Prolixletter
Samstag, 6. Juni 2026
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Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir ĂŒber Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum Ă€ltesten Ausgabe herumzustöbern.
 
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 


Öko plus 
 
Zum Tag der Artenvielfalt am 12. Juni
(c) Vanessa Tschöpe /Stadt Freiburg
 
Zum Tag der Artenvielfalt am 12. Juni
Forstamt Freiburg lÀdt auf Fahrradexkursion ein. Gelbbauchunke im Fokus

Am Freitag, 12. Juni, ist wieder der Tag der Artenvielfalt. Der Landesnaturschutzverband Baden-WĂŒrttemberg hat diesen Tag, an dem sich alles um die Artenvielfalt im „LĂ€ndle“ dreht, 2022 ins Leben gerufen (https://tag-der-artenvielfalt-bw.de/). Jedes Jahr beteiligen sich landesweit viele Akteure mit diversen Naturerlebnissen daran. Wie gewohnt ist auch das stĂ€dtische Forstamt mit von der Partie.

Beim diesjĂ€hrigen Angebot des Forstamtes „Neben der Spur?“ geht es um die Erhaltung gefĂ€hrdeter Amphibienarten im sĂŒdlichen Mooswald. Auf einer zweistĂŒndigen Fahrradexkursion stellen die Waldnaturschutz-Beauftragten Hannah Sharaf und Vanessa Tschöpe den Teilnehmenden die Biologie, die LebensrĂ€ume und LaichgewĂ€sser von Gelbbauchunke und Kammmolch vor. In diesen Wochen ist die Chance nĂ€mlich groß, die beiden Protagonisten vor Ort anzutreffen: die Unke mit ihren herzförmigen Pupillen und dem auffĂ€llig gelb-schwarz gefleckten Bauch – und den Molch, dessen Unterseite ebenfalls gelb bis orangegelb gefleckt ist.

Zielgruppe der Radtour sind alle Interessierten, gerne auch Familien mit Kindern. Treffpunkt zum Start der Tour ist die Schlatthof-Strauße zwischen Eugen-Keidel-Bad und der A5 (GPS-Koordinaten: 47.991230 / 7.761044, Schlatthöfe 3). Hier geht es um 14 Uhr mit den RĂ€dern los.

Um eine vorherige Anmeldung bis Montag, 8. Juni, bei Vanessa Tschöpe wird gebeten (vanessa.tschoepe@freiburg.de; Tel. 0761 201 6207).

zum Bild oben:
Die Gelbbauchunke: Ihre Erkennungsmerkmale sind ihre herzförmigen Pupillen und ihr auffallend gelb-schwarz gefleckter Bauch.
(c) Vanessa Tschöpe /Stadt Freiburg
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Öko plus 
 
 
Tag der Artenvielfalt am 13. und 14. Juni in Freiburg
MitmachstĂ€nde, InsektenfĂŒhrungen und Tipps zur naturnahen Gartengestaltung

Etwa 50.000 Tier- und Pflanzenarten leben derzeit in Baden-WĂŒrttemberg. Sie zu erhalten und zu schĂŒtzen ist landesweit ein wichtiges Ziel, denn eine große Artenvielfalt sorgt fĂŒr stabile Ökosysteme, gesunde Böden und sauberes Wasser. Trotzdem werden viele Arten immer seltener oder sterben aus und auch die LebensrĂ€ume schwinden. Um das zu Ă€ndern, gibt es in Freiburg seit vielen Jahren den Tag der Artenvielfalt. Seit 2022 wird er vom Landesnaturschutzverband Baden-WĂŒrttemberg federfĂŒhrend landesweit organisiert.

In Freiburg findet der Tag der Artenvielfalt am Samstag, 13. Juni, im Stadtgarten statt. Zwischen 11 und 18 Uhr gibt es dort verschiedene Mitmach- und InfostĂ€nde. Den Tag ĂŒber bieten Expert*innen kostenlose FĂŒhrungen zu Insekten, Schmetterlingen oder FledermĂ€usen an. Außerdem berĂ€t das Umweltschutzamt im Rahmen des Förderprogramms Artenschutz in der Stadt zur biodiversitĂ€tsfördernden Gartengestaltung und gibt artenreiches Saatgut fĂŒr den Garten aus. Am Sonntag, 14. Juni, folgen dann im Waldhaus zwei AuffĂŒhrungen von FrĂ€ulein Brehms Tierleben sowie ein Waldspaziergang. Anmelden können sich Interessierte unter www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungskalender.

Alle Informationen zum Tag der Artenvielfalt gibt es auf der Webseite der Ökostation www.oekostation.de. Weitere Angebote in Freiburg und Baden-WĂŒrttemberg gibt es unter www.tag-der-artenvielfalt-bw.de.

Förderprogramm Artenschutz
Das Förderprogramm der Stadt lĂ€uft seit 2021. Interessierte können sich auf der Internetseite www.freiburg.de/artenschutz-programm informieren und sich das ganze Jahr per E-Mail bei artenschutz@freiburg.de melden. Teil des Förderprogramms ist eine unverbindliche und kostenlose Beratung durch das Umweltschutzamt ĂŒber mögliche Maßnahmen und die Höhe der FördersĂ€tze. Es können bis zu 100 Prozent der Kosten ĂŒbernommen werden. Mit Hilfe des Förderprogramms erblĂŒhen mittlerweile zahlreiche blumenbunte Wiesen und StrĂ€ucher, Nisthilfen wurden aufgehĂ€ngt und Feuchtbiotope und Trockenmauern angelegt. Die Themen Artenschutz und Artenvielfalt sind 365 Tage im Jahr aktuell.
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Öko plus 
 
 
Energiewende - Klimawende
Windkraft, FreiflĂ€chen-Photovoltaik, FĂŒhrung kleine Wasserkraft

„Windkraft und FreiflĂ€chen-Photovoltaik - Argumente und Standorte in der Regio Freiburg“ ist Thema des Vortrags von Dr. Georg Löser, ECOtrinova e.V., beim Samstags-Forum Regio Freiburg Reihe 39 von ECOtrinova e.V. und ideellen MittrĂ€gern am Samstag 13. Juni 2026 um 10:00 - 11 Uhr im Hörsaal 1015 im KG 1 der UniversitĂ€t Freiburg i.Br., Platz der UniversitĂ€t, Stadtmitte. Der Eintritt ist frei. Anschließend startet um 11:30 Uhr eine kostenlose FĂŒhrung per Rad zu 5 Kleinwasserkraftanlagen in Freiburg an Dreisam und am Gewerbekanal mit den Experten und Betreibern Michael Wagner und Andreas Markowsky. Treff ist bei der Reinigung Himmelsbach, Gerberau 48, Ende ca. 14 Uhr. Anmeldung zur FĂŒhrung bis 11. Juni an ecotrinova@web.de. Veranstalter sind ECOtrinova e.V. und ideelle MittrĂ€ger, u.a. das KlimabĂŒndnis Freiburg sowie BUND- und NABU-Freiburg und Fesa e.V..
 
 

Öko plus 
 
 
Veranstaltung „Energetisch Sanieren – so geht’s“ in Freiburg-Hochdorf
Freiburger Förderprogramm „Klimafreundlich wohnen“ unterstĂŒtzt Sanierungen
Infoabend sowie Experten-Marktplatz mit Kurzberatung am 9. Juni und kostenfreie Einzelberatungen am 12. Juni

Geld sparen und gleichzeitig das Klima schĂŒtzen: Energetische GebĂ€udesanierungen helfen dabei, die CO₂-Emissionen zu senken und können mittel- bis langfristig eine sehr lukrative Investition sein. Im Rahmen der Beratungswoche „Klimafreundlich Wohnen“ informiert die Stadt beispielsweise darĂŒber, wie eine richtige Dach- oder FassadendĂ€mmung aussieht und welche Fördermittel es gibt. Kompakt, verstĂ€ndlich und praxisnah bringen der Infoabend und die Kurzberatungen Interessierte auf den aktuellen Stand.

Der Infoabend „Energetisch Sanieren – so gehtÂŽs“ am Dienstag, 9. Juni, um 19 Uhr im Katharina-von-Bora-Haus (Zu den MĂŒhlmatten 6) bietet einen Überblick ĂŒber sinnvolle Sanierungsmaßnahmen – von der DachdĂ€mmung ĂŒber die Fassade bis zur Kellerdecke. FachvortrĂ€ge erlĂ€utern außerdem die gesetzlichen Rahmenbedingungen und stellen Fördermöglichkeiten vor. Im Anschluss lĂ€dt der Marktplatz „Energetisch Sanieren“ zum direkten Austausch ein: Energieberater*innen sowie regionale Handwerksbetriebe stehen fĂŒr individuelle Kurzberatungen bereit. Dort gibt es Einblicke in konkrete Sanierungsmaßnahmen.

Weiter geht’s am Freitag, 12. Juni: Von 14 bis 17.30 Uhr bietet die Stadt kostenfreie Einzelberatungen im Rathaus Freiburg-Hochdorf an. UnabhĂ€ngige und zertifizierte Energieberater*innen stehen bereit, um spezifische Fragen rund um Sanierungsvorhaben zu beantworten. Die 45-minĂŒtige Beratung richtet sich an WohnhauseigentĂŒmer*innen in Hochdorf.

Interessierte können sich fĂŒr beide Veranstaltungen online unter www.earf.de/energetisch-sanieren anmelden.

Die Veranstaltungsreihe „Energetisch sanieren – so geht’s“ in Hochdorf wird vom Umweltschutzamt in Kooperation mit der Energieagentur Regio Freiburg und der Initiative Hochdorf 2035 klimaneutral, die sich in Hochdorf besonders fĂŒr die Energie- und WĂ€rmewende engagiert und ihre MitbĂŒrger*innen bei Sanierungs- und Heizungsaustausch unterstĂŒtzt, organisiert.
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Veranstaltungen 
 
TAHNEE mit neuem Programm in Freiburg
TAHNEE: Ein Touch Too Much (c) TAHNEE
 
TAHNEE mit neuem Programm in Freiburg
Tahnee kommt mit ihrem brandneuen Comedy-Programm „EIN TOCH TOO MUCH“ am 24.10.2026 auch nach Freiburg ins Konzerthaus. Sie zeigt in ihrem vierten und zugleich persönlichsten Programm wie großartig es sein kann, selbst EIN TOUCH TOO MUCH zu sein, wenn alle anderen auf Sparflamme laufen – und wie gnadenlos anstrengend Menschen wirken, die permanent mit XXL-Energie durch den Alltag stolpern. Zwischen liebevoller Selbstironie, einem Feuerwerk an Parodien und zielsicherer Beobachtung entsteht ein Programm, das fragt: „Was, wenn „zu viel“ genau die richtige Menge ist?“

TAHNEE "EIN TOUCH TOO MUCH"
24. Oktober 2026
Freiburg KONZERTHAUS
Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr
Preis: 44,60 € - 61,65 € (Inklusive VorverkaufsgebĂŒhr)

Veranstalter: IH-SECURITY
In Kooperation mit S-PROMOTION

Kartenvorverkauf
unter www.s-promotion.de unter der Tickethotline 06073-722 740 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
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Veranstaltungen 
 
 
Information zu OCEAN | ABSCHIED VON GESTERN
Wiederholung | Koki Freiburg | So 07.06

Aufgrund der großen Nachfrage wiederholen wir am Sonntag, den 7. Juni um 17:30 Alexander Kluges SpielfilmdebĂŒt ABSCHIED VON GESTERN. UrsprĂŒnglich war hier ein Screening von OCEANS mit David Attenborough geplant, das leider ausfĂ€llt.

ABSCHIED VON GESTERN ist der Beginn unserer Retrospektive zu Alexander Kluge, die bis Ende Juli lĂ€uft. Als MitbegrĂŒnder des Neuen Deutschen Films stellte sich Kluge frĂŒh gegen die Konventionen eines erstarrten Kinos und suchte nach einer anderen, offeneren Form des ErzĂ€hlens. Im Zentrum seines filmischen Schaffens steht die seismographische Erkundung der deutschen Nachkriegsgesellschaft und der unbewĂ€ltigten NS-Vergangenheit – meisterhaft umgesetzt in seinem berĂŒhmten SpielfilmdebĂŒt ABSCHIED VON GESTERN.

Wir freuen uns sehr, dass Jörg SpĂ€ter erneut eine EinfĂŒhrung zum Film geben wird.

Kommunales Kino Freiburg, Urachstraße
 
 

Veranstaltungen 
 
Sommerfest der Zoofreunde mit dem Polizeimusikkorps auf der SeebĂŒhne
© pr Karlsruhe
 
Sommerfest der Zoofreunde mit dem Polizeimusikkorps auf der SeebĂŒhne
Die Zoofreunde Karlsruhe laden gemeinsam mit dem Polizeimusikkorps Karlsruhe am kommenden Sonntag, 7. Juni, ab 11 Uhr, zum großen Sommerfest auf der SeebĂŒhne im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe ein. Unter der Leitung des Dirigenten Mario Ströhm prĂ€sentiert Deutschlands grĂ¶ĂŸtes Polizeiorchester unter anderem mit dem Gesang von Erster Polizeihauptmeisterin Nina Hirschler und Einlagen von SĂ€nger und Tubist Toni Bergsch, Polizeihauptkommissar a.D., eine bunte Mischung seines Repertoires im Rahmen des Sommerfestes und zugunsten der Zoofreunde.

Mit von der Partie ist auch Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt, der mit BeitrĂ€gen das Programm bereichern wird. Es moderiert Frank Stemmle. Zudem gibt es eine Tombola mit einem ganz besonderen Hauptpreis. Die Veranstaltung ist im Zooeintritt enthalten. FĂŒr das leibliche Wohl wird direkt neben der SeebĂŒhne gesorgt.

zum Bild oben:
Das Polizeimusikkorps Karlsruhe ist am Sonntag beim Sommerfest auf der SeebĂŒhne zu erleben.
© pr
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Veranstaltungen 
 
 
THE TITAN: STORY OF MICHELANGELO
PhÀnomen Michelangelo in Geschichte und Gegenwart

Der Dokumentarfilm THE TITAN: STORY OF MICHELANGELO aus dem Jahr 1950 ist ein visuell beeindruckendes Monumentalwerk, dass das Leben und Schaffen des Renaissancemalers Michelangelo Buonarroti portrĂ€tiert. Der Film verzichtet vollstĂ€ndig auf Schauspieler*innen und Inszenierungen; stattdessen wird die Geschichte ausschließlich durch die KamerafĂŒhrung ĂŒber Michelangelos Skulpturen, GemĂ€lde und architektonische Werke sowie durch Aufnahmen der OriginalschauplĂ€tze in Italien erzĂ€hlt. Durch Lichtsetzung und dynamische Perspektiven erweckt die Kamera den Marmor zum Leben und macht Werke wie den „David“ oder die Fresken der Sixtinischen Kapelle unmittelbar greifbar. Eingebettet in die turbulenten politischen und religiösen Wirren seiner Zeit – von den Intrigen der Medici bis hin zur PlĂŒnderung Roms – erscheint Michelangelo als ein „unsichtbarer Titan“, dessen PrĂ€senz allein durch sein gewaltiges Erbe spĂŒrbar wird.

THE TITAN: STORY OF MICHELANGELO wurde 1951 mit dem Oscar fĂŒr den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet und gilt bis heute als einer der bedeutendsten Kunstfilme der Kinogeschichte.

Italien, Schweiz, BRD 1950, OmU, 70 Min., Regie: Robert J. Flaherty, Richard Lyford, Curt Oertel

Kommunales Kino Freiburg
Mi 03.06., 19:30, mit EinfĂŒhrung
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Änderung der MĂŒllabfuhr wegen Fronleichnam
Wegen des Feiertages Fronleichnam am Donnerstag, 4. Juni, verschieben sich die Abfuhrtermine jeweils auf den Folgetag. Das heißt, die Entleerung der Bio-, Papier- und RestabfallbehĂ€lter und die Abholung der gelben SĂ€cke erfolgt statt Donnerstag am Freitag und Samstag. Die Verwaltung, der Recyclinghof in Haslach und das Umschlag- und Verwertungszentrum Eichelbuck bleiben am Donnerstag geschlossen.

Alle Abfuhrtermine und Öffnungszeiten sind auch digital in der Abfall-App oder online unter abfallwirtschaft-freiburg.de zu finden.
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GrĂŒne Quellen 
 
BrillenbÀr José ist in der Wilhelma eingezogen
BrillenbÀr © Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
 
BrillenbÀr José ist in der Wilhelma eingezogen
Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart engagiert sich fĂŒr die Nachzucht von BrillenbĂ€ren

In der Wilhelma hat ein mĂ€nnlicher BrillenbĂ€r ein neues Zuhause gefunden: Ende Mai 2026 ist der 18 Jahre alte JosĂ© aus dem ungarischen SĂłstĂł Zoo im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart eingezogen. Nach einigen Tagen Eingewöhnung hat er mittlerweile begonnen, seine Anlage zu erkunden. Von dort nimmt er bereits Blick- und Geruchskontakt zu seiner achtjĂ€hrigen Artgenossin Suyana auf. Noch halten sich beide Tiere in separaten Bereichen auf – aber das könnte sich bald Ă€ndern. Volker GrĂŒn, Leiter des Fachbereichs Zoologie in der Wilhelma, erklĂ€rt: „Unser Ziel ist es, mit dem BrillenbĂ€r-MĂ€nnchen JosĂ© und unserem Weibchen Suyana einen Beitrag zur Nachzucht dieser gefĂ€hrdeten Art zu erzielen. In der Natur kommen beide Geschlechter in der Regel nur zur Paarung zusammen und leben den Rest des Jahres einzelgĂ€ngerisch. Da unsere Anlage aus drei separaten Bereichen besteht, die bei Bedarf miteinander verbunden werden können, bieten wir dafĂŒr beste Voraussetzungen. ZunĂ€chst lassen wir JosĂ© aber ausreichend Zeit, seine Anlage in Ruhe kennenzulernen und sich einzugewöhnen.“

Im FrĂŒhjahr 2025 gab es zuletzt einen Zuchtversuch bei den BrillenbĂ€ren in der Wilhelma: Damals war das MĂ€nnchen HubĂ€rt aus der österreichischen Tierwelt Herberstein fĂŒr rund zwei Monate zu Besuch im Zoologisch-Botanischen Garten. Die ZusammenfĂŒhrung mit Suyana erschien zunĂ€chst vielversprechend. Mehrfach kam es zu Paarungen, die leider dennoch nicht zum gewĂŒnschten Erfolg fĂŒhrten. Umso grĂ¶ĂŸer ist die Hoffnung, dass die Nachzucht mit JosĂ©, der dauerhaft in der Wilhelma bleiben soll, besser klappen wird.

Bei BrillenbĂ€ren handelt es sich um die einzige BĂ€renart SĂŒdamerikas. Ihren Lebensraum bilden sowohl BergwĂ€lder als auch Trockenlandschaften in und entlang der Anden und ihrer AuslĂ€ufer, von Venezuela bis nach Bolivien. Aufgrund ihres Verbreitungsgebietes nennt man sie auch „AndenbĂ€ren“. Der Namen „BrillenbĂ€r“ nimmt Bezug auf die markante, helle Gesichtszeichnung, die individuell sehr unterschiedlich ausgeprĂ€gt sein kann.

Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin macht deutlich, warum sich Zoos fĂŒr die Zucht von BrillenbĂ€ren einsetzen: „Aufgrund von Habitatverlust, vor allem bedingt durch fortschreitende landwirtschaftliche und bergbauliche Inanspruchnahme seiner LebensrĂ€ume, aber auch durch illegale Nachstellung, gilt der BrillenbĂ€r laut Weltnaturschutzunion IUCN als gefĂ€hrdete Art. Umso wichtiger ist der Erhalt einer Reservepopulation in menschlicher Obhut, was durch ein Ex Situ-Programm des EuropĂ€ischen Zooverband EAZA gewĂ€hrleistet wird, an dem auch die Wilhelma teilnimmt.“ In Ecuador leiste die Wilhelma außerdem einen direkten Beitrag fĂŒr den Schutz der natĂŒrlichen LebensrĂ€ume, nicht nur des BrillenbĂ€ren, sondern unzĂ€hliger weiterer Tier- und Pflanzenarten: Seit 2020 hat der Zoologisch-Botanische Garten mit Hilfe des von den Besucherinnen und Besuchern ĂŒber den Wilhelma-Eintritt entrichteten Artenschutz-Euro sowie mit Mitteln des Vereins der Freunde und Förderer der Wilhelma ĂŒber 700.000 € in den Erwerb von LandflĂ€chen in Ecuador investiert. Auf diese Weise konnte der dortige Kooperationspartner, die NGO Jocotoco, dabei unterstĂŒtzt werden, RegenwĂ€lder zu schĂŒtzen, ehemals gerodete FlĂ€chen wieder aufzuforsten und Biotope miteinander zu vernetzen.

zum Bild oben:
Viel GrĂŒn sorgt fĂŒr eine naturnahe Umgebung.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
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Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: Versammlung am Mittwoch, 3. Juni
Rempartstraße von 10 bis 16.30 Uhr gesperrt

Aufgrund einer Versammlung zum Thema Verkehrspolitik ist die Rempartstraße am Mittwoch, 3. Juni, von 10 bis 16.30 Uhr fĂŒr den motorisierten Verkehr gesperrt.

Die ParkhĂ€user an der Rempartstraße sind von der Kaiser-Joseph-Straße aus erreichbar. FĂŒr den Radverkehr bleibt die Rempartstraße befahrbar
 
 

Verschiedenes 
 
Ritterburg trifft Jugendherberge: Burg Wildenstein
Burg Wildenstein (c) Donaubergland GmbH / Gemeinde Leibertingen / Achim Mende
 
Ritterburg trifft Jugendherberge: Burg Wildenstein
Die Bauzeit von Burg Wildenstein liegt weit zurĂŒck im 13. Jahrhundert. Heute empfĂ€ngt sie ihre GĂ€ste als frĂŒhneuzeitliche Festung, zu der sie im 16. Jahrhundert umgebaut wurde. Aus dieser Zeit stammen auch die großflĂ€chigen Wandmalereien im Speisesaal der heute als Jugendherberge genutzten Anlage. Ihr Inneres ist wegen der ausladenden BurggrĂ€ben nur ĂŒber BrĂŒcken erreichbar. WĂ€hrend der grandiose Ausblick von der Spornburg den Burgherren einst als FrĂŒhwarnsystem diente, macht er jetzt in erster Linie Lust auf AusflĂŒge ins Donautal, das sich zu FĂŒĂŸen der Burg erstreckt.
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Verschiedenes 
 
 
Die WasserqualitĂ€t in Freiburgs Badeseen ist „ausgezeichnet“
Dreißig Grad und Sonnenschein: PĂŒnktlich zum Start der Badesaison spielt auch das Wetter kommende Woche mit. Bei warmen Temperaturen und viel Sonne lohnt sich ein Sprung ins kĂŒhle Nass. DafĂŒr hat Freiburg neben den vielen FreibĂ€dern auch einige Badeseen. Damit man dort bedenkenlos baden kann, wird zwischen Juni und September regelmĂ€ĂŸig die WasserqualitĂ€t der Seen ĂŒberprĂŒft.

Aktuell haben alle sieben Badeseen eine ausgezeichnete WasserqualitĂ€t. Freiburger*innen können im FlĂŒckiger See, im Moosweiher, im Opfinger Baggersee, im kleinen Opfinger Baggersee (Ochsenmoos), im Tunisee, im Silbersee und im Dietenbachsee ohne Bedenken baden und plantschen.

Um die QualitĂ€t des Wassers zu kontrollieren, entnimmt das Gesundheitsamt Proben und analysiert sie auf Parameter, die auf Darmkeime hinweisen. Außerdem werden die Badestellen auch auf sichtbare Verschmutzungen (z.B. teerhaltige RĂŒckstĂ€nde, Plastik, Glas) und auf eine eventuelle Massenvermehrung von Algen ĂŒberprĂŒft.

FĂŒr die verschiedenen QualitĂ€tskategorien gibt die Landesverordnung fĂŒr BadegewĂ€sser unterschiedliche Grenzwerte vor. Diese werden in die Kategorien ausgezeichnet, gut, ausreichend und mangelhaft eingeteilt.

Weitere Informationen online
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg: GrĂŒnschnittarbeiten an der Radvorrangroute FR1
Abschnitt zwischen GreiffeneggbrĂŒcke und Ganter Biergarten voll gesperrt

Am Mittwoch, 3. Juni, laufen zwischen 9 und 15.30 Uhr GrĂŒnschnittarbeiten an der Radvorrangroute FR1. WĂ€hrenddessen ist der Abschnitt zwischen der GreiffeneggbrĂŒcke und dem Ganter Biergarten voll gesperrt.

FĂŒr Radfahrer*innen gilt dieselbe Umleitung wie bei Dreisamhochwasser. Diese Route hat sich bereits bewĂ€hrt. Sie ist mit blauen Umleitungsschildern „Umleitung Hochwasser Dreisam" gekennzeichnet.

Die Verwaltung bittet alle Verkehrsteilnehmer*innen um VerstĂ€ndnis fĂŒr die EinschrĂ€nkungen.
 
 

Veranstaltungen 
 
WaldspaziergÀnge, Wildbienen und Hockerbau
(c) ENJ 2023/Solvin Zankl
 
WaldspaziergÀnge, Wildbienen und Hockerbau
Die Waldhaus-Termine im Juni

Mittwoch, 10. Juni, 17 bis 19 Uhr | ohne Anmeldung
Waldspaziergang im Stadtwald
Die Teilnehmenden erleben auf dieser Tour mit Albrecht Franke, Forstdirektor a. D., rund um das Waldhaus den Stadtwald im FrĂŒhsommer. Sie erfahren Wissenswertes ĂŒber nachhaltige Waldbewirtschaftung, ĂŒber das Management der Erholungsfunktion des Waldes und seine Bedeutung fĂŒr den Natur-, Arten- und Klimaschutz. Ab 12 Jahren. Teilnahme frei

Sonntag, 14. Juni, 14 und 16 Uhr | ohne Anmeldung
Tag der Artenvielfalt: FrĂ€ulein Brehms Tierleben | 14 Uhr Felis sylvestris –
Die Wildkatze, 16 Uhr Hymenoptera – Die wilden Bienen
„FrĂ€ulein Brehms Tierleben“ ist das einzige Theater fĂŒr heimische gefĂ€hrdete Tierarten und versteht sich als Sprachrohr der Wissenschaft. An ausgewĂ€hlten Sonntagnachmittagen gastiert das FrĂ€ulein im Waldhaus. Um 14 Uhr prĂ€sentiert sie eine echte EuropĂ€erin und begnadete Schwimmerin: Felis sylvestris, die Wildkatze. Um 16 Uhr, in der AuffĂŒhrung ĂŒber Hymenoptera, die wilden Bienen, kann sich das Publikum mit der Entwicklung von Bienen vertraut machen, fantastische Mundwerkzeuge zur PollenĂŒbertragung auf der großen Leinwand sehen und etwas ĂŒber die Anordnung einer Bienenfamilie erfahren. Die VorfĂŒhrungen sind fĂŒr neugierige Erwachsene und Kinder ab 8 (Wildkatze) bzw. 10 Jahren (Bienen) geeignet. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Weitere Informationen unter www.brehms-tierleben.com.
Diese Veranstaltung wird gefördert vom Naturpark SĂŒdschwarzwald mit Mitteln des Landes Baden-WĂŒrttemberg und der EuropĂ€ischen Union.

Sonntag, 14. Juni, 14 bis 16 Uhr | ohne Anmeldung
Tag der Artenvielfalt: Das Stadtwaldarboretum als (H)ort der Vielfalt
Das Stadtwaldarboretum ist reich an Strauch- und Baumarten aus aller Welt. Auf einem Spaziergang mit dem Biologen Winfried Meier in der weiteren Umgebung des Waldhauses lernen die Teilnehmenden interessante Exemplare im Sommeraspekt kennen. In Kooperation mit dem Verein „Freunde des Stadtwald-Arboretums GĂŒnterstal“. Teilnahme frei

Donnerstag, 25. Juni, 17 bis 18.30 Uhr | Anmeldeschluss: 15. Juni
Stress lass nach: Afterwork-Waldbaden - Entspannen durch Shinrin Yoku
Shinrin Yoku bedeutet „Baden in der Waldluft“. Zum Herunterkommen nach einem Arbeitstag tauchen die Teilnehmenden mit Kristin Vollmar, Referentin fĂŒr Waldpolitik und zertifizierte Kursleiterin fĂŒr Waldbaden, in die heilende Wirkung des Waldes ein und genießen bewusst die Natur mit allen Sinnen. Entspannung, AchtsamkeitsĂŒbungen im Wald und WohlfĂŒhlen stehen im Vordergrund. Das Schlendern ist gespickt mit einer Prise Wissen zum Ursprung des Waldbadens und den verblĂŒffenden gesundheitlichen Wirkungen des Waldes. Teilnahmebeitrag: 13 Euro

1. Teil: Samstag, 27. Juni, 10 bis 18 Uhr; 2. Teil: Samstag, 1. August, 10 bis
17 Uhr und Sonntag, 2. August, 11 bis 15 Uhr | Anmeldeschluss: 15. Juni
GrĂŒnholzwerkstatt: GrĂŒnholzhocker selbst bauen, frisch aus dem Wald Die Teilnehmenden bauen in diesem zweiteiligen Workshop unter Anleitung von Frank Janson, Leiter der GrĂŒnholzwerkstatt, von eigener Hand mit dem Ziehmesser am Schneidesel ein graziles, schönes und gleichzeitig stabiles Sitzmöbel – ohne Leim, ohne Metallverbindungen. Nebenher lernen sie dabei die Grundeigenschaften von Holz und die gemĂŒtliche AtmosphĂ€re unserer GrĂŒnholzwerkstatt kennen. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Es besteht die Möglichkeit, mittags gemeinsam am offenen Feuer zu grillen. Teilnahmebeitrag: 240 Euro inkl. Material, Mindestalter 14 Jahre

Sonntag, 28. Juni, 10 bis 11.30 Uhr | ohne Anmeldung
FĂŒhrung durch den Wildbienen-Lehrgarten in Opfingen
Auf einer FĂŒhrung durch den Wildbienen-Lehrgarten vermittelt Referentin Ulrike Gaberle vom NABU-Arbeitskreis „Wildbienen am Tuniberg“ Wissenswertes ĂŒber deren Vielfalt, Lebensraum und Verhalten. Teilnehmende erhalten Inspirationen fĂŒr den eigenen Garten oder Balkon. Treffpunkt ist der Aussichtsturm der Winzer Opfingen-Wippertskirch an der K 9853 zwischen Opfingen und Merdingen. Bei Regen fĂ€llt die FĂŒhrung aus. Teilnahme frei, Spenden willkommen. In Kooperation mit dem NABU.

Anmeldungen unter www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungskalender oder unter Tel. 0761 896477-10 (Dienstag bis Freitag 9 bis 12.30 Uhr)

Öffnungszeiten des Waldhauses: Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Sonntag und Feiertag 12 bis 17 Uhr (mit Waldhaus-CafĂ©)

zum Bild oben:
Bild aus der aktuellen Naturfotografie-Ausstellung im Waldhaus: Eine Zweifarbige Schneckenhausbiene (Osmia bicolor) tarnt das GehÀuse mit Grashalmen.
(c) ENJ 2023/Solvin Zankl
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Verschiedenes 
 
 
OB Martin Horn bei internationaler BĂŒrgermeisterkonferenz „Urban 7“ in Nancy
Kommunale Perspektiven sollen in G7-Gipfel einfließen

OberbĂŒrgermeister Martin Horn nimmt am internationalen BĂŒrgermeistergipfel Urban 7 (U7) in Nancy, Frankreich, teil. Das Treffen
findet im Rahmen der französischen G7-PrĂ€sidentschaft statt. Es bringt BĂŒrgermeister*innen aus mehr als 15 LĂ€ndern sowie Vertreter*innen und internationaler Institutionen und Expert*innen vom 2. bis 4. Juni zusammen.

Dieses Jahr markiert einen historischen Meilenstein im G7-Prozess – der informellen Gruppe der sieben grĂ¶ĂŸten Industrienationen der Welt, die sich trifft, um wichtige globale Wirtschafts-, Politik- und Sicherheitsfragen zu erörtern: Erstmals werden StĂ€dte offiziell als wichtige Partner anerkannt. Diese Anerkennung spiegelt die wachsende internationale Erkenntnis wider, dass StĂ€dte nicht nur nationale Politik umsetzen, sondern auch unverzichtbare politische Akteure und Partner bei der Gestaltung einer nachhaltigen und demokratischen Zukunft sind.

Ziel des Treffens ist es, die Perspektive der StĂ€dte und Kommunen zu bĂŒndeln und als Impuls in den G7-Prozess einzubringen. Im Mittelpunkt stehen Themen, die StĂ€dte weltweit betreffen – darunter Klimaschutz, sozialer Zusammenhalt, demokratische Resilienz, territoriale Sicherheit und öffentliche Innovation. Zum Abschluss des Gipfels soll die „ErklĂ€rung von Nancy“ verabschiedet und der französischen G7-PrĂ€sidentschaft vor dem Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs in Évian ĂŒbergeben werden.

Martin Horn wird in Nancy auf einem Panel zum Thema StĂ€rkung von Demokratie und Resilienz sprechen. „StĂ€dte sind Orte, an denen Demokratie jeden Tag konkret wird – im Zusammenleben, in Beteiligung, in der Lösung von Konflikten und in der Frage, wie wir Krisen gemeinsam bewĂ€ltigen. Deshalb ist es wichtig, dass die kommunale Stimme auch auf oberster politischer Ebene gehört wird“, so der Freiburger OberbĂŒrgermeister.

BĂŒrgermeister Martin Horn wird in seiner Funktion als PrĂ€sident von ICLEI Europe, dem europĂ€ischen Sekretariat des globalen Netzwerks lokaler und regionaler Gebietskörperschaften fĂŒr nachhaltige Stadtentwicklung, am U7-Gipfel teilnehmen. Der Urban7-Gipfel wird gemeinsam von ICLEI Europe und dem Globalen Parlament der BĂŒrgermeister geleitet und findet in diesem Jahr in enger Zusammenarbeit mit der französischen StĂ€dteorganisation France Urbaine und den nationalen GemeindeverbĂ€nden der G7-Staaten statt.
 
 

Verschiedenes 
 
Welt-Papageien-Tag in der Wilhelmaschule
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
 
Welt-Papageien-Tag in der Wilhelmaschule
Ein Thementag zur bunten Welt der Papageien

Ob farbenprĂ€chtiger Ara, geschickter Kakadu oder winziger Spechtpagagei – die intelligenten KrummschnĂ€bel zĂ€hlen zu den faszinierendsten Vogelgruppen der Erde. AnlĂ€sslich des Welt-Papageien-Tages rĂŒckt die Wilhelma diese außergewöhnlichen Tiere am Sonntag, 31. Mai 2026, im Rahmen der „Wilde Wochenenden“ mit einem eigenen Thementag in den Mittelpunkt. In der Wilhelmaschule geben ZoopĂ€dagoginnen und ZoopĂ€dagogen spannende Einblicke in ihre Lebensweise, FĂ€higkeiten und GefĂ€hrdung.

Papageien besiedeln in rund 350 Arten tropische und subtropische Regionen rund um den Globus. Sie beeindrucken nicht nur durch ihre Farbenvielfalt, sondern auch durch ihre bemerkenswerte Intelligenz. Viele Arten verfĂŒgen ĂŒber ein ausgeprĂ€gtes Sozialverhalten, können komplexe Probleme lösen und nutzen ihre krĂ€ftigen SchnĂ€bel und beweglichen FĂŒĂŸe erstaunlich geschickt wie Werkzeuge. Viele Papageien verstĂ€ndigen sich ĂŒber differenzierte LautĂ€ußerungen und leben in engen sozialen VerbĂ€nden. Charakteristisch fĂŒr alle Papageien ist der gebogene Schnabel, mit dem sie harte Samen, NĂŒsse oder FrĂŒchte knacken können. Unter den Papageien gibt es aber auch Nahrungsspezialisten: So verfĂŒgen beispielsweise Loris ĂŒber eine borstige Pinselzunge, mit der sie Pollen und Nektar aus BlĂŒten aufnehmen können. WĂ€hrend sich die meisten Papageien in erster Linie pflanzlich ernĂ€hren, steht beim neuseelĂ€ndischen Kea sogar Aas auf dem Speiseplan.

Viele Papageienarten sind heute bedroht. Ursachen sind vor allem die Zerstörung ihrer LebensrĂ€ume durch Abholzung, Landwirtschaft und Urbanisierung sowie der illegale Fang fĂŒr den Heimtierhandel. Die Wilhelma engagiert sich ganz besonders fĂŒr den Schutz der Taubenhalsamazone. Diese seltene Amazonenart lebt in den WĂ€ldern SĂŒdbrasiliens sowie angrenzenden Regionen Argentiniens und Paraguays. Gemeinsam mit der Organisation Instituto Espaço Silvestre (IES) unterstĂŒtzt die Wilhelma Schutzmaßnahmen vor Ort. Über den Artenschutz-Euro hilft die Wilhelma dabei, beschlagnahmte Tiere aus dem illegalen Handel zu pflegen, auf ein Leben in der Natur vorzubereiten und anschließend wieder auszuwildern. Zahlreiche Taubenhalsamazonen konnten so bereits erfolgreich im brasilianischen AraucĂĄrias-Nationalpark freigelassen werden.

Beim Aktionstag in der Wilhelmaschule können Besucherinnen und Besucher an verschiedenen Mitmach- und Infostationen mehr ĂŒber die LebensrĂ€ume, ErnĂ€hrung und Fortpflanzung der Papageien erfahren. Auch ihre besonderen Sinnesleistungen und ihre KommunikationsfĂ€higkeit werden thematisiert. Das Programm findet am 31. Mai 2026 von 11 bis 17 Uhr statt und ist fĂŒr alle Besucherinnen und Besucher der Wilhelma im regulĂ€ren Eintrittspreis enthalten.

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Bei den Keas in der Wilhelma gibt es regelmĂ€ĂŸig Nachwuchs.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
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GrĂŒne Quellen 
 
Zotteliger Neuzugang in der Wilhelma
In der Wilhelma ist ein Yak-Weibchen neu eingezogen © Wilhelma / B.Meierjohann
 
Zotteliger Neuzugang in der Wilhelma
Weibliches Yak zieht im Asiatischen Dorf im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart ein

Aufmerksame Besucherinnen und Besuchern der Wilhelma mögen es bereits bemerkt haben: Seit dem 19. Mai 2026 steht bei den Hausyaks im Asiatischen Dorf ein neues Tier auf der Weide. Im Gegensatz zu seinen dunkelbraun gefĂ€rbten Artgenossen fĂ€llt es neben seiner geringeren GrĂ¶ĂŸe und den noch eher zierlichen Hörnern vor allem durch den breiten weißen Streifen auf, der sich von der Stirn ĂŒber den RĂŒcken, den buschigen Schwanz bis zu den Hinterbeinen zieht. Kuratorin Kerstin Ludmann erklĂ€rt: „Bei unserem Neuzugang handelt es sich um eine einjĂ€hrige Yak-Kuh, die wir aus dem ThĂŒringer Zoopark Erfurt erhalten haben. Nachdem das Tier zunĂ€chst vorschriftsmĂ€ĂŸig in QuarantĂ€ne war, durfte es nun erstmals auf seine neue Anlage. Noch ist es etwas zurĂŒckhaltend gegenĂŒber seinen Artgenossen, wird sich aber sicher schnell in die Gruppe einleben.“

Das Hausyak ist ein in den Gebirgsregionen Zentralasiens sehr verbreitetes Nutztier, besonders in Teilen Chinas und der Mongolei. Sein Vorfahre, das Wildyak, wurde bereits vor mehreren tausend Jahren domestiziert. Im Gegensatz zum dunkelbraun bis schwarz gefĂ€rbten Wildyak sind bei Hausyaks durch ZĂŒchtung auch andere FarbschlĂ€ge entstanden. Hausyaks dienen als Lasttier sowie als Lieferant fĂŒr Fleisch, Milch und Fell. Außerdem wird der Kot der Yaks in getrockneter Form als Brenn- und Heizmaterial verwendet, vor allem in baumarmen Hochgebirgslagen. WĂ€hrend das Hausyak in Teilen Asiens millionenfach gehalten wird, gilt das Wildyak laut Weltnaturschutzunion IUCN als gefĂ€hrdet. Nachdem die Wilderei, die zeitweise die grĂ¶ĂŸte Bedrohung fĂŒr die Art darstellte, mittlerweile in weiten Teilen des Verbreitungsgebietes eingedĂ€mmt wurde, sind heute der Verlust von LebensrĂ€umen und die Konkurrenz um WeideflĂ€chen mit vom Menschen gehaltenen Viehherden die grĂ¶ĂŸten Gefahren fĂŒr den Fortbestand der Wildform.

Die Hausyaks in der Wilhelma wohnen in direkter Nachbarschaft zu den Trampeltieren, welche den Neuzugang bereits ĂŒber den Zaun hinweg neugierig beĂ€ugen. Wenige Schritte entfernt befindet sich der Asiatische Schaubauernhof mit Kaschmirziegen, Romanovschafen, Vietnamesischen HĂ€ngebauchschweinen und Ayam-Cemani-HĂŒhnern. Der Bereich prĂ€sentiert damit eine kleine Auswahl von Nutztierrassen des asiatischen Kontinents, ergĂ€nzt durch typische Nutzpflanzen wie Reis und Bananen. Auf diese Weise werden nicht nur ausgewĂ€hlte Formen der traditionellen Landwirtschaft in Asien exemplarisch dargestellt. Ebenfalls im Fokus steht der Mensch-Tier-Konflikt, der – nicht nur in Asien – ĂŒberall dort entsteht, wo sich menschlicher Siedlungsraum und die LebensrĂ€ume von Wildtieren treffen oder sogar ĂŒberschneiden.
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Verschiedenes 
 
Freiburg: Badeboom an Pfingsten
Sprung ins kĂŒhle Nass im Strandbad (c) Foto: Patrick Seeger/Stadt Freiburg
 
Freiburg: Badeboom an Pfingsten
- Mehr als 25.500 Besucherinnen und Besucher in den Freiburger BĂ€dern am Pfingstwochenende
- Pfingstmontag war mit knapp 10.000 GÀsten der besucherstÀrkste Tag
- Spitzenreiter: Das Strandbad

Das sommerliche Pfingstwetter mit Temperaturen um die 30 Grad hat am vergangenen Wochenende fĂŒr großen Andrang in den Freiburger FreibĂ€dern gesorgt. Mehr als 25.500 GĂ€ste nutzten das erste richtig heiße Wochenende des Jahres zur AbkĂŒhlung in den drei FreibĂ€dern und im Kombibad Westbad. Damit entfiel mehr als die HĂ€lfte der bisherigen Saisonbesuche auf das Pfingstwochenende: Seit Saisonstart wurden insgesamt rund 50.000 Besucherinnen und Besucher gezĂ€hlt. Der besucherstĂ€rkste Tag ĂŒber alle BĂ€der hinweg war der Pfingstmontag. Den höchsten Einzelwert erzielte das Strandbad am Pfingstsonntag mit knapp 4.000 GĂ€sten.

Über das gesamte Pfingstwochenende hinweg verzeichneten die drei FreibĂ€der und das Kombibad Westbad folgende Besucherzahlen:

- Strandbad: 10.220
- Kombibad Westbad: 6.402
- Lorettobad: 4.908
- Freibad St. Georgen: 4.003

„Das sonnige Pfingstwochenende hat fĂŒr echte Freibadstimmung in Freiburg gesorgt“, sagt Oliver Heintz, GeschĂ€ftsleiter der Regio BĂ€der GmbH. „Es freut uns sehr, dass unsere FreibĂ€der zum Start in die warme Jahreszeit so gut angenommen werden.“

Apropos AbkĂŒhlung: Im Freibad im Westbad steht schon bald das nĂ€chste Highlight an. Noch in diesem Sommer wird die neue Strandbar West eröffnen. Sowohl die GĂ€ste des Seeparks als auch des Freibads im Westbad können dann das Angebot mit kalten GetrĂ€nken und allerhand Leckereien nutzen.

Und 2025? Ein direkter Vergleich mit dem Pfingstwochenende des vergangenen Jahres ist nur eingeschrĂ€nkt möglich: Das Kombibad Westbad zĂ€hlte 2025 noch nicht zur Statistik. Zudem spielte das Wetter im vergangenen Jahr nicht mit – damals kamen am Pfingstwochenende knapp 1.700 GĂ€ste in die drei FreibĂ€der.

Mehr Schwimmen: Informationen, Kursangebote und aktuelle Öffnungszeiten gibt es online
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Verschiedenes 
 
In schwindelerregender Höhe: HĂ€ngebrĂŒcken im Schwarzwald
HĂ€ngebrĂŒcke Wildline in Bad Wildbad (c) Katrin Lehr
 
In schwindelerregender Höhe: HĂ€ngebrĂŒcken im Schwarzwald
Sie ist 380 Meter lang, 60 Meter hoch und gerade mal etwas ĂŒber einen Meter breit: Die HĂ€ngebrĂŒcke „Wildline“ in Bad Wildbad verbindet den Sommerberg mit dem Baumwipfelpfad und bietet spektakulĂ€re Ausblicke ĂŒber den Schwarzwald. Auch die „Blackforestline“ bei Todtnau fĂŒgt sich elegant in die Natur ein: Unter der HĂ€ngebrĂŒcke kann man den Todtnauer Wasserfall in die Tiefe stĂŒrzen sehen. Als neueste Konstruktion lĂ€dt ab Mai 2026 die „Neckarline“ in Rottweil in schwindelnde Höhen. Mit ihrer geschwungenen Form eröffnet sie neue Perspektiven auf die Ă€lteste Stadt Baden-WĂŒrttembergs.
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Veranstaltungen 
 
 
Aktionsmonat „Engagierter Juni“
Freiburg feiert seine Engagierten mit einem vielfÀltigen Programm

Stadtweit fast 100 Veranstaltungen zahlreicher Initiativen und Vereine. Alle sind herzlich eingeladen

Viele Menschen in Freiburg engagieren sich ehrenamtlich. Sie helfen Kindern beim Lesenlernen, sammeln MĂŒll an der Dreisam oder begleiten GeflĂŒchtete bei BehördengĂ€ngen. Der Aktionsmonat „Engagierter Juni“ will dieses Engagement der Öffentlichkeit sichtbar machen. Von Montag, 1. Juni, bis Dienstag, 30. Juni, stellen Initiativen und Vereine sich und ihr Engagement mit einem ĂŒppigen Programm vor. Dazu gehören kostenlose Workshops, Weiterbildungen, Feste, Tage der offenen TĂŒr, FĂŒhrungen und viele weitere Aktionen.

FĂŒr alle, die sich fĂŒr Freiburgs Orte des Engagements interessieren, gibt es am Freitag, 12. Juni, um 15, 16 und 17 Uhr eine spannende Stadt-Rallye: die „TĂŒr zu TĂŒr Tour“.

Neben dem Ziel, die Vielfalt des Engagements in Freiburg sichtbar zu machen und zu feiern, möchte sich die Stadt bei den Menschen, die sich engagieren, bedanken. So können Engagierte am Samstag, 13. Juni, kostenlos alle stÀdtischen Museen besuchen.

Einer der Höhepunkte ist der Aktionstag „Engagement an einem Tisch“ am Donnerstag, 18. Juni, auf dem Platz der Alten Synagoge. Hier stellen von 16 bis 19 Uhr ĂŒber 70 Initiativen ihr Engagement vor. Sie laden dazu ein, neue Perspektiven kennenzulernen, ins GesprĂ€ch zu kommen und selbst aktiv zu werden. Unter anderem ist das Kunstmobil vor Ort und bietet kreative, interaktive Angebote fĂŒr Groß und Klein. Zwei TheaterfĂŒhrungen ergĂ€nzen den Tag auf besondere Weise. Auch fĂŒr das leibliche Wohl ist gesorgt: Dank Foodsharing, dem Bike-CafĂ© und dem Weltacker muss niemand hungrig bleiben. Besucher*innen sind herzlich eingeladen, mit den Initiativen ins GesprĂ€ch zu kommen, um sich zu informieren, aber auch motivieren und inspirieren zu lassen.

Nachts kreativ werden können Interessierte am Freitag, 19. Juni. Zum ersten Mal findet in Freiburg die „Nachtschicht“ statt. Von 18 Uhr bis Mitternacht gemeinwohlorientierte Initiativen mit örtlichen Kreativunternehmen ein Logo, eine Social-Media Strategie, eine Webseite oder andere Ideen umsetzen.

Ausklingen wird der „Engagierte Juni“ am 29. und 30. Juni mit Möglichkeiten zur Vernetzung. Am Montag, 29. Juni, werden auf einem Filmabend unter dem Motto „Engagement in Film und Ton“ kurze Filme mit einem Bezug zu Engagement gezeigt. HierfĂŒr können Filme (maximal 10 Minuten) per Mail an engagement@freiburg.de vorgeschlagen werden.

Den Kalender mit dem vollstÀndigen Programm gibt es auf www.freiburg.de/engagierterjuni.

Vereine, Initiativen und Engagierte sind weiterhin aufgerufen, eigene Veranstaltungen rund um das Thema Engagement einzubringen. Dies können z. B. Schnupperangebote, Info- und Netzwerkveranstaltungen oder offene Vereinsfeste sein. Ebenso sind Kurzfortbildungen oder inhaltlicher Input fĂŒr Engagement-Interessierte und Engagierte willkommen. Die Anmeldung ist ĂŒber das Online-Formular unter freiburg.de/engagierterjuni möglich.
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Verschiedenes 
 
Zoo Karlsruhe: Farngarten mit Benebelungsanlage als neuer AbkĂŒhlungsort
Architektin Anja Wurm © Zoo Karlsruhe, Timo Deible
 
Zoo Karlsruhe: Farngarten mit Benebelungsanlage als neuer AbkĂŒhlungsort
Im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe ist ein neuer Farngarten mit Benebelungsanlage entstanden. Der Bereich im hinteren Teil der Australienanlage am Ludwigssee soll insbesondere an heißen Sommertagen als schattiger und angenehm kĂŒhler Aufenthaltsort dienen. UnterstĂŒtzt wurden die Arbeiten durch das Gartenbauamt der Stadt Karlsruhe, insbesondere durch dessen Ausbildungsgruppe.

Die neue Anlage erzeugt ĂŒber gefiltertes Wasser feinen Nebel und sorgt so fĂŒr eine spĂŒrbare AbkĂŒhlung von bis zu fĂŒnf Grad Celsius. ErgĂ€nzt wird der Bereich durch zahlreiche Farne und Stauden sowie neue Sitzmöglichkeiten. Durch die Lage direkt am Ludwigssee entstehen zusĂ€tzlich Nebelschwaden ĂŒber der WasserflĂ€che, wodurch eine besondere AtmosphĂ€re geschaffen wird.

Anlage versprĂŒht Wasser im 15-Minuten-Rhythmus
„Ich freue mich sehr, dass mit großem persönlichen Einsatz unserer Architektin Anja Wurm das Projekt verwirklicht werden konnte“, betont Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt. Die Benebelungsanlage wird wĂ€hrend der warmen Jahreszeit im 15-Minuten-Rhythmus betrieben. Bereits im Exotenhaus des Zoos gibt es eine vergleichbare Technik, die dort erfolgreich zur Verbesserung des Mikroklimas eingesetzt wird. Mit dem neuen Farngarten wird dieses Konzept nun erweitert.

Gefördert wird die Maßnahme durch das Umweltamt der Stadt Karlsruhe im Rahmen der Klimaanpassung. ZusĂ€tzlich ist ein Förderantrag im Rahmen des Programms „NatĂŒrlicher Klimaschutz in Kommunen“ vorgesehen. Ziel der Planungen war es, einen ruhigen und geschĂŒtzten Bereich zu schaffen, der den ZoogĂ€sten gerade im Sommer eine zusĂ€tzliche Erholungsmöglichkeit bietet.

zum Bild oben:
Architektin Anja Wurm steht mitten im Nebel des Farngartens
© Zoo Karlsruhe, Timo Deible
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Verschiedenes 
 
 
Mobilfunkversorgung in Freiburg wird erstmals umfassend sichtbar
Stadt veröffentlicht Karte mit Daten zu 4G- und 5G-Netzen
GerÀte auf Abfallfahrzeugen und weiteren stÀdtischen Fahrzeugen vermessen die Stadt
Offene Daten schaffen Transparenz und helfen, VersorgungslĂŒcken gezielt zu schließen

Wie gut ist der Mobilfunk in Freiburg tatsĂ€chlich? Erstmals gibt es jetzt umfassende, systematisch erhobene Messdaten zur Mobilfunkversorgung im gesamten Freiburger Stadtgebiet. Ziel ist es, die Netzabdeckung der 4G- und 5G-Netze transparent und nachvollziehbar darzustellen – fĂŒr BĂŒrger*innen, Verwaltung und Unternehmen.

Bislang gab es keine flĂ€chendeckenden, real gemessenen Daten zur Mobilfunkversorgung in Freiburg. VerfĂŒgbare Informationen basierten hĂ€ufig auf Modellrechnungen oder waren nur punktuell erhoben. Um ein realistisches Bild zu erhalten, fĂŒhrt die Stadt Freiburg deshalb von Januar bis Juni 2026 systematische Messfahrten durch. DafĂŒr kommen MessgerĂ€te zum Einsatz, die auf Fahrzeugen der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) sowie weiteren stĂ€dtischen Fahrzeugen installiert sind. Bereits jetzt liegen aussagekrĂ€ftige Ergebnisse vor, die auf einer Übersichtskarte im Netz veröffentlicht werden.

Erfasst werden punktuelle Messwerte der drei großen Netzbetreiber TelefĂłnica, Deutsche Telekom und Vodafone – jeweils fĂŒr die 4G- und 5G-Netze. Alle erhobenen Daten sind öffentlich zugĂ€nglich. Sie können ĂŒber das stĂ€dtische GIS-Portal FreiGIS sowie unter www.freiburg.de/mobilfunk eingesehen werden.

DarĂŒber hinaus stehen die DatensĂ€tze als Open-Source-Geodaten zur VerfĂŒgung und können fĂŒr eigene Analysen heruntergeladen und weiterverwendet werden – etwa im Geodatenkatalog oder ĂŒber Daten:Raum:Freiburg.

Was die Daten leisten – und was nicht

Die Messungen zeigen, wo die Mobilfunkversorgung bereits gut ist und wo noch LĂŒcken bestehen. Daraus ergeben sich konkrete Anwendungsmöglichkeiten: BĂŒrger*innen können prĂŒfen, welches Netz an hĂ€ufig genutzten Orten die beste VerfĂŒgbarkeit bietet. Die Stadt kann außerdem gezielt mit Netzbetreibern in den Austausch gehen, um bestehende VersorgungslĂŒcken zu schließen.

Das Netz von 1&1 wird derzeit noch ĂŒberwiegend ĂŒber das Vodafone-Netz realisiert und kann daher nicht separat ausgewertet werden. Das 2G-Netz wurde nicht berĂŒcksichtigt, da dessen Abschaltung absehbar ist.

Mit der Veröffentlichung der Messdaten schafft die Stadt Freiburg eine fundierte Grundlage fĂŒr mehr Transparenz und eine gezielte Weiterentwicklung der digitalen Infrastruktur.
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Verschiedenes 
 
Freiburg: Gleisarbeiten auf der Linie 3
(c) VAG Freiburg / Anja Thölking
 
Freiburg: Gleisarbeiten auf der Linie 3
Ersatzverkehr in BrĂŒhl und ZĂ€hringen

- Verschiedene Bauarbeiten fĂŒhren zu Behinderungen
- Leichtes Schwanken der Stadtbahnen hat bald ein Ende
- VAG informiert ausfĂŒhrlich unter: www.vag-baustelle.de/

Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) erneuert von Dienstag, 26. Mai, bis Sonntag, 18. Oktober die Stadtbahngleise auf der Linie 3 in BrĂŒhl und ZĂ€hringen. Parallel dazu finden in der Umgebung zahlreiche Arbeiten anderer Firmen statt. WĂ€hrend der Bauzeit kommt es zu EinschrĂ€nkungen im Stadtbahnverkehr. Auf den gesperrten Abschnitten richtet die VAG einen Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen ein.

Unterbrechungen auf der Stadtbahnlinie 3
Die Arbeiten erfolgen in zwei Bauphasen. Deshalb sind unterschiedliche SEV-Phasen erforderlich.
Phase 1: 26. Mai bis 19. Juni 2026: Die Linie 3 fĂ€hrt nicht zwischen den Haltestellen „Europaplatz“ und „Gundelfinger Straße“.
Phase 2: 20. Juni bis 18. Oktober 2026: Die Linie 3 fĂ€hrt nicht zwischen den Haltestellen „Hornusstraße“ und „Gundelfinger Straße“.
Entlang des gesperrten Abschnitts fahren Busse des Ersatzverkehrs und halten an allen Straßenbahn-Haltestellen. In den Hauptverkehrszeiten setzt die VAG zusĂ€tzliche Busse ein, um ausreichend Platz fĂŒr FahrgĂ€ste zu schaffen.

Weitere Arbeiten im Umfeld
Parallel zur Gleissanierung arbeiten auch andere stĂ€dtische Stellen und Versorgungsunternehmen. Dabei werden unter anderem Leitungen fĂŒr FernwĂ€rme, Gas und Wasser in der Habsburgerstraße erneuert. Ferner wird ein Kanal im Bereich zwischen Komturplatz, Haltestelle „Hornusstraße“ und der Hinterkirchstraße saniert. Zudem verlegen Fachfirmen Leerrohre fĂŒr eine spĂ€tere Sanierung der „Tullastraße“. Auch in angrenzenden Straßen kann es deshalb zu weiteren Bauarbeiten und Baustellenverkehr kommen.
Zu Beginn der Bauphasen kommt es zu Umstellungen im Verkehrsablauf. Die verÀnderten Verkehrswege werden ausgeschildert.

VAG: AblÀufe werden sich einspielen
Die VAG bittet FahrgĂ€ste und Betroffene in den ersten Tagen der Bauphase um Geduld. ErfahrungsgemĂ€ĂŸ spielen sich neue VerkehrsfĂŒhrungen und Umsteigewege nach wenigen Tagen ein. ServicekrĂ€fte der VAG werden FahrgĂ€ste in den ersten Tagen vor Ort ĂŒber die Änderungen informieren.

Warum die Arbeiten notwendig sind
Die Gleisanlagen im betroffenen Abschnitt haben nach mehreren Jahrzehnten ohne grĂ¶ĂŸere Sanierung ihre Verschleißgrenze erreicht. FahrgĂ€ste spĂŒren Unebenheiten am Untergrund aktuell durch ein leichtes Schwanken der Stadtbahnen zwischen „Hornusstraße" und „Reutebachgasse“. Aus SicherheitsgrĂŒnden hat die VAG vorsorglich die zulĂ€ssige Höchstgeschwindigkeit fĂŒr die Bahnen auf dem Abschnitt bereits reduziert. Nach Abschluss der Arbeiten wird das Schwanken der Vergangenheit angehören, und die Bahnen werden wieder mit regulĂ€rer Geschwindigkeit unterwegs sein.
Neben den Gleissanierungen finden Umbauten fĂŒr mehr Barrierefreiheit und eine Modernisierung der Haltestellen statt. Außerdem wird der Anteil von GrĂŒngleis weiter erhöht.

Nachtverkehr auf der Linie 3 als SEV wÀhrend der Bauphase
WĂ€hrend der beiden Bauphasen richtet die VAG auf der Linie 3 ein Nachtverkehr mit SEV-Bussen ein. Genau wie der regulĂ€re Nachtverkehr fahren die SEV-Busse in der Nacht auf Samstag, in der Nacht auf Sonntag sowie vor ausgewĂ€hlten Feiertagen. Die Abfahrtzeiten des Ersatzverkehrs an der „Gundelfinger Straße“ sind auf den Anschluss am „Bertoldsbrunnen“ zur vollen und halben Stunde abgestimmt. Umsteigepunkt ist in der ersten Bauphase der „Europaplatz“ in der zweiten Phase die „Hornusstraße“.

Regionalbusse fahren weitgehend wie gewohnt

Mehrere Regionalbusse enden oder starten an der Gundelfinger Straße. Betroffen sind die Linien 200, 202, 510, 530 und die Busse X1 (Fahrt um 7:25 Uhr ab FR ZOB), X2 und X4. Die Regionalbusse fahren ab am Steig 7.

Busse der Linien 200, X1 und X4 ĂŒber “Nordstraße”, “Offenburger Straße”, “Siemensstraße” werden umgeleitet ĂŒber die Haltestellen “Rennweg”, “Industriepark Ost” und “Engesser Straße”.
VAG rÀt: Digitale Fahrplanauskunft nutzen
Die VAG empfiehlt FahrgÀsten, die elektronische Fahrplanauskunft zu nutzen. In der App VAG mobil sowie in der Fahrplanauskunft unter www.vag-freiburg.de sind alle Abfahrten in Echtzeit zu finden.

AusfĂŒhrliche Informationen online
Alle Informationen zu den Bauarbeiten und den Auswirkungen finden Betroffene auf der Webseite der VAG Freiburg unter: www.vag-baustelle.de/
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Veranstaltungen 
 
 
Erst Windkraft, jetzt Photovoltaik: Freiburg startet in den Solarsommer
Bis Ende Oktober gibt es zahlreiche Veranstaltungen, Mitmachaktionen und Workshops
Tierschutzverein Freiburg im Breisgau e.V. erhÀlt einen Zuschuss zur geplanten Photovoltaikanlage
BMin Buchheit: „Der Solarsommer soll die Solaroffensive beschleunigen“

Sommer, Sonne und Solarenergie: Bei einer Pressekonferenz hat UmweltbĂŒrgermeisterin Christine Buchheit den Auftakt zum stĂ€dtischen Solarsommer gegeben – mit zahlreichen Veranstaltungen, Mitmachaktionen und Workshops. Bereits 2023 hat die Stadt ihre Photovoltaik- und Windkraftoffensive vorgestellt. Seitdem ist der Ausbau der Windkraft mit neuen Anlagen auf der HolzschlĂ€germatte, dem Taubenkopf und dem Rosskopf deutlich vorangekommen. In den kommenden Monaten und Jahren richtet sich der Fokus verstĂ€rkt auf Freiburgs DĂ€cher, um mehr Solarenergie zu erzeugen und die KlimaneutralitĂ€t bis 2035 zu erreichen.

BMin Christine Buchheit betonte gegenĂŒber der Presse Freiburgs lange Tradition als Solarstadt: „Bereits in den 1990er Jahren setzte Freiburg mit dem ‚Solarpfennig‘ wichtige Impulse zur Förderung erneuerbarer Energien. An diese Pionierrolle wollen wir wieder anknĂŒpfen und das große Potenzial der Solarenergie auf unseren DĂ€chern konsequent nutzen. Heute startet Freiburg in den Solarsommer, mit dem wir Unternehmen, Stadtgesellschaft und Initiativen fĂŒr diesen Weg gewinnen wollen. Das soll unsere Solaroffensive beschleunigen.“

Deshalb will die Stadt mit dem Solarsommer Freiburger*innen bei ihrer privaten Energiewende unterstĂŒtzen. Das „Solarmobil“, ein Info- und Mitmachfahrzeug, ergĂ€nzt die bestehende Quartiersarbeit. Bis Ende Oktober besucht der mobile FahrradanhĂ€nger verschiedene Veranstaltungen. UnabhĂ€ngige Fachleute beraten vor Ort zu Photovoltaik, Fördermöglichkeiten und den ersten Schritten zur eigenen Solaranlage. Und die ist inzwischen mehr als nur die Photovoltaik-Module auf dem Dach und der Batterie-Speicher im Keller: Sie ist der Ausgangspunkt zu einer unabhĂ€ngigeren, eigenen Energieversorgung und kann auch die Wallbox fĂŒrs E-Auto sowie in den Übergangszeiten die WĂ€rmepumpe fĂŒr die Heizung mitversorgen. Mehr Informationen dazu finden sich auch online unter www.freiburg.de/solar.

Außerdem bringt der Solarsommer das Thema Sonnenenergie an Freiburgs Schulen. Fortbildungen unterstĂŒtzen Lehrer*innen dabei, passende Unterrichtsmaterialien vorzubereiten und Solarenergie langfristig im Lehrplan zu verankern. Bei einer Auto-Solarrallye treten verschiedene Teams gegeneinander an und bauen aus Modulen, Motoren und ZahnrĂ€dern ihre eigenen Solarautos. So lernen die SchĂŒler*innen spielerisch die Grundlagen der Sonnenenergie und verbessern gleichzeitig ihre handwerklichen FĂ€higkeiten. ErgĂ€nzend geben Schulworkshops Einblicke in mögliche Berufsperspektiven in der Solarbranche.

Öffentliche Mitmachformate runden das Angebot ab: Geplant sind Radtouren, SpaziergĂ€nge, InfostĂ€nde und DIY-Workshops – bei Letzteren lernen Erwachsene und Jugendliche beispielsweise, ihre eigenen kleinen Balkonkraftwerke zu bauen. Ein zentraler Kalender unter www.freiburg.de/soso bĂŒndelt alle Veranstaltungen und sorgt fĂŒr einen Überblick.

Mit dem Solarsommer möchte Freiburg seinem Ziel der KlimaneutralitĂ€t ein weiteres StĂŒck nĂ€herkommen: Verglichen mit 2020 muss sich die Stromerzeugung aus Photovoltaik bis 2030 verfĂŒnffachen. In Zahlen bedeutet das eine Steigerung von fast 200 Gigawattstunden – von derzeit 96 auf 280 Gigawattstunden. Beste Voraussetzungen bietet dabei das lokale Klima: Mit knapp 2.700 Sonnenstunden pro Jahr gehört Freiburg zu den sonnigsten StĂ€dten Deutschlands.

Im Rahmen der Pressekonferenz am Montagvormittag erhielt der Tierschutzverein Freiburg im Breisgau e.V. einen Zuschuss zur sich im Bau befindlichen Photovoltaikanlage. BMin Buchheit freut sich: „Die Verbindung von Klimaschutz, verantwortungsvollem Ressourceneinsatz und dem Engagement fĂŒr das Wohl der Tiere zeigt, wie nachhaltiges Handeln ganz konkret vor Ort wirken kann.“

Die Stadt veranstaltet den Solarsommer gemeinsam mit der Energieagentur Regio Freiburg sowie den Vereinen fesa e.V., Solare Zukunft e.V. und Balkon.Solar e.V.. BĂŒrger*innen, Unternehmen, Initiativen sowie alle, die sich am Solarsommer beteiligen möchten, sind herzlich eingeladen, sich mit eigenen Ideen und BeitrĂ€gen beim Umweltschutzamt der Stadt Freiburg zu melden.
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg: FrĂŒherer Arbeitsbeginn der Abfallsammlung bei Hitze möglich
Wie in den vergangenen Jahren hat die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) bis zum 15. September die Möglichkeit, frĂŒher mit der Arbeit zu beginnen. Demnach können die Abfallsammelfahrzeuge bereits ab 5 Uhr zur Sammlung aufbrechen, sofern die Wetterprognose einen Hitzetag vorhersagt (Hitze-Index-Stufe 1). Der frĂŒhere Arbeitsbeginn schĂŒtzt die Mitarbeiter*innen besser vor der – insbesondere auf Straßen – hohen Hitzebelastung.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Filmtipp: WAS UNS VERBINDET (LÂŽATTACHEMENT)
Frankreich 2025, OmU, 106 Min., Regie: Carine Tardieu

Sandra, eine alleinstehende Frau in den FĂŒnfzigern, lebt ein unabhĂ€ngiges Leben frei von Konventionen. Als das Paar aus der Nachbarwohnung zur Entbindung ihres zweiten Kindes ins Krankenhaus muss, erklĂ€rt sich Sandra widerwillig bereit, sich um den kleinen Sohn Elliot zu kĂŒmmern und ahnt nicht, damit zu einer wichtigen Bezugsperson fĂŒr die ganze Familie zu werden. Was als vorĂŒbergehende Hilfe beginnt, fĂŒhrt zu einer unerwartet tiefen Bindung.
Ein zÀrtlicher und lebensbejahender Film, der in Frankreich zum Publikumsliebling wurde.

Kommunales Kino Freiburg
ciné club
Do 21.05., 19:30, mit EinfĂŒhrung von Flavien Le Bouter
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Änderung der MĂŒllabfuhr wegen Pfingsten
Wegen des Feiertages Pfingstmontag am Montag, 25. Mai, verschieben sich die Abfuhrtermine um einen Tag bis einschließlich Samstag. Dies betrifft die Entleerung der Bio-, Papier- und Restabfalltonnen sowie die Abholung der gelben SĂ€cke.

Die Verwaltung der ASF und das Umschlag- und Verwertungszentrum Eichelbuck bleiben geschlossen. Alle Abfuhrtermine und Öffnungszeiten sind auch digital in der Abfall-App oder online unter abfallwirtschaft-freiburg.de zu finden.
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Veranstaltungen 
 
VAG-Sonderverkehre zum Public Viewing und Fanfest an der Messe
(c) VAG Freiburg
 
VAG-Sonderverkehre zum Public Viewing und Fanfest an der Messe
Zum Einzug des SC Freiburg ins Europa-League-Finale finden zwei Großevents in der Freiburger Messe statt. Am Mittwoch, 20. Mai 2026, gibt es fĂŒr das Spiel SC Freiburg gegen Aston Villa in Istanbul ein Public Viewing. Am Donnerstag, 21. Mai 2026, feiern Fans und Team gemeinsam. Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) fĂ€hrt an beiden Tagen Sonderverkehre.

Public Viewing am Mittwoch

Anpfiff ist am 20. Mai 2026 um 21 Uhr. Es fahren – Ă€hnlich wie beim klassischen SC-Sonderverkehr – zusĂ€tzliche Bahnen zwischen Bertoldsbrunnen, Paduaallee sowie Bissierstraße und der Haltestelle Messe. Die Haltestelle Europa-Park-Stadion wird nicht angefahren.

Gegebenenfalls kommt es bei dem Spiel zu VerlĂ€ngerung und Elfmeterschießen und somit einem spĂ€ten Ende des Spiels. In diesem Fall fĂ€hrt der Sonderverkehr nach Abpfiff etwa eine Stunde vom Stadion in die Innenstadt. Am Bertoldsbrunnen besteht bestenfalls die Möglichkeit, auf die regulĂ€ren Stadtbahnlinien umzusteigen. Nach Betriebsschluss werden bei Bedarf zusĂ€tzliche Stadtbahnen in die Stadtteile zu den Endhaltestellen eingesetzt. Achtet dafĂŒr auf die VAG-Mitarbeitenden am Bertoldsbrunnen.

Die zusĂ€tzlichen Bahnen sind mit der Zielanzeige „18 Istanbul“ gut erkennbar.

Aus betrieblichen GrĂŒnden starten und enden die Bahnen der Linie 4 ab 22:15 Uhr bis zum Ende des Fußballspiels an der Technischen FakultĂ€t und nicht an der Messe.

Fanfest am Donnerstag

Am Donnerstag, 21. Mai 2026, veranstaltet die Stadt Freiburg einen großen Empfang auf den FlĂ€chen vor den Messehallen, zu dem neben der Mannschaft des SC Freiburg auch alle Fans eingeladen sind.

HierfĂŒr stellt die VAG einen Sonderverkehr zur VerfĂŒgung. Ab 16 Uhr wird es zusĂ€tzliche Fahrten der Linie 4 zwischen Bertoldsbrunnen und Messe geben. Die ZusatzzĂŒge fahren am Bertoldsbrunnen vom Steig der Linie 3 ab.

FĂŒr die An- und Abreise zum SC-Mannschaftsempfang können auch die Verbindungen der DB genutzt werden. Auf der S1 stellt die DB Regio zusĂ€tzlich ZĂŒge zur VerfĂŒgung, die zwischen FR-Hbf und FR Messe/UniversitĂ€t pendeln. Die ZĂŒge verkehren zwischen 14:07 Uhr und 17:37 Uhr im 30-Minuten-Takt ohne Halt zur Messe. Auch nach der Veranstaltung fahren ZĂŒge der DB ab 20:50 Uhr bis 22:20 Uhr im 30-Minuten-Takt zwischen Freiburg Messe/UniversitĂ€t und Freiburg Hauptbahnhof.
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Veranstaltungen 
 
 
Public Viewing und Empfang fĂŒr den SC Freiburg an der Messe Freiburg
Stadt empfiehlt zu beiden Veranstaltungen die Anreise mit Bus, Bahn oder dem Fahrrad

VAG setzt zusÀtzliche Fahrzeuge auf der Linie 4 ein Einlass zum Empfang am Donnerstag nur mit kostenloser OnlineAnmeldung

Am Mittwoch, 20. Mai, spielt der SC Freiburg das Europa-League-Finale in Istanbul. Dazu findet ein (ausverkauftes) Public Viewing an der Messe statt. Am Donnerstag, 21. Mai, lĂ€dt die Stadt Freiburg das SC-Team und alle Fans aus Freiburg und der Region zu einem großen Empfang auf die Freiburger Messe ein. Die Stadt rĂ€t allen Besucher*innen dringend, zu beiden Veranstaltungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Rad anzureisen.

Die Freiburger Verkehrs AG verstĂ€rkt am Mittwoch und am Donnerstag die Stadtbahnlinie 4 zur Messe. Dort werden zusĂ€tzliche Fahrzeuge eingesetzt. Gegebenenfalls kommt es am Mittwoch zu VerlĂ€ngerung und Elfmeterschießen. In diesem Fall fĂ€hrt der Sonderverkehr nach Abpfiff etwa eine Stunde lang vom Stadion in die Innenstadt. Am Bertoldsbrunnen besteht bestenfalls die Möglichkeit, auf die regulĂ€ren Stadtbahnlinien umzusteigen. Nach Betriebsschluss werden bei Bedarf zusĂ€tzliche Stadtbahnen in die Stadtteile zu den Endhaltestellen eingesetzt.

Die Breisgau-S-Bahn ist am Donnerstag mit mehr ZĂŒgen im Einsatz: Es verkehrt der gewohnte Stadion-Pendel wie an Spieltagen. Der erste Zug fĂ€hrt um 14.07 Uhr, der letzte um 22.50 Uhr.

FahrradparkplĂ€tze gibt es an beiden Tagen neben der Zufahrt zum MessegelĂ€nde. Weitere FahrradabstellplĂ€tze sind am GelĂ€nde der FrĂŒhjahrsmesse eingerichtet.

Die Madisonallee wird Mittwochnacht ab ca. 21 Uhr gesperrt, damit Besucher*innen sicher vom GelĂ€nde kommen. Die Umleitung fĂŒr den Verkehr erfolgt ĂŒber die Suwonallee. Auch am Donnerstag wird die Madisonallee zeitweise gesperrt, Beginn ist etwa 19 Uhr, vermutlich bis 22 Uhr.

Infos zum Empfang der Stadt
Am Donnerstagnachmittag wird das Team des SC wieder in Freiburg eintreffen, um mit den Fans zu feiern. FĂŒr den stĂ€dtischen Empfang wird das GelĂ€nde an der Messe um 16 Uhr geöffnet. Das BĂŒhnenprogramm beginnt um 17 Uhr. Gegen 18 Uhr wird die Mannschaft auf der BĂŒhne erwartet. Der Eintritt ist frei, der Einlass ist jedoch nur mit vorheriger Online-Anmeldung möglich. Die kostenlosen Tickets gibt es hier.

Auf der Messe bekommen bis zu 25.000 Fans die Möglichkeit, mit dem Team zu feiern. „Der Einzug des SC Freiburg ins Europa-League-Finale ist der grĂ¶ĂŸte Erfolg der Vereinsgeschichte – und ein Ereignis, das weit ĂŒber Freiburg hinaus Menschen bewegt. Deshalb war fĂŒr uns klar: Wir wollen so vielen Fans wie möglich die Chance geben, das Team zu sehen und diesen historischen Erfolg gemeinsam zu feiern. NatĂŒrlich wĂ€re ein Empfang auf dem Rathausplatz mitten in der Innenstadt schöner gewesen, auch fĂŒr mich persönlich. Wir haben diese Möglichkeit intensiv geprĂŒft. Der Rathausplatz bietet aber nur Platz fĂŒr weniger als 5000 Menschen. Wir gehen davon aus, dass viel mehr Fans kommen möchten. Deshalb haben wir unter Sicherheits- und logistischen Aspekten gemeinsam mit dem SC Freiburg abgewogen und uns fĂŒr die Messe entschieden. Dort ist Platz fĂŒr bis zu 25.000 Menschen. Wir sind ĂŒberzeugt: Das wird ein wĂŒrdiger, großer Empfang fĂŒr diese Mannschaft und ein gemeinsames FanfFest fĂŒr Freiburg und die ganze Region“, so OberbĂŒrgermeister Martin Horn.

Weitere wichtige Hinweise
Auf dem GelĂ€nde ist fĂŒr ein gastronomisches Angebot gesorgt. Auch auf der benachbarten FrĂŒhjahrsmesse gibt es ein großes Angebot an Speisen und GetrĂ€nken.
Aus SicherheitsgrĂŒnden gelten fĂŒr das VeranstaltungsgelĂ€nde klare Regeln. Besucher*innen werden gebeten, ohne grĂ¶ĂŸere Taschen oder RucksĂ€cke anzureisen. Am Einlass kann es zu Kontrollen kommen.

Verbotene GegenstÀnde auf dem GelÀnde
‱ Professionelle Foto- und VideoausrĂŒstung (z.B. Spiegelreflexkameras, Camcorder, Drohnen)
‱ TonaufnahmegerĂ€te (digitale Rekorder, Mikrofone)
‱ MusikabspielgerĂ€te mit Lautsprechern (Bluetooth-Boxen, Ghettoblaster)
‱ Speisen und GetrĂ€nke, insbesondere in Glasflaschen, Dosen oder PET-Flaschen
‱ Große BehĂ€ltnisse (z.B. Tupperdosen, Thermoskannen)
‱ Feuerwerkskörper, Bengalos, Fackeln
‱ Waffen und gefĂ€hrliche GegenstĂ€nde (Messer, Schlagringe etc.)
‱ Regenschirme mit Metallspitzen
‱ Sitzgelegenheiten (CampingstĂŒhle, KlappstĂŒhle)
‱ Tiere (außer Assistenzhunde)
‱ SprĂŒhdosen (Deo, ParfĂŒm, Haarspray)

Erlaubte GegenstÀnde auf dem GelÀnde
‱ Kleinbildkameras (auch digital)
‱ Handys
‱ Knirpse
‱ Mopedhelme
‱ RucksĂ€cke und Taschen bis max. ca. DIN-A4-GrĂ¶ĂŸe
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