaerengebiet-schwarzwald@rpf.bwl.de oder unter 0761 208 4370
 
 

Verschiedenes 
 
Erneute Förderung für das Ulmer Münster
Ulm: Münster (c) DSD / R.Rossner
 
Erneute Förderung für das Ulmer Münster
Die treuhänderische Julius Rohm-Stiftung in der DSD macht die Unterstützung möglich

Am Mittwoch, den 9. September 2026 um 13.30 Uhr übergab Dr. Julius Rohm im Ulmer Münster einen Fördervertrag in Höhe von 32.582,20 Euro für die dortigen Voruntersuchungen zur Restaurierung des Weltgerichtsgemäldes am Triumphbogen an Dekan Dr. Torsten Krannich. Rohm ist Stifter der Julius Rohm Stiftung zu Ehren von Julius Rohm, dem ehemaligen ehrenamtlichen Bürgermeister von Neu-Ulm, in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, für die er den Vertrag aushändigt.

Die Untersuchung ist mit dem Aufbau eines Großgerüsts verbunden, dessen Kosten in Höhe von 370.000 Euro ebenfalls die Rohm-Stiftung in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz finanziert. Die Voruntersuchung schafft die Grundlage für die Erarbeitung eines Restaurierungskonzepts des gesamten Gemäldes, so dass auch die Kosten für die Gesamtrestaurierung ermittelt werden können. Die Julius Rohm-Stiftung möchte auch diese Restaurierung möglich machen.

Das Gemälde gilt als das größte mittelalterliche Wandgemälde nördlich der Alpen. Auftraggeber waren die Kaufmannsfamilie Rottengatter sowie der Rat der Stadt, der sich auch selbst dargestellt findet. Das Gemälde entstand 1471. In einer Höhe von 42 Metern beherrscht Christus als Weltenrichter das Bild, darunter umringen sieben heilige Jungfrauen ein Lamm. Dargestellt sind außerdem 24 Patriarchen und Propheten des Alten Bundes und die 12 Apostel, die Mutter Gottes und Johannes der Täufer. Auf der einen Bildseite werden Märtyrer und Bekenner von Petrus an der Paradiespforte empfangen, links vom Weltenrichter werden die Verdammten von Teufeln in den Höllenrachen gestoßen.

Die Rohm-Stiftung fördert neben Arbeiten im Ulmer Münster auch die Kirche St. Johann Baptist in Neu-Ulm, deren Gesamtinstandsetzung, die vor einigen Jahren erfolgte, sie ermöglicht hat. Im Ulmer Münster förderte die Stiftung bisher vor allem die Restaurierung der wertvollen Innenausstattung.

Mit dem Bau des Ulmer Münster, der Pfarrkirche einer selbstbewussten Bürgerschaft, im Zentrum der Altstadt wurde 1377 begonnen. Zwischen 1844 und 1890 wurde das Bauvorhaben mit der Ausführung der beiden Osttürme sowie des 161 Meter hohen Westturms abgeschlossen. Die Dachstühle erneuerte man damals in Eisen. Der monumentale, spätgotische Kirchenbau besitzt den zweithöchsten Kirchturm der Welt.

Das Ulmer Münster gehört zu den über 440 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Arbeiten am Brunnentürmchen: Baustelle an der B31 geht weiter
Die Baustelle am Brunnentürmchen startet in die letzte Phase: Ab Mittwoch, 16. September, laufen wieder Arbeiten für den Wiederaufbau des Brunnentürmchens. Die Baustelle befindet sich an der B31, Fahrtrichtung Autobahn im Bereich zwischen der Schwabentorbrücke und der Greiffeneggbrücke. Beide Fahrstreifen bleiben während der Bauzeit von rund zwei Monaten befahrbar.

Hintergrund: Das denkmalgeschützte Türmchen an der Nordseite der Dreisam ist über 120 Jahre alt und wurde im vergangenen Jahr abgebaut und umfassend saniert, weil es nicht mehr sicher stand.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Kanalarbeiten am Hauptfriedhof
Dammweg für zwei Wochen gesperrt

Der mittlerweile über hundert Jahre alte Mischwasserkanal entlang des Hauptfriedhofs muss saniert werden. Er weist altersbedingte Schäden auf. Um am Kanal arbeiten zu können, baut der Eigenbetrieb Stadtentwässerung (ESE) einen neuen begehbaren Schacht in den Fuß- und Radweg am Dammweg. Dafür muss der Dammweg komplett gesperrt werden. Die Arbeiten beginnen am Dienstag, 15. September, und dauern bis Freitag, 2. Oktober. Der Eingang zum Hauptfriedhof bleibt zu Fuß erreichbar. Eine Umleitung für Radfahrende ist ausgeschildert.
 
 

Verschiedenes 
 
Eigener Sonnenstrom für den Nahverkehr: VAG baut Photovoltaik aus
(c) Patrick Seeger / Stadt Freiburg / VAG
 
Eigener Sonnenstrom für den Nahverkehr: VAG baut Photovoltaik aus
- Ab 2032 wird die VAG bis zu 3,7 Megawattstunden Solarstrom pro Jahr erzeugen

- Das deckt rund die Hälfte des Strombedarfs der E-Busse

- Es entsteht eine der größten Photovoltaikanlagen Freiburgs

Auf dem Betriebshof West der VAG entsteht eine der größten Photovoltaik-Anlagen in Freiburg. Sie deckt ab 2031 rund die Hälfte des Strombedarfs der E-Busse.

Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) baut auf ihrem Betriebshof auf der Haid bis 2031 eine der größten Photovoltaikanlagen Freiburgs. Dafür werden in vier Ausbaustufen alle geeigneten Dächer des Betriebshofs mit PV-Anlagen bestückt. Es wird keine zusätzliche Fläche versiegelt. Mit einer Gesamtleistung von 3700 Kilowatt-Peak können 2031 bis zu 3,7 Megawattstunden Strom pro Jahr erzeugt werden. Das wird rechnerisch rund die Hälfte des Strombedarfs der E-Busse decken.

In der aktuellen Projektstufe werden eine von drei Straßenbahnabstellhallen sowie das neue Verwaltungsgebäude mit PV-Anlagen ausgestattet. Ein neues Technikgebäude bündelt den erzeugten Solarstrom. Über Trafostationen wird er je nach Bedarf im Betriebshof genutzt oder ins Stromnetz eingespeist. Die Arbeiten der ersten Projektstufe sind im Februar gestartet, der Netzanschluss ist für November 2026 geplant.

Das Projekt wurde bei einem Medientermin mit Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit, VAG-Vorständen Stephan Bartosch und Oliver Benz sowie Projektleiter Markus Burger vorgestellt.

Die Kosten für das Gesamtprojekt betragen rund 6,3 Millionen Euro. 4,1 Millionen fördert das Land Baden-Württemberg für Eigenerzeugung von erneuerbarer Energie, 1,3 Millionen Euro bezuschusst die Stadt Freiburg mit dem Zukunftsfonds Klimaschutz.

Zudem ist ein Batteriespeicher mit einer Kapazität von 1000 kWh geplant, der den produzierten Solarstrom speichern kann. Insgesamt können so zukünftig Schwankungen in der Stromproduktion und Preisschwankungen am Markt besser aufgefangen werden.

Lokaler Ökostrom unterstützt die Klimaziele Freiburgs

„Mit dem Projekt entsteht eine der größten Solaranlagen in Freiburg. Das zeigt, welches Potenzial vorhandene Dächer für die Energiewende haben“, sagte Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit. „Freiburg will bis 2035 klimaneutral sein. Mit unserer Solaroffensive und Zuschüssen aus dem Zukunftsfonds Klimaschutz unterstützen wir Investitionen in erneuerbare Energien ganz konkret vor Ort.“

„Durch die Umstellung der Busflotte auf Elektro – aber auch durch neue Stadtbahnstrecken wie Dietenbach – wird unser gesamter Strombedarf weiter steigen“, sagte VAG-Vorstand Stephan Bartosch. „Der Strom aus der PV-Anlage wird direkt dort verbraucht, wo er erzeugt wird: im Betriebshof für das Laden der E-Busse.“

„Wir beziehen bereits 100 Prozent Ökostrom. Unser langfristiges Ziel ist es, so viel regionalen Ökostrom wie möglich zu nutzen“, sagte VAG-Vorstand Oliver Benz. „Jede Kilowattstunde vom eigenen Dach macht uns unabhängiger vom Energiemarkt und senkt langfristig die Energiekosten.“

PV-Anlagen in Ost-West-Richtung

Die PV-Anlagen sind nach Osten und Westen ausgerichtet. „Dadurch produzieren wir über den Tag verteilt mehr Strom als bei der klassischen Südausrichtung", sagte Projektleiter Markus Burger. „So kann etwa auch die Abendsonne genutzt werden, wenn viele Fahrzeuge auf dem Betriebshof sind.“

Einige Dachflächen sind aktuell von der VAG verpachtet. In den nächsten fünf Jahren laufen die Verträge aus, die alten Module werden von den Pächtern zurückgebaut und durch die VAG mit neuen und effektiveren Anlagen bestückt. Die PV-Module werden bei einem deutschen Unternehmen bestellt. Bei der Ausschreibung hat die VAG soziale und nachhaltige Kriterien berücksichtigt.

zum Bild oben:
Von links: VAG-Vorstand Stephan Bartosch, Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit, VAG-Vorstand Oliver Benz, VAG-Projektverantwortlicher Markus Burger
(c) Patrick Seeger / Stadt Freiburg / VAG
 
 

Öko plus 
 
 
ASF bietet kompostierbare Laubsäcke an
Durch den heißen und trockenen Sommer liegt bereits viel Laub von den Straßenbäumen auf den Straßen. Deshalb bietet die ASF wieder kompostierbare Laubsäcke an, um das Laub umweltfreundlich zu entsorgen. Gemäß Gehwegreinigungssatzung müssen die Anwohner*innen für dessen Entfernung vom Gehweg sorgen.

Die Säcke bestehen aus stabilem Papier, fassen 80 Liter und kosten 1 Euro pro 2er-Set. Sie sind von Mitte September bis Dezember erhältlich bei der Bürgerberatung im Rathaus in der Innenstadt, den Recyclinghöfen, den Ortsverwaltungen sowie direkt bei der ASF in der Hermann-Mitsch-Straße 26. Im gleichen Zeitraum sammelt die Stadtreinigung die zugeschnürten Laubsäcke ein, wenn sie gut sichtbar am Gehwegrand bereitgestellt werden.

Wichtig: Über die Laubsäcke darf ausschließlich Laub von Straßenbäumen entsorgt werden – auch Kastanienlaub ist erlaubt. Die Larven der Kastanien-Miniermotte werden bei der Kompostierung durch die entstehenden Temperaturen zuverlässig abgetötet. Nicht erlaubt ist die Entsorgung von Grünschnitt wie Hecken- oder Baumschnitt. Dieser kann ganzjährig zu den städtischen Recyclinghöfen oder offiziellen Schnittgut-Sammelstellen gebracht oder über die separate Schnittgutsammlung entsorgt werden. Termine dazu finden sich in der Abfall-App, im Abfallkalender oder unter www.abfallwirtschaft-freiburg.de.
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Öko plus 
 
 
Exkursion des Freiburger Klimapakts
Solaranlagen genossenschaftlich realisieren - SolarGeno und Green Places in Bad Krozingen

Die Solar-Bürger-Genossenschaft Freiburg ist mittlerweile die älteste noch aktive PV-Energieproduktion in Deutschland. Sie engagiert sich auch als Akteurin im Freiburger Klimapakt. Mit diesem zusammen lädt sie aktive und zukünftige Engagierte im Rahmen der Angebote des Klimapakts ein, am 18. September 2026, 15:30-17:00 Uhr eine ihrer attraktiven gewerblichen PV-Projekte in Bad Krozingen zu besichtigen. Vorgestellt wird dort eine 382 kWp Solaranlage auf dem Dach der GreenPlaces GmbH. In dem in Holzbauweise errichteten Gewerbegebäude werden die dort angesiedelten kleinen und mittelständischen Unternehmen mit Ökostrom vom Dach versorgt. Die Partner informieren vor Ort darüber, wie die dafür erforderliche Kooperation entstanden ist, wie die Planung der Energieanlage erfolgte und welche Vorteile ihre Zusammenarbeit hat. Besonders Interessierte, die selbst Gewerbeimmobilien mit Ökostrom versorgen wollen, können von den Erfahrungen profitieren und Anregungen gewinnen, wie sie solche Projekte selbst auf den Weg bringen. Um Anmeldung wird gebeten: https://eveeno.com/klimapaktausfahrt.
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Verschiedenes 
 
Aussegnungshalle des Jüdischen Friedhofs in Nürnberg wird restauriert
Nürnberg: Jüdischer Friedhof Nürnberg (c) Guido Siebert / DSD
 
Aussegnungshalle des Jüdischen Friedhofs in Nürnberg wird restauriert
Jugendstilbau mit historischer Innenausstattung aus den Jahren 1908/1910

Bei einem Pressetermin vor Ort am Dienstag, den 15. September 2026 um 11.00 Uhr überbringt Dr. Andrea Kluxen, Ortskuratorin Nürnberg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 64.480 Euro an die Israelitische Kultusgemeinde Nürnberg. Die Förderung dient restauratorischen Arbeiten an der Aussegnungshalle des Jüdischen Friedhofs an der Schnieglingerstraße 155 in 90425 in Nürnberg, an einer Musterfläche als Grundlage für die weitere Restaurierung der historischen Wandmalereien. Die Förderung erfolgt aus zweckgebundenen Spenden.

Die Aussegnungshalle bildet das Zentrum des denkmalgeschützten Israelitischen Friedhofs in Nürnberg. Der Friedhof wurde ab 1905 angelegt, die Trauerhalle entstand 1908/1910 nach Plänen des Architekten Emil Hecht. Der großzügige Bau mit seiner charakteristischen Jugendstilgestaltung dient bis heute seiner ursprünglichen Funktion und prägt das Ensemble des Friedhofs wesentlich.

Besondere Bedeutung kommt dem reich ausgestatteten Innenraum zu. Nach aktuellem Forschungsstand stammen die Wandmalereien von dem Jugendstil-Künstler Friedrich Adler. Die bauzeitliche Ausmalung hat sich ebenso wie wesentliche Teile der historischen Ausstattung bemerkenswert vollständig erhalten. Auch der historische Fliesenboden, Fenster und Türen sind noch weitgehend original vorhanden. Die nun geförderten restauratorischen Untersuchungen und Musterarbeiten dienen dazu, die historischen Oberflächen fachgerecht zu dokumentieren und die Grundlage für weitere Erhaltungsmaßnahmen zu schaffen.

Der Israelitische Friedhof ist als Einzeldenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen. Die denkmalrechtliche Würdigung hebt die dreiflügelige Anlage mit ihren verputzten Massivbauten, den Jugendstilformen sowie den zeitgleich entstandenen Wandmalereien hervor. Die Aussegnungshalle dokumentiert damit eindrucksvoll die jüdische Begräbniskultur des frühen 20. Jahrhunderts in Nürnberg.

Der Jüdische Friedhof gehört nunmehr zu den über 680 Denkmalen, die die private Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Bayern fördern konnte.
 
 

Verschiedenes 
 
 
15. Freiburger Integrationspreis – jetzt bewerben!
Bewerbungsschluss: Sonntag, 18. Oktober

In Freiburg leben Menschen aus über 180 Nationen. Sie sind ein wichtiger Teil unserer offenen, vielfältigen und toleranten Stadtgesellschaft. Für ein gutes Miteinander braucht es Respekt, Verständnis und gegenseitige Wertschätzung. Viele Freiburger*innen setzen sich jeden Tag für diese Werte und ihre Mitmenschen ein.

Der „Freiburger Integrationspreis – für eine offene Stadt“ wird seit 2012 jährlich an Freiburger*innen verliehen, die sich vor Ort für Integration und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte einsetzen. Der mit 8000 Euro dotierte Preis wird durch eine Jury aus Vertreter*innen des Gemeinderats und des Migrantinnenbeirats vergeben.

Wer kann sich bewerben?
Wer sich als Einzelperson, Initiative, Organisation, Verein oder im Rahmen eines Schulprojekts für Integration und Vielfalt engagiert, kann sich für den Integrationspreis bewerben. Auch Dritte können Projekte vorschlagen. Voraussetzung ist, dass der Wirkungskreis in Freiburg liegt und Bewerber*innen mindestens 16 Jahre alt sind.

Was wird ausgezeichnet?
Ausgezeichnet werden Aktivitäten, Initiativen und Projekte, die mit ihrem lokalen Engagement einen bedeutenden Beitrag zur Umsetzung der Leitziele des „Leitbilds Migration und Integration der Stadtgesellschaft Freiburg“ leisten und sich hier für die Integration einsetzen. Mehr zum „Leitbild Migration und Integration der Stadtgesellschaft Freiburg“: www.freiburg.de/leitbildintegration.

Wie kann man sich bewerben?
Bewerben kann man sich online unter www.freiburg.de/integrationspreis
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Veranstaltungen 
 
 
Start der zwölften Beratungswoche zum Förderprogramm GebäudeGrün hoch³
Informationsveranstaltungen am 15. und 18. September
Programm für eine artenreichere, kühlere und klimaangepasste Stadt

Mit dem Förderprogramm „GebäudeGrün hoch³“ unterstützt die Stadt seit Oktober 2021 Gebäudeeigentümer*innen, Vereine, Mieter*innen und Unternehmen bei der Begrünung von Gebäuden und der Entsiegelung von Flächen. Die zwölfte Beratungswoche findet in der bundesweiten Woche der Klimaanpassung vom 14. bis 18. September statt.

Im Förderprogramm GebäudeGrün hoch³ können Freiburger*innen bis zu 60 Prozent der Kosten für Dachbegrünung, Fassadenbegrünung, Entsiegelungen und Regenwasserrückhalt als Zuschuss bekommen: Ein grünes Carportdach kann so günstiger sein als ein neues Kiesdach. Bei Kombination verschiedener Maßnahmen aus unterschiedlichen Fördermodulen sind bis zu 25.000 Euro Förderung pro Grundstück möglich. Zusätzliche Förderung gibt es beispielsweise auch für Solar-Gründächer, der Kombination von Photovoltaik und Gründach. Ebenfalls interessant: Wer selbst Hand anlegt, bekommt ebenfalls Geld – Eigenleistungen werden auch gefördert.

Die zwölfte Fachberatungswoche startet am Dienstag, den 15. September: Ab 17 Uhr stellt das Umweltschutzamt in einer Online-Veranstaltung unter dem Titel „Trägt ihr Haus schon grün? Gute Gründe für die Begrünung Ihres Hauses“ das Förderprogramm GebäudeGrün hoch³ vor. Es gibt umfangreiche Informationen zur Dach- und Fassadenbegrünung, zur Entsiegelung, zum Regenwasserrückhalt sowie Praxisbeispiele und alles Wissenswerte rund um den Antrag zur Förderung eigener Begrünungsmaßnahmen.

Am Freitag, 18. September, können sich Interessierte von 10 bis 16 Uhr individuell beraten lassen. Die Gespräche dauern etwa 30 Minuten und finden im Bürgerhaus Zähringen statt. Das Angebot richtet sich an Hausbesitzer*innen, interessierte Mieter*innen, Vereine, Institutionen und Unternehmen im Freiburger Stadtgebiet, die ihr Dach, ihre Fassade oder ihren Hof entsiegeln und begrünen wollen oder Maßnahmen zur Speicherung von Regenwasser auf Ihrem Grundstück umsetzen möchten. Zudem findet ein Begrünungsspaziergang im Rahmen des Klimaquartier Zähringen statt. Treffpunkt ist um 17 Uhr am Platz der Zähringer. Eine Anmeldung für den Informationsabend, die individuelle Begrünungsberatung sowie den Begrünungsspaziergang ist unter https://www.gebaeudegruen.info/freiburg möglich.

Interessierte können auch außerhalb der Beratungswochen immer Förderanträge für Dach- und Fassadenbegrünung sowie Entsiegelungs- und Regenwasserrückhaltungsmaßnahmen beim Umweltschutzamt stellen. Der Online-Förderantrag, die Formulare, die neuen Förderbedingungen sowie Terminvereinbarung zur kostenlosen Erstberatung beim Bundesverband GebäudeGrün (BUGG) gibt es unter www.freiburg.de/gg3.
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Veranstaltungen 
 
Katrin Iskam am 06.12.2026 in Freiburg
Katrin Iskam (c) Nicole Müller
 
Katrin Iskam am 06.12.2026 in Freiburg
Die Live-Tour von Bestseller-Autorin und Garten-Bloggerin Katrin Iskam

Sie ist berüchtigt, sie ist einzigartig und sie ist definitiv verrückt. Sie hat nicht DEN grünen Daumen, sondern gleich zwei davon. „Gärtnern ohne viel Geschiss“ ist nicht nur ihr Motto, sondern auch der Titel ihrer aktuellen Live-Tour.

Die Rede ist von Katrin Iskam, gelernte und aktive Krankenschwester, aber vor allem die heißeste Entdeckung in der hiesigen Garten-Szene. Denn wer buddelt, schaufelt und gräbt schon in Gummistiefeln und Nachthemd? Genau, nur das „Katrinchen“, wie sie liebevoll von ihren Fans genannt wird. Und davon gibt es inzwischen eine ganze Menge. Allein fast 200.000 auf ihrer mit dem 1. Platz des Deutschen Gartenbuchpreises prämierten Instagram-Seite @katrinsgarten. Die Autodidaktin ist erfolgreiche Garten-Influencerin und dreifache SPIEGEL-Bestseller-Autorin (2022 „Mit Witz, Charme und Methode - Das etwas andere Gartenbuch“; 2023 „Klotzen statt kleckern: Gartengestaltung mit @katrinsgarten“; 2024 folgte Buch Nr. 3: „Mit Herz & Gabel durch Katrins Gartenjahr 2025“). Geboren und aufgewachsen in der Altmark, lebt sie heute in Himbergen in der Lüneburger Heide. Kann ein Wohnort mehr nach Garten klingen? Wohl kaum.

Und genau dort liegt er auch: Ihr Garten. Ihr Rückzugsort. Der Ursprung all ihrer kreativen katrinsgarten-Konstruktionen. Und die Keimzelle unzähliger unglaublicher Geschichten. Da endet die nächtliche Schnecken-Rettung schon mal um ein Haar auf der Polizeiwache. Und wenn der Naturdünger ungewollt am Weihnachtsbaum landet, freut sich maximal „Chefgärtner“ Tyson, Katrins Dackel. Zusammen bilden die beiden ein unschlagbares Team, wenn es ums Planen, Pflegen und Hegen geht. Dann ist da noch Waldemar, der Götter-Gatte, der die Fette Henne eher im Hühnerstall verortet. Und wenn Katrin zum „Abstechen“ rät, dann immer nur mit den besten Absichten. In „Gärtnern ohne viel Geschiss“ serviert Katrin Iskam jede Menge praktische Tipps und mindestens genauso viele lustige Anekdoten. „Happy Garden“ mal ganz anders. Und falls sich doch mal jemand nach Himbergen verirren und vor ihrer Haustür stehe sollte, hat das „Katrinchen“ auch für diesen Fall einen lebensnahen und präventiven Ratschlag parat: Einbruch ist bei mir zwecklos, das Geld liegt im Garten.

All das und noch viel mehr gibt es in „Gärtnern ohne viel Geschiss“, dem Live-Programm von und mit Katrin Iskam.

KATRIN ISKAM
Gärtnern ohne viel Geschiss
06. Dezember 2026
Freiburg PAULUSSAAL
Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 19:00 Uhr

Preis: 35,40 € (Inklusive Vorverkaufsgebühren)
Kartenvorverkauf unter www.s-promotion.de und unter der Tickethotline 06073-722 740 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Ein kleiner Einblick online
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Öko plus 
 
 
Die WaldhausTermine im September
Tiertheater, Lagerfeuerküche und Windkraft

Sonntag, 20. September, 14 und 16 Uhr | ohne Anmeldung
Fräulein Brehms Tierleben | 14 Uhr Lynx lynx – Der Luchs, 16 Uhr
Lumbricus terrestris – Der Regenwurm
Fräulein Brehms Tierleben, das einzige Theater für heimische gefährdete Tierarten und Sprachrohr der Wissenschaft, gastiert an ausgewählten Sonntagnachmittagen im Waldhaus. Um 14 Uhr präsentiert das Fräulein den „kleinen Löwen“ Europas: Lynx lynx – Der Luchs. Um 16 Uhr folgt die Aufführung Lumbricus terrestris – Der Regenwurm, König der Tiere. Die Vorführungen sind für neugierige Erwachsene und Kinder ab 8 (Luchs) bzw. 10 Jahren (Regenwurm) geeignet. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Weitere Informationen unter www.brehms-tierleben.com. Diese Veranstaltung wird gefördert vom Naturpark Südschwarzwald mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg und der Europäischen Union.

Donnerstag, 24. September, 17 bis 18.30 Uhr | Anmeldeschluss: 21. September
Stress lass nach: Afterwork-Waldbaden – Entspannen im Grünen durch Shinrin Yoku
Shinrin Yoku bedeutet „Baden in der Waldluft“. Zum Herunterkommen nach einem Arbeitstag tauchen die Teilnehmenden mit Kristin Vollmar, Referentin für Waldpolitik und zertifizierte Kursleiterin für Waldbaden, in die heilende Wirkung des Waldes ein und genießen bewusst die Natur mit allen Sinnen. Entspannung, Achtsamkeitsübungen im Wald und Wohlfühlen stehen im Vordergrund. Das Schlendern ist gespickt mit einer Prise Wissen zum Ursprung des Waldbadens und den verblüffenden gesundheitlichen Wirkungen des Waldes. Teilnahmebeitrag: 13 Euro

Donnerstag, 24. September, 10 bis 13 Uhr | Anmeldeschluss: 20. September
bei Iris Wernher (demenz-botschafter@wernher.de, 0160 926 777 10)
Walderlebnis für Menschen mit Vergesslichkeit/Demenz
An diesem Vormittag erleben die Teilnehmenden mit Referentin Daniela Getto ein waldpädagogisches Programm, das die Sinne anspricht. Im Fokus stehen die Tiere des Waldes, zum Abschluss gibt es ein gemeinsames Mittagessen (Suppe). Die Veranstaltung ist für Menschen mit Vergesslichkeit/Demenz und deren Begleitpersonen geeignet. Die Teilnahme ist auch mit körperlicher Einschränkung (z.B. Rollator, Rollstuhl) gut möglich. Teilnahme frei, in Kooperation mit Demenzbotschafterin Iris Wernher.

Freitag, 25. September, 14 bis 20 Uhr | Anmeldeschluss: 21. September
Workshop: Die raffinierte (Lager)feuerküche
Unser erfahrener Feuerkoch Markus Stickling führt die Teilnehmenden an der Feuerstelle vor der Holzwerkstatt des Waldhauses in die Raffinessen der Feuerküche ein. Sie probieren verschiedenste Kochutensilien aus und zaubern aus biologisch zertifiziertem Gemüse und Fleisch mit unterschiedlichen Garmethoden leckere Gerichte, die weit über bekannte Lagerfeuerklassiker hinausgehen. Das Highlight ist der gemeinsame Genuss der selbst zubereiteten Köstlichkeiten in gemütlicher Atmosphäre direkt am Waldrand. Teilnahmebeitrag inklusive Speisen und Getränke: 79 Euro.

Freitag, 25. September, 15.30 bis 17.30 Uhr | Anmeldeschluss: 14. September
Wald und Windkraft verstehen
Warum stehen Windräder eigentlich im Wald? Wie entsteht Wind und wie wird daraus Strom? Und weshalb braucht es erneuerbare Energien? Anhand dieser Fragen entdecken die Teilnehmenden mit Waldpädagogin Paula Schweizer den Wald aus einer neuen Perspektive. Rund um das Waldhaus im angrenzenden Wald beschäftigen sie sich auf spielerische und interaktive Weise mit den Themen Wald, Wind und Windenergie. Mit kleinen Experimenten, Schätzaufgaben und Mitmachaktionen lernen sie die Grundlagen der Windenergie kennen. Dabei geht es auch darum, Chancen sowie Herausforderungen abzuwägen, die Windenergie im Wald mit sich bringt. Für Kinder und Jugendliche ab acht Jahren in Begleitung einer erwachsenen Person. Teilnahme frei.
Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Klima.Länd.Tage statt. Weitere Aktionen und Informationen unter www.klimalaend.de/klimalaendtage.

Anmeldungen unter www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungskalender oder unter Tel. 0761 896477-10 (Dienstag bis Freitag 9 bis 12.30 Uhr, Donnerstag bis Freitag 14 bis 16.30 Uhr).

Öffnungszeiten des Waldhauses: Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Sonntag und Feiertag 12 bis 17 Uhr (mit Ausstellung und Waldhaus-Café)
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Verschiedenes 
 
 
Radvorrangroute FR3 führt ab September vom Stühlinger nach Zähringen
Weniger Stopps für Rad und Auto dank neuer Ampel-Schaltung

Tempo 30 rund um die Uhr für weniger Lärm in Eschholzstraße, Hohenzollernstraße, Friedhofstraße und Waldkircher Straße

In diesem Herbst verändert sich einiges auf dem Straßenzug vom Stühlinger über das Güterbahnhofareal nach Zähringen: Der FR3 führt dort künftig als Radvorrangroute entlang, die Stadt passt die Ampelschaltungen an und außerdem gilt rund um die Uhr Tempo 30. Am Montag, 14. September, beginnen die Markierungsarbeiten für den FR3, und ab Montag, 21. September, stellt das Garten- und Tiefbauamt (GuT) die Tempo-30-Schilder auf und passt die Ampelschaltungen an. Damit macht Freiburg auf dieser Straßenachse den nächsten Schritt: mehr Sicherheit und Komfort für Radfahrer*innen, weniger Lärm für die Anwohnenden und ein möglichst flüssiger Verkehr für alle.

Die neue Radvorrangroute FR3

Der Gemeinderat hat 2023 mit dem Radnetz-Plus beschlossen, die Radvorrangrouten in Freiburg weiter auszubauen. Nachdem FR1 und FR2 schon seit einigen Jahren fester Bestandteil des Freiburger Radnetzes sind, kommt im Herbst der erste Abschnitt des FR3 hinzu.

Im September wird der Abschnitt nördlich der Dreisam auf 3,3 Kilometern fertig. Dieser führt vom FR1 (Dreisam-Radweg) über Eschholzstraße, Friedhofstraße, Waldkircher Straße und Stuttgarter Straße bis nach Zähringen. Dort schließt der FR3 am Burgdorfer Weg künftig an den Radschnellweg RS6 an.

Entlang der Strecke hat das Garten- und Tiefbauamt in den vergangenen Jahren viel verbessert: Radfahrstreifen wurden verbreitert, unter anderem in der Waldkircher Straße. In der Friedhof- und Hohenzollernstraße wurde der Straßenraum gesamthaft mit Stadtbahn umgestaltet. Dabei hat das Amt schmale Radwege durch breitere Radfahrstreifen ersetzt. In der Eschholzstraße sorgen neu eingerichtete Abstandsstreifen für mehr Sicherheit zwischen Radverkehr und parkenden Autos.

Mit diesen Verbesserungen erfüllt dieser Abschnitt jetzt die Qualität einer Radvorrangroute und wird als solche markiert. Blaue FR3-Piktogramme auf der Fahrbahn machen die Route künftig sichtbar.

Der FR3 verbindet im Endausbau St. Georgen und Vauban über Haslach und Stühlinger mit Zähringen. Entlang ihrer Strecke leben zehntausende Menschen, zudem befinden sich dort zahlreiche Arbeitsplätze. Die Erfahrungen mit den bestehenden Radvorrangrouten FR1 und FR2 zeigen, dass so ein Angebot sehr gut angenommen wird. Auf dem FR3 werden bis zu 5.000 Radfahrende pro Tag erwartet.

Weniger Lärm durch Tempo 30 – nicht nur in der Eschholzstraße

Zeitgleich mit dem FR3 kommen weitere Änderungen: Auf dem gesamten Straßenzug von der Eschholzstraße über Hohenzollernstraße, Friedhofstraße und Waldkircher Straße gilt künftig rund um die Uhr Tempo 30. Bisher galt die Geschwindigkeitsbegrenzung dort nur nachts. Die Stadt setzt damit eine Maßnahme aus dem vom Gemeinderat beschlossenen Lärmaktionsplan um. So sinkt die Lärmbelastung für die Anwohnenden auch tagsüber. Gleichzeitig steigt die Verkehrssicherheit. Weitere Informationen zum Lärmaktionsplan gibt es online unter www.freiburg.de/laermaktionsplan.

Abgestimmte Ampeln für flüssigeren Verkehr

Zudem passt das GuT die Ampelschaltungen an. Zwischen Haslacher Straße und Zähringen gibt es an 17 Kreuzungen und Fußgängerquerungen Ampeln. Mit der neuen Geschwindigkeitsbegrenzung stimmt die Stadt die Ampeln neu aufeinander ab. Dabei orientiert sich die Stadt an Geschwindigkeiten, die sowohl für Radfahrende mit etwa 20 km/h als auch für Autofahrende mit etwa 30 km/h gut funktionieren. Ziel ist es, die Zahl der Ampelstopps für beide Verkehrsarten zu verringern.

Die Ampeln entlang der Strecke erkennen, wie viel Verkehr gerade unterwegs ist – etwa über Induktionsschleifen oder Videokameras. So können sie ihre Schaltung an die aktuelle Verkehrssituation anpassen.

Auch wenn es Verbesserungen geben wird – eine durchgehende „Grüne Welle“ für alle ist nicht möglich. Grund dafür sind die unterschiedlichen Geschwindigkeiten, die vielen Querungen und die unterschiedlichen Verkehrsströme. Außerdem kann eine Grüne Welle nicht gleichzeitig in beiden Fahrtrichtungen optimal abgestimmt werden. Stattdessen werden einzelne Gruppen von Ampeln gezielt miteinander koordiniert. So soll der Verkehr auf diesem ganzen Straßenzug sowohl für Radfahrer*innen als auch für Autofahrer*innen flüssiger werden.
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Verschiedenes 
 
 
Infoabend zu Pflegekindern
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Familien, Paare oder Einzelpersonen, die sich dafür interessieren, Kinder oder Jugendliche in ihrem Zuhause aufzunehmen, können sich am Mittwoch, 30. September, von 18 bis 20 Uhr informieren. Die Veranstaltung findet im Amt für Kinder, Jugend und Familie, Europaplatz 1, statt.

Der Infoabend dreht sich um die Aufnahme von Kindern und Jugendlichen in Vollzeitpflege, Bereitschaftspflege oder Adoption. Dabei geht es um rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen, das Bewerbungsverfahren und die Vermittlungspraxis. Außerdem erfahren die Zuhörerinnen und Zuhörer mehr über die Begleitung und Unterstützung von Pflegefamilien, den Umgang mit der Herkunftsfamilie und die Kooperation mit dem Jugendamt.

Anmeldungen per Mail an Pflegekinderdienst@freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-8687. Informationen rund um das Thema Pflegekinder gibt es auch unter www.freiburg.de/pflegefamilie.
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Verschiedenes 
 
 
Kanalarbeiten führen zu Änderungen im Fahrplan der Linien 2, 3, 15 und SEV
Zeitgleich zu den Gleisarbeiten der Freiburger Verkehrs AG (VAG) in der Zähringer Straße finden externe Kanalarbeiten im Kreuzungsbereich Zähringer Straße/Waldkircher Straße statt. Vom 14. September bis zum Ende der VAG-Gleisarbeiten am 18. Oktober, jeweils montags bis donnerstags von 21.30 Uhr bis Betriebsschluss, kommt es dadurch zu Fahrplanänderungen bei den Stadtbahnlinien 2 und 3 sowie dem SEV.

In diesem Zeitraum fährt die Linie 3 nur bis Okenstraße und die Linie 2 nur bis Eugen-Martin-Straße. Die Haltestelle Hornusstraße entfällt für beide Straßenbahnlinien. Eine zusätzliche Ersatzhaltestelle auf der Zähringer Straße wird eingerichtet und vom SEV bedient. Dieser fährt aus Zähringen kommend über die Hornusstraße, Okenstraße, Zollhallenplatz und Eugen-Martin-Straße zurück zur Hornusstraße. Von dort fahren die meisten Busse zurück nach Zähringen. Fahrgäste können an der Haltstelle Okenstraße zwischen SEV und Linie 3 umsteigen und am Zollhallenplatz zwischen SEV und Linie 2.

Bei der Buslinie 15 kommt es in diesem Zeitraum zu Abweichungen der Abfahrtszeit sowie vereinzelten Fahrtausfällen.

Die VAG empfiehlt die Nutzung der Fahrplanauskunft in der VAG-App oder auf der Webseite www.vag-freiburg.de. Weitere Infos zu den Gleisarbeiten der VAG unter www.vag-baustelle.de.
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Verschiedenes 
 
Schauinslandbahn macht Technikgeschichte erlebbar
Schauinslandbahn Freiburg (c) VAG Freiburg / Anja Thölking
 
Schauinslandbahn macht Technikgeschichte erlebbar
Tag des offenen Denkmals am 13. September

Wie funktioniert eine fast 100 Jahre alte Seilbahn im täglichen Betrieb? Mitarbeitende geben Einblicke
Kostenlose Technikführungen und Schaffnertour

Zu Gast bei einer 96 Jahre alten Dame: Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, gibt die Schauinslandbahn Einblicke, die Besucher*innen sonst verborgen bleiben. Die 1930 eröffnete Anlage war die erste Großkabinen-Umlaufseilbahn der Welt. Im Mittelpunkt stehen Führungen durch die Technikbereiche sowie Angebote, die die fast 100-jährige Geschichte der Bahn lebendig machen.

Von 11 bis 16 Uhr geben die Betriebsleitung und Mitarbeitende persönliche Einblicke in die Geschichte und Technik der Schauinslandbahn. Dabei erläutern sie unter anderem, wie das Tragseil gewartet wird und welche Aufgaben das Kabinenlaufwerk erfüllt.

Werkstatt, Maschinenraum mit Antriebsrad sowie der historische Fahrstand können bei den Technikführungen besichtigt werden. Diese finden um 11 Uhr, 13 Uhr und 16 Uhr statt und dauern jeweils 45 Minuten. Eine Zeitreise in die Geschichte der Schauinslandbahn versprechen die Schaffner-Touren um 13 Uhr und 14.30 Uhr. Die Rundgänge dauern jeweils eine Stunde.

Eine Anmeldung bis Donnerstag, 10. September, per E-Mail an info@schauinslandbahn.de erforderlich. Die Teilnahme an allen Programmpunkten ist am Tag des offenen Denkmals kostenfrei. Lediglich die Fahrt mit der Schauinslandbahn wird zum regulären Tarif angeboten.

Über den Tag des offenen Denkmals:
Dieser ist die größte Kulturveranstaltung Deutschlands. Bundesweit öffnen historische Gebäude, technische Anlagen und andere Denkmale ihre Türen und ermöglichen Einblicke, die sonst oft nicht möglich sind. Ziel des Aktionstags ist es, Geschichte erlebbar zu machen und das Bewusstsein für den Erhalt von Denkmalen zu stärken. Organisiert wird der Tag bundesweit von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto: NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur,


 
 

Verschiedenes 
 
 
Start der zwölften Beratungswoche zum Förderprogramm GebäudeGrün hoch³
Informationsveranstaltungen am 15. und 18. September
Programm für eine artenreichere, kühlere und klimaangepasste Stadt

Mit dem Förderprogramm „GebäudeGrün hoch³“ unterstützt die Stadt seit Oktober 2021 Gebäudeeigentümer*innen, Vereine, Mieter*innen und Unternehmen bei der Begrünung von Gebäuden und der Entsiegelung von Flächen. Die zwölfte Beratungswoche findet in der bundesweiten Woche der Klimaanpassung vom 14. bis 18. September statt.

Im Förderprogramm GebäudeGrün hoch³ können Freiburger*innen bis zu 60 Prozent der Kosten für Dachbegrünung, Fassadenbegrünung, Entsiegelungen und Regenwasserrückhalt als Zuschuss bekommen: Ein grünes Carportdach kann so günstiger sein als ein neues Kiesdach. Bei Kombination verschiedener Maßnahmen aus unterschiedlichen Fördermodulen sind bis zu 25.000 Euro Förderung pro Grundstück möglich. Zusätzliche Förderung gibt es beispielsweise auch für Solar-Gründächer, der Kombination von Photovoltaik und Gründach. Ebenfalls interessant: Wer selbst Hand anlegt, bekommt ebenfalls Geld – Eigenleistungen werden auch gefördert.

Die zwölfte Fachberatungswoche startet am Dienstag, den 15. September: Ab 17 Uhr stellt das Umweltschutzamt in einer Online-Veranstaltung unter dem Titel „Trägt ihr Haus schon grün? Gute Gründe für die Begrünung Ihres Hauses“ das Förderprogramm GebäudeGrün hoch³ vor. Es gibt umfangreiche Informationen zur Dach- und Fassadenbegrünung, zur Entsiegelung, zum Regenwasserrückhalt sowie Praxisbeispiele und alles Wissenswerte rund um den Antrag zur Förderung eigener Begrünungsmaßnahmen.

Am Freitag, 18. September, können sich Interessierte von 10 bis 16 Uhr individuell beraten lassen. Die Gespräche dauern etwa 30 Minuten und finden im Bürgerhaus Zähringen statt. Das Angebot richtet sich an Hausbesitzer*innen, interessierte Mieter*innen, Vereine, Institutionen und Unternehmen im Freiburger Stadtgebiet, die ihr Dach, ihre Fassade oder ihren Hof entsiegeln und begrünen wollen oder Maßnahmen zur Speicherung von Regenwasser auf Ihrem Grundstück umsetzen möchten. Zudem findet ein Begrünungsspaziergang im Rahmen des Klimaquartier Zähringen statt. Treffpunkt ist um 17 Uhr am Platz der Zähringer. Eine Anmeldung für den Informationsabend, die individuelle Begrünungsberatung sowie den Begrünungsspaziergang ist unter https://www.gebaeudegruen.info/freiburg möglich.

Interessierte können auch außerhalb der Beratungswochen immer Förderanträge für Dach- und Fassadenbegrünung sowie Entsiegelungs- und Regenwasserrückhaltungsmaßnahmen beim Umweltschutzamt stellen. Der Online-Förderantrag, die Formulare, die neuen Förderbedingungen sowie Terminvereinbarung zur kostenlosen Erstberatung beim Bundesverband GebäudeGrün (BUGG) gibt es unter www.freiburg.de/gg3.
 
 

Veranstaltungen 
 
Tag des offenen Denkmals®: DSD öffnet eigenes Denkmal in Baden-Württemberg
Oberrot: Freier Adelssitz (c) DSD / Dorothe Trouet
 
Tag des offenen Denkmals®: DSD öffnet eigenes Denkmal in Baden-Württemberg
Stiftung lädt in den ehemaligen Freien Adelssitz nach Oberrot ein

Am Samstag, 12. September 2026, beteiligt sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) mit dem ehemaligen Freien Adelssitz in Oberrot im Landkreis Schwäbisch Hall am Tag des offenen Denkmals. Das historische Gebäude ist von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr geöffnet und lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, seine außergewöhnliche Geschichte sowie die im Haus präsentierten Sammlungen zu entdecken.

Der ehemalige Freie Adelssitz, auch Altes Amtshaus genannt, gehört zu den bedeutenden historischen Gebäuden der Region. Die Gemeinde Oberrot wurde bereits im Jahr 788 erstmals im Lorscher Codex erwähnt. Die Ursprünge des Hauses reichen auf ein mittelalterliches Turmhaus der Ritter von Rot zurück. Dessen Keller ist bis heute erhalten. Darauf entstand um 1550 das heutige Gebäude, das im Inneren zahlreiche bauzeitliche Ausstattungsmerkmale bewahrt hat.

Bereits im Jahr 1925 wurde das Haus unter Denkmalschutz gestellt. In den vergangenen Jahren ließ die Stifterin Maria Fassbender das Gebäude umfassend restaurieren. Mit der Gründung der treuhänderischen Stiftung ehemaliger Freier Adelssitz in Oberrot unter dem Dach der Deutschen Stiftung Denkmalschutz übertrug sie der Stiftung im Jahr 2019 das Anwesen. Seitdem sorgt die Stiftung für den Erhalt des Hauses und macht es regelmäßig zu besonderen Anlässen für die Öffentlichkeit zugänglich.

Im Inneren eröffnet sich den Besuchern ein außergewöhnlicher Einblick in die Bau- und Nutzungsgeschichte des Hauses. Freigelegte historische Farbfassungen, originale Bauteile, alte Fotografien sowie Gegenstände aus Familienbesitz dokumentieren die Entwicklung des ehemaligen Adelssitzes, der sich über 235 Jahre im Besitz der Familie der Stifterin befand. Für ihr Engagement in der Denkmalpflege und der Erforschung der Hausgeschichte wurde Maria Fassbender mehrfach ausgezeichnet und im Jahr 2015 in den Denkmalrat Baden-Württemberg berufen.

Darüber hinaus beherbergt das Gebäude das von Maria Fassbender aufgebaute „Äskulap-Info-Zentrum“. Die Ausstellung widmet sich vor allem zwei Jahrtausenden europäischer Medizingeschichte. Ein weiterer Ausstellungsbereich erinnert an den in Oberrot geborenen Apotheker, Erfinder und Industriellen Hermann Frasch, der in den Vereinigten Staaten durch ein neu entwickeltes Verfahren zur Schwefelgewinnung Bekanntheit erlangte. Auch die wissenschaftliche Arbeit von Dr. Edeltraut Böltz, die sich insbesondere in der Zell-, AIDS- und Krebsforschung einen Namen machte, wird gewürdigt.

Der mit Heilkräutern bepflanzte Innenhof knüpft ebenfalls an die medizinische Ausrichtung des Hauses an. Seine Gestaltung orientiert sich am Arzneibuch des Klosters Lorsch aus dem Jahr 795, dem ältesten erhaltenen medizinischen Buch des abendländischen Frühmittelalters.

Der Tag des offenen Denkmals wird von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz bundesweit koordiniert. Am 13. September 2026 öffnen Denkmaleigentümer in ganz Deutschland ihre Türen und ermöglichen besondere Einblicke in die Geschichte und Vielfalt des kulturellen Erbes. Die bundesweite Eröffnung findet in diesem Jahr in Bamberg statt. Das vollständige Programm ist online unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/programm und über die App zum Tag des offenen Denkmals unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/app verfügbar.

Weitere Programm-Highlights für jedes Bundesland gibt es online
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Verschiedenes 
 
 
Sirenenprobe am Donnerstag, 10. September
Nicht ausgelöste Sirenen bei der Stadt melden

Am Donnerstag, 10. September, findet zum bundesweiten Warntag im gesamten Stadtkreis eine Sirenenprobe statt. Um 11 Uhr sind zwei Signale zu hören: Ein Heulton, der 60 Sekunden lang an- und abschwillt, signalisiert „Bevölkerungswarnung – Rundfunkgerät einschalten – auf Durchsagen achten“. Um 11.45 Uhr folgt das Signal „Entwarnung“, ein Dauerton von 60 Sekunden Länge. Eine Ankündigung der Sirenenprobe sendet die Bundes-Warn-App NINA. Zudem erscheint eine Warnmeldung auf fünf digitalen Informationstafeln in der Innenstadt.

Das Amt für Brand- und Katastrophenschutz (ABK) bittet alle Bürger*innen, nicht ausgelöste Sirenen unter www.freiburg.de/sirenen zu melden.

Sirenenproben finden zweimal im Jahr statt, meist Ende März und am bundesweiten Warntag, dem zweiten Donnerstag im September. Das ABK testet dabei die Warngeräte und informiert die Bevölkerung über die Bedeutung der Signale. Im tatsächlichen Ernstfall sollen die Sirenen alle Bürger*innen warnen und den Austausch wichtiger Informationen beschleunigen. Wer die Warnsignale hört, sollte das Radio einschalten und auch die Nachbarschaft informieren. Regionale Radiosender übermitteln je nach Lage Hinweise und Verhaltensregeln.

Auf fünf digitalen Informationstafeln in der Innenstadt erscheinen zusätzlich Warnmeldungen. Zwei von ihnen stehen in der Bismarckallee in Bahnhofsnähe, die übrigen befinden sich an der Ecke Rotteckring/Friedrichstraße, am Friedrichring zwischen Merian- und Raustraße sowie am Schwabentorplatz. Die Tafeln gehören (wie auch die Warn-Apps NINA und Cell Broadcast) zum modularen Warnsystem MoWaS, das das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe deutschlandweit betreibt. Wird das Warnsystem vom ABK in Freiburg oder vom Bundesamt in Berlin aus aktiviert, erscheinen auf dem Display der digitalen Tafeln Informationen zur jeweiligen Gefahrenlage.

Hörbeispiele der Sirenensignale und weiterführende Informationen gibt es unter www.freiburg.de/sirenenprobe. Ein FAQ zur Sirenenprobe steht auf www.feuerwehr-freiburg.de/notfall-beratung/faq/fragen-kats/#Warnung.
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Veranstaltungen 
 
Weitere Programmhöhepunkte für den Tag des offenen Denkmals® stehen fest
Moltzow: Gutshaus Marxhagen (c) Dr. Claus Hinrichs / DSD
 
Weitere Programmhöhepunkte für den Tag des offenen Denkmals® stehen fest
Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert das größte Kulturevent Deutschlands bundesweit

Als bundesweite Koordinatorin veröffentlicht die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) neue Highlights aus dem diesjährigen Programm zum Tag des offenen Denkmals®. Aktuell sind über 6.500 Denkmale und rund 10.000 Veranstaltungen angemeldet. Hinzu kommen rund 600 Denkmal-Touren in ganz Deutschland.

Zahlreiche der überwiegend kostenfreien Programmpunkte orientieren sich dabei am diesjährigen Motto des Aktionstags „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Das vollständige Programm ist online unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/programm und in der App www.tag-des-offenen-denkmals.de/app zu finden. Das Programm wird laufend erweitert.

Am Tag des offenen Denkmals rückt das kulturelle Erbe in die Mitte der Gesellschaft. Dabei öffnen in allen Bundesländern Denkmaleigentümer – viele davon ehrenamtlich – Türen, die sonst verschlossen bleiben. Unter den neuen Highlights aus dem Programm findet sich zum Beispiel der Schwarze Adler, das älteste Gebäude der Stadt Leonberg in Baden-Württemberg. Am 13. September werden hier Führungen durch das Haus sowie seinen Dachstuhl angeboten. In Flensburg öffnen sich am Tag des offenen Denkmals die geheimen Türen eines Gebäudes, das jeder Bewohner der Stadt kennt. Interessierte können den Flensburger Bahnhof neu kennenlernen, verborgene Bereiche betreten und den sanierten Uhrenturm besteigen. Infrastruktur und die zahlreichen Netzwerke, die unseren Alltag seit Jahrhunderten prägen, rücken in diesen und tausenden weiteren Denkmalen in den Fokus. Sei es in privaten Wohnhäusern, in Industriedenkmalen oder Orten der öffentlichen Versorgung.

Pressevertreterinnen und -vertreter finden die Programmhighlights nach Bundesland unter: https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/artikel/programmhighlights-2026

Der Tag des offenen Denkmals ist die größte Kulturveranstaltung Deutschlands. Seit 1993 wird sie von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, bundesweit koordiniert. Die DSD ist für das Konzept des Aktionstags verantwortlich, legt das jährliche Motto fest und stellt ein umfassendes Online-Programm sowie zahlreiche kostenlose Werbemedien zur Verfügung. Sie unterstützt die Veranstalter mit bundesweiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie einem breiten Serviceangebot. Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days. Mit diesem Tag schafft die private Stiftung große Aufmerksamkeit für die Denkmalpflege in Deutschland. Vor Ort gestaltet wird der Tag von unzähligen Veranstaltern – von Denkmaleigentümern, Vereinen und Initiativen bis hin zu hauptamtlichen Denkmalpflegern –, ohne die die Durchführung des Tags des offenen Denkmals nicht möglich wäre. Der Tag des offenen Denkmals ist eine geschützte Marke der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Die App zum Tag des offenen Denkmals® kann ganzjährig genutzt werden, um Denkmale in der Nähe zu recherchieren. Ab August werden in jedem Jahr die Events und Denkmale, die Teil des größten Kulturevents Deutschlands sind, zu finden sein. Routenplanung, Favoritenliste und eine übersichtliche Karte runden die Planung des persönlichen Aktionstags ab. Jetzt kostenfrei in den Stores für Android und iOS herunterladen: www.tag-des-offenen-denkmals.de/app
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Gutachterausschuss neu bestellt
Der Gutachterausschuss für die Ermittlung von Grundstückswerten in Freiburg ist für die neue Amtsperiode 2026 bis 2030 neu bestellt worden. Der Erste Bürgermeister Martin Haag hat die Bestellung im Auftrag von Oberbürgermeister Martin Horn vorgenommen.

Der seit 1961 bestehende Gutachterausschuss nimmt aufgrund seiner gesetzlich übertragenen Aufgaben eine besondere Stellung auf dem Freiburger Immobilienmarkt ein. Seine zentrale Aufgabe ist es, für Transparenz auf dem Immobilienmarkt zu sorgen, dazu gehören insbesondere die Ermittlung von Bodenrichtwerten sowie die Erstellung des Immobilienmarktberichts.

Grundlage der Arbeit sind die tatsächlich abgeschlossenen Kaufverträge und die darin vereinbarten Kaufpreise. Diese werden systematisch ausgewertet und sachverständig analysiert und durch weitere Informationen, beispielsweise Eigentümerbefragungen, ergänzt. Der Gutachterausschuss gestaltet damit nicht den Grundstücks- und Immobilienmarkt, sondern bildet das tatsächliche Marktgeschehen ab, um den Marktteilnehmer*innen Orientierung zu bieten. Seit der Grundsteuerreform haben die Bodenrichtwerte darüber hinaus auch Bedeutung für die Ermittlung der Grundsteuer.

Für diese Aufgaben ist der Gutachterausschuss bewusst interdisziplinär besetzt. Die Mitglieder verfügen über besondere Sachkunde und Erfahrung, unter anderem in den Bereichen Architektur, Bankenwesen, Bauwirtschaft, Immobilienwirtschaft, Landwirtschaft, Rechtswissenschaft und Vermessungswesen. Der Ausschuss agiert unabhängig, wird aber in seiner Arbeit von einer Geschäftsstelle unterstützt, die Teil der Stadtverwaltung ist.

Mit Beginn der neuen Amtsperiode wurden sechs langjährige Mitglieder verabschiedet: Michael Geis nach 44 Jahren, Thomas Körber und Günter Zancanella nach jeweils 24 Jahren sowie Roland Butz nach 12, Anja Dziolloß nach acht und Wolfgang Seitz nach sieben Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit. Neu bestellt wurden Rolf Dieffenbacher, Melanie Markstein, Dana Mebus und Katy Schube.

Auch an der Spitze des Gremiums gibt es einen Wechsel. Hugo Sprenker, der dem Gutachterausschuss seit 1986 angehörte und seit 2018 dessen Vorsitzender war, gibt den Vorsitz ab. Zum neuen Vorsitzenden wurde Dirk Schemmer bestellt. Der öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige gehört dem Gutachterausschuss bereits seit 2010 an. Der Erste Bürgermeister, Martin Haag betont: „Wir danken Herrn Sprenker herzlich für seinen langjährigen und engagierten Einsatz. Mit seinem außergewöhnlichen Engagement und seiner hohen fachlichen Kompetenz hat er den Gutachterausschuss maßgeblich geprägt und ihn durch herausfordernde Zeiten begleitet. Umso mehr freuen wir uns, dass wir mit Herrn Schemmer nun einen hoch qualifizierten und überaus erfahrenen Nachfolger finden konnten. Allen Mitgliedern des Gremiums und den Kolleg*innen der Geschäftsstelle wünsche ich eine erfolgreiche und gute Arbeit in den kommenden Jahren!“

Die Tatsache, dass die Stadtverwaltung den Vorsitz nicht für sich beansprucht, soll die Unabhängigkeit des Gremiums auch von städtischen Interessen unterstreichen. Die Funktion der stellvertretenden Vorsitzenden werden künftig Kathrin Schonefeld und Tina Gering wahrnehmen. Beide sind Bedienstete der Stadtverwaltung und unterliegen bei ihrer Tätigkeit im Gutachterausschuss den besonderen Anforderungen an Unparteilichkeit und Verschwiegenheit.
 
 

Grüne Quellen 
 
Farbenfrohe Vielfalt im Wintergarten der Wilhelma
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
 
Farbenfrohe Vielfalt im Wintergarten der Wilhelma
Chili-Ausstellung bringt Farbe und Schärfe in den Spätsommer

Von mild und fruchtig bis rekordverdächtig scharf: Ende August 2026 hat in der Wilhelma die diesjährige Chili-Ausstellung begonnen. Im Wintergarten der historischen Gewächshauszeile präsentieren die Gärtnerinnen und Gärtner des Zoologisch-Botanischen Gartens eine Vielfalt von rund 80 Chilisorten sowie mehrerer Wildformen. Inmitten des üppigen Grüns von Bananenstauden und Palmen leuchten ihre Früchte in Gelb, Orange, Rot, Violett und beinahe Schwarz. Wilhelma-Gärtnerin Fenja Baumgärtner zeigt sich zufrieden: „Für viele Pflanzen war die Hitze der vergangenen Wochen eine große Beanspruchung. Unseren Chilis haben die hohen Temperaturen aber nicht geschadet – ganz im Gegenteil. Sie sind besonders gut gewachsen. Dieses Jahr haben wir außerdem einige Sorten im Programm, die wir schon lange nicht mehr gezeigt haben, deren Samen aber noch bei uns lagerten. So haben wir zum Beispiel wieder Pflanzen der Sorte Capsicum annuum Spanish Pepper Yellow oder der Wildform Capsicum eximium herangezogen.“

Alle Chilis gehören zur Gattung Capsicum innerhalb der Familie der Nachtschattengewächse. Ihre Heimat liegt ursprünglich in Mittel- und Südamerika. Von dort gelangten die Pflanzen nach der Ankunft der Europäer in Amerika zunächst auf die Iberische Halbinsel und verbreiteten sich anschließend über weite Teile der Welt. Heute sind Chilis aus zahlreichen Landesküchen nicht mehr wegzudenken. Die Vielfalt ihrer Früchte ist enorm: Sie können rund, länglich, spitz zulaufend oder bizarr gefaltet sein.

Bei den meisten gezeigten Pflanzen handelt es sich um Züchtungen, die aus den Arten Capsicum annuum und Capsicum chinense hervorgegangen sind. Während zu Capsicum annuum neben scharfen Chilis auch viele milde Gemüsepaprika gehören, ist Capsicum chinense für Sorten mit ausgeprägter Schärfe und häufig tropisch-fruchtigem Aroma bekannt. Zu dieser Art zählen unter anderem die Habaneros sowie einige der schärfsten Chili-Züchtungen überhaupt. Wie scharf eine Frucht tatsächlich ist, lässt sich ihrem Äußeren allerdings kaum ansehen.

Verantwortlich für das Brennen im Mund beim Verzehr von Chili ist der Wirkstoff Capsaicin. Der Stoff aktiviert bei Säugetieren Rezeptoren, die normalerweise auf Hitze reagieren. Was wir beim Essen einer Chili als „scharfen Geschmack“ empfinden, ist daher streng genommen kein Geschmack, sondern ein Hitze- und Schmerzreiz. Für die Pflanzen hat dieser Mechanismus einen bemerkenswerten ökologischen Nutzen: Viele Säugetiere meiden die scharfen Früchte. Vögel dagegen reagieren anders auf Capsaicin und können die Beeren ohne das für uns typische Brennen fressen. Mit ihrem Kot verbreiten sie die unverdauten Samen über größere Entfernungen – und tragen damit zur Vermehrung der Pflanzen bei. Capsaicin ist also nicht entstanden, um menschliche Mutproben am Esstisch zu ermöglichen. Die Schärfe der Chilis ist vielmehr Teil einer ausgeklügelten Strategie der Pflanzen, ihre Samen möglichst erfolgreich verbreiten zu lassen.

Besonders gut lässt sich diese Strategie an den Wildformen erkennen. Ihre meist kleinen Früchte stehen häufig aufrecht und lösen sich leicht vom Kelch, sodass Vögel sie gut aufnehmen können. Im Zuge jahrtausendelanger Züchtung durch den Menschen haben sich viele dieser Merkmale verändert. Die Früchte der Kultursorten sind oftmals deutlich größer und schwerer und sitzen fester an den Pflanzen. Gleichzeitig entstand eine enorme Bandbreite an Farben, Formen, Aromen und Schärfegraden. Die Chili-Ausstellung der Wilhelma macht diese Vielfalt unmittelbar erlebbar. Sie schlägt einen Bogen von der Biologie der Wildpflanzen über die traditionelle Nutzung durch den Menschen bis zu modernen Züchtungen, bei denen immer neue Kombinationen von Form, Aroma und Schärfe entstehen.

Für die Einordnung der Schärfe wird häufig die Scoville-Skala verwendet. Während milde Paprika praktisch keine Schärfe besitzt, erreichen besonders scharfe Sorten Werte von weit über einer Million Scoville Heat Units (SHU). Einen Rekord stellte 2005 die aus Indien bekannte Bhut Jolokia mit rund einer Million SHU auf. Es folgten unter anderem Trinidad Scorpion Butch T, Naga Viper und Trinidad Moruga Scorpion. 2013 übernahm Carolina Reaper mit rund 2,2 Millionen SHU die Spitzenposition. Seit 2023 gilt Pepper X mit durchschnittlich 2,69 Millionen SHU als neuer Rekordhalter.

zum Bild oben:
Im Wintergarten der Wilhelma hat die Chili-Ausstellung begonnen.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
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Bundesweite Eröffnung des Tags des offenen Denkmals® 2026 in Bamberg
Mehr als 60 Denkmale, Schaubaustellen und Aktionen in der UNESCO-Welterbestadt

Am Sonntag, den 13. September 2026, wird die UNESCO-Welterbestadt Bamberg zum Mittelpunkt des Tags des offenen Denkmals. Gemeinsam mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) als bundesweite Koordinatorin richtet die Stadt die Eröffnungsfeier der größten Kulturveranstaltung Deutschlands aus. Besucherinnen und Besucher erwartet in Bamberg ein vielfältiges Programm mit mehr als 60 geöffneten Denkmalen, Führungen, Ausstellungen und Mitmachangeboten. In ganz Deutschland öffnen mehr als 6.000 Denkmale ihre Türen.

„Der Tag des offenen Denkmals macht Jahr für Jahr sichtbar, wie viel Engagement, Fachwissen und Leidenschaft hinter dem Erhalt unserer Bau- und Kulturdenkmale stehen. Er beweist eindrucksvoll, dass Denkmalschutz kein Nischenthema ist, sondern Menschen in ganz Deutschland begeistert und zusammenbringt. Die bundesweite Eröffnung in Bamberg unterstreicht die besondere Bedeutung der Welterbestadt für die deutsche Denkmallandschaft und setzt ein starkes Zeichen für die Wertschätzung unseres kulturellen Erbes“, sagt DSD-Vorstand Dr. Steffen Skudelny.

Zu den besonderen Höhepunkten des Tages zählen die Schaubaustellen der DSD. An fünf Förderprojekten der Stiftung können Besucherinnen und Besucher Denkmalpflege unmittelbar erleben und Restauratoren und Handwerkern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Dabei werden traditionelle Techniken und Herausforderungen beim Erhalt historischer Bausubstanz erläutert.

„Dass die bundesweite Eröffnung des Tags des offenen Denkmals hier in Bamberg stattfindet, ist eine große Auszeichnung für unsere Stadt. Sie würdigt nicht nur unser einzigartiges UNESCO-Welterbe, sondern vor allem das außergewöhnliche Engagement unzähliger Menschen, die sich tagtäglich für den Erhalt unserer historischen Bausubstanz einsetzen“, betont Sebastian M. Niedermaier, Oberbürgermeister der Stadt Bamberg.

Zentraler Veranstaltungsort ist der Maxplatz, wo der Tag offiziell eröffnet wird. Dort lädt ein interaktiver „Markt der Möglichkeiten“ dazu ein, die vielfältigen Facetten der Denkmalpflege kennenzulernen. Darüber hinaus öffnen in der gesamten Stadt zahlreiche sonst nicht oder nur eingeschränkt zugängliche Denkmale ihre Türen. Zur Erkundung der Standorte steht den Gästen ein kostenfreier Shuttle-Service zur Verfügung.

Passend zum bundesweiten Motto „NetzWERKE: Denkmale und Infrastruktur“ stehen technische Denkmale und historische Infrastruktur im Fokus. Die Schleuse 100 des Ludwig-Donau-Main-Kanals, das ehemalige Elektrizitätswerk oder der Lokschuppen aus dem 19. Jahrhundert geben Einblicke in Bauwerke, die sichtbar machen, wie frühere Generationen Lebensräume gestaltet haben und welche Bedeutung diese Zeugnisse bis heute besitzen. Auch aktuelle Forschungsansätze zur Denkmalpflege, digitale Restaurierungsmethoden und Fragen der Nachhaltigkeit werden im Rahmen des Programms vorgestellt.

Alle bundesweit angemeldeten Denkmale und tagesaktuelle Änderungen sind online unter https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/programm sowie in der App zum Tag des offenen Denkmals unter https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/app zu finden.

Das vollständige Programm mit allen Führungen, Veranstaltungen und Hinweisen zu Anmeldungen und Shuttle-Bussen in Bamberg ist in der Programmbroschüre sowie online unter www.stadt.bamberg.de/tag-des-offenen-denkmals erhältlich. Alle Angebote sind kostenfrei. Für einzelne Führungen ist aufgrund begrenzter Teilnehmerzahlen eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Der Tag des offenen Denkmals ist die größte Kulturveranstaltung Deutschlands. Seit 1993 wird sie von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, bundesweit koordiniert. Die DSD ist für das Konzept des Aktionstags verantwortlich, legt das jährliche Motto fest und stellt ein umfassendes Online-Programm sowie zahlreiche kostenlose Werbemedien zur Verfügung. Sie unterstützt die Veranstalter mit bundesweiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie einem breiten Serviceangebot. Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days. Mit diesem Tag schafft die private Stiftung große Aufmerksamkeit für die Denkmalpflege in Deutschland. Vor Ort gestaltet wird der Tag von unzähligen Veranstaltern – von Denkmaleigentümern, Vereinen und Initiativen bis hin zu hauptamtlichen Denkmalpflegern –, ohne die die Durchführung des Tags des offenen Denkmals nicht möglich wäre. Der Tag des offenen Denkmals ist eine geschützte Marke der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Die App zum Tag des offenen Denkmals® kann ganzjährig genutzt werden, um Denkmale in der Nähe zu recherchieren. Ab August werden in jedem Jahr die Events und Denkmale, die Teil des größten Kulturevents Deutschlands sind, zu finden sein. Routenplanung, Favoritenliste und eine übersichtliche Karte runden die Planung des persönlichen Aktionstags ab. Jetzt kostenfrei in den Stores für Android und iOS herunterladen: www.tag-des-offenen-denkmals.de/app
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Verschiedenes 
 
Karlsruhe: Gondoletta im Zoologischen Stadtgarten wieder in Betrieb
Entfernung der Weide mit Autokran © Stadt Karlsruhe, Gartenbauamt
 
Karlsruhe: Gondoletta im Zoologischen Stadtgarten wieder in Betrieb
Gartenbauamt und Fachfirma bergen umgestürzte Weide am Stadtgartensee

Nach der Meldung am frühen Montagmorgen über die umgestürzte Weide am See wurde die Bergung des Baumes durch das Gartenbauamt unmittelbar vorbereitet. Bereits gestern Morgen fand ein Ortstermin mit der beauftragten Firma statt, um den geeigneten Autokran sowie die erforderliche Aufstellfläche abzustimmen. Nachdem feststand, wo der Kran sicher positioniert werden kann, wurde am Montagvormittag ein baumverträglicher Korridor zwischen zwei Platanen in der Platanenallee freigeschnitten. Am Dienstagmorgen konnte dann die Weide restlos entfernt werden. Bei der Bergung war auch die Seilklettergruppe vor Ort.

Nach Entfernung der Weide wurde im Anschluss eine Sicherheitsfahrt der Gondoletta durchgeführt. Die Anlage ist damit wieder betriebsbereit.

Äußerlich vital, innerlich von Pilz befallen
Die umgestürzte Weide war im Rahmen der jährlich stattfindenden Regelkontrolle regelmäßig überprüft worden, diese erfolgen im Wechsel im belaubten und unbelaubten Zustand. Bei der zuletzt im Mai 2025 durchgeführten Kontrolle wies der Baum äußerlich keinerlei Defektsymptome auf und zeigte sich vital. Aufgrund seiner Neigung in Richtung See war die Weide bereits vor rund drei Jahren im Kronenbereich zurückgeschnitten worden. Ein weiterer Kronenschnitt war für den kommenden Winter vorgesehen.

Am nun liegenden Baum ist im Bereich des Wurzelstocks eine Fäule erkennbar. Die Art der Holzzersetzung deutet auf einen Befall mit dem Brandkrustenpilz hin.

Dabei handelt es sich um einen aggressiven Fäuleerreger, der sich über längere Zeit unbemerkt im Wurzelstock ausbreiten kann. Äußerlich sichtbare Anzeichen einer Vitalitätsabnahme in der Krone müssen dabei nicht zwingend vorhanden sein.

Neben der jährlichen Regelkontrolle werden durch das Gartenbauamt auch tägliche Sichtkontrollen auf den Wegen und Zugangsbereichen durchgeführt. Dabei werden die Bäume und Anlagen regelmäßig auf offensichtliche Veränderungen oder akute Gefahrenlagen überprüft.

Trotz regelmäßiger Kontrollen bleiben Schäden manchmal unsichtbar
Die Auswirkungen des Klimawandels stellen Bäume zunehmend vor zusätzliche Herausforderungen. Insbesondere sehr heiße und trockene Sommer führen zu erheblichem Stress und können die Vitalität und Widerstandsfähigkeit von Bäumen beeinträchtigen. Trotz der regelmäßigen Kontrollen und der daraus abgeleiteten Maßnahmen lassen sich natürliche Entwicklungen und insbesondere verborgene Schäden im Inneren eines Baumes nicht mit absoluter Sicherheit ausschließen. Eine hundertprozentige Sicherheit kann daher bei Bäumen trotz fachgerechter und regelmäßiger Kontrolle nicht garantiert werden.
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Grünschnittarbeiten entlang der B 31
Auf der B 31 ist wegen Grünschnittarbeiten von Montag, 7. September, bis Freitag, 11. September, von 9 bis 15.30 Uhr mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Das Garten- und Tiefbauamt arbeitet auf der Nordseite der Dreisam ab der Brauerei Ganter bis zur Auffahrt Eschholzstraße.

Das Garten- und Tiefbauamt bittet um Verständnis für die Verkehrsbehinderungen.
 
 

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Weltweiter Artenschutz wird in der Wilhelma erlebbar
© Wilhelma Stuttgart /Stefanie Reska
 
Weltweiter Artenschutz wird in der Wilhelma erlebbar
Artenschutztag: Von Stuttgart in die Lebensräume der Welt

Was verbindet die Regenwälder Mittelamerikas mit den Hochgebirgen Zentralasiens und einer blühenden Wiese vor unserer Haustür? Sie alle sind Lebensräume einer großen Vielfalt von Tieren und Pflanzen – und vieler Arten, deren Zukunft keineswegs gesichert ist. Am Sonntag, 6. September 2026, rückt die Wilhelma dieses verbindende Thema in den Mittelpunkt: Beim Artenschutztag von 11 bis 17 Uhr zeigen der Zoologisch-Botanische Garten und seine Partnerorganisationen, wie konkrete Schutzarbeit vor Ort funktioniert und was internationale Zusammenarbeit für den Erhalt der Biodiversität bewirken kann.

Über das Gelände der Wilhelma verteilt geben Informations- und Mitmachstände von rund 15 Organisationen aus Baden-Württemberg und aller Welt Einblicke in ihr Engagement im Artenschutz. Neu mit dabei sind unter anderem die Forschungsgemeinschaft zum Erhalt einheimischer Eulen (FOGE) und der Landschaftserhaltungsverband (LEV) Ludwigsburg, der zeigt, mit welchen Maßnahmen das in Baden-Württemberg vom Aussterben bedrohte Rebhuhn wieder eine Zukunft bekommen soll. Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) stellt ein Schutzprojekt für Meeresschildkröten in Kenia vor, während sich am Stand des NABU alles um die Schneeleoparden in Kirgistan dreht. Im Ausgangsbereich des Amazonashauses berichtet Caspar Bijleveld, Direktor des Papiliorama in Kerzers in der Schweiz und Gründungsmitglied der Corozal Sustainable Future Initiative (CSFI), wie diese zusammen mit der Wilhelma durch den Ankauf von Land und der Finanzierung von Rangergehältern zum Schutz der Biodiversität in Belize beiträgt. Die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) informiert über das „Zootier des Jahres“, den Kronenkranich. Das Hauptzollamt Stuttgart klärt über den Schmuggel geschützter Arten auf.

Überall wird deutlich, wie vielfältig die Herausforderungen im Artenschutz sind: Während in manchen Teilen der Erde die Zerstörung und Zerschneidung natürlicher Lebensräume bedrohten Arten zusetzt, sind andernorts Wilderei, Nutzungskonflikte zwischen Mensch und Tier oder Veränderungen ganzer Ökosysteme aufgrund des Klimawandels entscheidende Faktoren. Auch unmittelbar vor der eigenen Haustür ist der Erhalt artenreicher Kulturlandschaften eine wichtige Aufgabe. Mitmachaktionen laden dazu ein, diese Zusammenhänge auf anschauliche Weise kennenzulernen und sich mit der Frage auseinanderzusetzen, welchen Beitrag jeder Einzelne zum Schutz der biologischen Vielfalt leisten kann.

Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin erklärt: „Artenschutz beginnt mit dem Verständnis dafür, dass das Überleben einer Art immer auch von ihrem Lebensraum und einem funktionierenden Ökosystem abhängt. Das möchten wir auch am Artenschutztag sichtbar machen. Unsere Partnerinnen und Partner arbeiten unter ganz unterschiedlichen Bedingungen und auf verschiedenen Kontinenten – sie verbindet aber ein gemeinsames Ziel: Tier- und Pflanzenarten dauerhaft eine Zukunft zu sichern. Wir möchten unseren Besucherinnen und Besuchern zeigen, was mit Fachwissen, Ausdauer und gemeinschaftlichem Engagement erreicht werden kann.“

Der Zoologisch-Botanische Garten verbindet die Haltung und Vermehrung bedrohter Arten in menschlicher Obhut mit dem Schutz von Tieren, Pflanzen und ihren Lebensräumen in der Natur. In wissenschaftlich koordinierten Ex Situ-Programmen werden Reservepopulationen bedrohter Tierarten aufgebaut und erhalten. Auch in der Botanik beteiligt sich die Wilhelma an Erhaltungssammlungen und Projekten zur Bewahrung seltener Pflanzen. Die Wilhelma ist zudem seit 2022 Mitglied der Weltnaturschutzunion IUCN. Mit der Gründung eines IUCN Centers for Species Survival (CSS), das den Gefährdungsstatus von Reptilien und Orchideen auf der Roten Liste der IUCN erfasst, hat die Wilhelma ihre Rolle im internationalen Artenschutz weiter ausgebaut.

Gleichzeitig unterstützt die Wilhelma rund 40 In Situ-Artenschutzprojekte in aller Welt. Dabei kamen seit 2023 über eine Million Euro pro Jahr zusammen. Eine wesentliche Grundlage für dieses Engagement bildet der Artenschutz-Euro, den die Besucherinnen und Besucher über den Eintritt in den Zoologisch-Botanischen Garten beitragen. Hinzu kommen die Unterstützung des Vereins der Freunde und Förderer der Wilhelma sowie Spenden von Einzelpersonen und Firmen.

Die Aktionen zum Artenschutztag finden am Sonntag, 6. September 2026, von 11 bis 17 Uhr statt. Die Teilnahme ist im regulären Eintritt in die Wilhelma enthalten.

zum Bild oben:
Am Artenschutztag geht es um den Schutz bedrohter Tiere, Pflanzen und ihrer Lebensräume.
© Wilhelma Stuttgart/Stefanie Reska
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Verschiedenes 
 
 
VAG: Umleitung zwischen Opfingen und Waltershofen
Am Freitag, 4. September 2026, wird die Landstraße 187 zwischen Waltershofen und Opfingen/St. Nikolaus zwischen 8 und 18 Uhr für den Verkehr gesperrt. Das betrifft auch die Buslinie 32.

Die Haltestellen St. Nikolaus und Unterdorf werden in diesem Zeitraum in Fahrtrichtung Opfingen nicht angefahren. Die Gegenrichtung (Opfingen nach Waltershofen) ist nicht betroffen, hier fahren die Busse wie gewohnt.
 
 



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