Prolixletter
Freitag, 27. März 2026
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Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir über Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum ältesten Ausgabe herumzustöbern.
 
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 


Verschiedenes 
 
Schwäbische Alb: Abenteuer in mystischer Natur
Burg Hohenzollern von oben (c) Janisview
 
Schwäbische Alb: Abenteuer in mystischer Natur
Bizarre Felsformationen, geheimnisvolle Höhlenwelten, dichte Wälder und imposante Schlösser: Die Schwäbische Alb bietet ideale Bedingungen für Abenteuer-, Märchen- und Fantasy-Produktionen. Eine Neuverfilmung von „Dornröschen“, mit Hannelore Elsner als böser Fee, wurde 2009 auf Schloss Lichtenstein und Burg Hohenzollern gedreht. Die Burg inspirierte auch „Fluch der Karibik“-Regisseur Gore Verbinski: 2015 drehte er dort für seinen Kinofilm „A Cure for Wellness“. Während der Dreharbeiten belagerten Fans das Gelände, um einen Blick auf die Stars am Set zu werfen. Doch auch ohne Filmcrew lohnt sich ein Besuch. Wie auch weiter südlich im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck, wo Szenen für die Romanverfilmung von Otfried Preußlers „Krabat“ mit David Kross und Daniel Brühl entstanden sind.
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Verschiedenes 
 
 
VAG: Fahrplanänderungen durch die Zeitumstellung auf Sommerzeit
Am Sonntag, 29. März, werden um 2 Uhr morgens die Uhren um eine Stunde vorgestellt – die Sommerzeit beginnt. Die Nacht ist eine Stunde kürzer als üblich. Dadurch kommt es zu Änderungen im Nachtverkehr.

Linien 1, 3, 4 und 5:
Die Fahrten zwischen 2 und 3 Uhr entfallen. Im Anschluss kann es technisch bedingt zu falschen Auskünften in der App und an den Haltestellenanzeigern kommen. Die Fahrzeuge fahren jedoch nach Fahrplan! Bei Abweichungen lohnt ein Blick in den Aushangfahrplan.

Linie N40:
Die Fahrten um 1.26 Uhr ab Haid, 1.40 Uhr ab Hauptbahnhof und 2.16 Uhr ab Haid entfallen. Die erste reguläre Fahrt ab Hauptbahnhof nach Munzingen ist um 3.10 Uhr neue Zeit.

Linie N41:
Die Abfahrt um 2.10 Uhr ab Hauptbahnhof entfällt. Die erste reguläre Fahrt ab Hauptbahnhof nach Niederrimsingen ist um 3.40 Uhr neue Zeit.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Einbürgerungsfeier
212 Menschen haben die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten

Ein wichtiger Moment: 212 Freiburger*innen aus 55 Herkunftsländern haben die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten – mit einer Feier im Historischen Kaufhaus am Donnerstag, 26. März. Im Mittelpunkt standen das gemeinsame Sprechen des Bekenntnisses zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und die feierliche Übergabe der Einbürgerungsurkunden. Unter den 212 Eingebürgerten sind 25 Kinder und Jugendliche.

Seit November 2025 finden die Einbürgerungsfeiern im neuen Format statt: Neue Mitbürger*innen werden nicht nur vor Ort geehrt, sondern während der Veranstaltung selbst eingebürgert. Bei der letzten Feier vor acht Wochen haben 149 Freiburger*innen die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Außerhalb der Feierlichkeiten hat das Amt für Migration und Integration seit Jahresbeginn 43 weitere Personen eingebürgert. Der nächste Festakt mit Einbürgerung ist bereits für den 22. April geplant.
 
 

Öko plus 
 
Abschied von den Elefantenkühen Maya und Rosy
Abschied von den Elefantenkühen Maya und Rosy © Zoo Basel
 
Abschied von den Elefantenkühen Maya und Rosy
Der Zoo Basel verabschiedete sich in den letzten zwei Tagen von den Elefantenkühen Maya und Rosy. Im Rahmen des EAZA Ex-situ-Programms (EEP) zogen sie in zwei unterschiedliche französische Zoos um. In den kommenden Wochen, voraussichtlich gegen Ende Mai 2026, wird im Zolli eine neue Elefantengruppe erwartet. Bis dahin werden kleinere Renovationen an der Elefantenanlage Tembea durchgeführt. Für die Betreuer:innen war der Abschied von ihren Schützlingen Maya und Rosy emotional herausfordernd. Dennoch blicken sie den kommenden Entwicklungen mit Freude entgegen.

Diese Woche war es soweit: Die Verantwortlichen des Zoo Basel mussten Abschied nehmen von den beiden Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana) Maya und Rosy. Nach dem Tod von Leitkuh Heri im vergangenen Juni zeigte sich rasch, dass die Tiere künftig in zwei unterschiedlichen Zoos untergebracht werden müssen. Sie vertrugen sich nicht sehr gut. Gespräche mit dem EAZA Ex-situ-Programm (EEP), das die Haltung und Zucht der Afrikanischen Elefanten innerhalb der European Association of Zoos and Aquaria koordiniert, fanden deshalb schon früh und fortlaufend statt. So konnte in den letzten Monaten für beide Elefantenkühe ein geeigneter Platz gefunden werden.

Von Basel nach Frankreich
Sowohl Maya als auch Rosy kamen 1999 als Wildfänge in den Zoo Basel. Während Rosy unter der damaligen Leitkuh Ruaha noch Welpenschutz genoss, mutierte die rund ein Jahr ältere Maya zum Omegatier der Herde und fand ihren Platz in der Gruppe nie so richtig. Darin liegen vermutlich die Spannungen zwischen den beiden Tieren begründet. Maya, die zurückhaltendere, aber auch gelassenere der beiden, reiste am Dienstag, 24. März 2026, in den französischen Safari-Park Peaugres. Dort trifft sie auf zwei Kühe im Alter von 40 und 57 Jahren. Die neugierige und aufgeweckte Rosy hat den Zoo Basel heute Donnerstag, 26. März 2026, in Richtung Amnéville, Frankreich, verlassen. Im Bestand des Zoo Amnéville lebt eine Elefantenkuh (43).

Aus beiden französischen Zoos kamen vorgängig Kolleginnen und Kollegen nach Basel, die dort mit den Elefanten arbeiten. Ziel ihrer Besuche war es, Maya und Rosy kennenzulernen und abschätzen zu können, ob sie vom Charakter her zu ihren Tieren passen. Ebenfalls besuchten Zolli-Mitarbeiter:innen Peaugres und Amnéville, um sich vor Ort ein eigenes Bild zu machen. Als alle Beteiligten den Transfers zugestimmt hatten, wurde mit der detaillierten Planung begonnen.

Emotionale Momente
Für die Tierpfleger:innen der Elefantenanlage Tembea war der Abschied von Maya und Rosy ein schwieriger Moment: Über viele Jahre standen sie täglich in engem Kontakt mit den Tieren. Sie übernahmen deren Pflege und Beschäftigung, führten Target-Trainings durch, überwachten ihre Gesundheit und begleiteten tierärztliche Interventionen. Dass ihre beiden Schützlinge nun in Frankreich ein neues Zuhause gefunden haben, kommt ihnen entgegen. Sowohl Peaugres als auch Amnéville sind von Basel in wenigen Autostunden erreichbar. Der definitive Abschied erfolgt jedoch nicht für alle Mitarbeiter:innen unmittelbar: Maya und Rosy wurden bzw. werden auf dem Transport von Zolli-Pflegerinnen und -Pflegern begleitet. Auch bleiben die Basler Betreuer:innen in den ersten Tagen vor Ort, um Maya und Rosy das Einleben in ihrem neuen Umfeld zu erleichtern.

Neue Elefantengruppe
Gleichwohl freuen sich die Verantwortlichen auf die spannende Aufgabe, die auf sie wartet: Sie werden künftig eine sogenannte Matrilinie betreuen dürfen, mit Aussicht auf Zucht. Eine Matrilinie ist eine mütterliche Verwandtschaftslinie bestehend aus weiblichen Tieren, die untereinander eng verwandt sind. Die Ankunft der neuen Elefantengruppe ist gegen Ende Mai 2026 geplant. Der Zoo Basel wird erneut informieren, sobald die Tiere eingetroffen sind, und die Öffentlichkeit vertieft über die Zusammensetzung der Herde orientieren.

Keine Tiere während Renovierungsarbeiten
In den kommenden Wochen wird die Elefantenanlage Tembea für die Ankunft der neuen Tiere vorbereitet. Dazu gehören kleinere Anpassungen, technische Instandhaltungen sowie Optimierungen an den Bereichen, die für das Training, die Pflege und die Beschäftigung der Elefanten wichtig sind. Während dieser Vorbereitungsarbeiten ist das Gehege unbesetzt. Das Tierhaus bleibt offen und für die Besucher:innen zugänglich.
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Verschiedenes 
 
 
VAG: Umleitungen Linien 10 und 36
Wegen kurzfristigen Reparaturarbeiten muss die Elsässer Straße von Freitag, 27. März 2026, bis einschließlich Donnerstag, 2. April 2026, ab der Kreuzung Berliner Allee stadtauswärts auf etwa 150 Metern gesperrt werden. Das betrifft die Buslinien 10 und 36.

Die Haltestellen Elsässer Straße und Robert-Grumbach-Platz entfallen stadtauswärts für die Buslinien 10 und 36. Die Ersatzhaltestelle Elsässer Straße befindet sich in der Enisheimer Straße. Diese soll für Umstiege auf die Stadtbahnlinien (Haltestelle Berliner Allee) genutzt werden. Der längere Fußweg wird im Fahrplan im Anschlussverkehr beachtet. Die Gegenrichtung ist nicht betroffen.
 
 

Öko plus 
 
 
6. Erklärung des RegioBündnis pro Landwirtschaft, Natur und ökosoziales Wohnen
An die Bevölkerung und Kommunalpolitik in Freiburg und im Breisgau, März 2026

Neubaustadtteil Dietenbach: der STOPP muß jetzt kommen

Kostenexplosion - viel zu teure Mieten – Natur & Menschen leiden –
seit 13 Jahren keine Wohnung - kein Bedarf mehr – Alternativen besser

Das RegioBündnis pro Landwirtschaft, Natur und ökosoziales Wohnen mit seinen 17 großen und kleinen Vereini­gungen fordert mit seiner aktuellen sechsten Erklärung den Freiburger Gemeinderat und die Bürgermeister-Riege auf, den Riesen-Neubaustadtteil jetzt endlich zu stoppen, bevor durch Dietenbach weitere viel zu große Nachteile für Freiburg, die Menschen in der Stadt und die Umwelt entstehen. Noch sei es nicht zu spät.

Über 13 Jahre nach ersten Beschlüssen für einen Riesen-Neubaustadtteil in Freiburg bestehe in „Dietenbach“ weiterhin keine sichere Aussicht auf erste bezugsfertige Wohnungen, das obwohl von der Stadtverwaltung und der Ratsmehrheit stets ein Mangel an bezahlbaren Wohnungen für breite Schichten angeführt werde. „Dietenbach“ habe sich aber als riesiger Irrtum der Stadt und des Gemeinderats entpuppt. Das Regiobündnis erklärt dazu: Es gibt entscheidende neue und bisherige große Hindernisse, die so sehr gegen den Neubaustadtteil sprechen, dass dieser umgehend gestoppt werden sollte:

1. Das große Geld fehlt. 2. Dietenbach wäre sozial schädlich, 3. Das finanzielle Risiko ist viel zu hoch. 4. Der Bedarf für Dietenbach ist weg. 5. Die von der Stadt mit Waldrodungen vergewaltigte Natur mahnt. 6.: Dietenbach wäre nicht klimaneutral, sondern sehr klimaschädlich. 7. Dietenbach ist vor Gerichten weiterhin umstritten.

Der Bürgerentscheid von 2019 binde Stadt und Rat seit Februar 2022 nicht mehr. Daher stehe dem Stopp nichts im Wege außer der noch fehlende Ratsbeschluss dafür, zumal es fürs Wohnen bessere kosten- und mietengünstigere Alternativen reichlich gebe.

Es sei nicht zu spät, Dietenbach zu stoppen, so Sprecher des RegioBündnis: Rund 1 Mrd. € würden gespart trotz bereits neu errichteter Straße zum Tiergehege Mundenhof samt Brücke! Es sei nicht zu viel verloren, sondern viel zu gewinnen! Die wesentlichen Versprechen der Stadt vom Bürgerentscheid seien unerfüllbar. Der bindet laut Gemeindeordnung Baden-Württemberg seit 24. Februar 2022 Stadt und Rat nicht mehr. Der Gemeinderat ist frei, aufgrund der Lage anders zu entscheiden und Dietenbach stoppen fürs Allgemeinwohl!

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Hintergrund
Im Einzelnen aus der 6. Erklärung: 7 große Hindernisse gegen den Neubaustadtteil Dietenbach:

Hindernis 1: Das Geld fehlt: Die Erschließungskosten Dietenbachs stiegen binnen 7 Jahren von 602 Mio € in 2018 bis Ende 2025 auf 1.320 Mio € , also um mehr als das Doppelte, Tendenz steigend und bei weitem unbezahlbar für die hoch verschuldete Stadt. Ohne viele 100 Mio € staatliche Zuschüsse werde sowas nichts laut OB Horn im Dezember 2023 im SWR-Fernsehen, unbemerkt vom Gemeinderat? Gebührenerhöhungsschrauben wegen Dietenbach belasten alle. Die „Dietenbach-Schulden-Haushaltssperre“ drohe und würde Vereine, Kultur und andere freiwillige Leistungen treffen

Hindernis 2: Dietenbach wäre sozial schädlich. Die erwarteten sehr teuren freien Mieten in Dietenbach - Anfang 2023 netto kalt über 25 €/qm, Tendenz steigend - würden über künftige höhere Mietspiegel den allermeisten Mietern Freiburgs schaden. Noch ohne Wohngebäude würde jede Wohnung im Schnitt rund 200.000 € Erschließungskosten verursachen. Die Stadt ist deshalb auf Kurs Billigversion des Stadtteils - u.a. mit mehr Energieverbrauch und höheren Energiekosten.

Hindernis 3: Das finanzielle Risiko ist viel zu hoch. Deshalb stieg die Sparkasse Freiburg 2023 aus dem Grundstücksgeschäft Dietenbach aus. Grundstücke würden bei einer Geschossflächenzahl 2 nun netto 1838 €/qm kosten statt versprochene 680 bis 820. Da geht kein sozialer Mietwohnungsbau! Auch Stadt und Gemeinderat: müssten rechnen können!

Hindernis 4: Der Bedarf für Dietenbach ist weg. So viele Baugebiete wie nie zuvor sind in Bau oder in Arbeit - meist Innenentwicklung. Stadtbau und andere tun ihr Bestes – meist vor Dietenbach und auf günstigeren Grundstücken oder im Bestand mit Umbau, Aufstocken usw.: Das sei viel mehr als für Dietenbach geplant und billiger für Stadt und Mieten. Laut Zensus gebe es zudem über 13.000 viel zu große Wohnungen, der Leerstand sei stark gestiegen. Prognosen der Stadt und des Statistik-Landesamts zeigen wenig Bevölkerungswachstum. Ab 2022 sank die Geburtenrate auch in Freiburg stark.

Hindernis 5: Die von der Stadt mit Waldrodungen vergewaltigte Natur mahnt: 14 Vogel- und andere Arten wurden geschädigt, deren Überleben aufs Spiel gesetzt, Igel geschreddert. Die Stadt rodete, bevor alle z.T. selbst erteilten Sondergenehmigungen gegen die Tierwelt und Wald vorlagen. Dem Bauen auf „grüner Wiese“ wie in Dietenbach stehe auch Art. 20a des Grundgesetzes entgegen: „Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung (…)

Hindernis 6: Dietenbach wäre nicht klimaneutral, sondern sehr klimaschädlich. Denn beim großen Mangel an Handwerk, städtischem Personal und Finanzen würde Dietenbach den sehr wichtigen Klima-schützenden Umbau der rund 20.000 Altbauten Freiburgs zu sehr behindern.

Hindernis 7: Dietenbach ist vor Gerichten weiterhin umstritten bei ungewissem Ausgang, und zwar erneut beim VGH Baden-Württemberg, neu beim Europäischen Gerichtshof in Strasbourg. Die Gemeinde Umkirch will ihr Trinkwasserschutzgebiet unter Dietenbach schützen gegen riesige Aufschüttungen und enorme Abpumpungen sowie Abwasserrohre im Trinkwasserbereich.
 
 

Grüne Quellen 
 
Zoo Leipzig: Endspurt auf dem Weg zu den neuen Vogelwelten
Neuankömmlinge - die ersten Sonnensittiche sind da @ Zoo Leipzig
 
Zoo Leipzig: Endspurt auf dem Weg zu den neuen Vogelwelten
Farbenfrohe Erlebnisse pünktlich zum Osterfest

Der Countdown läuft: Nur noch eine Woche, bis zur nächsten Eröffnung im Zoo der Zukunft in Leipzig. Mit den Vogelwelten Loriversum und Amazonien warten ab der Neueröffnung im Zoo Leipzig am 2. April pünktlich zum Osterfest zudem nicht nur neue großräumige Flugräume für Aras, Loris & Co., sondern auch farbenprächtige und akustisch lautstarke Erlebnisse auf die Zoogäste. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Während sich die künftigen Bewohner der beiden Flugräume noch hinter den Kulissen eingewöhnen, werden Sitzmöglichkeiten und Brutkästen installiert, gestalten Landschaftsbauer das Gelände und bepflanzen den neuen Lebensraum im Zentrum des Zoos. Die Aufregung und Vorfreude steigt, die Fertigstellung und Eröffnung pünktlich zum Osterfest und den bevorstehenden Ferien naht mit großen Schritten. Grünflügelaras, Sonnensittiche und Forstenloris sind nur einige der zahlreichen künftig zu beobachtenden Arten.

Neben Amazonien und Loriversum werden viele der Zoobesucher auch das im Herbst neueröffnete, sanierte Terrarium erstmals bei ihrem Osterspaziergang durch die spannende Tierwelt entdecken. Der Zoo hat ab sofort auch wieder von 9 bis 18 Uhr geöffnet – und lockt somit neun Stunden täglich ins tierische Abenteuer für die ganze Familie. „Wir freuen uns darauf, die beeindruckenden Volieren mit diesem spannenden und artenreichen Vogelbesatz zu erleben und unseren Besuchern zu ermöglichen, mitten durch die farbenfrohe Vogelwelt zu gehen“, blickt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold voraus.

Mit den zahlreichen Neuerungen geht zum 1. April auch eine Preisanpassung der Einzeltickets um einen Euro sowie der Familienkarte um drei Euro einher, mit der die gestiegenen, laufenden Kosten des Zoobetriebs finanziert werden. Damit wird die geplante Anpassung in zwei Schritten erfolgen und mit der Eröffnung von Feuerland abgeschlossen sein. Der Zeitpunkt ist gegenwärtig noch nicht terminierbar und hängt von den Baufortschritten nach der langen Frostperiode und dem damit verzögerten Fortgang ab. „Wir haben sensibel abgewogen und uns für die schrittweise Anpassung entsprechend der Fertigstellung unserer Projekte im Zoo der Zukunft entschieden“, erklärt Zoodirektor Prof. Junhold. Mit den tagesfüllenden Beobachtungs- und Erlebnismöglichkeiten in der Tierwelt können sich kleine und große Abenteurer auf unvergessliche Stunden im Reich der Tiere freuen!
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Verschiedenes 
 
 
Aktionsplan Istanbul-Konvention
Acht Maßnahmen zum Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt auf den Weg gebracht

Um Frauen, Kinder und andere von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffene Menschen zu schützen, bleibt auch im Jahr 2026 noch vieles zu tun. Vor acht Jahren trat in Deutschland die Istanbul-Konvention in Kraft, mit der sich die Länder Europas verpflichten, geschlechtsspezifische und häusliche Gewalt zu bekämpfen. Noch immer sind nicht alle Forderungen umgesetzt – noch immer gehört für viele Frauen, Kinder sowie für queere Personen psychische und körperliche Gewalt zum traurigen Alltag. Gewaltschutz ist nicht nur Sache von Bund und Land, auch die Städte und Gemeinden tragen Verantwortung. Um auf kommunaler Ebene die Umsetzung der Istanbul-Konvention voranzutreiben, hat der Freiburger Gemeinderat im Februar 2025 einen Aktionsplan beschlossen. Alle acht in einem großen Beteiligungsprozess entwickelten Maßnahmen sind mittlerweile angelaufen.

1. StoP-Stadtteile ohne Partnergewalt in Freiburg Weingarten
„StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ basiert auf einem deutschlandweit bekannten Konzept, das 2010 in Hamburg gestartet ist. Ehrenamtliche engagieren sich im Quartier durch öffentlichkeitswirksame Aktionen gegen Gewalt. Alle Menschen im Stadtteil sollen zu häuslicher Gewalt sowie über Handlungsmöglichkeiten und konkrete Hilfen informiert sein. Dadurch können Betroffene in der Nachbarschaft leichter Unterstützung finden. Das StoP-Projekt in Freiburg Weingarten hat mittlerweile an Sichtbarkeit und Akzeptanz gewonnen. Die monatlichen Treffen einer engagierten, stetig wachsenden Gruppe Ehrenamtlicher ermöglichen es, konkrete Aktionen gegen Partnergewalt umzusetzen. Dabei arbeitet das Forum Weingarten eng mit FRIG, der Fachstelle Intervention gegen häusliche Gewalt, zusammen.

2. Ausbau Jungenarbeit mit dem Schwerpunkt Gewaltprävention
Bei der sozialpädagogischen Arbeit mit Jungen* und jungen Männern* geht es darum, diese zu ermutigen und zu unterstützen, Geschlechterrollen zu reflektieren – aber auch darum, herauszufinden, was ihre Bedürfnisse als Jungen* sind. Im Juli 2026 findet eine Kick-off-Veranstaltung der AG Jungen* für Fachkräfte aus allen Bereichen der Arbeit mit Jungen* statt. Das Jugendhilfswerk (JHW) fungiert als neue zentrale Anlaufstelle in Freiburg sowohl für Fachkräfte, die sich mit Jungen*arbeit befassen, als auch für männliche* Jugendliche und ihre Familien.

3. Pugs+: Prävention von häuslicher und sexualisierter Gewalt
Wendepunkt und Pro Familia haben ihr lokal etabliertes Präventionsprogramm Pugs in Kindertageseinrichtungen in Kooperation mit FRIG um das Thema häusliche Gewalt erweitert. Das neue Pugs+ wird aktuell in einem städtischen Kinderhaus erprobt, wo die bisherigen Fortbildungen gut angenommen wurden. Ab Juni können mehrere Einrichtungen von dem neuen Programm profitieren. Es richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Eltern und Kinder.

4. Aufbau Kompetenz- und Fortbildungsstelle zum Gewaltschutz
Schulungen und Austauschformate zu geschlechtsspezifischer Gewalt sind in Fachkreisen stark nachgefragt, so dass dafür eine Kompetenz- und Fortbildungsstelle bei FRIG eingerichtet wurde. Ein Kick-Off mit Fachstellen fand bereits im Oktober 2025 statt. Ab September 2026 wird mit dem ersten Modul für eine zertifizierte Weiterbildung gestartet. Außerdem sind zukünftig auch einzelne Veranstaltungen für Fachkräfte und die Stadtbevölkerung geplant.

5. Fachtage und Dialogforen
Im Herbst 2025 fand eine zweitägige Fachtagung „Gewaltbetroffene Frauen – Hilfe, Unterstützung und Handlungssicherheit für Gesundheitswesen, Polizei und Rechtsexpert*innen“ mit 450 Teilnehmenden in Zusammenarbeit mit FRIG, und Frauenhorizonte gegen sexuelle Gewalt statt. Für Oktober 2026 ist eine Dialogveranstaltung zu Möglichkeiten der Öffentlichkeits- und Zusammenarbeit für das stetig wachsende lokale Netzwerk geplant.

6. Schulaktionstag gegen Gewalt
Für den 21. Juli ist im Europa-Park Stadion in Zusammenarbeit mit dem SC Freiburg ein großer Schulaktionstag gegen Gewalt – für mehr Respekt und Schutz mit über 20 Workshopformaten geplant, bei dem sich Lehrkräfte und 450 Schüler*innen mit geschlechtsspezifischer Gewalt auseinandersetzen. Viele lokale Akteur*innen, aber auch externe Referent*innen arbeiten bei diesem Projekt mit. Der Bildungsträger Inbewe koordiniert das Projekt im Auftrag der Stadt.

7. Ausbau Täter*innenarbeit – Erweiterung auf Stalking und sexualisierte Gewalt sowie proaktiver Ansatz
Seit Januar 2026 bietet die psychosoziale Beratungsstelle „Spurwechsel“ des Bezirksvereins für soziale Rechtspflege (www.spurwechsel-freiburg.de) niederschwellige Täter*innenarbeit im Bereich sexualisierte Gewalt und Stalking an. Beratungsinhalte sind bewusst zukunftsorientiert ausgerichtet und unterliegen der Schweigepflicht. Sie zielen darauf ab, tragfähige

Perspektiven, stabile Bewältigungsstrategien und erfüllende Lebensbezüge zu entwickeln, damit Täter*innen nicht mehr auf Kontrolle, Grenzüberschreitungen und andere destruktive Beziehungsmuster zurückgreifen. Damit soll weiteres Leid für Betroffene von Stalking und sexualisierter Gewalt vermieden und die erwachsenen Täter*innen auf dem Weg in ein respektvolles und gewaltfreies Leben unterstützt werden. Bereits seit 2019 gibt es zudem ein Anti-Gewalt-Training (www.gegen-gewalt-taetig) – ebenfalls ein Angebot des Bezirksvereins. Dieses wurde um einen
proaktiven Ansatz erweitert: Ziel ist, dass Fälle von der Polizei zeitnah an Täterarbeitseinrichtungen vermittelt werden, um noch mehr Täter*innen zur Verhaltensänderung motivieren zu können.

8. Kampagne
Um all diese Maßnahmen und Bemühungen sichtbar zu machen, die Zivilgesellschaft zu erreichen, aber auch Betroffenen eine Stimme zu geben, startet im Sommer eine kommunale Kampagne mit zahlreichen Aktionen gegen geschlechtsspezifische Gewalt.

Für die Umsetzung der acht Maßnahmen des Aktionsplans hat der Gemeinderat im aktuellen Doppelhaushalt Mittel bereitgestellt. Zusätzlich erhält das Vorhaben finanzielle Unterstützung durch die Mekriba Stiftung. Sie fördert Projekte zur Unterstützung von Betroffenen und engagiert sich in der Prävention sexualisierter Gewalt, um eine gewaltfreie, gerechte und sichere Gesellschaft zu stärken.

Nicht nur Bund und Land, auch die Kommunen sind zur Umsetzung der Istanbul-Konvention seit 2018 in Deutschland gesetzlich verpflichtet. Gewaltschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung. Angesichts jüngster Enthüllungen ist das Thema aktueller denn je. Organisationen, die dem Netzwerk noch nicht angehören, die die Stadt aber auf ihre Weise bei der Umsetzung unterstützen möchten, können sich mit der Koordinationsstelle Istanbul-Konvention in Verbindung setzen (per Mail an istanbul-konvention@freiburg.de oder telefonisch unter 761 201-1720). Nur gemeinsam gelingt es, ein starkes Zeichen gegen Gewalt zu setzen. Mehr Informationen gibt es unter www.freiburg.de/istanbulkonvention.
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Veranstaltungen 
 
 
Earth Hour 2026: Licht aus fürs Klima
Freiburg beteiligt sich an der weltgrößten Klimaschutzaktion

Es ist ein globales Zeichen: Am Samstag, 28. März, zwischen 20.30 und 21.30 Uhr schalten Millionen Menschen und tausende Städte, Gemeinden und Unternehmen auf der ganzen Welt für eine Stunde das Licht aus. Damit senden sie einen sichtbaren Klimaschutz-Appell um den Globus.

Freiburg ist auch dieses Jahr wieder mit dabei und ist auf der Earth-Hour-Landkarte des Worldwide Fund for Nature (WWF) gemeinsam mit rund weiteren 500 Städten und Gemeinden in Deutschland zu finden. Bei der Earth Hour 2026 bleiben symbolhaft das Innenstadtrathaus, das Martinstor und das Schwabentor ab 20.30 Uhr für 60 Minuten im Dunkeln, um auf die Bedeutung von Energiesparen und Klimaschutz hinzuweisen und zum Mitmachen anzuregen. Zudem wird die Katholische Kirche die Beleuchtung des Münsters für eine Stunde abschalten.

Die Aktion des WWF findet dieses Jahr zum 20. Mal statt. Dabei schalten mehrere tausend Städte weltweit die Beleuchtung wichtiger Denkmäler und Gebäude, vom Big Ben in London über die Christusstatue in Rio de Janeiro bis hin zum Brandenburger Tor, eine Stunde lang ab. Unternehmen lassen ihre Zentralen im Dunkeln und auch Millionen Menschen machen zu Hause das Licht aus. Ihren Anfang nahm die Earth Hour im Jahr 2007 in Sydney. Seither hat sich Aktion über den ganzen Globus ausgebreitet.

Die nächsten Jahre werden im Kampf gegen die Klimakrise entscheidend sein. Freiburg investiert daher weiter in konkrete Maßnahmen des Klimaschutzes. Auch wenn ein einmaliges Licht-Ausschalten für eine Stunde wenig CO2 einspart, so sendet diese Aktion eine Botschaft in die Welt, gemeinsam nicht nachzulassen beim Einsatz für einen lebendigen Planeten.

Die Stadt Freiburg ruft dazu auf, auch zu Hause oder im Unternehmen für eine Stunde das Licht zu löschen.

Wer bei der Earth Hour mitmachen möchte, findet online Informationen und Neuigkeiten rund um die Aktion.
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Verschiedenes 
 
Schwarzwald: Naturschauplatz für Serienklassiker und Blockbuster
Wiwilibrücke in Freiburg (c) TMBW / Christoph Düpper
 
Schwarzwald: Naturschauplatz für Serienklassiker und Blockbuster
Der Schwarzwald ist Kult, ebenso wie viele seiner Filme und Serien: Vom „Schwarzwaldmädel“ bis zur „Schwarzwaldklinik“ und den „Fallers“, deren Hof es sogar wirklich gibt. Ob es im Schlosshotel Waldlust wirklich spukt, ist dagegen nicht erwiesen. Mit seinem morbiden Charme dient der Lost Place in Freudenstadt aber regelmäßig als Location für Mystery- und Horrorproduktionen wie „Bela Kiss“, „Haunted“ oder das „Horrorcamp“ von Youtuber Knossi und Rapper Sido. Die Serie „Biohackers“ von 2020 wurde in Freiburg gedreht und der Kinofilm „Wann kommst du meine Wunden küssen?“ aus dem Jahr 2023 spielt ebenfalls im Schwarzwald. Genauso wie Teile der mit einem Bambi ausgezeichnete Dramedy „25 Km/h“, mit Lars Eidinger und Bjarne Mädel in den Hauptrollen. Das Filmpreis-Reh wiederum hat seinen Ursprung in Karlsruhe, wo bereits Joaquin Phoenix, Senta Berger und André Eisermann drehten. Die Orte dazu lernen Gäste bei der „Filmlocation Fahrrad-Tour“ kennen und können danach im Cinema City Hotel, Deutschlands erstem Kinohotel, übernachten.
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Verschiedenes 
 
 
Hell und effizient
Ampelanlage an der Elsässer Straße/Weidweg bekommt LED-Technik

Das Garten- und Tiefbauamt rüstet derzeit alte Ampeln auf moderne LED-Technik um. Das spart bisher schon jedes Jahr rund 60.000 kWh Strom ein – das entspricht etwa 35.000 Kilogramm CO₂. Als nächstes ist die Anlage an der Elsässer Straße / Weidweg dran. Die Arbeiten beginnen am Montag, 30. März, und dauern voraussichtlich eine Woche. Währenddessen ist die Anlage außer Betrieb. Der Zeitpunkt wurde bewusst in die Osterferien gelegt, weil dort das Verkehrsaufkommen geringer ist.

Die neue Ampel leuchtet künftig mit LED – das spart nicht nur Strom und senkt die CO₂-Emissionen. Die neuen Signalgeber sind auch heller und dadurch besser sichtbar. Die längere Lebensdauer der LED-Technik führt zu deutlich weniger Ausfällen. Das wirkt sich positiv auf die Verkehrssicherheit, die Wartung und die Unterhaltungskosten aus.

Die Modernisierung dieser Ampelanlage kostet rund 17.000 Euro. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert den Umbau mit rund 9.000 € aus dem Programm „Klimaschutzprojekte aus dem kommunalen Umfeld – Sanierung von Lichtsignalanlagen“.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Ein Ort für Bienen und Menschen statt für Autos
Neue Grünfläche an der Ecke Fürstenbergstraße / Türkenlouisstraße

Die Wiehre ist um einen grünen Fleck reicher. Wo früher Autos auf Asphalt und Schotter parkten, sprießt bald frisches Grün unter neu gepflanzten Bäumen. Die Stadt hat an der Ecke Fürstenbergstraße / Türkenlouisstraße rund 1000 Quadratmeter entsiegelt, neuen Rasen angelegt und zehn Bäume gepflanzt. Gemeinsam mit den beiden bestehenden Linden wird der Platz dadurch zum schattigen Treffpunkt für die Nachbarschaft. Damit der Rasen ungestört wachsen kann, ist das Areal mit einem Seil geschützt.

Zum Verweilen laden zusätzliche Sitzgelegenheiten ein. Außerdem hat die Verwaltung die Wege neu angelegt und barrierefrei ausgebaut. Auch Fahrradfahrer*innen kommen auf ihre Kosten: Für sie gibt es neue Stellplätze.

„Hier ist eine Grünoase entstanden, die einen echten Mehrwert für die Menschen im Quartier bietet. Wieder einmal wird deutlich, dass es sich lohnt bei der Gestaltung des öffentlichen Raums an alle zu denken. So entstehen schöne Orte mitten in der Stadt – gut für die Menschen, gut für die Natur“, sagt Baubürgermeister Martin Haag.

Die Umgestaltung kostet rund 180.000 Euro. Finanziert wird sie aus Fördermitteln des Programms „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ der KfW und aus dem vom Gemeinderat beschlossenen Freiburger Sonderprogramm „Klimaanpassung und Verkehrswende“.
 
 

Verschiedenes 
 
Region Stuttgart: Urbane Spots und gediegene Settings
(c) DZT / Francesco Carovillano
 
Region Stuttgart: Urbane Spots und gediegene Settings
„Tatort“, „4 Blocks“ oder „SOKO Stuttgart“ – die Landeshauptstadt bietet mit ihrem Mix aus urbanem Großstadtflair und beschaulichem Quartiers-Charme die perfekte Kulisse für beliebte nationale Serien, aber auch echte Hollywood-Kassenschlager: Im US-amerikanischen Action-Spielfilm „The Avengers“ von 2012 kommt es ausgerechnet in Stuttgart zum Showdown zwischen den Superhelden. Gedreht wurde allerdings nicht in der Schwaben-Metropole selbst, sondern in einem von Set-Designern nachgebauten Stuttgart in Cleveland (Ohio). Dabei hat sich so mancher kuriose Fehler eingeschlichen, genauer hinschauen lohnt sich also. Dasselbe gilt für Kenner der Region bei den deutschen Kino-Dramen „Freier Fall“ und „Novemberkind“, für die in Ludwigsburg und Kornwestheim gefilmt wurde.

zum Bild oben:
Stuttgarter Schlossplatz mit Kunstmuseum und Königsbau (c) DZT / Francesco Carovillano
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Verschiedenes 
 
 
Linie 15 und 24: Umleitungen in Gundelfingen wegen Bauarbeiten
Ab Donnerstag, 26. März 2026, bis voraussichtlich Anfang Juni 2026 wird ein Teil der Alten Bundesstraße in Gundelfingen wegen Bauarbeiten gesperrt. Dadurch wird die Buslinie 24 sowie einzelne Fahrten der Buslinie 15 durch das Industriegebiet Gundelfingen umgeleitet.

Beide Buslinien halten in Fahrtrichtung Gundelfingen Bahnhof dadurch zusätzlich an den Haltestellen Industriestraße, Hansjakobstraße, Klosterweg und der zusätzlichen Haltestelle Lindenstraße, die südlich der Kreuzung Lindenstraße/Alte Bundesstraße liegt. Die Haltestellen Sonne-Platz und Rosenstraße entfallen Richtung Gundelfingen Bahnhof. Die Haltestellen Schwarzwaldstraße und Auf der Höhe entfallen auf beiden Linien in beide Richtungen ersatzlos.

Die Linie 15 ist davon nur zu Tagesrandzeiten sowie sonntags betroffen.

Die Linie 24 fährt in Richtung Gundelfinger Straße ab Sonne-Platz über die Haltestellen Rathaus West, Vörstetter Straße, Klosterweg, Hansjakobstraße und Industriestraße.

Alle Fahrten finden Sie in der VAG-App.
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Verschiedenes 
 
Gasometer Pforzheim: Kunst im Denkmal
Riesenrundgemälde "Amazonien" im Gasometer (c) Gasometer Pforzheim
 
Gasometer Pforzheim: Kunst im Denkmal
Im denkmalgeschützten Gasometer in Pforzheim präsentiert der Künstler Yadegar Asisi auf 3.500 Quadratmetern seine monumentalen 360°-Panoramen, die er aus Fotografien, Zeichnungen, Skizzen und Malerei am PC zu einem Gesamtwerk verschmelzen lässt. Auf Stoff gedruckt wird dieses dann in dem Rundgebäude installiert. Durch ihren Eins-zu-eins-Maßstab kann man beim Besuch ganz in die raumgreifenden Bilder eintauchen und sich in andere Welten versetzen lassen. Mit seinem aktuellen Werk holt Asisi die Dschungelwelt Amazoniens in den Schwarzwald. Welches Motiv folgt, ist noch offen. Seine Fans erwarten aber schon gespannt, wohin die nächste Reise gehen wird.
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Veranstaltungen 
 
 
Filmtipp: LES FANTÔMES
Frankreich 2024, OmU, 105 Min.
Regie: Jonathan Millet

Hamid ist Mitglied einer europaweiten Untergrundorganisation, die sich der Jagd nach flüchtigen Kriegsverbrechern des syrischen Regimes verschrieben hat. Nachdem er seine Frau und seine kleine Tochter verloren hat, wurde Hamid einst im berüchtigten Sednaya-Gefängnis nahe Damaskus gefoltert, was sein persönliches Engagement für die Sache noch verstärkte. Nun in Straßburg glaubt der still entschlossene Syrer, seinen ehemaligen Folterer gefunden zu haben, der für seine grausamen Taten an Gefangenen mit verhüllten Köpfen bekannt ist. Doch sucht er wirklich den Täter, oder will Hamid einfach nur einen Mörder fassen? Jonathan Millets berührender Film, vollständig aus der Perspektive seines Protagonisten erzählt, fesselt das Publikum bis zum Schluss und lässt ihn im Ungewissen.

Kommunales Kino Freiburg
ciné club
Einführung: Flavien Le Bouter
Do 26.03., 21:30
 
 

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Nördliches Baden-Württemberg: Historischer Charme für große Geschichten
Schloss Heidelberg im Nebel (c) Staatl.Schloesser und Gärten Ba-Wü / Ralf Kuhlen
 
Nördliches Baden-Württemberg: Historischer Charme für große Geschichten
Mit seiner Altstadt, dem Neckar und dem berühmten Schloss zählt Heidelberg zu den beliebtesten Locations in Baden-Württemberg: Sean Connery drehte hier für den Mittelalter-Blockbuster „Der Name der Rose“. Der Medizin-Thriller „Anatomie“ mit Franka Potente spielt an der Universität der Studentenstadt. In „Die Apothekerin“ mimt Katja Riemann eine Einheimische. Und die Netflix-Romcom „Isi und Ossi“ treibt die Klischees der ungleichen Neckarstädte Heidelberg und Mannheim auf die Spitze. Auch die alte Salzsieder-Stadt Schwäbisch Hall hat bereits mehrfach Filmgeschichte geschrieben: Teile des Schwarz-Weiß-Klassikers "Die Feuerzangenbowle" mit Heinz Rühmann spielen in der Altstadt und die internationale Produktion „Die Päpstin“ nutzte sie ebenfalls als Szenerie. Neben „Hallywood“ muss sich aber auch Öhringen-Michelbach nicht verstecken: Mit der Filmbiografie "Rush" über die Formel-1-Legenden James Hunt und Niki Lauda schaffte es das kleine Örtchen international auf die große Leinwand.
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Stadt erinnert an Ehrenbürger Constantin Fehrenbach
Zum 100. Todestag: Kranzniederlegung am Donnerstag, 26. März, auf dem Hauptfriedhof

Die Stadt Freiburg erinnert an ihren Ehrenbürger Constantin Fehrenbach, dessen Todestag sich am kommenden Donnerstag, 26. März, zum 100. Mal jährt. Der Freiburger Zentrumspolitiker war in verschiedenen Gremien und Organisationen der Stadt aktiv, bevor er 1920 zum Reichskanzler der Weimarer Republik in Berlin wurde.

Geboren 1852 in Wellendingen bei Bonndorf, wuchs Fehrenbach im Kaiserreich auf. Nach dem Studium der Theologie und Rechtswissenschaften in Freiburg war Fehrenbach als Rechtsanwalt tätig. 1884 begann er seine Laufbahn im kommunalen Bereich als Freiburger Stadtverordneter. 1885 wurde er in den Badischen Landtag gewählt. Ab 1903 war Fehrenbach zudem Mitglied des Berliner Reichstags für die Zentrumspartei. Während des Ersten Weltkriegs kritisierte er das Vorgehen des Militärs und trat – letztlich ohne Erfolg – für einen Verständigungsfrieden ein. Gegen Kriegsende berief der Reichstag Fehrenbach zum Präsidenten.

Der Sturz der Monarchie 1918 erschütterte den kaisertreuen Fehrenbach. Trotz seiner pro-monarchischen Gesinnung übernahm er das Amt als Präsident der Weimarer Nationalversammlung und – nach den Reichstagswahlen 1920 – schließlich das Amt des Reichskanzlers. Doch seine Regierung scheiterte an den politischen Konflikten rund um den Versailler Vertrag und die Last der Reparationszahlungen. Nach einem knappen Jahr Kanzlerschaft trat er mit seinem Kabinett zurück. Sein Nachfolger wurde der Freiburger Joseph Wirth.

Fehrenbach blieb weiterhin politisch aktiv, unter anderem als Vorsitzender der Zentrumsfraktion im Reichstag. Zudem engagierte er sich gegen Antisemitismus. Im Alter von 74 Jahren starb Constantin Fehrenbach am 26. März 1926. Beigesetzt wurde er in einem Ehrengrab auf dem Freiburger Hauptfriedhof. Nach Fehrenbach ist eine Straße im Stühlinger benannt.
 
 

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Zoo Basel: Nachwuchs bei den Kordofan-Giraffen
Nachwuchs bei den Kordofan-Giraffen © Zoo Basel
 
Zoo Basel: Nachwuchs bei den Kordofan-Giraffen
Am 11. März 2026 wurde im Zoo Basel ein Weibchen der seltenen und vom Aussterben bedrohten Kordofan-Giraffe (Giraffa camelopardalis antiquorum) geboren. Für Giraffenkuh Sophie (15) ist es das siebte Jungtier, für Vater Xamburu (16) das elfte. Ab heute Nachmittag ist das Antilopenhaus wieder zeitweise geöffnet.

Das am 11. März 2026 im Zoo Basel geborene Kalb der seltenen Kordofan-Giraffe (Giraffa camelopardalis antiquorum) trägt den Namen Xahara und ist ein Weibchen. Der Name leitet sich aus dem Arabischen ab und bedeutet «Wüstenblume». Für Giraffenkuh Sophie (15) ist es das siebte Jungtier, für Vater Xamburu (16) der elfte Nachwuchs.

Früher als erwartet
Als die Tierpfleger:innen am Morgen des 11. März 2026 eintrafen, war das Jungtier bereits geboren. Da es noch feucht war, dürfte die Geburt erst kurz zuvor stattgefunden haben. Die Geburt erfolgte etwas früher als angenommen – ursprünglich war sie in rund zwei Wochen erwartet –, liegt jedoch innerhalb der natürlichen Tragzeit von 13 bis 15 Monaten.

Zucht seit 15 Jahren
Der Zoo Basel hält die auf der Roten Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten der Weltnaturschutzunion IUCN als vom Aussterben bedroht (critically endangered) geführten Kordofan-Giraffen seit 15 Jahren. Der Wildbestand wird auf rund 1’400 Tiere geschätzt, mit weiterhin abnehmender Tendenz. Mit Xahara umfasst die Gruppe Kordofan-Giraffen im Zolli nun fünf Tiere: die beiden Bullen Xamburu (16) und Vizuri (2) sowie die Kühe Sophie (15), Violette (3) und das aktuelle Jungtier.

Populationsmanagement
Das EAZA Ex-situ-Programm (EEP, Erhaltungszuchtprogramm der European Association of Zoos and Aquaria) bildet derzeit eine Reservepopulation der Kordofan-Giraffen. Es ist stark bemüht, die Population langfristig wachsen zu lassen, um künftig möglicherweise wieder Tiere auswildern zu können. Der Zoo Basel und die Geburt von Xahara leisten dazu einen wichtigen Beitrag.

Das Antilopenhaus blieb die letzten Tage geschlossen, um die Bindung zwischen Mutter und Kalb zu festigen. Ab heute Nachmittag können Besucher:innen das Antilopenhaus wieder zeitweise betreten. Es bleibt jedoch weiterhin phasenweise geschlossen, um den Tieren Ruhe zu gewähren.
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Baum des Jahres 2026
Stadt Freiburg pflanzt eine Zitterpappel in der Bachgasse am Dorfbach Zähringen

„Zittern wie Espenlaub“ – diese Redensart geht zurück auf den gleichnamigen Baum, weil seine Blätter im Wind besonders stark zittern. Die Espe oder auch Zitterpappel (Populus tremula) wurde von der Dr. Silvius Wodarz-Stiftung zum Baum des Jahres 2026 gekürt (baum-des-jahres.de). Zu diesem Anlass pflanzt Baubürgermeister Martin Haag gemeinsam mit Kindern des Kinderhauses Tabitha und dem Bürgerverein Zähringen am Mittwoch, 25. März, ein Exemplar in der Bachgasse am Dorfbach.

Die Zitterpappel erreicht Höhen von 15 bis 25 Metern, selten auch bis zu 40 Metern, bei einem maximalen Stammumfang von zwei bis drei Metern. Besonders auffällig sind ihre rundlichen bis herzförmigen Blätter mit seitlich abgeflachtem Stiel, die der Grund für das charakteristische Zittern im Wind sind. Noch bevor die Blätter kommen, erscheinen im Frühjahr die Blüten – männliche purpurfarbene und weibliche grünliche Kätzchen. Einzelbäume können 100 bis 200 Jahre alt werden.

Die Baumart kann an allen möglichen Standorten überleben und es existieren zahlreiche Unterarten. Daher hat sie das zweitgrößte Verbreitungsgebiet aller Baumarten der Welt: in fast ganz Europa, weiten Teilen Asiens und auch noch im nördlichen Afrika. Sie kommt auf frischen bis mäßig trockenen, nährstoffreichen Böden vor und wächst vom Tiefland bis in Höhen von 2000 Metern. Zum Wachstum benötigt sie viel Licht, kann aber auch kahle Flächen schnell erobern, indem sie neue Triebe aus ihren Wurzeln entwickelt. Die Wurzelsysteme überdauern dabei wesentlich länger (weit über 1000 Jahre) als die daraus entspringenden einzelnen Bäume. Mit ihrer ovalen, schlanken und lichten Krone sowie der auffallenden leuchtend gelben Herbstfärbung eignet sich die Zitterpappel sehr gut als Stadtbaum. Als Baum am Straßenrand ist sie nur bedingt geeignet, kann aber mit ihrer hohen Trockentoleranz und Frosthärte in Parks und Grünanlagen sehr gut eingesetzt werden.
 
 

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Forstamt lässt Beschilderung der Mountainbike-Strecken erneuern
(c) Stadt Freiburg
 
Forstamt lässt Beschilderung der Mountainbike-Strecken erneuern
Freiburgs Forstamt bringt die Wegweiser für Mountainbike-Strecken im Stadtwald auf den neuesten Stand. Sie folgen weiterhin dem bewährten Zielwege-System, zeigen an jeder Kreuzung alle möglichen Routen, nennen Entfernungen und die Höhendifferenz dorthin. Neben der Orientierung dienen die Schilder auch als Rettungstreffpunkte im Notfall. Zusammen mit der Wanderwegweisung des Schwarzwaldverein, die demselben Prinzip folgt, findet man sich unterwegs auch ohne Karte oder Handy gut zurecht.

Seit der letzten Erneuerung der Schilder sind schon zehn Jahre vergangen. Die erste Beschilderung, damals noch mit liebevoll selbst hergestellten Holztäfelchen, hatte das Forstamt bereits 1996 angebracht. Seit 2004 sind die Mountainbike-Strecken nach Naturpark-Standard beschildert, 2016 erfolgte die erste Erneuerung. Seit es die Wegweiser gibt, erleichtern sie die Besucherlenkung; Konflikte zwischen Mountainbikenden und anderen Erholungssuchenden im Wald sind selten geworden.

Freiburgs Mountainbike-Streckennetz umfasst 166 Kilometer, ohne Anschlussstrecken an die Nachbarwegenetze. Ein knappes Sechstel der Strecken (15 Prozent) entfällt auf schmale Wege unter 2 Meter Breite – das ist regional wie überregional ein Rekordwert. Das Wanderwegenetz, das der Schwarzwaldverein beschildert, ist mit 238 Kilometer sogar noch länger.

Die nun anstehende Erneuerung der Wegweiser kostet 3.000 Euro und wird von der Stadtkasse bezahlt. Die erstmalige Beschilderung im Jahr 2004 hatte 6.400 Euro gekostet, davon hatte der Naturpark 3.400 Euro übernommen. Die Kontrolle der Wegweiser und den Ersatz defekter oder fehlender Wegweiser übernimmt Sascha Hotz von der Agentur Bergwerk – natürlich klimafreundlich mit dem Lasten-E-Bike. Die Aktion soll etwa drei Wochen dauern.

zum Bild oben:
Sascha Hotz von der Agentur Bergwerk (links) und Andreas Schäfer vom städt. Forstamt
(c) Stadt Freiburg
 
 

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Beschäftigung fördern und Schulabbrüche verhindern
Der Europäische Sozialfonds Plus (ESF Plus) unterstützt Projekte

Wer Projektideen hat, kann bis Montag, 1. Juni, Zuschüsse für 2027 beantragen

Wie können Menschen in Ausbildung oder Beschäftigung gebracht werden, die es schwer am Arbeitsmarkt haben? Und wie lassen sich Schulabbrüche verhindern? Wer Projektideen hat, kann bis Montag, 1. Juni, beim Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) Zuschüsse für 2027 beantragen. Rund 188.000 Euro stehen für das kommende Jahr in Freiburg zur Verfügung.

ESF Plus ist das zentrale Instrument der Europäischen Union zur Beschäftigungsförderung. Es unterstützt benachteiligte Arbeitslose dabei, einen besseren Zugang zu Beschäftigung zu bekommen. Zudem will der Sozialfonds mit niedrigschwelligen außerschulischen Angeboten Schulabbrüche verhindern. Deshalb fördert ESF Plus verstärkt Angebote für Schüler*innen, die als „nicht praktikumsreif“ gelten oder nicht auf Unterstützungsangebote von Schule und Jugendhilfe reagieren.

In der kommenden Förderperiode liegt der Fokus auf Menschen mit psychischen Belastungen und schwer erreichbaren Personen – sowohl bei der Förderlinie für benachteiligte Schüler*innen und marginalisierte junge Menschen als auch bei der Förderlinie für besonders schwer zu vermittelnde Langzeitarbeitslose. Darüber hinaus sind Projekte, die Quartier- und Sozialraum berücksichtigen, willkommen.

Weitere Informationen zum Antragsverfahren und den Förderschwerpunkten gibt es unter www.freiburg.de/esf, telefonisch bei der ESF-Geschäftsstelle Freiburg (Christine Asal, 0761 201-3687) sowie unter www.esf-bw.de. Die Antragsunterlagen für die regionale Förderung 2027 finden Interessierte im ELAN-Portal (Elektronisches Antragsverfahren) unter https://elan.esf-bw.de. Hier gibt es auch umfassende Informationen zur Antragstellung. Eine Kopie des Antrags ist per E-Mail bei der ESF-Geschäftsstelle Freiburg einzureichen (esf@freiburg.de).

Gefördert werden Projekte mit ein- und zweijähriger Laufzeit und gesicherter Kofinanzierung. Sie müssen chancengleich und geschlechtergerecht ausgestaltet sein und die EU-Charta der Grundrechte einhalten. Erwünscht sind Projekte, die nicht nur die Jobvermittlung, sondern auch die soziale und digitale Teilhabe in den Blick nehmen.

In der Förderperiode für das Jahr 2025 erhielten drei Projekte aus Freiburg Förderung vom ESF Plus. Eines davon war das Projekt „Neue Wege 4.0“ der Volkshochschule (VHS). Es richtete sich an Schüler*innen des zweiten Bildungswegs, die im bestehenden Fördersystem nicht berücksichtigt werden. Die VHS unterstützte die Teilnehmenden dabei, eine neue berufliche Perspektive zu entwickeln. Von den 16 Teilnehmenden konnten fünf eine Ausbildung beginnen oder eine Arbeitsstelle antreten, ein Teilnehmer hat ein FSJ begonnen und eine Teilnehmerin hat eine sozialversicherungspflichtige Arbeitsstelle gefunden. Besonders erfolgreich war die gemeinsame Erstellung von Online-Bewerbungsunterlagen. Diese sind mittlerweile meist Voraussetzung, um sich bei Unternehmen vorstellen zu können. Vielen Teilnehmenden fehlten dazu zu Projektbeginn noch die technischen Kompetenzen und die notwendige Ausstattung.

Zwei ESF Plus-Projekte der gemeinnützigen Freiburger Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft (FQB) aus dem vergangenen Jahr zeigen, wie vielfältig das Förderspektrum ist. Mit dem Projekt „Berufsorientierung Richtung Ausbildung“ unterstützte die FQB junge Menschen dabei, Praktika zu finden. Die Teilnehmenden bekamen die Möglichkeit, sich auszuprobieren, aus Fehlern zu lernen und Erfahrung für den späteren Einstieg in den Arbeitsmarkt zu sammeln. Das Projekt „INDIGO – integrativ – digital – gesundheitsorientiert“ richtete sich hingegen an Langzeitarbeitslose, die besonders von Armut und Ausgrenzung bedroht sind. In der individuellen Betreuung ging es darum, die Bedürfnisse der Teilnehmenden herauszufinden und die Voraussetzungen für ein aktives, selbstbestimmtes Leben zu benennen. Das Projekt führte die FQB mit dem Caritasverband Freiburg-Stadt und dem Diakonischen Werk Freiburg durch.

Hintergrund: Der Europäische Sozialfonds Plus
Der Europäische Sozialfonds Plus in der Förderperiode 2021 bis 2027 fördert den sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhalt in Europa und unterstützt künftig auch das Politikziel „Ein sozialeres Europa“. Die Mittel decken Förderbedarfe, die nicht (allein) aus Mitteln des Bundes, des Landes und der Kommunen finanziert werden können. In der Förderperiode 2021 bis 2027 stehen dem Land Baden-Württemberg knapp 220 Millionen Euro zur Verfügung. Davon fließen 76 Millionen in die Förderung von Projekten vor Ort zur Beschäftigungsförderung und zur Armutsbekämpfung. Sie werden anteilig zu 30 bis 40 Prozent finanziert. Eine Ko-Finanzierung mit anderen ESF-Mitteln ist nicht möglich. Die Mittel werden über das Sozialministerium des Landes an die Stadt- und Landkreise verteilt. Dort schlagen die regionalen ESF-Arbeitskreise vor, welche der eingereichten Anträge den Zuschlag bekommen.
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VAG Freriburg: Barrierefreie Bissierstraße
Blindenleitsystem, akustische Ampeln, Querungen: Barrierefreier Ausbau an der Bissierstraße erfolgreich abgeschlossen

- Gemeinsames Projekt von VAG und GuT
- Lob von Behindertenvertretungen: „Vorzeigemodell für barrierefreien Ausbau.“
- OB Horn: „Freiburg wird Stück für Stück barrierefreier.“
- Haltestelle ist moderner Mobilitätsknotenpunkt

Der barrierefreie Ausbau der Haltestelle Bissierstraße sowie der Kreuzung Bissierstraße/Berliner Allee ist abgeschlossen. Die Bauarbeiten starteten im März 2025. Durchgeführt wurden sie von der Freiburger Verkehrs AG (VAG) und dem Garten- und Tiefbauamt (GuT) der Stadt Freiburg. Behindertenvertretungen unterstützten mit ihrer Expertise.

Oberbürgermeister Martin Horn, die VAG-Vorstände Oliver Benz und Stephan Bartosch, Leiter des GuTs Frank Uekermann, Geschäftsführer des Blinden- und Sehbehindertenverbands Mischa Knebel sowie Daniela Schmid, Vorsitzende des Beirats für Menschen mit Behinderungen, weihten die umgebaute Wendeschleife jetzt offiziell ein.

Gute Zusammenarbeit verschiedener Akteure

Oberbürgermeister Martin Horn unterstrich dabei die Bedeutung des Projekts: „Barrierefreiheit in der öffentlichen Infrastruktur ist eine zentrale Aufgabe für gerechte Lebensbedingungen, Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe. Dadurch wird Freiburg Stück für Stück barrierefreier. Der Weg ist noch lang, aber Projekte wie dieses zeigen: Wir sind auf dem richtigen Kurs.“

Alle Übergänge an der Kreuzung sind mit akustischen Signalen ausgestattet, die zwischen Straßen- und Gleisquerungen unterscheiden. Ein durchgehendes Blindenleitsystem aus Rillen- und Noppenplatten mit kontrastierenden Begleitstreifen führt Nutzende zuverlässig zu den Ampelüberwegen, Haltestellen und Querungsstellen. Die Querungen wurden in zwei unterschiedlichen Höhen angefertigt, damit sie für Sehbehinderte sowie Rollstuhlfahrende gleichermaßen geeignet sind. Gepflasterte Wege über die Bushaltestelle vervollständigen die Barrierefreiheit.

Frank Uekermann, Leiter des Garten- und Tiefbauamts, ergänzte: „Die Bissierstraße zeigt, dass solche ambitionierten Projekte gelingen, wenn alle an einem Strang ziehen: Stadt, Verkehrsbetriebe und vor allem die Verbände der Menschen mit Behinderungen, die ihre Expertise einbringen.“

Vorzeigemodell für barrierefreien Ausbau

Mischa Knebel, Geschäftsführer des Blinden- und Sehbehindertenvereins, lobte die Arbeiten: „Das Konzept an der Bissierstraße ist gut durchdacht, in sich stimmig und überzeugt in jeder Ecke: ein repräsentatives Vorzeigemodell. Das ist der Standard, den wir überall anstreben.“ Und appellierte an die Fahrgäste: „Jetzt müssen nur alle darauf achten, dass die Leitsysteme nicht zugestellt werden – etwa durch Taschen oder E-Scooter.“

Daniela Schmid, Vorsitzende des Beirats für Menschen mit Behinderungen, sagte: „Menschen mit Behinderung sind oft besonders auf den ÖPNV angewiesen. Deswegen ist es wichtig, dass die Barrierefreiheit nicht nur an einzelnen Stellen umgesetzt wird, sondern ein Gesamtkonzept entsteht. Bei der Bissierstraße ist genau das passiert.“ Darauf dürfe man sich aber nicht ausruhen. „In Freiburg sind wir insgesamt auf einem guten Weg, auch wenn es für uns Betroffene natürlich schneller gehen könnte. Doch dafür braucht es finanzielle Mittel von Bund und Land.“

Zentraler Mobilitätsknotenpunkt mit vielen Extras

Die Haltestelle Bissierstraße ist ein zentraler Knotenpunkt der VAG – eine Bündelung verschiedener Mobilitätsangebote, die den Umstieg auf alternative Verkehrsmittel erleichtern.

Die Mobilstation Bissierstraße verbindet die Buslinien 10, 22 und 36 mit der Stadtbahnlinie 3. Darüber hinaus bietet sie mehrere Fahrgastunterstände, eine Frelo-Station, einen Park-and-Ride-Platz mit rund 240 Parkplätzen sowie eine DHL-Packstation. Zu Heimspielen des SC Freiburgs pendeln zwischen der Bissierstraße und dem Stadion zusätzliche Straßenbahnen. Künftig soll die Zahl der Fahrradstellplätze erweitert werden. Ein Snack- und Getränkeautomat bietet ein zusätzliches Angebot für Fahrgäste und Fahrpersonal. Seit Dezember 2025 ist zudem die Schnellladestation für die E-Busse der VAG in Betrieb und versorgt die Busflotte mit Ökostrom.

Oliver Benz, Vorstand der VAG, sagte: „Aus einer funktionalen Bushaltestelle ist nun ein moderner und übersichtlicher Mobilitätsknotenpunkt entstanden. Das Fahrpersonal muss nicht mehr rangieren und auch die Fahrgäste finden sich besser zurecht. Es gibt unterschiedliche Mobilitätsangebote – und nebenbei können die Gäste noch schnell ihre Päckchen abschicken.“

Stephan Bartosch, VAG-Vorstand, ergänzte: „Die Bauarbeiten fanden aufgrund parallel stattfindender Arbeiten unter großem Zeitdruck statt und waren für das Team herausfordernd.“ Andere Baustellen im Liniennetz sowie der dafür eingerichtete SEV mussten in der Planung berücksichtigt werden. „Umso schöner ist es jetzt, nicht nur ein gutes Ergebnis zu sehen, sondern auch Lob von allen Seiten zu bekommen.“

Die Kosten für den barrierefreien Ausbau sowie den Ausbau der Ladeinfrastruktur bei E-Bussen liegen für die VAG bei zwei Millionen Euro. Davon sind 75 Prozent vom Land Baden-Württemberg gefördert. Die Tiefbauarbeiten und die Ampelanlage des GuT haben rund 860.000 Euro gekostet. Das Land fördert das Projekt mit rund 395.000 Euro.
 
 

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Freiburg: OB-Wahl am 26. April
Der Versand der Wahlbenachrichtigung beginnt nächste Woche

Der Countdown läuft – am Sonntag, 26. April, findet die OB-Wahl statt. Falls keine*r der Bewerber*innen mehr als die Hälfte der Stimmen erhält, findet drei Wochen später, am 17. Mai, eine Stichwahl zwischen den beiden stimmenstärksten Bewerber*innen statt.

Für die Teilnahme an der Wahl verschickt die Stadt über die Deutsche Post AG im Zeitraum vom 26. März bis 2. April die Benachrichtigungen an die 175.000 Wahlberechtigten. Wahlberechtigt sind alle Freiburger*innen, die die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedsstaats der Europäischen Union besitzen, am Wahltag mindestens 16 Jahre alt sind und seit mindestens drei Monaten in Freiburg ihren Hauptwohnsitz haben.

Wer Briefwahl beantragen möchte, kann dies am einfachsten mit dem QR-Code auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung oder mit dem OnlineAntrag unter www.freiburg.de/briefwahl erledigen. Die Antragsfrist endet am Freitag vor der Wahl, 24. April, um 18 Uhr.

Gleich nach Ostern, ab Mittwoch, 8. April, öffnet das Briefwahlbüro des Wahlamts in der Berliner Allee 1 seine Pforten. Dort können die Briefwahlunterlagen persönlich oder für andere beantragt werden (in diesem Fall wird eine Vollmacht benötigt). Vor Ort stehen Wahlkabinen zur Verfügung, sodass man seine eigene Stimme auch gleich abgeben kann. Das Wahlamt öffnet am Montag, Mittwoch und Donnerstag von 8.30 bis 15 Uhr, am Dienstag und Freitag von 10 bis 18 Uhr.

Alle Informationen zur OB-Wahl sind auf der städtischen Internetseite online
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Zoo Leipzig: Saisonstart mit Familienwochenende
Rotes Pandaweibchen Kamala auf der Außenanlage (c) Zoo Leipzig
 
Zoo Leipzig: Saisonstart mit Familienwochenende
Kostenloser Eintritt für Kinder

Am 21. März läutet der Zoo Leipzig mit dem HITRADIO RTL-Familienwochenende offiziell die Sommersaison ein. An diesem Wochenende haben alle Kinder bis einschließlich 16 Jahre freien Eintritt. Überdies wird ein vielfältiges Programm für beste Familienunterhaltung sorgen und den Zoobesuch zu einem besonderen Erlebnis machen.

Gestartet wird am Samstag mit den Morningshow Moderatoren Uwe Fischer und Katja Möckel, die sich von 9 bis 12 Uhr auf der Radiobühne im Konzertgarten bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen lassen und als rasende Reporter im Zoo unterwegs sind. Tierisch interessante Interviews mit den Tierpflegerinnen und Tierpflegern, Mitmachkonzerte, eine Zauberwerkstatt, Puppentheateraufführungen und Gewinnspielaktionen ergänzen das zweitägige Bühnenprogramm. Außerdem warten die HITRADIO RTL-Station „Kinderreporter“ sowie zahlreiche kreative Spiel- und Bastelaktionen auf kleine und große Zoofans.

Am Abend runden zwei Lesungen anlässlich der Buchmesse vor einer außergewöhnlichen Kulisse den Zoobesuch bestens ab: In der Kiwara-Lodge liest die Autorin Inès Keerl aus ihrem Werk „Die Frauen vom Tafelberg. Catharina Ustings‘ mutiger Kampf um ihr Glück“, und Lara Rüter stellt in Gondwanaland ihr Buch „Affenliebe“ vor.
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FR1 am 24. März auf Höhe der Brauerei Ganter gesperrt
Das Garten- und Tiefbauamt repariert die Beleuchtung entlang der Radvorrangroute 1 (FR1). Deshalb wird der Radweg auf Höhe der Brauerei Ganter zwischen der Fabrikstraße und der Leo-Wohleb-Straße am 24. März gesperrt. Um die Einschränkungen möglichst gering zu halten, werden die Arbeiten an einem Tag gebündelt erledigt.

Während der Sperrung werden Radfahrende und Fußgänger*innen über die Fabrikstraße, die Kartäuserstraße und den Schwabentorring beziehungsweise den Greiffeneggring umgeleitet. Die Umleitung ist ausgeschildert.

Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für die Verkehrsbeeinträchtigungen.
 
 

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Zweites „Playdate“ in Freiburg in der Markthalle
Kostenloser Spieletreff für Erwachsene am Montag, 23. März – Begegnung, Spaß und Austausch gegen Einsamkeit und Isolation

Unter dem Motto „Spielen verbindet und macht Spaß!” fand im Januar der erste zentrale Freiburger Spieletreff „Playdate” statt. Die Idee hat einen Nerv getroffen: Statt der erwarteten 150 Personen kamen mehr als 500 Menschen. Sie haben an diesem Abend in der Markthalle Freiburg nicht nur gespielt, sondern sich ausgetauscht und vernetzt. Der große Andrang und die begeisterten Teilnehmer*innen haben gezeigt: Der Bedarf an Veranstaltungen, bei denen Menschen niederschwellig Gemeinschaft erleben können, ist hoch. Schnell wurde klar: Es muss eine Fortsetzung geben. Das zweite Playdate findet am Montag, 23. März, in der Markthalle statt. Los geht es um 18 Uhr, das Ende ist für 22 Uhr vorgesehen. Und die nächsten Termine für dieses Jahr stehen bereits fest: Weitergespielt werden kann am Montag, 18. Mai, und am Montag, 16. November.

Ziel der Veranstaltung ist es, Menschen ins Gespräch zu bringen und Gemeinschaft zu fördern – insbesondere auch für diejenigen, die sich allein fühlen oder neue Kontakte knüpfen möchten. Spielen schafft Nähe, baut Barrieren ab und verbindet unterschiedlichste Menschen ganz natürlich. Vor Ort erwarten die Besucher*innen vielfältige Gesellschaftsspiele, erfahrene Spieleenthusiast*innen („Erklärbären“) sowie Möglichkeiten zum zwanglosen Austausch. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

Das Angebot ist für alle erwachsenen Menschen, die Lust auf Begegnung, Spaß und gemeinsames Ausprobieren haben. Dabei ist es egal, ob sie erfahrene Spieler*innen sind oder nicht. Während des Abends kann der Tisch immer wieder gewechselt werden, um verschiedene Spiele auszuprobieren.

Das Projekt ist eine Kooperation zahlreicher ehrenamtlicher Spieletreffs aus den Stadtteilen, der Markthalle Freiburg, des Spieleladens FreiSpiel und dem Nachhaltigkeitsmanagement der Stadt Freiburg. Weitere Infos gibt es online
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Das AKW-Gösgen (CH) und die Bar in Crans-Montana
(c) mitwelt.org
 
Das AKW-Gösgen (CH) und die Bar in Crans-Montana
Vor 15 Jahren schaute die Welt auf die Atomkatastrophe im japanischen AKW Fukushima. Zu Jahresbeginn schaute die Welt auf den Brand in der Bar von Crans-Montana. Mit einem gewissen zeitlichen Abstand lässt das veröffentlichte Interesse an brennbaren Bar-Decken und an alten AKW deutlich nach …
Das Risiko-AKW Gösgen (CH) liegt 21 km von der deutschen Grenze entfernt. Es ist seit dem 24. Mai 2025 (Jahresrevision) wegen der Reparatur der technischen Sicherheitsprobleme abgeschaltet und soll nach massiven Verzögerungen am 21. März 2026 wieder ans Netz.

Ein unabhängiges Gutachten im Auftrag der Schweizerischen Energiestiftung bestätigt: „Das Atomkraftwerk Gösgen wurde seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 1979 mit einem fundamentalen Sicherheitsmangel betrieben. Im Störfall drohte die Kühlung des Reaktors zu versagen. Mögliche Konsequenz: schwere Kernschäden bis hin zur Kernschmelze.“ Diese Sicherheitsprobleme wurden schon in den 1990er-Jahren entdeckt. Sie werden aber erst jetzt behoben.

Eine der Ursachen beim verheerenden Brand in der Bar in Crans-Montana waren die mangelnden staatlichen Kontrollen der Bar. Was ist von einer AKW-Kontrolle zu halten, die riskante Schwachstellen sehr spät entdeckt und dann nicht auf eine sofortige Behebung der Probleme drängt? Ein schwerer Unfall hätte verheerende Folgen für die Schweiz und die Nachbarländer.

Die finanziellen Folgen des Ausfalls liegen bei bis zu 500 Millionen Schweizer Franken. Es gibt ein erstaunliches und erschreckendes Phänomen. Im grenznahen Deutschland ist der Zustand des AKW-Gösgen (fast) kein Thema. In der Schweiz wird jetzt viel über die massiven finanziellen Folgen der Abschaltung berichtet. Über die lange verdrängten möglichen Gefahren für Mensch und Umwelt, die Grund für die Abschaltung waren, wird wenig öffentlich berichtet und diskutiert. Was sagt diese Gewichtung der Debatte über den Zustand der Medien und einer Gesellschaft aus?
Was haben wir aus Fukushima und Tschernobyl gelernt?

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein
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Mehr Geld für mehr Grün
Höhere Fördersätze im Förderprogramm GebäudeGrün hoch³

Start der zehnten Beratungswoche: Informationsveranstaltungen am 23. und 27. März

Programm für eine artenreichere, kühlere und klimaangepasste Stadt

Mit dem Förderprogramm „GebäudeGrün hoch³“ unterstützt die Stadt seit Oktober 2021 Gebäudeeigentümer*innen, Vereine, Mieter*innen und Unternehmen bei der Begrünung von Gebäuden und der Entsiegelung von Flächen. Die zehnte Beratungswoche, die vom 23. bis 27. März stattfindet, bringt gute Neuigkeiten: Die Stadt hat die Fördersätze erhöht, um Freiburg noch artenreicher, kühler und grüner zu machen.

Seit November können Freiburger*innen bis zu 60 Prozent der Kosten als Zuschuss bekommen: Ein grünes Carportdach kann so günstiger sein als ein neues Kiesdach. Bei Kombination verschiedener Maßnahmen aus unterschiedlichen Fördermodulen sind bis zu 25.000 Euro Förderung pro Grundstück möglich. Neu ist auch, dass der Regenwasserrückhalt und die Versickerung bezuschusst werden. Ebenfalls interessant: Wer selbst Hand anlegt, bekommt Geld – Eigenleistungen werden jetzt auch gefördert. Zusätzliche Förderung gibt es auch für Solar-Gründächer, der Kombination von Photovoltaik und Gründach.

Über die neuen Fördermöglichkeiten informiert die zehnte Fachberatungswoche. Los geht’s am Montag, den 23. März: Ab 18.30 Uhr stellt das Umweltschutzamt in einer Onlineveranstaltung unter dem Titel „Trägt ihr Haus schon grün? Gute Gründe für die Begrünung Ihres Hauses“ das Förderprogramm GebäudeGrün hoch³ vor. Es gibt umfangreiche Informationen zur Dach- und Fassadenbegrünung, zur Entsiegelung, zum Regenwasserrückhalt sowie Praxisbeispiele und alles Wissenswerte rund um den Antrag zur Förderung eigener Begrünungsmaßnahmen.

Am Donnerstag, den 27. März, können sich Interessierte von 14 bis 20 Uhr individuell beraten lassen. Die Gespräche dauern etwa 30 Minuten und finden im Rathaus im Stühlinger statt. Das Angebot richtet sich an Hausbesitzer*innen, interessierte Mieter*innen, Vereine, Institutionen und Unternehmen im Freiburger Stadtgebiet, die ihr Dach, ihre Fassade oder ihren Hof entsiegeln und begrünen wollen oder Maßnahmen zur Speicherung von Regenwasser auf Ihrem Grundstück umsetzen möchten. Eine Anmeldung für den Informationsabend sowie für die individuelle Begrünungsberatung ist unter www.gebaeudegruen.info/Info-Abend möglich.

Interessierte können auch außerhalb der Beratungswochen immer Förderanträge für Dach- und Fassadenbegrünung sowie Entsiegelungs- und Regenwasserrückhaltungsmaßnahmen beim Umweltschutzamt stellen. Der Online-Förderantrag, die Formulare, die neuen Förderbedingungen sowie Terminvereinbarung zur kostenlosen Erstberatung beim Bundesverband GebäudeGrün (BUGG) gibt es online
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Mehr gegenseitige Rücksichtnahme im öffentlichen Raum
Schwerpunktwoche an der Dreisam:
Städtischer Vollzugsdienst hat bei Kontrollen 177 Ordnungswidrigkeiten festgestellt

Der Frühling ist da – das schöne Wetter lädt zu ausgiebigen Spaziergängen ein. Auch am Dreisamufer ist wieder deutlich mehr los. Doch nicht alle, die dort Erholung suchen, halten sich dabei an die Regeln – so gibt es auch vermehrt Beschwerden. Der städtische Vollzugsdienst (VD) des Amtes für öffentliche Ordnung hat deshalb in der vergangenen Woche im Zeitraum vom 2. bis zum 7. März verstärkt am Ufer der Dreisam kontrolliert.

Unter anderem hat der VD darauf geachtet, ob Gassigänger*innen die Leinenpflicht einhalten, ob sie die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner ordnungsgemäß entsorgen und ob sie gültige Hundemarken vorweisen können. Außerdem wurden verstärkt Fahrradfahrer*innen in den Blick genommen. 124 Radelnde haben eine kostenpflichtige Verwarnung erhalten, weil sie unerlaubt auf der Fußgängerseite gefahren sind und damit insbesondere ältere Menschen gefährdeten haben.

Insgesamt hat der VD 177 Verstöße gegen die Rechtsverordnung zum Schutz der Dreisam festgestellt, die mit Verwarnungs- oder Bußgeldern geahndet werden. Positiv fiel auf, dass es keine größeren Müllansammlungen gab.

„Dass wir in Freiburg die Dreisam und ihre Ufer als Erholungsgebiet haben, ist ein echtes Privileg. Ich habe wie viele andere auch aber kein Verständnis dafür, wenn Einzelne sich nicht an die Regeln halten, Hundehaufen liegen lassen oder mit dem Rad auf dem Fußweg Spaziergänger*innen in Gefahr bringen. Mit der Präsenz des Vollzugsdienstes wollen wir die Menschen ansprechen, aufklären und wenn nötig auch sanktionieren. Damit alle verstehen: Gegenseitige Rücksichtnahme – das ist das A und O“, so Bürgermeister Stefan Breiter.

Hinweise aus der Bevölkerung nimmt der städtische Vollzugsdienst weiterhin unter T. 0761 201-4923 entgegen.
 
 



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