Prolixletter
Donnerstag, 26. Februar 2026
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Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir ĂĽber Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum ältesten Ausgabe herumzustöbern.
 
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 


Veranstaltungen 
 
Eröffnungswochenende im Augustinermuseum Freiburg
(c) Staffan Widstrand
 
Eröffnungswochenende im Augustinermuseum Freiburg
Programm vom 28. Februar bis zum 1. März
Freier Eintritt bis 8. März

Mit Eröffnung der neuen Ausstellungsräume im ehemaligen Konvent und den Gewölbekellern ist die umfassende Sanierung des Augustinermuseums abgeschlossen, das Haus ist komplett. Nach mehr als zwei Jahrzehnten Bauzeit ist das denkmalgeschützte Gebäude nun vollständig erneuert, modern ausgestattet, barrierearm zugänglich, interaktiv und partizipativ ausgerichtet. Es präsentiert Kunst- und Kulturgeschichte der Region in einer neuen Qualität. Gefeiert wird die Fertigstellung mit einem Eröffnungswochenende am Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. März. Der Eintritt ist bis einschließlich Sonntag, 8. März, kostenfrei.

Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. März, jeweils 10 bis 17 Uhr
1000 Fragen, 1000 Antworten – Cicerones
Im Haus verteilt stehen Expert*innen bereit und informieren ĂĽber Themen und Objekte der Ausstellung.

Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. März, jeweils 10 bis 16.30 Uhr
Mitmachangebote fĂĽr Klein und GroĂź
Buttons mit Lieblingsmotiven, kreative Museumstaschen, gedruckte Initialen oder eine Fensterrosette zum Ausmalen – jede*r kann ein persönliches Andenken gestalten.
Ort: Werkstatt Museumspädagogik im Haus der Graphischen Sammlung, Etage 0

Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. März, jeweils 10 bis 14 Uhr
App-Explainer
Informativ, inklusiv und interaktiv – was bietet die Museen­Freiburg­App?
Ort: Kreuzgang, Konventgebäude, Etage 0

Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. März, jeweils 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr
Museumsdetektiv*innen
Kleine Rätsel­Fans gehen im Augustinermuseum auf Spurensuche und erhalten für die richtige Lösung eine Urkunde.
Ort: Kreuzgang, Konventgebäude, Etage 0

Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. März, jeweils 11 bis 13 und 14 bis 16 Uhr
Einblicke in die Restaurierung
Restaurator*innen erklären ihre Arbeit.
Ort: Kaiserfensterfoyer, Kirche, Etage 1

Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. März, jeweils 11, 12, 14, 15, 16 Uhr
Welte-VorfĂĽhrungen
Ein Experte erläutert die Technik des selbstspielenden Welte­Flügels und führt ihn vor.
Ort: Welte-Lounge, Konventgebäude, Etage 3
Dauer: 20 Minuten

Samstag, 28. Februar, 13 bis 15 Uhr
Jazzmusik mit Redhouse Hot Six
Ort: Skulpturenhalle

Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. März, jeweils 14 bis 17 Uhr
Einblicke in die Sanierung des Konventgebäudes
Mitarbeitende des Immobilienmanagements Freiburg informieren über Highlights und Herausforderungen bei der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes.
Ort: Treppenhaus, Konventgebäude, Etage 1

Sonntag, 1. März, 14 bis 16 Uhr
Speed-Dates mit Archäologie, Ethnologie, Naturkunde, Geschichte und Neuer Kunst
Kurator*innen aus dem Archäologischen Museum Colombischlössle, dem Museum Natur und Mensch, dem Dokumentationszentrum Nationalsozialismus und dem Museum für Neue Kunst schlagen in kurzen
Dates Brücken zu ihren Häusern.
Orte: Schatzkammer im Haus der Graphischen Sammlung, Etage -1,
Stadtgeschichte, Porträtgalerie, Revolution und Barockgalerie im Konventgebäude, Etage 1 und 2

zum Foto oben im Zusammenhang mit der Ausstellungseröffnung am 5. März:
Es ist eines der prämierten Bilder aus den Wettbewerben der Gesellschaft für Naturfotografie (Lobende Erwähnung in der Kategorie „Rewilding Europe“).
(c) Staffan Widstrand
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: Mit Networking beruflich weiterkommen
Basisworkshop mit Vernetzung am Buffet

Die Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg – Südlicher Oberrhein lädt Frauen zu einem praxisnahen Basisworkshop rund um berufliches Networking ein. Die Veranstaltung „Mit Networking beruflich weiterkommen“ findet am Donnerstag, 12. März, von 16.30 bis 18.30 Uhr im Rathaus im Stühlinger in Freiburg statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich und ab sofort online möglich unter www.frauundberuf-bw.de/freiburg.

Networking ist ein wichtiger Schlüssel für berufliche Entwicklung. Doch was bedeutet Netzwerken konkret? Wie gelingt der erste Kontakt, wie präsentiere ich mich überzeugend und wie finde ich ein passendes Netzwerk? Im Workshop erhalten die Teilnehmerinnen Impulse zu diesen Fragen und erfahren, wie sie berufliche Kontakte gezielt aufbauen und pflegen können.

Ein besonderes Highlight ist der anschließende Praxisteil: Beim Austausch am Buffet können die Teilnehmerinnen das Gelernte direkt anwenden und mit Vertreterinnen des Freiburger Frauennetzwerks „futura mentoring“ ins Gespräch kommen.

Der Workshop richtet sich insbesondere an Frauen, die bislang wenig Erfahrung mit Netzwerken haben und sich ausprobieren möchten. Referentin ist Linda Steger, Leiterin der Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg – Südlicher Oberrhein, gemeinsam mit Vorstandsfrauen von futura mentoring e. V.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit futura mentoring e. V. durchgeführt. Weitere Informationen gibt es bei der Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg – Südlicher Oberrhein unter der Rubrik „Veranstaltungen“ auf der Webseite www.frauundberuf-bw.de/freiburg.
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Veranstaltungen 
 
 
Versammlungen in der Freiburger Innenstadt
Am Freitag, 27. Februar, beginnt um 12 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge eine Versammlung zum Thema Klimaschutz. Nach einer Auftaktkundgebung starten die erwarteten 100 Teilnehmer*innen zu einem Aufzug durch die Bertold- und SalzstraĂźe zum Schwabentor und gehen dann ĂĽber den Greiffeneggring, die Dreisam-, Schreiber- und WerthmannstraĂźe zurĂĽck zum Platz der Alten Synagoge.

Am Samstag, 28. Februar, ist ein demonstrativer Aufzug gegen Personalabbau an der Uniklinik angemeldet. Die Veranstalter*innen rechnen mit rund 500 Personen. Die Versammlung beginnt um 15 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge. Die Teilnehmer*innen gehen über den Rotteck- und Friedrichring und durch die Unterführung zur Breisacher Straße, dann durch die Hohenzollern- und Hugstetter Straße auf das Gelände des Klinikums. Dort endet die Kundgebung um 17 Uhr.

Entlang der beiden Aufzugsstrecken können der Straßenbahnverkehr und der motorisierte Individualverkehr vorübergehend beeinträchtigt sein.

Ebenfalls am Samstag findet von 18 bis 19.30 Uhr eine Versammlung mit dem Titel „Licht an für Demokratie!“ statt. Die erwarteten 350 Teilnehmer*innen bilden eine Menschenkette rund um das Rathaus auf den angrenzenden Gassen (Rathausplatz - Merianstraße - Gauchstraße - Rotteckring - Rathausgasse).

Außerdem machen von 10.30 bis 13.30 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge etwa zehn Personen auf die Verfolgung der Falun-Dafa-Bewegung in China aufmerksam. Von 12 bis 13 Uhr demonstrieren am Bertoldsbrunnen etwa zwölf Teilnehmer*innen für Frieden und Abrüstung. Und zwischen 12 und 16 Uhr halten auf dem Rathausplatz etwa 10 Personen eine Versammlung für Tierrechte, Veganismus und Tierschutz ab.
 
 

GrĂĽne Quellen 
 
Zoo Karlsruhe: Kasse Nord öffnet wieder täglich
© Zoo Karlsruhe, Timo Deible
 
Zoo Karlsruhe: Kasse Nord öffnet wieder täglich
Barrierefreier Zugang jederzeit sichergestellt
Haushaltseinsparungen werden dennoch erreicht

Der Zoologische Stadtgarten Karlsruhe ändert erneut die Zugangssituation. Ab kommender Woche wird die Kasse Nord am Festplatz wieder durchgehend mit Personal besetzt. Gleichzeitig wird der barrierefreie Zugang am Eingang Ost (Augartenstraße) eingestellt. Grund ist, dass sich die Regelung der vergangenen Wochen im Alltag nicht bewährt hat.

Für Menschen, die auf einen barrierefreien Zugang etwa mit Rollstuhl oder Kinderwagen angewiesen sind, wurde der Besuch seit Februar deutlich komplizierter. Aus Gründen der Haushaltssicherung war der Eingang Nord unter der Woche nicht mehr besetzt. Vom Festplatz aus war der Zoo damit nicht barrierefrei erreichbar. Gleichzeitig befinden sich viele Parkplätze am Festplatz, während andere Eingänge nur begrenzte Parkmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung aufweisen. Für betroffene Zoogäste bedeutete das längere Wege und zusätzliche Hürden.

Auch organisatorisch traten Probleme auf. Am Eingang Ost nutzten mehrfach weitere Personen das noch geöffnete barrierefreie Tor, ohne dass nachvollziehbar war, ob sie gültige Tickets hatten. An der geschlossenen Kasse Nord kam es zudem wiederholt zu unerlaubten Zutritten und riskanten Übersteigversuchen der Toranlage. In einem Fall wurde eine Mitarbeiterin bei einer Kontrolle bedroht.

„Bisherige Lösung ist nicht praktikabel.“
„Die Erfahrungen der vergangenen Wochen haben klar gezeigt, dass die bisherige Lösung nicht praktikabel ist“, sagt der stellvertretende Zoodirektor Steffen Karcher, der auch für die Kassen zuständig ist. „Mit der erneuten Besetzung des Eingangs Nord sorgen wir für einen verlässlichen Zugang, mehr Sicherheit und bessere Bedingungen für unsere Zoogäste und Mitarbeitenden.“

Künftig ist der Zoologische Stadtgarten zu den Öffnungszeiten über die Kassen Süd und Nord barrierefrei erreichbar. Am Eingang Ost bleibt der Selbsteinlass bestehen, allerdings ohne barrierefreien Zugang. Zusätzliches Personal wird dafür nicht benötigt. Mitarbeitende, die bisher den barrierefreien Zugang am Eingang Ost vom Service-Center aus betreut haben, übernehmen künftig Aufgaben an der Kasse Nord. Auch dort können weiterhin Jahreskarten erstellt werden. „Gleichzeitig schaffen wir es, die beschlossenen und für uns als Teil der Stadt unerlässlichen Sparmaßnahmen einzuhalten“, betont Karcher. Die Neuregelung kam auch unter Beteiligung des „Beirats für Menschen mit Behinderung“ zustande.

zum Bild oben:
An der Kasse Nord gibt es zukĂĽnftig wieder einen barrierefreien Eingang.
© Zoo Karlsruhe, Timo Deible
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Ă–ko plus 
 
 
Freiburg: Hochspannungsleitungen werden umverlegt
Sperrung der Radvorrangroute FR1

Für den neuen Stadtteil Dietenbach werden Hochspannungsleitungen der DB Energie und der Netze BW zwischen dem Rieselfeld und Lehen umverlegt. Die bisherigen Leitungen kreuzen das Gebiet des neuen Stadtteils. Sie werden daher zu einer Gemeinschaftsleitung zusammengefasst, die künftig auf der Ostseite der Tel-Aviv-Yafo-Allee sowie der B31a verläuft.

Die Leitungsverlegung beginnt am Montag, 2. März. Für die Arbeiten muss der FR1 westlich der Breisgauer Straße auf einem Abschnitt von rund 700 Metern „am Silberhof“ von Montag, 2. März, bis Donnerstag, 12. März, gesperrt werden. Eine Umleitung für den Radverkehr ist ausgeschildert.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Höhere Effizienz und mehr Verkehrssicherheit
Freiburg testet Scan-Fahrzeug zur digitalen Parkraumkontrolle

Gemeinsames Pilotprojekt mit dem Verkehrsministerium BadenWĂĽrttemberg

Digitale Unterstützung bei der Parkraumkontrolle: Klingt nach Zukunftsmusik – könnte in Baden-Württemberg aber bald zum Standard werden. Gemeinsam mit dem Verkehrsministerium haben mehrere Städte bereits einen Pilotversuch durchgeführt. Nun ist auch Freiburg am Start: Ab heute testet die Stadt ein speziell ausgerüstetes Scan-Fahrzeug, das zunächst im Stadtteil Brühl unterwegs sein wird. Verkehrsminister Winfried Hermann und Bürgermeister Stefan Breiter haben bei einem Pressetermin den offiziellen Startschuss gegeben.

Verkehrsminister Winfried Hermann betont: „Nach den positiven Erfahrungen und Erkenntnissen aus den anderen Pilotstädten laufen in Freiburg nun alle Fäden zusammen. Als Abschluss der Pilotversuche soll in Freiburg der Regelbetrieb der Scan-Fahrzeuge möglichst realitätsnah getestet werden. Gerade in Städten werden häufig Fahrzeuge auf Kosten der Sicherheit von Radfahrenden und Zufußgehenden falsch abgestellt. Die Scan-Fahrzeuge sorgen mit der engmaschigeren Kontrolle dafür, dass Falschparken unattraktiv wird – und Rettungswege, Radstreifen und Gehwege dadurch frei bleiben. Freiburg zählt als Pilotkommune zu den bundesweiten Vorreitern im Einsatz der digitalen Parkraumkontrolle.“

Bürgermeister Stefan Breiter ergänzt: „Fairness im öffentlichen Straßenraum, das ist unser Ziel. Viele Freiburger Stadtteile leiden unter einem zunehmend hohen Parkdruck. Wir haben hohe Erwartungen an dieses Pilotprojekt und erhoffen uns, dass wir mit diesem Verfahren den Parkraum schneller, digital und umfassend kontrollieren können. Der Gemeindevollzugsdienst tut bereits sein Bestes, aber auch wenn die Kolleg*innen alles geben – irgendwo enden die Kapazitäten. Die Scan-Fahrzeuge könnten sie unterstützen. Mit digitaler Hilfe wäre es uns möglich, noch besser dafür zu sorgen, dass geltendes Recht auch umgesetzt wird – ein echtes Plus für alle Verkehrsteilnehmer*innen. Aber nur wenn die digitale Verarbeitung der Daten von der Straße in die Bußgeldbehörde gelingt, haben wir einen echten Mehrwert und ein alltagstaugliches Instrument. Dem Verkehrsministerium möchte ich insbesondere auch dafür danken, dass es mit dem Landesmobilitätsgesetz die Initiative für eine rechtliche Grundlage der digitalen Parkraumkontrolle ergriffen, und die Entwicklung auch auf Bundesebene vorangetrieben hat.“

Zwei Testphasen fĂĽr je zwei Wochen
Für den Test wird das Scan-Fahrzeug zweimal für jeweils zwei Wochen in Freiburg unterwegs sein. Pilotgebiet ist der Stadtteil Brühl westlich der Zähringer Straße. In der ersten Phase, die nun startet, geht es darum, den technischen Ablauf zu erproben. Getestet wird die Erkennung von Falschparkern, also Fahrzeugen, die an nicht zulässigen Orten abgestellt sind, zum Beispiel im Halteverbot. Außerdem geht es um die Erkennung von Fahrzeugen, die ohne Berechtigung parken. Nach einer Evaluierung folgt die zweite Phase, die den Regelbetrieb möglichst realistisch abbilden soll. Dafür wird die Pilotfläche erweitert auf angrenzende Gebiete.

Scan-Car mit hochmoderner Technik ausgerĂĽstet
Das Scan-Fahrzeug der Firma DCX Innovations GmbH aus Berlin kann dank Laser-Scansystem, präzisem GPS-System und optischen Sensoren den genauen Standpunkt von parkenden Fahrzeugen erfassen und dann automatisch mit hinterlegten Parkberechtigungen und Parkregelungen einen Abgleich durchführen. Es nimmt am regulären Verkehr in normaler Fahrtgeschwindigkeit teil. Das Scan-Car überprüft nur Fahrzeuge, die auf öffentlichen Flächen abgestellt sind. Private Parkplätze werden nicht analysiert.

Datenschutz hat oberste Priorität
Die erfassten Daten, wie etwa das Kennzeichen, werden umgehend verschlüsselt und anonymisiert. Nur wenn ein Verdacht auf unberechtigtes Parken oder Falschparken besteht, werden die Daten ans Amt für öffentliche Ordnung übermittelt – und nur für die Dauer des Verarbeitungsvorgangs aufbewahrt. Parkt ein gescanntes Fahrzeug korrekt, werden die Daten sofort gelöscht. Bilder von Personen oder privaten Bereichen – wie Hausfassaden oder Fenster – macht die Software automatisch unkenntlich. Den rechtlichen Rahmen bildet das Landesmobilitätsgesetz. Alle Datenerfassungen erfüllen die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Die Kosten des Pilotprojekts trägt das Verkehrsministerium Baden-Württemberg. Eine umfassende Evaluierung erfolgt nach dem Ende der zweiten Phase. Wenn alle Ergebnisse ausgewertet sind und damit auch Chancen und Risiken sowie die Kosten bekannt sind, kann entschieden werden, ob Freiburg künftig eigene Scan-Fahrzeuge beschaffen soll. Freiburg bildet nach Hohenheim, Heidelberg, Mannheim und Waldshut-Tiengen den Abschluss der Versuchsreihe. Die Ergebnisse aller Pilotversuche werden vom Verkehrsministerium in einem Handlungsleitfaden zusammengefasst. Der Leitfaden soll Kommunen in Baden-Württemberg bei der Einführung der digitalen Parkraumkontrolle unterstützen.

Weitere Infos auch online
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Ă–ko plus 
 
 
Die größte Heizungswende-Tour Deutschlands kommt nach Freiburg
Bundesweiter „Wärmepumpen-Infotag“ am Donnerstag, 12. März, im Paulussaal

Wie heizen wir zukünftig unsere Häuser? Die Wärmepumpe ist dafür neben der Fernwärme ein zentrales Puzzlestück. Wie der Umstieg von fossilen Heizungen zur Wärmepumpe gelingen kann, zeigt die Stadt beim Wärmepumpen-Infotag am Donnerstag, 12. März, im Paulussaal (Dreisamstraße 3). Die Veranstaltung startet um 16 Uhr mit verschiedenen Informationsständen und Beratungsangeboten. Um 18 Uhr eröffnet Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit das Bühnenprogramm mit einem kurzen Einblick in den kommunalen Wärmeplan.

Der Wärmepumpen-Infotag tourt durch ganz Deutschland und fand bereits in acht Kommunen großen Anklang. Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit freut sich: „Wir haben uns bei der kommunalen Wärmewende frühzeitig auf den Weg gemacht. Freiburg ist mit dem 2021 verabschiedeten Masterplan Wärme deutschlandweite Vorreiterin. Deshalb begrüßen wir es sehr, dass die Heizungswende-Tour einen Stopp in Freiburg einlegt. “

Von der ersten Orientierung bis zur konkreten Umsetzung – nach der Veranstaltung sollten die Teilnehmer*innen deutlich mehr Klarheit haben, wie es für sie weitergehen kann. Das Programm deckt alle wichtigen Aspekte des Heizungstausches ab und bietet neben Informationen auch den direkten Kontakt zu Handwerksbetrieben. Es richtet sich vornehmlich an Besitzer*innen von Ein- und Zweifamilienhäusern.

Zur Unterstützung holt sich das Umweltschutzamt zwei Fachleute auf die Bühne: Ab 18 Uhr informieren „Energiesparkommissar“ Carsten Herbert, bekannter YouTuber und Spiegel-Bestsellerautor, und Anja Floetenmeyer-Woltmann, Wärmepumpen-Beirätin der EU-Kommission, in Vorträgen über den Heizungstausch.

Carsten Herbert zeigt mit einer praktischen Anleitung auf, woran Hausbesitzende erkennen, welchen Energiebedarf das eigene Haus hat, wie man Heizkosten spart und wie man das richtige System wählt. Sein Credo: „Es gibt für jedes Haus eine passende Wärmepumpe!“

Anja Floetenmeyer-Woltmann informiert über gesetzliche Vorgaben, den wirtschaftlich besten Zeitpunkt und wie man ein solches Projekt angeht. Besucher*innen erhalten konkrete Tipps zu Kosten, Finanzierung und Fördermöglichkeiten.

Ab 16 Uhr stehen lokale Heizungsinstallateure, Vertreter*innen von Herstellern sowie Fachleute der Freiburger Innung Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik an zwölf Informationsständen für individuelle Beratungen und Projektgespräche zur Verfügung. Auch Energieberater der Energieagentur Regio Freiburg sowie Berater für Wärmelösungen der Badenova Energie GmbH werden vor Ort sein. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung unter www.waermepumpen-infotag.de ist nötig.
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Veranstaltungen 
 
Filmtipp: Die Ältern
 
Filmtipp: Die Ältern
Deutschland 2026 | Komödie
Regie: Sönke Wortmann
Darsteller: Sebastian Bezzel, Anna Schudt, Kya-Celina Barucki

Helikopterpapa, verletzter Stolz und jede Menge unausgesprochene Vorwürfe – wenn Eltern so tun, als hätten sie alles im Griff, ist das Chaos für gewöhnlich nicht fern… Sönke Wortmann trifft mitten ins Herz des familiären Wahnsinns und macht daraus eine so unangenehm ehrliche wie scharfzüngige Komödie mit bester Besetzung – nach dem gleichnamigen Roman von Jan Weiler!

Hannes (Sebastian Bezzel) hat eigentlich alles, was man zum Glücklichsein braucht: eine liebevolle Familie, ein Haus im Grünen und eine solide Karriere als Schriftsteller. Die großen Bestsellerjahre sind zwar vorbei, doch Hannes nimmt das mit stoischer Gelassenheit – er ist einfach gerne Ehemann und Vater. Nur seine Familie sieht das anders: Seiner Frau Sara (Anna Schudt) und den Kindern Carla (Kya-Celina Barucki) und Nick (Philip Müller) geht er mit übermotivierter Fürsorge und Spätboomer-Weisheiten zunehmend auf die Nerven. Und dann kommt alles auf einmal: Der Verlag stellt seine Romanreihe ein, Nicks Aussicht auf das Abitur sieht schlecht aus und Carla beschließt, von Zuhause auszuziehen. Als Sara schließlich eine Auszeit von der Ehe will, steht Hannes’ Wohlfühlwelt endgültig Kopf. Er kapituliert – bis er Vanessa (Judith Bohle) begegnet. Womöglich lohnt es doch, die eigene Komfortzone auch mal zu verlassen… Sönke Wortmann (DER VORNAME, DER NACHNAME, CONTRA) serviert eine bissige, aber liebevolle Komödie über das tägliche Durcheinander zwischen guten Absichten und katastrophalen Folgen. Die Figuren stolpern charmant durch ihre eigenen Eitelkeiten, während sie versuchen, ihre Kinder und sich selbst im Griff zu behalten – meistens erfolglos. Dabei wird kaum ein Klischee ausgespart: von überambitionierten Eltern über peinliche Familientreffen bis hin zu überraschend rührenden Momenten. Sebastian Bezzel (gemeinhin bekannt in der Paraderolle des Franz Eberhofer) und Anna Schudt spielen ihre Hauptrollen so amüsant wie souverän zwischen überdrehtem Humor und überraschender Tiefe. Die Mischung aus Situationskomik, scharfsinnigen Dialogen und einem Hauch Selbstironie macht das komödiantische Familiendrama zu einem kurzweiligen Spiegel unserer eigenen Eltern und Familienrealitäten – zum Lachen, Mitfühlen und manchmal auch leisen Fremdschämen. Ein Wortmann eben.

Läuft in der Harmonie Freiburg
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: ASF sammelt Schnittgut ein
Vom 2. bis 20. März 2026 sammelt die ASF im Freiburger Stadtgebiet Schnittgut aus privaten Gärten ein. Die Gartenabfälle werden gehäckselt und kompostiert. Die Abholtermine für jede Straße sind in der ASF-Abfall-App oder unter www.abfallwirtschaft-freiburg.de (unter Abfuhrtermine) zu finden.

Das Strauchwerk soll am Abend vor der Abholung auf dem Gehweg bereitgestellt werden. Es muss mit Naturkordel (kein Plastik) zusammengebunden sein und darf eine Länge von maximal 120 cm und einen Astdurchmesser von 3 cm nicht überschreiten. Kurzes Schnittgut, das sich nicht bündeln lässt, kann in Kartons oder Papiersäcken bereitgestellt werden. Loses Schnittgut und Gartenabfall in Plastiksäcken wird von der ASF nicht mitgenommen.
 
 

Ă–ko plus 
 
 
Die Waldhaus-Termine im März
Spazieren, schnitzen, schauen

Sonntag, 1. März, 14 bis 15.30 Uhr | ohne Anmeldung
Sonntagsspaziergang: Bäume und Sträucher im Winterzustand
Auf einem gemütlichen Spaziergang mit Albrecht Franke, Forstdirektor a.D., erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes über Bäume und Sträucher im Winterzustand. Anhand von Knospen, Rinde, Gestalt und Früchten bestimmen wir gemeinsam einheimische Gehölze in der Umgebung des Waldhauses. Sofern vorhanden bitte Lupe und Fernglas mitbringen. Teilnahmebeitrag: 6 Euro (bitte im Waldhaus-Café bezahlen)

Donnerstag, 5. März, 18 Uhr | ohne Anmeldung
Öffentliche Vernissage: Europäischer Naturfotograf des Jahres -
Prämierte Bilder aus dem Wettbewerb 2023 der GDT
Seit ihrer Gründung vor über 50 Jahren setzt sich die Gesellschaft für Naturfotografie (GDT) für eine Naturfotografie ein, die sich zu Authentizität, Naturschutz und hoher künstlerischer Qualität bekennt. Zum zweiten Mal zeigt das Waldhaus eine Auswahl prämierter Fotos aus diesem renommierten Wettbewerb. Die Bilder dieser Ausstellung führen die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur, aber auch ihre Fragilität angesichts der weltweiten Biodiversitäts- und Klimakrise eindrucksvoll vor Augen. Eintritt frei, Spenden willkommen.

Mittwoch, 11. März, 17 bis 19 Uhr | ohne Anmeldung
Waldspaziergang im Freiburger Stadtwald
Auf dieser Tour rund um das Waldhaus erleben die Teilnehmenden den Wald kurz vor FrĂĽhlingsbeginn. Albrecht Franke, Forstdirektor a.D., vermittelt Wissenswertes ĂĽber nachhaltige Waldbewirtschaftung, ĂĽber das Management der Erholungsfunktion des Waldes und seine Bedeutung fĂĽr den Natur-, Arten- und Klimaschutz. Ab 12 Jahren, Teilnahme frei.

Sonntag, 15. März, 9 bis 11 Uhr | Anmeldeschluss: 10. März
Morgenexkursion Waldvögel
Bei einem Morgenspaziergang mit dem Biologen und Ornithologen Frank Hohlfeld erkunden die Teilnehmenden die Vogelwelt in der Umgebung des Waldhauses. In den reich strukturierten, abwechslungsreichen Waldbeständen kommen über 20 Vogelarten vor, die auf der Tour zu sehen und zu hören sein können. Bitte Fernglas mitbringen und warm und wetterfest kleiden. Ab 12 Jahren. Teilnahmebeitrag: 8 Euro. Dieser Kurs wird vom Förderverein Waldhaus bezuschusst.

Freitag, 20. März, 14 bis 17 Uhr | ohne Anmeldung
Zum Tag des Waldes: Familienaktionstag - Bäume pflanzen im Mooswald
Stürme, Dürre, Schädlinge – die Folgen der Klimaerwärmung bedrohen den Wald. Um ihn fit für die Zukunft zu machen, werden an diesem Familienaktionstag gemeinsam standortgerechte Baumarten im Freiburger Mooswald gepflanzt. Treffpunkt: Parkplatz Kleiner Opfinger See. Bitte mitbringen: Arbeitshandschuhe, feste Schuhe, Vesper, Spaten (nur wenn vorhanden). Die Regie haben Markus Müller, Leiter des Waldhauses und des Forstreviers Opfingen, und Jörg Hoeser, Forstwirt und Waldhaus-Mitarbeiter. Für Erwachsene mit Kindern ab 6 Jahren. Teilnahme frei. In Kooperation mit dem Abenteuerspielplatz Freiburg (Weingarten)

Samstag, 21. März, 10 bis 18 Uhr | Anmeldeschluss: 9. März
Grünholzwerkstatt: Kochlöffel schnitzen
Regional, nachhaltig und komplett handgemacht. Nach der Erarbeitung von Löffelrohlingen mit der Axt setzen die Teilnehmenden grundlegende Schnitztechniken zur Ausarbeitung der Löffel ein. Wer neben einem Einstieg in die Philosophie des traditionellen Kunsthandwerkes die entschleunigende Wirkung des Schnitzens erfahren und selbst einen individuellen Kochlöffel fertigen möchte, ist in diesem Kurs richtig. Kursleiter Matthis Berthold wurde am Sätergläntan.Institut für Traditionelles Kunsthandwerk in Schweden ausgebildet. Teilnahmebeitrag: 90 Euro inkl. Material. Mindestalter 16 Jahre

Samstag, 28. März, 11 bis 17 Uhr | Anmeldeschluss: 16. März
Grünholzwerkstatt: Rankhilfen und Staudenhalter für den Garten Die Teilnehmenden fertigen mit dem Ziehmesser am Schneidesel aus frischem Eichen- oder Kastanienholz schöne und langlebige Staudenhalter oder Rankhilfen für den Garten. Sie werden in entspannter Atmosphäre von Werkstattleiter und Schreinermeister Frank Janson fachlich angeleitet. Teilnahmebeitrag: 30 Euro inkl. Material; Kinder ab 12 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen 10 Euro

Sonntag, 29. März | ohne Anmeldung
Fräulein Brehms Tierleben: 14 Uhr Lumbricus terrestris - Der Regenwurm, 16 Uhr Canis lupus – Der Wolf
Ein altes Sprichwort lautet: Der liebe Gott weiß, wie man fruchtbare Erde macht und hat das Geheimnis den Regenwürmern anvertraut. Was der Lumbricus terrestris, König der Tiere, und sein Hofstaat alles anstellen, damit es überhaupt Leben auf dem Blauen Planeten gibt, erfährt das werte Publikum um 14 Uhr. Um 16 Uhr präsentiert das Fräulein das größte Raubtier aus der Familie der Hunde: Canis lupus, den Wolf. Die Vorführungen sind für neugierige Erwachsene und Kinder ab 10 (Regenwurm) bzw. 8 Jahren (Wolf). Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Weitere Informationen unter www.brehms-tierleben.com. Diese Veranstaltung wird gefördert vom Naturpark Südschwarzwald mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg und der Europäischen Union.

Anmeldungen unter www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungskalender, an info@waldhaus-freiburg.de oder unter Tel. 0761 / 896477-10 (Dienstag bis Freitag 9 bis 12.30 Uhr).

Öffnungszeiten des Waldhauses von Februar bis Oktober: Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Sonntag und Feiertag 12 bis 17 Uhr (mit WaldhausCafé)
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Veranstaltungen 
 
 
Filmtipp: CROCODILE TEARS
Indonesien, Singapur, F, D 2024 / OmU / 98 Min.
Regie: Tumpal Tampubolon
mit Yusuf Mahardika, Zulfa Maharani, Marissa Anita

Johan betreibt einen Krokodilpark mit seiner dominanten Mutter, die den Raubtieren näher zu stehen scheint als den menschlichen Besucher*innen. Als sich der unsichere Junge in ein Mädchen aus der Stadt verliebt, gerät die ohnehin fragile Balance zwischen Mutter und Sohn komplett aus den Fugen. Das Debüt des indonesischen Filmemachers Tumpal Tampubolon ist eine Mischung aus Coming-of-Age-Geschichte, Sozialdrama und freudianischem Tierhorror, das mit seinen Bildern, der schleichenden Spannung und einem furiosen Schauspiel beeindruckt.

Kommunales Kino Freiburg
Mi 25.02., 21:00 / Sa 28.02., 19:00
 
 

Verschiedenes 
 
 
Ja zu Vielfalt und friedlichem Miteinander
Nein zu Hass und Hetze, Gewalt und Spaltung.

Ein Bündnis aus christlichen, muslimischen und jüdischen Gemeinden sowie dem Oberbürgermeister Freiburgs bekennt sich klar zu diesem Kurs nach der vorsätzlichen Beschädigung der Ramadan-Beleuchtung im Seepark.

Anhänger einer rechtsextremen Bewegung hatten am Wochenende ein Leucht-Schild der Licht-Installation überhängt; auch Stromkabel wurden durchtrennt. Es handelt sich um die erste öffentliche Beleuchtung zum muslimischen Fastenmonat in Freiburg.

„Wir verurteilen die Beschädigung aufs Schärfste“, so Oberbürgermeister Horn. „Solche Aktionen zielen auf Spaltung, aber das lassen wir nicht zu.“ Freiburg sei eine vielfältige Stadt, ein Drittel habe einen internationalen Hintergrund. Alle gehörten dazu, unabhängig von Glauben und Herkunft.

„Wir Musliminnen und Muslime sind ein fester Teil von Freiburg. Wir verurteilen den Angriff auf unsere Ramadan-Beleuchtung, denn sie steht für unseren selbstverständlichen Platz in dieser Stadt“, so Hüseyin Özbek, stellvertretend für vier Freiburger Moschee-Gemeinden. „Hass hat weder in Freiburg noch irgendwo sonst einen Platz. Wir stehen gemeinsam für ein respektvolles Miteinander ein.“ Was passiert sei, mache besonders muslimischen Frauen Angst, sagt Senay Awad vom Sozialdienst muslimischer Frauen. „Viele haben eine Fluchtgeschichte hinter sich; da kommen jetzt wieder große Ängste hoch.“

Auch die jüdischen Gemeinden verurteilen die Beschädigung. „Wir als jüdische Gemeinde waren auch in der jüngsten Vergangenheit immer wieder Angriffen ausgesetzt. Ob links, rechts oder vermeintlich religiös motiviert – gemeinsam liegt den Angriffen eine extremistische und intolerante Haltung zugrunde“, so Nikita Nikischin von der Israelitischen Gemeinde. Ein demokratisches Miteinander in Vielfalt sei darum mehr als nur Bekenntnis.

„Es ist unsere Existenzgrundlage. Als Juden, Christen und Muslime müssen wir uns solchen Angriffen stets gemeinsam entgegenstellen.“

Die Ramadan-Beleuchtung ist ein erstes Projekt des Interreligiösen Austauschs in Freiburg. Zu diesem hatte Oberbürgermeister Horn im vergangenen November erstmals muslimische, jüdische und christliche Gemeinden gemeinsam an einen Tisch ins Freiburger Rathaus geladen.

„Wir stehen dafür ein, dass Religion nicht spaltet“, sagt Angela Heidler, Dekanin der evangelischen Kirche in Freiburg. „Ziel ist ein stabiles Miteinander, nicht nur ein friedliches Nebeneinander, wie es unsere Religionsfreiheit im Grundgesetz garantiert. Unser Miteinander darf durch solche bewussten Beschädigungen nicht gespalten werden.“

Die Beleuchtung im Seepark ist ein Zeichen der Wertschätzung der Menschen muslimischen Glaubens in Freiburg (schätzungsweise rund 13.000) und Einladung, miteinander statt übereinander zu sprechen. „Ich selbst bin Christ und Pfarrerssohn, das ist kein Geheimnis“, so Oberbürgermeister Horn. „Die Ramadan-Beleuchtung nimmt mir als Christ meinen Glauben nicht weg. Im Gegenteil: Es wird sichtbar, dass es Gemeinsames gibt. Die christliche wie die muslimische Fastenzeit dienen der Besinnung. Und wir teilen die Aufforderung zur Nächstenliebe.“

Das sieht auch der stellvertretende Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde Freiburg i.Br., Siegfried Huber, so. „Das Bekenntnis zur Nächstenliebe zieht sich durch alle Weltreligionen. Wir teilen gemeinsame Werte und begrüßen das Miteinander der Gemeinden ausdrücklich. Über den Interreligiösen Austausch stehen wir als Katholische Kirche mit muslimischen Gemeinden in guter Verbindung. Wir setzen uns nachdrücklich für die in Freiburg bereits erlebbare Offenheit gegenüber allen Religionen ein – und erteilen Aktionen wie dieser eine klare Absage. Als christliche Kirche lassen wir uns nicht diktieren, was christlichen Glauben ausmacht.“

Im Rahmen des Interreligiösen Austauschs sind weitere Projekte geplant, wie etwa gegenseitige Besuche jüdischer und christlicher Gemeinden zu Pessach und Gründonnerstag. Auch gemeinsame kulturelle und soziale Projekte sowie Aktionen mit Jugendlichen seien denkbar, so Vertreter jüdischer und muslimischer Gemeinden. Genau das sei Ausdruck unserer freiheitlich-demokratischen Kultur, und nicht ihre Unterwanderung oder ihr Untergang, so Horn.

„Demokratie zu leben, bedeutet andere Ansichten und Lebensweisen zu tolerieren, auch - oder gerade - wenn dies nicht der eigenen Meinung, den eigenen Werten, oder der eigenen Orientierung entspricht“, so Nicole Elias von der Egalitären Jüdischen Chawurah Gescher Gemeinde. „In Zeiten, in denen Demokratie und friedliches Zusammenleben von so vielen Seiten bedroht zu sein scheint, ist es für uns alle umso wichtiger zusammenzustehen und Toleranz zu üben, uns als Menschen zu sehen und gegenseitig unsere Bedürfnisse anzuerkennen und zu respektieren. Nicht Hass und Hetze gehören in den Fokus, sondern Mensch und Miteinander.“
 
 

Veranstaltungen 
 
Hartmut Krinitz
Bretagne (c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen
 
Hartmut Krinitz "Bretagne - Land im Meer"
MUNDOLOGIA-Reihe im Kurhaus Bad Krozingen

BAD KROZINGEN. Am Dienstag, den 3. März 2026 um 19.30 Uhr, verwandelt sich das Kurhaus Bad Krozingen in eine Bühne für die raue Schönheit des Atlantiks: Tief im Westen Europas liegt ein Landstrich, der wie kein anderer vom Meer geprägt wird – die Bretagne. Wo zahllose Leuchttürme die Küste sprenkeln und sich endlose Sandstrände im Rhythmus des höchsten Tidenhubes Europas wandeln, erzählen Fischerdörfer in tiefen Buchten und geschichtsträchtige Städte wie Saint-Malo von einem Leben im Einklang mit der See. Begleiten Sie Hartmut Krinitz auf einer MUNDOLOGIA-Reise zu sturmerprobten Inseln und erleben Sie die Faszination dieses einzigartigen Landes im Meer.

Besondere Landstriche ziehen ungewöhnliche Charaktere an und die Bretagne bildet keine Ausnahme: Fischer, Austernzüchter, Salzbauern, Druiden, Cidré-Produzenten, Künstler, Stickerinnen, Leuchtturm“wärter“ und Aussteiger erlaubten Einblicke in ihr Leben. Im Landesinneren erstrecken sich die mythischen Wälder der Brocéliande und des Huelgoat und verstreut über das Land künden Megalithanlagen wie Carnac oder Gavrinis davon, dass wir Menschen schon immer Kontakt mit dem Göttlichen suchten.

Eli und Hartmut Krinitz erkundeten an Bord eines Traditionsseglers die Küste, befuhren mit einer Penichette, einem Kajütboot, den von alten Bäumen flankierten „Canal de Nantes à Brest“, überflogen die Pointe du Raz und die Insel Sein mit einem Ultralight und umrundeten auf dem Fernwanderweg GR34 die Crozon-Halbinsel. Letztlich aber führen in der Bretagne alle Wege ans Meer und schließlich nach Finistère, ans Ende der Welt: dorthin, wo alles beginnt. Hartmut Krinitz hat mehr als ein Jahr in der Bretagne verbracht und verbindet bei seiner Multivision hochklassige Fotografie, authentische Musik, Literaturauszüge, Originaltöne und fundierten Live-Kommentar zu einem eigenständigen Stil.

AusfĂĽhrliche Informationen sowie Online-Tickets gibt es unter www.mundologia.de
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Ganztagsbetreuung in Grundschulen
Eltern von Erstklässler*innen müssen Anspruch bis zum 15. März anmelden

Zum kommenden Schuljahr beginnt für die neuen Erstklässler*innen nicht nur die Grundschulzeit, sondern auch ihr Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung und Betreuung. Damit die Stadt diesen Anspruch erfüllen kann, müssen Eltern ihren genauen Betreuungsbedarf anmelden. Das geht online unter www.freiburg.de/rechtsanspruchgrundschule. Eine Registrierung ist erforderlich. Achtung: Die Anmeldung muss bis Sonntag, 15. März, erfolgt sein.

Eltern von Schulanfänger*innen sollten sich daher unbedingt beteiligen. Außerdem benötigt die Stadt die Daten, um den täglichen Betreuungsbedarf möglichst exakt zu ermitteln. Nur so lassen sich die Angebote passgenau für die Erstklässler*innen planen.

Beim Ausfüllen des Formulars stellen Eltern durch Auswahl ihrer Schule fest, ob die dortige (entgeltpflichtige) Schulkindbetreuung in städtischer oder in freier Trägerschaft läuft. Ist die Betreuung städtisch, genügt das Ausfüllen des digitalen Formulars. Wichtig: Ist die Betreuung in freier Trägerschaft ersetzt die Erklärung des Anspruchs im Online-Formular nicht die konkrete Anmeldung des Kindes in der jeweiligen Schulkindbetreuung, (Privat-) Schule oder sonstigen Institution vor Ort. Diese läuft dann direkt an der jeweiligen Schule, bei der das Kind angemeldet ist. Das bedeutet, bei nicht-städtischer Trägerschaft muss das Online-Formular ausgefüllt werden und das Kind zusätzlich beim Träger der Betreuung angemeldet werden.

Die Elternbeiträge für die Schulkindbetreuung und die damit verbundenen Ferienangebote legt die Stadt Freiburg zentral fest. Die Anmeldung zum Betreuungsbedarf bedeutet nicht automatisch, dass die Betreuung am gewünschten Ort stattfinden kann
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Neuer Besucherrekord im Waldhaus Freiburg
Nach sehr erfolgreichem Jahr 2025 startet Waldhaus mit neuer Ausstellung und einer inklusiven Fachtagung ins Jahr 2026

Über 100 Veranstaltungen in diesem Jahr – alle bereits online im Veranstaltungskalender buchbar

Im März erscheint das neue Jahresprogrammheft in gedruckter Form

Jubel an der Wonnhalde: Das Waldhaus, Freiburgs Träger für Umweltbildung zu den Themen Wald und Nachhaltigkeit, meldet einen neuen Besucherrekord. Mehr als 49.000 Erwachsene, Kinder und Jugendliche haben im vergangenen Jahr das Waldhaus besucht. Das ist seit der Eröffnung des Waldhauses im Herbst 2008 ein Höchstwert, über den sich das Waldhaus-Team und die Leitung des Hauses sehr freuen.

Als Umweltbürgermeisterin und Vorstandsvorsitzende der gemeinnützigen Stiftung Waldhaus ist auch Christine Buchheit erfreut: „Das Waldhaus beeindruckt auch mich immer wieder durch seine Vielfalt an Angeboten. Der hohe Zuspruch bei den Freiburgerinnen und Freiburgern jeden Alters spricht für sich. Ich freue mich, dass es dem Team gelingt, jedes Jahr neue Projekte und Angebote auf den Weg zu bringen und damit auch neue Zielgruppen zu erreichen. Das ist eine große Bestätigung für die engagierte Arbeit dieser wichtigen Bildungseinrichtung.“

Grundstein des Rekords waren drei sehr erfolgreiche Ausstellungen, die im Jahr 2025 fast 15.000 Besuchende anzogen – mehr als die Ausstellungen in den Vorjahren. So konnten die „Facettenreichen Insekten – Vielfalt, Gefährdung, Schutz“ bis in den Juni verlängert werden, zur Begeisterung sowohl von Familien als auch der Fachleute. Die bereits 2024 begonnene Kooperation mit der Gertrud-Luckner-Gewerbeschule wurde mit der Foto-Ausstellung „Gesichter des Klimawandels“ fortgesetzt, die in vier Monaten Laufzeit rund 5000 Menschen anzog. Auch die erste Werkschau, „Handmade im Waldhaus – geschnitzt, geschnefelt, geflochten“, sprach die Freiburger*innen an. Zu sehen waren Gegenstände, Holz-Objekte und Bilder, wie sie in den Kursen des Waldhauses gefertigt werden können.

Zum Rekord beigetragen haben auch die vielfältigen Angebote für Schulklassen. Sowohl bei den Tagesprogrammen als auch bei den Wochenprojekten überstieg die hohe Nachfrage oft die Kapazitäten des Waldhauses. So konnten über 7500 Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen den Wald und die Natur aus erster Hand und mit allen Sinnen erleben. Im Vergleich zum Jahr 2024 ist das ein gutes Drittel mehr.

Die Angebote im offenen Jahresprogramm wurden von fast 6000 Menschen wahrgenommen. Zwei Drittel der Exkursionen, Spaziergänge, Kurse in der Grünholzwerkstatt oder Familienangebote, die eine Anmeldung erforderten, waren ausgebucht. Unter den Großveranstaltungen und Aktionstagen fanden die Frischpilzschau mit 650 und der Waldherbst mit 3500 Besuchenden besonders großen Anklang.

Seit 18 Jahren leisten alle Bildungsangebote des Waldhauses einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung (kurz BNE). Im November 2025 wurde das Waldhaus vom Umweltministerium Baden-Württemberg als BNE-Einrichtung zertifiziert und erhielt das offizielle Qualitätssiegel für sein Engagement.

Anfang März erscheint das gedruckte Programmheft 2026. Es ist dann im Waldhaus, in allen öffentlichen Einrichtungen der Stadt und an vielen weiteren Stellen erhältlich. Wieder bietet es über 100 Exkursionen, Spaziergänge, Vorträge, Workshops, Konzerte und Aktionstage. Auf vielfältige Weise laden die Angebote Menschen jeden Alters dazu ein, den Wald und die Natur zu erleben, mit den eigenen Händen Werkstücke zu erschaffen, neue Fähigkeiten zu entdecken und die eigene Selbstwirksamkeit zu erleben.

Viele Angebote finden unter freiem Himmel statt: Der Wald ist Lern-, Spiel- und Freizeitort, dient der Erholung, Inspiration und nicht zuletzt auch der Gesundheitsförderung. Seine wohltuende Wirkung kann insbesondere bei der neuen Reihe „Stress lass nach – Afterwork Waldbaden“ erfahren werden. Im September wird der Wald selbst zum Resonanzraum – künstlerisch, akustisch und inhaltlich –, wenn eine außergewöhnliche Musiktheater-Uraufführung stattfindet. In Kooperation mit dem Waldhaus präsentiert die Community Oper eine eigens komponierte „WaldOper“.

Dank guter Kooperationen und unterschiedlicher Förderungen ist mehr als ein Drittel der Veranstaltungen kostenfrei. Dazu zählen bewährte Highlights wie die Reihe „Wälder der Welt“, die am 19. April Kolumbien in den Mittelpunkt stellt, und der Waldherbst am 18. Oktober.

Am 12. und 13. März veranstaltet die Stiftung Waldhaus die Fachtagung „Gemeinsam für Vielfalt und Naturschutz - Inklusion in der Naturpädagogik“. Sie richtet sich an Multiplikator*innen aus Naturpädagogik, Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Lehrkräfte, Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen sowie interessierte Personen aus Naturschutz und inklusiven Einrichtungen. Es ist die erste Fachtagung zu diesem Themenfeld in Deutschland. Dementsprechend ist sie mit über 100 Anmeldungen nicht nur ausgebucht, sondern weist bereits eine lange Warteliste auf.

Mit einem Foto von fliegenden Rebhühnern, den Vögeln des Jahres 2026, auf der Titelseite will das Jahresprogrammheft für die Schönheit der Flora und Fauna begeistern und gleichzeitig auf ihre Fragilität hinweisen. Dies gelingt auch den eindrucksvollen Fotos der nächsten Ausstellung. Vom 6. März bis 14. Oktober zeigt das Waldhaus wieder preisgekrönte Naturfotografien aus den renommierten Wettbewerben „Europäischer Naturfotograf des Jahres“ und „Fritz Pölking Preis“ der Gesellschaft für Naturfotografie. Dieses Mal ist eine Auswahl an Bildern aus dem Wettbewerb 2023 zu sehen. Die Schau richtet sich an Naturfans und Fotobegeisterte aller Altersklassen. Die öffentliche Vernissage findet am Donnerstag, 5. März, um 18 Uhr statt.

Das Jahresprogramm 2026 steht zum Download bereit unter www.waldhaus-freiburg.de/jahresprogramm-2026/. Anmeldungen für Veranstaltungen sind unter https://www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungskalender/ möglich.

Öffnungszeiten: Das Waldhaus Freiburg ist von dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen (mit Waldhaus-Café) von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Kontakt unter info@waldhaus-freiburg.de oder Tel. 0761/8964 7710. Weitere Informationen unter www.waldhaus-freiburg.de
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Restaurierungsarbeiten in der St. Vituskirche in Heidelberg
Heidelberg: Kath.Pfarrkirche St.Vitus und Georg (d) NinaProbst / DSD
 
Restaurierungsarbeiten in der St. Vituskirche in Heidelberg
Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert

Für die Restaurierung und Konservierung der Wandmalereien im südlichen Seitenschiff der St. Vituskirche in Heidelberg überbringt Bernd Müller, Ortskurator Heidelberg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), bei einem Pressetermin vor Ort am Freitag, den 13. Februar 2026 um 16.30 Uhr im Beisein von Petra Görlach von Lotto Baden-Württemberg dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag über 30.000 Euro an Pfarrer Dr. Marius Fletschinger. Die Kirche gehört nunmehr zu den über 440 Denkmalen, die die private DSD dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Baden-Württemberg fördern konnte.

Im Zentrum von Handschuhsheim, einem nördlichen Stadtteil von Heidelberg, befindet sich die katholische Pfarrkirche St. Vitus und Georg. Die ältesten sichtbaren Bauteile der Kirche datieren in die Mitte des 11. Jahrhunderts. Es gibt Hinweise darauf, dass sich auch Substanz des seit dem 8. Jahrhundert belegten Vorgängerbaus erhalten hat. Erste große Umbauten der Kirche fanden 1483 statt, in späterer Zeit mussten auch Kriegszerstörungen repariert werden. 1933/1934 erfolgte ein Um- und Erweiterungsbau nach Plänen des Heidelberger Architekten Franz Sales Kuhn.

Zum Objekt:
Die dreischiffige Basilika mit quadratischem Westturm, Beinhaus und St.-Nikolauskapelle südlich des Chors erhielt durch den nördlichen Erweiterungsbau der 1930er Jahre eine grundlegende Neuausrichtung. Dabei integrierte man das alte Kirchenschiff als eine Art breit gelagerte Vorhalle und den gotischen Chor als Taufkapelle. Im südlichen Seitenschiff wurden 1911 Wandmalereien aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts freigelegt.
 
 

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Freiburger Stadtbau zweimal fĂĽr den Deutschen Baupreis 2026 nominiert
• Bergäckerstraße in Holzmodulbauweise für „Einfaches Bauen“ und
• Sanierung Elsässer Straße 2fg im Breisacher Hof in der Kategorie „Bauen im Bestand“ in der Endrunde

Die Freiburger Stadtbau GmbH (FSB) ist für den Deutschen Baupreis 2026 gleich in zwei Kategorien nominiert worden: Das Holzmodulprojekt Bergäckerstraße geht in der Kategorie „Einfaches Bauen“ und die Sanierung der Elsässer Straße 2fg im Breisacher Hof in der Kategorie „Bauen im Bestand“ in die Endrunde. Der Deutsche Baupreis wird jährlich unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen vom Bauverlag in Zusammenarbeit mit der Bergischen Universität Wuppertal vergeben. In insgesamt fünf Sonderkategorien kürt eine Jury aus renommierten Experten innovative Ansätze und Ideen, die Impulse für das Bauen liefern. Die Preisverleihung findet am 24. März 2026 im Rahmen der digitalBAU in Köln statt.

Mit dem Quartiersprojekt in der Bergäckerstraße setzte die FSB auf eine innovative, serielle Holzmodulbauweise mit sehr hohem Vorfertigungsgrad. Vier dreigeschossige Gebäude mit insgesamt 33 Wohnungen sowie 300 m²Büro-, Sozial-, und Gemeinschaftsräumen wurden in kurzer Bauzeit errichtet. Das Projekt erfüllt den KfW-Effizienzhausstandard 40 EE, kombiniert Photovoltaik mit Dach- und Fassadenbegrünung und integriert ein soziales Nutzungskonzept, das gemeinschaftliches Engagement fördert. Das Zukunftspotenzial der modularen Bauweise wurde dabei deutlich: Sie ermöglicht wirtschaftliche, qualitativ hochwertige und skalierbare Lösungen – insbesondere für Projekte mit spezifischen zeitlichen, funktionalen oder sozialen Anforderungen.

Im Breisacher Hof verfolgt die FSB einen anderen, ebenso anspruchsvollen Ansatz: Die denkmalähnlichen Gebäude aus der Kaiserzeit in der Elsässer Straße mit insgesamt 139 Wohnungen werden sukzessive umfassend modernisiert und energetisch ertüchtigt. Statt eines Neubaus wurde bewusst die Sanierung im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ gewählt, um die städtebauliche Identität und historische Bedeutung des Quartiers zu bewahren und zugleich Energieverbrauch und CO₂-Emissionen deutlich zu senken sowie durch die Finanzmittel des Bundes, Landes und der Stadt Freiburg die Mieten dauerhaft bezahlbar zu gestalten. Der erste Bauabschnitt mit den Gebäuden Elsässer Straße 2f und 2g wird aktuell finalisiert. Durch technische Erneuerung, energetische Sanierung auf KfW 85-Standard, barrierefreie Erschließung und sozialverträgliches Umzugsmanagement steigt nicht nur die Wohnqualität, sondern auch die Zahl der Wohnungen von 52 auf 56 – bei weiterhin bezahlbaren Mieten.

„Diese beiden Nominierungen zeigen eindrucksvoll die strategische Bandbreite unseres Unternehmens“, erklären Dr. Magdalena Szablewska, technische FSBGeschäftsführerin und Dr. Matthias Müller, kaufmännischer FSB-Geschäftsführer. „Mit der seriellen Holzmodulbauweise in der Bergäckerstraße entwickeln wir ein zukunftsfähiges Instrument für besondere Bauaufgaben – schnell, nachhaltig und flexibel einsetzbar. Gleichzeitig beweisen wir in der Elsässer Straße, dass auch denkmalähnliche Bestandsgebäude sensibel und technisch auf höchstem Niveau modernisiert werden können. Diese Kombination aus Innovation und verantwortungsvollem Umgang mit dem Bestand steht exemplarisch für die Vielfalt unseres Handelns.“
 
 

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Hell und effizient: Ampelanlage an der WiesentalstraĂźe bekommt LED-Technik
Das Garten- und Tiefbauamt rüstet derzeit alte Ampeln auf moderne LED-Technik um. Das spart bisher schon jedes Jahr rund 60.000 kWh Strom ein – das entspricht etwa 35.000 Kilogramm CO₂. Als nächstes ist die Anlage an der Wiesentalstraße / Ecke Schildackerweg dran. Die Arbeiten beginnen am Dienstag, 24. Februar, und dauern voraussichtlich eine Woche. Währenddessen ist die Anlage außer Betrieb. Für eine sichere Querung der Wiesentalstraße wird es einen provisorischen Zebrastreifen geben.

Die neue Ampel leuchtet künftig mit LED – das spart nicht nur Strom und senkt die CO₂-Emissionen. Die neuen Signalgeber sind auch heller und dadurch besser sichtbar. Die längere Lebensdauer der LED-Technik führt zu deutlich weniger Ausfällen. Das wirkt sich positiv auf die Verkehrssicherheit, die Wartung und die Unterhaltungskosten aus.

Aber mit den neuen Ampeln wird nicht nur Strom gespart – auch Fußgänger*innen und Radfahrer*innen auf der stark frequentierten Verbindung über den Schildackerweg profitieren in Zukunft von der neuen Technik: Die Ampel zeigt künftig länger grün, die Wartezeiten werden kürzer und die Sensortaster sind leichter zu bedienen. Auch die Barrierefreiheit wird verbessert. Seheingeschränkte oder blinde Personen erkennen durch ein akustisches Signal und den vibrierenden Taster, dass die Ampel Grün zeigt. Durch einen zusätzlichen Ton, den Pilotton, können sie den Ampelmasten besser finden und Grün anfordern.

Die Modernisierung der Ampelanlage kostet rund 23.000 Euro. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert den Umbau mit 8.000 Euro aus dem Programm „Klimaschutzprojekte aus dem kommunalen Umfeld – Sanierung von Lichtsignalanlagen“.
 
 

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Kritik am Zulassungsstopp bei Integrationskursen
Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach teilt die massive Kritik des Deutschen Städtetags an der kurzsichtigen Kürzungsentscheidung der Bundesregierung bei den Integrationskursen: „Menschen, die sich integrieren möchten und Deutsch lernen wollen, vom Angebot der Integrationskurse auszuschließen, ist ein Unding. Wir haben in Freiburg viel dafür getan, Integration voranzubringen, diese Kürzung ist für uns ein herber Rückschlag.“

Nach Einschätzung des Amts für Migration und Integration wird der Zulassungsstopp in Freiburg rund die Hälfte der Teilnehmenden betreffen. 2024 gab es in Freiburg 500 bis 600 freiwillige Teilnehmer*innen, vor allem EU-Bürger*innen und Drittstaatsangehörige, die über einen Antrag beim BAMF zu einem Integrationskurs zugelassen wurden. Wenn diese Personengruppen nicht mehr zugelassen werden, wird sich das negativ auf das Kursangebot auswirken. Werden die Mindestteilnehmendenzahlen zukünftig nicht mehr erreicht, kann das bisherige bedarfsgerechte Kursangebot nicht aufrechterhalten werden.

Gravierende Auswirkungen hat diese Entscheidung insbesondere für Geflüchtete aus der Ukraine. Ohne die bisher kostenfreien Sprachkurse ist für sie auch der Zugang zum Arbeitsmarkt eingeschränkt, viele werden damit tendenziell dauerhaft im Leistungsbezug verbleiben.

Bürgermeister Ulrich von Kirchbach betont: „Mit dieser politischen Ad-hoc-Entscheidung wird eine funktionierende und auf den Bedarf vor Ort bezogene Angebots- und Trägerstruktur zerstört. Auch bei einer Korrektur der neuen politischen Vorgaben wird diese so schnell nicht wieder hergestellt werden können.“

Aktuell laufen 62 Integrationskurse bei acht Kursträgern. Die Stadtverwaltung rechnet damit, dass sich durch die geringeren Teilnehmendenzahlen das Kursangebot um 25 bis 30 Integrationskurse jährlich reduzieren wird. Bürgermeister Ulrich von Kirchbach: „Die Finanzierungslücke, die sich durch wegfallende Bundesmittel ergibt, liegt schätzungsweise zwischen 1,6 und 1,9 Millionen Euro. Weder über kommunale Mittel noch über Landesmittel für Sprachförderung lässt sich diese Lücke kompensieren.“
 
 

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Bronzeplakette für das Grenzacher Schlössle
Grenzacher Schlössle, ehem.Bärenfelsschloss (c) Nina Probst / DSD
 
Bronzeplakette für das Grenzacher Schlössle
Zur Erinnerung an die private Förderung

In diesen Tagen erreicht den Denkmaleigentümer des Grenzacher Schlössle eine Bronzetafel mit der Aufschrift „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“. Die Plakette soll an das Engagement der privaten Förderer erinnern und zu weiterer Unterstützung motivieren. Die DSD konnte dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale die Restaurierung der Fassade des Grenzacher Schlössle mit 40.000 Euro unterstützen. Das Herrenhaus gehört nunmehr zu den über 440 Denkmalen, die die Denkmalschutzstiftung dank privater Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte.

Zum Objekt:
Das Grenzacher Schlössle, auch bekannt als Bärenfelsschloss, befindet sich im Ortsteil Grenzach der Gemeinde Grenzach-Wyhlen, nahe der Schweizer Grenze. Das Anwesen liegt eingebettet in einen großzügigen Garten und geht auf ein bürgerliches Landhaus mit mittelalterlichem Ursprung zurück. Im Jahr 1689 wurde das Gebäude im Zuge des Pfälzischen Erbfolgekriegs zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte im frühen 19. Jahrhundert. Das heutige Erscheinungsbild des zweigeschossigen Gebäudes ist geprägt durch klassizistische Gestaltungselemente. Das Grenzacher Schlössle steht auf einem hohen Kellersockel und verfügt über eine symmetrisch gegliederte Nordfassade. Charakteristisch für das Gebäude sind die deutlich hervortretenden Seitenrisalite mit Satteldächern und Dreiecksgiebeln. Die rechteckigen Seitenportale sind mit waagerechten Gesimsverdachungen versehen und sind in repräsentativer Ausführung gestaltet.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Versammlungen in der Freiburger Innenstadt
Am Freitag, 20. Februar, findet ab 15 Uhr eine Versammlung mit Aufzug zum Thema Klimaschutz in der Freiburger Innenstadt statt. Die Demonstration beginnt auf dem Platz der Alten Synagoge. Die Teilnehmer*innen gehen von dort durch die Bertold- und Kaiser-Joseph-StraĂźe zum Europaplatz, dann ĂĽber Leopoldring, KarlstraĂźe, BernhardstraĂźe, HabsburgerstraĂźe und Friedrichring zum Fahnenbergplatz. Ăśber den Rotteckring geht es zurĂĽck zum Platz der Alten Synagoge. Die Veranstalter*innen der Versammlung rechnen mit rund 100 teilnehmenden Personen.

Am Samstag, 21. Februar, findet zwischen 11 und 14 Uhr eine gewerkschaftliche Demonstration zu den laufenden Tarifverhandlungen der chemischen Industrie statt. Die voraussichtlich etwa 50 Teilnehmer*innen starten am Fahnenbergplatz und gehen ĂĽber Friedrichring, Europaplatz, Kaiser-Joseph-StraĂźe, BertoldstraĂźe und Rotteckring zurĂĽck zum Fahnenbergplatz.

Entlang der beiden Aufzugsstrecken könnten der Straßenbahnverkehr und der motorisierte Individualverkehr vorübergehend beeinträchtigt sein.

Außerdem ist am Samstag von 10 bis 15 Uhr am Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus (Ecke Rotteckring / Rathausgasse) eine demonstrative Aktion zur „Meinungsbildung vor der Wahl aus antifaschistischer Perspektive“ angemeldet. Daran nehmen voraussichtlich rund 10 Personen teil.
 
 

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Vorbereitungen fĂĽr die Brutsaison
Eselspinguin © Zoo Basel
 
Vorbereitungen fĂĽr die Brutsaison
Während der Wintermonate bereiten die Tierpfleger:innen im Zoo Basel die Vogelanlagen für die Brutsaison vor. Volieren werden neu eingerichtet, Nistkästen gereinigt und Pflanzen zurückgeschnitten. Aber auch neue Verpaarungen werden durchgeführt. Ausserdem erfolgt die Futterumstellung, welche die Brutaktivität der Vögel anregt, bevor Brut und Aufzucht beginnen.

Im Winter brüten im Zolli nur wenige Vogelarten. Diese Zeit nutzen die Tierpfleger:innen für Arbeiten wie Rückschnitte an Bepflanzungen oder Reinigungen, die während der Brutsaison die Vögel stören könnten. Auch Nistkästen, die nach der Brutzeit abgehängt wurden, werden gereinigt, kontrolliert und bei Bedarf instand gestellt. Zudem richten sie Volieren und Anlagen neu ein.

Nistplätze frisch hergerichtet
Mit dem Abschluss der winterlichen Unterhaltsarbeiten richtet sich der Fokus im Zoo Basel auf die bevorstehende Brutsaison. In den kommenden Wochen werden in den Volieren des Vogelhauses wieder Nistkästen für Höhlenbrüter angebracht. Zusätzlich platzieren die Tierpfleger:innen gezielt kleine Körbe oder Gitterplattformen in der Bepflanzung. Einen Grossteil des benötigten Baumaterials finden die Vögel in ihren Anlagen selbst. Pflanzenfasern, kleine Zweige oder geschnittenes Schilf stehen zur Verfügung. Ergänzend stellen die Tierpfleger:innen weiteres Material bereit. Während viele Vogelarten ihre Nester eigenständig und ohne Hilfsmittel bauen, nehmen einige vorbereitete Nisthilfen gerne an. So erhalten Eselspinguine (Pygoscelis papua) beispielsweise kleine Steine für den Nestbau, während Visayas-Hornvögel (Penelopides panini) Lehm für den Verschluss ihrer Bruthöhlen bekommen.

Neue Paarbildungen
Die Wintermonate bringen nicht nur Arbeiten innerhalb der Anlagen, sondern auch Veränderungen bei den Vögeln mit sich. Paare, die nicht harmonieren oder keinen Bruterfolg gehabt haben, werden nach Möglichkeit neu verpaart. Dabei gibt es mehrere Vorgehensweisen: Bei Arten, von denen im Zoo Basel mehrere Paare gehalten werden, erfolgt die Neuverpaarung bevorzugt mit Tieren aus dem eigenen Bestand. Ist eine Neuverpaarung aus dem eigenen Bestand nicht möglich, tauscht der Zoo Basel Vögel mit anderen Zoos aus – insbesondere im Rahmen von Erhaltungszuchtprogrammen und auf Empfehlung der zuständigen Koordinatorinnen bzw. Koordinatoren. In manchen Fällen genügt es auch, Partnertiere in eine andere Voliere zu setzen.

Ernährungsumstellung
Zu Beginn des Frühlings passt der Zolli das Futter bei verschiedenen Vogelarten an. Viele Arten ziehen ihre Jungvögel mit Insekten auf oder benötigen während der Brutsaison mehr Protein als im restlichen Jahr. Die Futterumstellung signalisiert den Vögeln, dass ausreichend Nährstoffe für die Aufzucht von Küken vorhanden sind, was bei manchen Arten den Brutbeginn auslösen kann.

Brutstimmung
Ab März steigt bei den Zoo-Vögeln die Brutstimmung. Flamingos verbringen immer mehr Zeit mit ihrem ritualisierten Balztanz, Singvögel werben mit ihrem Gesang um Partner und eifrig wird Nistmaterial an geeignete Plätze getragen und verbaut. Danach heisst es für die Tierpfleger:innen zu beobachten, welche Arten in diesem Jahr erfolgreich aufziehen.
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Projekt „Wohnen – Obdach – Migration – Integration“
WOMI-Team unterstützt und berät Personen, die zugewandert oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind
Sprechzeiten haben sich geändert

Wer kann mir helfen? Die Stelle mit dem passenden Unterstützungsangebot zu finden, ist für Menschen, die Hilfe benötigen, nicht leicht. Das Amt für Migration und Integration und das Amt für Soziales haben im Juli 2025 zusammen das Projekt „Wohnen – Obdach – Migration – Integration“ (WOMI) ins Leben gerufen. Es richtet sich an Personen, die vor kurzem aus der EU zugewandert und/oder von Wohnungslosigkeit bedroht bzw. schon wohnungslos sind. Sie werden beraten, begleitet und in andere Unterstützungsangebote vermittelt.

Angesprochen werden insbesondere Menschen, die gute Voraussetzungen für eine Reintegration in den Wohnungs- und Arbeitsmarkt mitbringen, aber dennoch Unterstützung benötigen. Die Kontaktaufnahme ist niederschwellig: in Unterkünften, Notschlafstellen, Tagesstätten, Jugendberatungsstellen. Ob beim Beantragen eines Wohnberechtigungsscheins, bei Mietschulden, Problemen mit der Arbeit oder der Krankenversicherung sowie in sozialhilferechtlichen und ausländerrechtlichen Fragen, zum Beispiel zum Thema Freizügigkeit, – das WOMI-Team berät, unterstützt und vermittelt. WOMI ergänzt damit bestehende lokale Angebote und reduziert Lücken im Hilfesystem. Gemeinsam mit dem Amt für Migration und Integration und dem Amt für Soziales arbeitet das WOMI-Team daran, Hürden abzubauen – so dass Klient*innen schneller geholfen werden kann.

Neue Sprechzeiten des WOMI-Teams:
Amt fĂĽr Migration und Integration (Berliner Allee 1, 8. Obergeschoss):
Montag 13 bis 16 Uhr, Freitag 9 bis 12 Uhr;
KontaktNetz (EschholzstraĂźe 86, 1. OG):
Dienstag 9 bis 12 Uhr, und nach Vereinbarung.
Telefonisch erreichbar ist die Beratungsstelle unter 0761/201-3219:
Mittwoch 9 bis 11 Uhr, Donnerstag 14 bis 16 Uhr.

Schriftliche Anfragen sind möglich, per Mail an womi@freiburg.de oder per Post an WOMI, Eschholzstraße 86, 79115 Freiburg.

Weitere Infos gibt es unter www.freiburg.de/womi. Das Projekt wird im Rahmen des Programms "EhAP Plus" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
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Persischer Leopard Khal neu in der Wilhelma
Persischer Leopard Khal © Wilhelma Stuttgart / Birger Meierjohann
 
Persischer Leopard Khal neu in der Wilhelma
Neuzugang bei den Raubkatzen im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart

Ende Januar 2026 ist wieder ein Persischer Leopard in der Wilhelma eingezogen. Nachdem er sich mittlerweile eingewöhnt hat, ist der sieben Jahre alte Kater, der aus einem Zoo in Spanien stammt, immer häufiger auf seiner Außenanlage zu sehen.

Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin erläutert dazu: „Das natürliche Verbreitungsgebiet des Persischen Leoparden liegt in Vorderasien, heute schwerpunktmäßig im Iran. Die Unterart gilt in der Natur als stark gefährdet, zumal der Großteil seines Bestands in zahlreiche, nicht mehr miteinander zusammenhängende Teilpopulationen zersplittert ist. Wir als Zoos engagieren uns daher für die Nachzucht des Persischen Leoparden in menschlicher Obhut. Nicht immer findet man dabei für jedes Tier auf Anhieb den richtigen Partner oder die richtige Partnerin.wilhel Dennoch muss jedes Individuum der einzelgängerisch lebenden Art bis dahin tiergerecht untergebracht werden. In Abstimmung mit dem Koordinator des Ex Situ-Programms für Persische Leoparden wurde daher entschieden, Khal ein neues Zuhause bei uns in Stuttgart zu geben.“

Kuratorin Dr. Ulrike Rademacher ergänzt: „Im Frühjahr 2025 ist unser Leoparden-Senior Datis – ebenfalls ein Persischer Leopard – im stattlichen Alter von 19 Jahren verstorben. Seine Anlage war zeitweise nicht besetzt. Wir sind daher sehr froh über unseren Neuzugang aus Spanien.“
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Freiburg: Arbeiten der Deutschen Bahn
Umleitung des Radschnellwegs FR2 fĂĽr zwei Tage

Die Deutsche Bahn erneuert die Eisenbahnüberführung über den Kronenmühlebach in Haslach und Weingarten. Dafür laufen kommende Woche Vorarbeiten. Unter anderem müssen Bäume entlang der Strecke zurückgeschnitten oder gefällt werden. Um die Sicherheit der Radfahrer*innen zu gewährleisten, ist der FR2 in der Nähe der „Badenweiler Straße“ am Montag, 23. Februar, und Dienstag, 24. Februar, gesperrt. Eine Umleitung wird ausgeschildert.

Die Deutsche Bahn bittet alle Verkehrsteilnehmer*innen um Verständnis für die notwendige Maßnahme und die damit verbundenen Einschränkungen.
 
 

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Weniger Lärm durch geringere Geschwindigkeiten
Verwaltung beginnt mit der Umsetzung des Lärmaktionsplans
Einheitlichere Temporegeln in Freiburg

In Freiburg ist es an vielen Stellen zu laut. Da an diesen Straßenabschnitten Menschen wohnen, ist die Verwaltung rechtlich verpflichtet, etwas gegen den Lärm zu tun. Daher müssen Autos an den betroffenen Straßen in Zukunft langsamer fahren. Das sieht der Lärmaktionsplan (LAP) vor, dessen Fortschreibung der Gemeinderat Ende September 2025 beschlossen hat. Kommende Woche beginnt die Verwaltung mit der Umsetzung und passt die Beschilderung entsprechend an.

Leiser wird es in einem ersten Paket zunächst an folgenden Straßen: Elsässer Straße im Stadtteil Mooswald, Uffhauser Straße, Günterstalstraße, Wiesentalstraße zwischen der Eisenbahnüberführung Rheintalbahn und der Merzhauser Straße, Hansjakobstraße sowie Schwarzwaldstraße östlich der Einmündung Hansjakobstraße. In diesen Straßen gelten Tempo-30-Regelungen bislang nur nachts (Lärmschutz) oder nur tagsüber (Umfeld von Schulen und Kindergärten). Das wird jetzt einheitlicher. Künftig darf hier rund um die Uhr nicht schneller als 30 km/h gefahren werden.

Hinzu kommt die Opfinger StraĂźe in Weingarten, an der eine Tempo-30-Regelung nur in den Nachtstunden (22-6 Uhr) eingefĂĽhrt wird.

Bis es an allen Straßen, für die im Lärmaktionsplan Änderungen vorgesehen sind, wirklich leiser ist, dauert es noch. Der Grund: An vielen Strecken müssen auch die Ampeln neu abgestimmt, berechnet und programmiert werden, damit die „grüne Welle“ weiterhin funktioniert.

Weitere Informationen zum Lärmaktionsplan gibt es online
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Mehr Platz fĂĽr den Radverkehr: Radvorrangroute FR1 wird breiter
Arbeiten zwischen SandfangbrĂĽcke und Dreisam beginnen am Montag, 23. Februar

Die Radvorrangroute FR1 ist einer der am stärksten frequentierten Radwege der Stadt und die wichtigste Route aus dem Dreisamtal und dem Freiburger Osten in die Kernstadt. Rund 5.000 Radfahrende fahren hier durchschnittlich jeden Tag, an schönen Sommertagen deutlich mehr. Der Anteil an Lastenrädern und Pedelecs wächst auch hier und es wird häufiger überholt. Nun baut die Stadt den Weg aus, damit er sicher und attraktiv bleibt. Zwischen der Sandfangbrücke und dem Dreisamstadion ist das mit vergleichsweise geringem Aufwand möglich. Die Arbeiten beginnen am Montag, 23. Februar, und sind – wenn das Wetter mitspielt – am Freitag, 13. März, abgeschlossen. Während der Bauzeit gibt es für den Radverkehr eine Umleitung über die Kartäuserstraße und die Schwarzwaldstraße.

In Zukunft ist der Radweg dann auf einer Strecke von rund 950 Meter 4,2 Meter breit – statt wie bisher 3 Meter. Neu dazu kommt außerdem eine weiße Randmarkierung und eine unterbrochene Mittellinie, um den Weg noch sicherer zu machen. Aber auch den Bäumen wird Gutes getan: Mit den Bauarbeiten wird in der Nähe der Bäume ein Baumsubstrat eingebaut. Dadurch sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Wurzeln in Zukunft durch den Radweg nach oben drücken, da die Bäume Feuchtigkeit, Luft und Nährstoffe in tieferen Schichten finden.

Die Verbreiterung kostet rund 220.000 Euro. Das Garten- und Tiefbauamt bittet um Verständnis für die mit den Bauarbeiten verbundenen Beeinträchtigungen.
 
 

GrĂĽne Quellen 
 

© Stadt Karlsruhe, Zoo Karlsruhe, Timo Deible
 
"Wiederansiedlungsvorhaben im Kaukasus am Beispiel Wisent und Kropfgazelle"
Aurel Heidelberg ist Projektleiter beim WWF und hält Vortrag im Zoo Karlsruhe

Der Zoo Karlsruhe veranstaltet im Winterhalbjahr eine abwechslungsreiche Vortragsreihe zu interessanten Themen rund um Tiere, Umwelt- und Artenschutz. Aurel Heidelberg, zuständiger Projektleiter und Referent für die Ökoregion Kaukasus beim World Wide Fund For Nature (WWF), hält am kommenden Donnerstag, 19. Februar, einen Vortrag zum Thema: „Wiederansiedlungsvorhaben im Kaukasus am Beispiel Wisent und Kropfgazelle“.

Der WWF setzt zusammen mit seinen lokalen, nationalen und internationalen Partnern seit mehr als 30 Jahren im Kaukasus ökoregionale Naturschutzmaßnahmen um. Schwerpunkte liegen hierbei auf der Ausweitung eines grenzübergreifenden Naturschutzgebiets und dessen Vernetzung durch Wildtierkorridore, nachhaltige Nutzung von Ressourcen (insbesondere Wald und Weide) und Artenschutzprogramme von Schlüsselarten wie Persischer Leopard, Wisent, Persische Kropfgazelle, Kaukasus Maral und anderen.

Die Veranstaltung beginnt um 18:15 Uhr im Vortragsraum des Exotenhauses im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe. Einlass ist ab 18 Uhr ausschließlich über die Ettlinger Straße 4b. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahmekapazität ist aus Platzgründen jedoch begrenzt. Die Vortragsreihe wird kostenlos angeboten, eine Spende an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe wird erbeten.

zum Bild oben:
Aurel Heidelberg bei einer tiermedizinischen Untersuchung der Persischen Kropfgazellen im Zoo Karlsruhe, bei der auch die Passform von Sendehalsbändern für die Art in der Natur überprüft wurde. Am kommenden Donnerstag erzählt der WWF-Projektleiter im Exotenhaus von seiner spannenden Arbeit.
© Stadt Karlsruhe, Zoo Karlsruhe, Timo Deible
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Veranstaltungen 
 
 
Freilaufendes Feuerrad in Brombach
Jedes Jahr am Fastnachtsdienstag sorgt in Brombach bei Eberbach im Odenwald ein riesiges brennendes Rad für ein wahres Feuerspektakel. Das „Feuerrad“ ist ein alter Brauch, den bereits die Germanen zum Winteraustreiben zelebrierten. In Brombach wird dafür ein Rad mit getrockneten Strohzöpfen gestopft, die den Brennstoff bilden. Den Antrieb übernimmt eine etwa 10 Meter lange, gewässerte Buchenholzstange. Das letzte Stück den Hang hinab meistert das brennende Rad freilaufend und kommt in einer Senke selbstständig zum Stehen. Eingeheizt wird aber auch schon vorab: mit dem Feuerspringen, einer Mutprobe für die jungen Männer.
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Verschiedenes 
 
Neuer Fördervertrag für die Damenstiftskirche St. Anna in München
MĂĽnchen: Damenstiftskirche St.Anna (c) Julia Pohl / DSD
 
Neuer Fördervertrag für die Damenstiftskirche St. Anna in München
Eine Kirche aus drei Einzelräumen

Dank einer Spende und einer Zuwendung der Adolf Feizlmayer-Stiftung erreicht in diesen Tagen ein Fördervertrag über 40.000 Euro für die Restaurierung der Kirchenfenster der Damenstiftskirche St. Anna in München die Bauherren vor Ort. Das Gotteshaus gehört zu den über 680 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.

St. Anna befindet sich im Hackenviertel der historischen Altstadt am Altheimer Eck. Kurfürst Karl Albrecht ließ 1733 den Grundstein für die neue Klosterkirche der Salesianerinnen legen. Architekt der spätbarocken Kirche war Johann Baptist Gunetzrhainer, die Ausstattung übernahmen die Brüder Asam. 1735 wurde die Kirche eingeweiht. 1783 übersiedelten die Salesianerinnen nach Indersdorf. Daraufhin gründete Kurfürstin Maria Anna den St.-Anna-Orden, dem das Kloster übertragen wurde. Nach der faktischen Säkularisierung des Damenstifts 1802 wurden in den Stiftsgebäuden Wohnungen und Schulgebäude untergebracht. Die Damenstiftskirche wurde während der Luftangriffe auf München 1944 bis auf die Außenmauern zerstört. Der neobarocke Wiederaufbau erfolgte 1980 unter Erwin Schleich.

Die Damenstiftskirche besteht aus drei Einzelräumen: einem Eingangsjoch und einer Vorhalle mit Empore, einem Zentralraum mit kurzen Seitenarmen und dahinter einem rechteckigen Chorraum. Die Räume werden jeweils von flachen Kuppeln überwölbt. Dadurch wirkt der Kirchenraum auf der einen Seite geschlossen, auf der anderen Seite wird die gewünschte Trennung zwischen Laien und Ordensfrauen erreicht, die in Ruhe und Abgeschiedenheit ihre Gottesdienste feiern wollten. Die Kirche verfügt über drei Altäre, der Hauptaltar zeigte ein Bildnis der Anna Selbdritt von Joseph Ruffini sowie Figuren zu beiden Seiten. Die beiden Seitenaltäre wurden mit Altarbildern von Balthasar Augustin Albrecht und George Desmarées ausgestattet.
 
 



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